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Bücher der Reihe Jenaer germanistische Forschungen, Neue Folge

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  • von Nina Birkner
    39,00 €

    Erwin Piscators ,Räuber'-Inszenierung von 1926 hat für die Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts paradigmatische Bedeutung. Grund dafür sind Piscators kühne Vergegenwärtigungsstrategien auf thematisch-inhaltlicher und auf theaterästhetischer Ebene, durch die die Aufführung zu einem kontrovers diskutierten Ereignis geriet. Zentrum der durch Piscators ,Räuber' entfachten Diskussion war die Frage, wie ,werktreu' man die Klassiker im Allgemeinen und Schillers Dramen im Besonderen auf die Bühne bringen könne und solle - eine Debatte, die bis heute anhält. Das Regiebuch zu Piscators maßstabsetzenden ,Räubern', das bislang nur selten in den Blick der literatur- und theaterwissenschaftlichen Forschung gerückt ist, liegt im Archiv der Akademie der Künste in Berlin. Es wird hier erstmals publiziert - gemeinsam mit ausgewählten Theaterkritiken, Szenenfotos und Bühnenbildentwürfen zur Inszenierung sowie mit einem ausführlichen Nachwort.

  • von Anja Thiele
    42,00 €

    Entgegen einer weit verbreiteten Annahme gab es in der DDR eine Reihe von literarischen Auseinandersetzungen mit der nationalsozialistischen Judenvernichtung, die sich der offiziellen sozialistischen Geschichtsdeutung verweigerten. Im Gegensatz zur Holocaustliteratur der Bundesrepublik wurden diese in der Forschung bislang jedoch kaum betrachtet. Die Studie macht erstmalig das Spektrum der Autoren sichtbar, die unter den restriktiven Bedingungen der staatlichen Erinnerungspolitik der DDR und ihres Literatursystems die Shoah literarisch zu fassen versuchten. Die Analyse paradigmatischer Texte von jüdischen und nichtjüdischen Autoren wie Stephan Hermlin, Jurek Becker und Franz Fühmann hinsichtlich inhaltlicher und ästhetischer, gesellschaftspolitischer und individuell-biographischer Dimensionen und Kontexte zeigt: Die Shoah-Literatur der DDR erweist sich als anschlussfähig an trans- und internationale Fragen im Umgang mit dem Holocaust.

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