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Bücher von Mike Schmeitzner

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  • von Mike Schmeitzner
    59,00 €

    Der Begriff der "Diktatur des Proletariats" zählt zu den schillerndsten und wirkmächtigsten Begriffen des 20. Jahrhunderts. Die im Band versammelten Autorinnen und Autoren spüren deshalb nicht nur den unterschiedlichen Begriffsdeutungen nach, sondern ebenso der Faszination bestimmter Deutungsmuster und deren Funktionalisierung im politischen Raum. Dabei werden einzelne wichtige Vordenker und Denker vorgestellt, die frühe Staatlichkeit der "Diktatur des Proletariats" an Fallbeispielen thematisiert sowie Begriffsverschiebungen und Begriffsrevisionen analysiert. Bereits lange vor 1989 zum Legitimationsbegriff des Marxismus-Leninismus erstarrt, ist "Diktatur des Proletariats" heute selbst nur mehr Teil der Geschichte.Was heißt "Diktatur des Proletariats" und welche Konsequenzen hatte der umstrittene Begriff im 20. Jahrhundert?Mit Beiträgen vonHelmut Altrichter, Bernward Anton, Jan Claas Behrends, Béla Bodó, Marie-Janine Calic, Nikolas Dörr, Mario Keßler, Wilfried Nippel, Mike Schmeitzner, Uli Schöler, Tom Thieme und Stefan Weise.

  • von Mike Schmeitzner
    14,80 €

    Erwin Hartsch war Lehrer aus Berufung - engagiert und reformorientiert. Nach dem Ersten Weltkrieg betätigte er sich auch für die SPD: Als Kommunalpolitiker im vogtländischen Mylau, im Sächsischen Landtag und zuletzt im Deutschen Reichstag. Der Schulpolitiker warnte früh vor dem Nationalsozialismus und bezahlte dafür einen hohen Preis - mit KZ-Haft und einer zerstörten Gesundheit. Das hielt ihn aber nicht davon ab, sich nach 1945 als Schulrat und sächsischer Volksbildungsminister erneut zu engagieren. Doch von welchen politischen und pädagogischen Prämissen ließ er sich leiten? Und wie sah die Bilanz seiner Amtszeit aus? Der im Hannah-Arendt-Institut arbeitende Historiker und Autor versucht darauf Antwort zu geben. Schon im Verlag erschienen sind von ihm »Der Fall Mutschmann« und »Von Macht und Ohnmacht« sächsischer Ministerpräsidenten.

  • von Mike Schmeitzner
    14,80 €

    Im Kreis der 43 Gauleiter des »Großdeutschen Reiches« zählte Martin Mutschmann zu den mächtigsten: Es gab nur wenige regionale Parteiführer, die neben der politischen Leitung des Gaus auch die entscheidenden staatlichen Führungspositionen in den Händen hielten und überdies zu Hitlers frühesten Gefolgsleuten zählten. Seit 1925 war er Gauleiter der sächsischen NSDAP, seit 1933 Reichsstatthalter und seit 1935 Ministerpräsident in Sachsen. 1939 kam der einflussreiche Posten eines Reichsverteidigungskommissars hinzu. Noch Anfang 1945, aus Anlass seines 20-jährigen Gauleiter-Jubiläums, ließ er sich von der eigenen Presse als einen der »tatkräftigsten und fanatischsten Gefolgsmänner des Führers« feiern. Nach Kriegsende versuchte Mutschmann Richtung Westen zu fliehen. Doch er kam nicht weit: Am 16. Mai 1945 wurde er in Tellerhäuser (Erzgebirge) von deutscher »Antifa« verhaftet und einen Tag später der sowjetischen Besatzungsmacht übergeben. Seitdem verlor sich seine Spur im Dunkel der Geschichte.Die hier erstmals ausgewerteten sowjetischen Akten zum »Fall Mutschmann« fördern brisante Details und Zusammenhänge zutage: Mutschmanns frühe Überstellung nach Moskau, die interne Suche nach einem angemessenen Tribunal, schließlich das sowjetische Geheimverfahren und Mutschmanns Exekution Anfang 1947. Die Akten bieten aber auch neue Einblicke in Mutschmanns »Vorleben« als Unternehmer und Gauleiter. Und sie lassen deutlich werden, was es im Konkreten hieß, wenn Stalins Justiz nationalsozialistische Verbrechen ahndete. Darüber hinaus werden Fragen geklärt, die sich aus dem sowjetischen Verfahren ergeben: Wie ist dieser Moskauer Prozess im Vergleich zu anderen alliierten und (west-)deutschen Gauleiter-Prozessen einzuordnen? Welche Rolle spielten Mutschmanns Belastungszeugen aus der Führungsriege der sächsischen NSDAP? Welches Ende erwartete sie? Und schließlich: Was passierte mit seiner Ehefrau Minna Mutschmann? Welche Bedeutung hatten die »Waldheimer Prozesse« für sie?

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