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Bücher von Berndt Herrmann

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  • von Berndt Herrmann
    49,90 €

    "Unwissender Magier" oder politischer Autor? Ewiger Unpolitischer oder - zumindest nach der viel beschriebenen "Wende" - überzeugter Demokrat und unermüdlicher Kämpfer gegen den Faschismus? Über Thomas Manns Verhältnis zur Politik ist viel und kontrovers geschrieben worden - um oft dann doch nur den unpolitisch-romantischen Träumer zu entdecken. Richtig ist: Thomas Mann hat weder eine Theorie des Politischen gehabt noch eine politische Sytematik. Aber er hat einen eigenen Stil des Nachdenkens über Politik entwickelt und sich sein Leben lang mit ihr auseinandergesetzt. Die vorliegende Arbeit beschreibt in einem interdisziplinären Ansatz die Konturen, die Reichweite, aber auch die Grenzen dieser "ironischen Politik" im Lichte unserer Zeit. Nicht nur in den Aufsätzen, Essays, Reden und Interviews, sondern auch in den literarischen Texten läßt sich ein politischer Diskurs herausarbeiten, der jenseits der üblicherweise in der Thomas-Mann-Forschung kultivierten Gegensätze liegt. Der "heitere Verrat" an Ideologien, Wahrheitsansprüchen und monolithischen Welterklärungen ist ein eigenständiger und eigenwilliger, aber durchaus gegenwärtiger, moderner Ansatz, mit dem Thomas Mann auf die politischen, historischen und weltanschaulichen Herausforderungen seiner Zeit reagiert hat. Berndt Herrmann entdeckt bei Thomas Mann eine Modernität des politischen Denkens, die in diesem Umfang und in dieser Konsequenz sicher neu ist. In dieser "Reformulierung", in der Thomas Mann mit den politischen Variationen und Implikationen der Moderne und Postmoderne konfrontiert wird, ergeben sich reizvolle, interessante und gelegentlich provozierend neue Sichtweisen.

  • von Peter Fassl, Berndt Herrmann & Friedmann Harzer
    49,00 €

    Persönlichkeiten und Ereignisse der jüdischen Kulturgeschichte sind wiederkehrende Motive in Erzählungen, Dramen, Gedichten, Autobiographien und Filmen schwäbischer und schwäbisch-alemannischer Autoren. Das Spektrum dieser thematischen Auseinandersetzung reicht von antisemitischen Stereotypen in Erzählungen des 18./19. Jahrhunderts über Empathie mit dem historischen und zeitgenössischen Judentum bei Johann Peter Hebel bis hin zu Jakob Picards Trauer über den Verlust der Heimat oder Bertolt Brechts »Schweigen über den Holocaust«.Anhand literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen begibt sich dieser Band in epochenübergreifender Perspektive auf Spurensuche nach Selbst- und Fremdwahrnehmungen jüdischer Identität in der schwäbischen Literatur. Der regionale Fokus eröffnet den Blick auf bisher unbeachtete Formen der Erinnerung und Repräsentation, ermöglicht Differenzierungen und bewahrt vor vorschnellen Verallgemeinerungen. Die Vielfalt der Beiträge führt mitten hinein in literarische Strategien der Verdrängung und Bewältigung der Shoa, in Diskussionen um eine angemessene Darstellung des Unaussprechlichen und in Gespräche über die deutsch-jüdische Geschichte der Gegenwart.

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