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Bücher von Andrea Koebler

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  • von Andrea Koebler
    18,95 €

    Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Philologie, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Er wollte den westlichen Seeweg nach Indien und China entdecken, mit Gewürzen und Gold die spanischen Staatskassen und seine eigene Geldbörse füllen. Doch das hat Kolumbus nie geschafft, stattdessen war er für den Tod vieler Indios verantwortlich. Dennoch gilt er als Entdecker schlechthin, der Mythos und Kult rund um seine Person sind ungebrochen. Wiederzufinden ist dieser Kult um den angeblichen Entdecker der Neuen Welt auch in der Kunst und in der Literatur. Roa Bastos hat 1992, 500 Jahre nach der ersten Reise des Kolumbus, seinen eigenen Weg gewählt, um die seine Geschichte zu erzählen. Er schuf mit Vigilia del Almirante einen transversalhistorischen Roman, der die historischen Gegebenheiten zwar als Vorlage nimmt, sie jedoch neu zusammensetzt, mehrere Quellen benutzt, Lücken füllt und so eine mögliche Geschichte der damaligen Ereignisse erzählt.Der Begriff "transversalhistorisch" erweitert als operationale Kategorie die bisher in der Hispanistik verwandte Bezeichnung "nueva novela histórica", um das Verhältnis zwischen den historischen und literarischen Diskursen zu verdeutlichen. Romane wie Vigilia del Almirante lediglich als neuhistorisch zu charakterisieren, hieße, das Maß ihrer diskursiven Neuerungen nicht in angemessener Form zu betrachten. Der Begriff transversalhistorisch erfüllt diese Aufgabe weitestgehend, denn er signalisiert in einem Wort besonders bildhaft die Art der Verknüpfung zwischen der Geschichte und der Fiktion: transversal. So wird die Aufmerksamkeit nicht nur auf die Vertextungsverfahren innerhalb der literarischen Tradition gerichtet, sondern auch auf die epistemologischen Veränderungen, die sich im Schreiben, Lesen, Sprechen und Wahrnehmen äußern. In dieser Arbeit wird der Roman ¿Vigila del Almirante¿ von Augusto Roa Bastos dahingehend beleuchtet, was ihn als transversalhistorischen Roman kennzeichnet. Dazu wird zunächst geklärt, was der Begriff ¿transversalhistorisch¿ eigentlich bedeutet und wo er herkommt. Danach werden verschiedene Elemente aufgezeigt, die Vigila del Almirante als transversalhistorischen Roman charakterisieren. Außerdem wird geklärt, wie Roa Bastos seinen Kolumbus 500 Jahre nach den Entdeckungsreisen darstellt.

  • - ARTE Karambolage - Eine Sendung von Claire Doutriaux
    von Andrea Koebler
    18,95 €

  • von Andrea Koebler
    17,95 €

    Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Universität Leipzig (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Es existiert eine Reihe von Theorien darüber, wie es zu diesem gewaltsamen Auf-begehren kommen konnte. Marxistische Autoren führen die Gründung der ETA auf die ¿franquistische Wirtschaftspolitik¿ zurück und vertreten damit eine ökonomisch-soziologische Theorie. Die PNV (Partido Nacionalista Vasco) ist der Auffassung, die ETA sei aus einem Generationenkonflikt heraus entstanden. Payne vertritt die These, dass politische Differenzen ausschlaggebend für die Gründung der ETA waren. Lang erkennt richtigerweise, dass all diese Erklärungsansätze ¿eine [¿] methodische Schwäche¿ haben, denn ¿sie greifen ein Erklärungselement heraus und verabsolutieren es.¿ Einen weitaus umfassenderen Ansatz liefert Waldmann, indem er ein analytisches Schema zu den Ursachen des ETA-Terrorismus aufstellt. Er unterteilt drei Ebenen: Die Quellen der allgemeinen Unzufriedenheit, die Lenkung der Unzufriedenheit in Richtung politischen und sozialen Protests und schließlich die Umsetzung des Potentials in organisierte Gewalt. Diese Arbeit soll nicht die aufgestellten Theorien, sondern vielmehr die Ursachen analysieren. Zwar orientiert sie sich an einem Kausalmodell nach dem Vorbild Waldmanns, doch verfolgt sie die Untersuchung nicht auf den genannten Ebenen. Es soll zuerst die Entstehung des baskischen Nationalismus im 19. Jahrhundert betrachtet werden, um anschließend sein Verhalten in der Franco-Ära zu erforschen. Im Zweiten Teil wird eingehend der gesellschaftliche Kontext zu untersuchen sein, der von Industrialisierung und Repression geprägt war. Letztlich wird die Perspektive auf die ETA selbst gerichtet, um herauszufinden, ob innerhalb der Organisation Gründe für die Gewaltanwendung zu finden sind.

  • von Andrea Koebler
    14,99 €

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