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  • von Sascha Inderbitzin
    24,80 €

    Essen müssen wir! Eine gesunde Ernährung ist von fundamentaler Bedeutung, weil sie hilft, Krankheiten zu vermeiden und uns gesund zu erhalten. Dies gilt insbesondere für solch delikate Lebensphasen wie die Schwangerschaft und das erste Lebensalter. Für Schwangere sowie für das heranwachsende Baby und das Kind wurde dieses Buch in erster Linie geschrieben.Essen ist auch etwas Lustvolles und es ist gemeinschaftsbildend. Freunde laden wir zum Essen ein. In unserer modernen Welt ist es wichtiger denn je, gemeinsame Mahlzeiten in der Familie zu kultivieren.Ernährung ist heute eine Wissenschaft mit großem Stellenwert. Seit etwa 1980, 1990 gibt es Veranstaltungen wie der Tag der gesunden Ernährung. Ein Gesundheitsbewusstsein rund um die Ernährung erwachte.Es entwickelten sich zwei Strömungen:Zum einen die auf die Gesundheit ausgerichtete Ernährungsweise, gepaart mit einem zunehmenden Bewusstsein für den Wert biologischer und biologisch-dynamischer Lebensmittel, begleitet von einem wachsenden Interesse an vegetarischer Ernährung.Zum anderen schossen Fastfoodketten wie Pilze aus dem Boden (die ersten MacDonalds wurden in den 70er Jahren in Deutschland und der Schweiz eröffnet) und der Anteil an Fertigprodukten nahm rasant zu.Seit einigen Jahren nun erlebt die vegane Ernährung einen ebensolchen Boom.Eines dürfen wir in diesen Betrachtungen nicht vergessen. Der Fleisch- und Milchkonsum in den Industrienationen ist enorm. Daraus resultiert eine heute immer noch selbstverständlich akzeptierte, aber unwürdige Massentierhaltung. Dabei wissen wir längst, dass ein solch übersteigerter Konsum nicht gesundheitsförderlich ist.In der heute so aktuellen Umweltdebatte inklusive der mittlerweile weltweit stattfindenden Demonstrationen spielt auch unsere Ernährungsform eine nicht unbedeutende Rolle. Denn hoher Fleischverzehr ist durch die entsprechend notwendige Massentierhaltung mit allem, was dazu gehört, nicht klimaneutral im Gegenteil!Das bedeutet, unsere Ernährungsweise ist nicht nur eine individuelle Thematik, sie hat weitreichende Auswirkungen auf das Wohl der Tiere und das ganze Ökosystem. Aber jede Person kann ihren Beitrag dazu leisten, dass sich in diesem Bereich etwas ändert.Und so ist es richtig und wichtig, wenn sich immer Menschen kritische (nicht dogmatische!) Fragen zum Thema Ernährung stellen und sich informieren wollen.Dieses Buch von Sascha Inderbitzin und Ulrike von Blarer ist ein wunderbares Werk für (werdende) Mütter und ihre Kinder aber nicht nur. Vertieft man sich in dieses Buch, so stellt man rasch fest: Es ist eine Hilfe für alle.Das vorliegende Buch ist wissenschaftlich gut fundiert und von Herzen geschrieben. Es ist in keiner Weise dogmatisch. Persönliche Haltungen wie diejenige zur biologischen oder zur veganen bzw. zur vegetarischen Ernährung versus Fleischkonsum sind gut begründet.Die Reihenfolge der Kapitel ist sinnvoll und übersichtlich gewählt, die einzelnen Kapitel in sich gut gegliedert, so dass Leserinnen und Leser bereits beim Überfliegen den Duktus des Inhaltes erfassen können.Bei der Lektüre des Buches habe ich viel gelernt und viele Aha-Erlebnisse haben können. Ich kann mir vorstellen, dass es einigen Leserinnen und Lesern auch so gehen wird.Ich wünsche dem Buch eine grosse interessierte Leserschaft. Es ist sehr wertvoll als Lektüre, Nachschlagewerk oder wenn man sich mit einer bestimmten Ernährungsthematik auseinandersetzen möchte wie z.B. die Bedeutung des Zuckerkonsums bei Kindern; zudem enthält es wertvolle Rezepte, die zum Nachkochen animieren.Das Buch ist eine große Bereicherung und ein Muss für alle, die sich mit Ernährung befassen.Dr. med. Michael SeefriedFacharzt für Kinder- und Jugendmedizin/AllgemeinmedizinZürich und Eisenbuch, im Oktober 2019

  • von Wang Jing
    34,80 €

    Dies ist ein ungewöhnliches Buch. Auf den ersten Blick handelt es sich um die Übersetzung eines chinesischen historischen Romans ins Deutsche. Das ist auch nicht falsch. Allerdings handelt es sich weder um einen Roman, noch behandelt der Autor A Lai hier ein chinesisches Thema, wie es der westliche Leser gewohnt sein mag.Wie der Autor selbst in seinem Vorwort schreibt, ist dieses Buch kein fiktiver Roman. Es ist auch keine historische Erzählung, denn nichts an dem Inhalt ist von A Lai erdacht worden. Es ist am ehesten eine Kompilation, also eine Zusammenstellung von Materialien, Fundstücken, Dokumenten und mündlicher Überlieferung, die A Lai anfangs nebenbei, später aber in unermüdlicher Kleinarbeit und gründlicher Recherche zusammengetragen hat. Wie der Autor selbst sagt, stieß er zufällig auf die Geschichte Zhan Duis, wurde von ihr immer mehr gefangen genommen und begann, ihre Spuren Stück für Stück freizulegen. Es war gar nicht notwendig, sich etwas auszudenken, denn die Geschichte erzählt sich selbst. A Lai hat die komplexe Aufgabe übernommen, sie auszugraben, in Form von Schriften und Zitaten sprechen zu lassen und sie so zu arrangieren, dass sie für den Leser in geschlossenes Narrativ ergibt. Dieser Prozess erfordert sicher nicht weniger Arbeit und Geduld, Kreativität und Fantasie wie das Verfassen eines richtigen Romans.Auf der anderen Seite ist Zhan Dui kein bloßes Geschichtsbuch. A Lai ist kein Historiker und erhebt auch nicht den Anspruch, hier eine wissenschaftliche Abhandlung vorzulegen - auch wenn das authentische Material dafür durchaus taugen würde. Der Autor nutzt seine Fähigkeiten als Erzähler und erschafft eine Geschichte aus der Realität. Dabei kann er sich größere Freiheiten als ein Historiker leisten und so webt er offizielle Dokumente wie den Schriftverkehr zwischen hohen chinesischen Beamten in Sichuan und dem Kaiser zusammen mit Fundstücken aus lokalen Chroniken und anderen Quellen und bereichert unser Bild von den Vorgängen um Zhan Dui durch Volkserzählungen und Legenden - unabhängig davon, ob sie nun wahre Geschichten transportieren oder nicht.Wer gerne historische Literatur liest und vielleicht schon einmal zu Werken über die Geschichte Chinas oder Tibets gegriffen hat, wird grundsätzlich mit Land und Kultur vertraut sein. Aber üblicherweise herrscht in solchen Bänden Eindeutigkeit: Es geht um ein festgelegtes Gebiet, es geht um China. Oder Tibet. Oder vielleicht Hainan. Auf jeden Fall ist die Zuordnung eindeutig.Zhan Dui wie die ganze Geschichte Khams ist viel komplexer - und spannender.Es geht um eine Grenzregion. Kham ist tibetisch geprägt, gehörte aber zur chinesischen Provinz Sichuan. Das Besondere an dieser Region ist also in mehrfacher Hinsicht ihr Doppelcharakter: Sie gehört sowohl zu Tibet wie zu China und sie ist gleichzeitig für beide Kulturräume an der Peripherie.Das galt für Kultur und Sprache ebenso wie für die Verwaltung. Diese kulturell tibetischen Regionen Sichuans waren nicht in die normale Verwaltung eingebunden. Dies betraf nicht nur die tibetisch geprägten Regionen, sondern weite Teile der Provinzen in Chinas Südwesten. Weite Regionen in Provinzen wie Sichuan, Yunnan, Guizhou oder Guangxi gehörten zwar theoretisch seit Jahrhunderten zum chinesischen Kaiserreich, in der Praxis wussten die han-chinesischen Machthaber aber nur wenig über diese Gebiete und die Ethnien, die dort lebten. Sie waren weder militärisch noch verwaltungstechnisch zu kontrollieren, und somit führten die Vertreter der kaiserlichen Regierung ein System ein, das sich mit dem Prinzip des Indirect Rule vergleichen lässt, das besonders Großbritannien in vielen seiner Kolonien anwendete: Man versuchte gar nicht erst, die einzelnen Ethnien direkt unter Kontrolle zu bringen, sondern ernannte die Hauptleute zu Vertretern der Regierung, den Tusi. Das war eine höchst elegante Lösung: Erstens blieben die örtlichen Machtstrukturen unangetastet, aus Sicht der neuen Völker Chinas änderte sich wenig. Zweitens konnte sich die kaiserliche Verwaltung weismachen, eine befriedigende Lösung gefunden zu haben, ohne kostspielige Strukturen vor Ort, die ohnehin mit Waffengewalt hätten erzwungen werden müssen.Das Tusi-System geht schon sehr weit in der chinesischen Geschichte zurück. Es hat seine Vorläufer im Jimi-System, das schon in der frühen Tang-Zeit eingerichtet worden ist. Der Begriff Jimi geht auf das Werk des chinesischen Historikers Sima Zhen zurück und bezeichnet einen Mann, der ein Pferd oder einen Ochsen an der Leine führt. So betrachteten die Tang-Kaiser auch die Anführer von fremden Völkern, die durch Eroberung oder Unterwerfung unter ihre Herrschaft gekommen waren. Für die Völker wurde das Jimi-System geschaffen, das parallel zur chinesischen Verwaltung bestand. Die unterste Stufe waren die Anführer oder Häuptlinge. Sie blieben einfach in ihrer alten Stellung, waren aber nun als besondere Beamte Untertanen der Tang. Sie waren eigenen Präfekten unterstellt. Auf Aufforderung hatten sie Dienste zu leisten, zum Beispiel mussten sie im Kriegsfall Truppen stellen, ansonsten blieben sie aber weitgehend unabhängig.Das Jimi-System war das Vorbild für den Umgang Chinas mit Völkern in eroberten Gebieten oder den eigenen Grenzregionen bis in die Zeit der Qing-Dynastie. Es wurde in vielen Gebieten Chinas angewendet. In der Zeit der Tang findet sich das Jimi-System in vielen Regionen, beispielsweise in den Khanaten im Gebiet der heutigen Provinz Xinjiang, bis in das moderne Afghanistan hinein, aber auch in den mongolischen Gebieten Richtung Norden. Hier war das Jimi-System praktisch die einzige Verwaltungsform. Dagegen bestand es im Süden und Südwesten Chinas, auch in Sichuan, parallel zu der normalen zivilen Verwaltung.Das Tusi, System, von dem wir so viel gehört haben, entstand unter der mongolischen Herrschaft, unter den Yuan-Dynastie. Es wurde unter den Ming und den Qing weitergeführt. Tusi bedeutet wörtlich einheimische Fürsten. Die Mongolen begannen dies System einzuführen, denn sie wollten nach der Eroberung Chinas auch die eroberten Grenzregionen schnell unter Kontrolle bringen. Die Ernennung der lokalen Anführer zu Beamten sorgte auf der einen Seite für die schnelle Einführung einer einheitlichen Verwaltung. Auf der anderen Seite wurden die Sitten und Gebräuche der betroffenen Gebiete nicht angetastet. Die Anführer blieben die gleichen und da der Titel des Tusi meistens erblich war, blieb auch die Folge der örtlichen Dynastien erhalten.Die Ming-Dynastie übernahm dieses System gerne, war es doch auch eine Form, relativ einfach Gebiete nominell unter Kontrolle zu bringen und in die Verwaltung einzugliedern. Das machte es möglich, auch weiße Flecken auf der Karte als stabile Gebiete der eigenen Herrschaft auszuweisen. Viele Regionen, beispielsweise im Südwesten Chinas, waren den Han-Chinesen völlig unbekannt. Von vielen Völkern in den Bergregionen in Guizhou, Yunnan oder Sichuan wusste die kaiserliche Verwaltung praktisch nichts, nicht einmal ihre richtigen Namen. Mit der Ernennung ihrer Häuptlinge zu Tusi konnte die kaiserliche Regierung sich in der Gewissheit wiegen, die Angelegenheiten im eigenen Reich geordnet zu haben.Doch unter den Qing geriet das System zunehmend ins Wanken: Zum einen gaben sich die Qing nicht damit zufrieden, große Gebiete ihres Reiches als weiße Flecken auf der Landkarte nur in der Theorie zu beherrschen. Das bedeutete auf der einen Seite das Sammeln von Informationen, so entstanden ganze Kataloge einzelner Ethnien in Chinas Südwesten, die in erster Linie unterschieden, ob diese Völker Chinas Kultur akzeptiert hatten oder gefährlich waren. Auf der anderen Seite bemühte sich die kaiserliche Verwaltung zunehmend um einen direkten Zugriff auf die Tusi-Gebiete und führte im Zweifelsfall auch Kriege, um Kontrolle und Ordnung (wieder) herzustellen. Dies resultierte noch unter der Regierung des Qianlong-Kaisers in einer Reihe von Kriegen, von denen auch in diesem Buch die Rede ist. Das Tusi-System geriet aber auch in die Krise, weil die traditionelle lokale Herrschaft sich als völlig unfähig erwies, sich politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Wandlungsprozessen anzupassen.Die einfachen Leute, Dorfbewohner oder Bauern, waren das Objekt der Beteiligten in diesem Spiel. Das ist das eigentliche Thema dieses Buches. A Lai bringt uns die Situation der Menschen in der tibetisch geprägten Grenzregion Sichuans nahe. Er macht dem Lesepublikum deutlich, wie sie erst zwischen machthungrigen Tusi und der kaiserlichen Macht zerrieben wurden. Im 19. Jahrhundert wurden sie dann zum Spielball im Tauziehen zwischen China und Tibet. Der Autor streicht deutlich heraus, dass sich zwar alle, von den Tusi über die chinesische Provinzverwaltung bis zu den tibetischen Statthaltern, um die Macht über eine Region wie Zhan Dui stritten, sich aber letztendlich niemand darum scherte, etwas aufzubauen oder zu entwickeln. Erst einige reformorientierte Beamte der späten Qing versuchten sich daran, ein Stück Moderne, wirtschaftliche Prosperität oder Bildung, auch nach Zhan Dui zu bringen.Die Übersetzung von A Lais Roman Zhan Dui war in mehrfacher Hinsicht eine komplexe Aufgabe. Dies betrifft nicht nur die üblichen Herausforderungen, einen Text von einer Sprache in die andere zu übertragen und dabei nicht nur den Inhalt, sondern auch den Stil und die Stimmung zu erhalten und getreu dem Original wiederzugeben. In diesem Fall kommen die Art der Texte und der historische Hintergrund hinzu.Beginnen wir bei der Sprache: Ein chinesischer Text ist nicht wortwörtlich zu übersetzen. Dafür sind die Strukturen, ist die Grammatik beider Sprachen zu unterschiedlich. Ganz zu schweigen von Denk- oder Redefiguren, Metaphern, Sprichwörtern oder Vergleichen. Das heisst auch, eine Übersetzung aus dem Chinesischen ins Deutsche ist immer eher eine Übertragung. Dabei ist es nicht immer einfach, die Balance zu wahren. Es gibt Übersetzungen, die sich bemühen, möglichst nahe am Original zu bleiben. Das geht oftmals auf Kosten des Stils und der Lesbarkeit. Es gibt auch Übersetzungen, die sich vom Ausgangstext lösen und einen neuen Text schaffen, der der Leserschaft möglichst authentisch Inhalt und Geist des Originals vermittelt.Wir haben uns bemüht, einen Mittelweg zu finden und einen Text zu schaffen, der sich nahe genug am Original orientiert, um der Leserschaft A Lai nahe zu bringen. Der sich aber sich genügend davon löst, um einen gut lesbaren Roman im Deutschen herauszubekommen. Dazu haben wir den Text an einigen Stellen gestrafft und innerhalb der Unterkapitel einige Redundanzen entfernt.Einige Begriffe waren schwierig zu übersetzen, wir hoffen, dafür gute Lösungen gefunden zu haben. Ein Beispiel dafür ist der chinesische Begriff für England, Ying Guo (). Der chinesische Begriff wird universell verwendet und unterscheidet nicht zwischen England, Großbritannien oder dem Vereinigten Königreich. Der chinesische Begriff ist aber eindeutig phonetisch vom Begriff England abgeleitet, deshalb haben wir uns entschieden, diesen Begriff in der Übersetzung einheitlich als England wiederzugeben. Die Übersetzer sind sich im Klaren, dass dies historisch ungenau ist, es gibt aber unserer Ansicht nach die Ausführungen A Lais und die Zitate aus den Quellen des 19. und 20. Jahrhunderts am besten wieder.Ein weiteres Beispiel sind die Festungen, von denen besonders in den ersten Kapiteln sehr viel die Rede ist. Die Berichte von den Feldzügen gegen Zhan Dui sprechen davon, dass immer wieder Dutzende solcher Burgen erobert oder zerstört worden seien. Ein Leser aus Mitteleuropa wird sich vielleicht wundern, wieso auf dichtem Raum derartig viele Burgen stehen konnten und wieso es so einfach war, sie einzunehmen eine europäische Burg musste ja mitunter monatelang belagert werden, bevor sie erstürmt wurde oder aufgab. Dazu muss man wissen, wie die Wohngebäude in den gebirgigen Grenzregionen zwischen China und Tibet aussahen. Jedes dieser Häuser war wie eine Festung, mit mehreren Stockwerken, die kaum Fenster aufwiesen, an den Berghang gebaut und damit gut zu verteidigen. Bei ihrem Vorgehen mussten die Qing-Armeen also immer wieder einen dieser Festungstürme nach dem anderen einnehmen ein mühseliges und oftmals blutiges Unterfangen.Ein besonders schwieriges Problem, das letztendlich nicht komplett zu lösen ist, sind die Namen von Personen und Orten. Der Roman von A Lai ist aus dem Chinesischen übersetzt, somit sind sämtliche Namen ebenfalls in Chinesisch. Umgekehrt handelt das Buch von einer tibetischen Region, dazu geht es teilweise um Tibet, Indien und England. Wir haben uns dafür entschieden, Namen wie Simla oder Younghusband in ihren jeweiligen originalen Schreibweisen wiederzugeben, da sie sonst für den deutschsprachigen Leser nicht zu identifizieren sind. Bei den Namen in und um Zhan Dui ist es schwieriger: Die Namen sind durchweg in Chinesisch auch wenn es stets eine Tibetische Entsprechung gibt. Wir haben uns schließlich für einen Kompromiss entschieden: Die tibetischen Namen werden auch auf Tibetisch wiedergegeben auch damit sie besser von den chinesischen Beamten und Militärs zu unterscheiden sind, die in diesem Buch vorkommen. Dagegen haben wir die meisten Ortsbezeichnungen in Pinyin, der heute üblichen Umschrift für Chinesisch, wiedergegeben. Immerhin handelte es sich damals wie heute und chinesisches Staatsgebiet - und die Ortsnamen, die wir hier wiedergeben, waren die offiziellen Ortsnamen in den Dokumenten der kaiserlichen Verwaltung.So sehr wir uns um Vereinheitlichung bemüht haben, in einem Fall haben wir eine Ausnahme gemacht: Zhan Dui. Andere Orte werden in Pinyin schlicht zusammen geschrieben, seien es nun CHengdu, Litang oder Zhanggu. Zhan Dui aber ist nicht nur die Hauptfigur des Buches, sondern auch gleichzeitig sein Titel. So erschien es uns sinnvoll, diesen Begriff auch in seiner Schreibweise von den anderen abzuheben zu deutlicher herauszustellen. Daher verwenden wir durch das ganze Manuskript Zhan Dui bzw. in den späteren Kapiteln Zhan Hua, anstatt einfach von Zhandui und Zhanhua zu sprechen, wie es der Konvention entsprechen würde.Da dieses Buch vermutlich vor allem unter China- bzw. Tibetinteressierten auf Interesse stoßen wird, wir aber nicht voraussetzen können, dass die Leserschaft sich in allen Belangen mit speziellen Themen oder Begriffen auskennt, haben wir dem Band ein kleines Glossar beigegeben. Wir erheben damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit, hoffen aber damit einen Beitrag zu leisten, sich zumindest die wichtigsten unbekannten Begriffe schnell zu erschließen.Wir hoffen, einen guten Weg gefunden zu haben, um Ihnen eine Übersetzung zu bieten, die sich so dicht wie möglich am Original orientiert, aber ausreichend an ein hiesiges Leseverständnis angepasst ist, um eine lebendige und anregende Lektüre zu bieten. Möge Zhan Dui viele interessierte Leser finden!

  • von Elisa Baumann
    14,80 €

    Auf Burg Eisenerz ist immer etwas los. Die Ritter lieben es zu kämpfen und sich zu duellieren, nur Ritter Emilio ist nicht wie all die anderen Ritter. Er ist klein, zart und kann Kämpfe nicht leiden, dafür ist er liebevoll und liest sehr gerne Bücher. Eines Tages begibt er sich aus Liebe zur Prinzessin auf eine gefährliche Reise und beweist seinen Mut und sein großes Herz.Eine märchenhafte Geschichte für 5 bis 8-jährige, die zeigen soll, dass Freundlichkeit mehr bewirkt als körperliche Stärke.

  • von Florian Ploberger
    24,80 €

    Liebe Leserin, lieber Leser,ich liebe persönlich erzählte Geschichten. Auch in meiner Ausbildung zum TCM-Arzt war ich immer dankbar, wenn von erfahrenen Lehrenden kurzweilige, persönlich erlebte Anekdoten erzählt wurden. Die mit Freude und Humor vorgetragenen Geschichten habe ich mir teilweise bis zum heutigen Tag gemerkt. Wie schön ist es, an den spannenden Erfahrungen anderer Menschen teilhaben und davon lernen zu können! Noch heute lese ich gerne Biographien. Am liebsten sind mir Autobiographien, in denen gelungene oder zumindest auf den ersten Blick nicht so gelungene Details aus dem Leben des Erzählers berichtet werden.Was lag da näher, als selbst einige Geschichten zu erzählen? So entstand dieses kleine Büchlein mit persönlichen Erlebnissen, die mir während meiner Ausbildung und auf meinem Lebensweg geschenkt wurden. Alle Episoden kreisen um das Thema Heilung, sei es die Ausbildung und das Wirken in einem Heilberuf, die eigene körperliche Heilung oder eine gesunde Geisteshaltung.Mein Dank gilt Dr. Ursula Baatz, die das Manuskript punktgenau korrekturgelesen und zahlreiche konstruktive Anregungen gegeben hat. Speziell bedanken möchte ich mich bei Margarete Donner, die als Lektorin mit Begeisterung und Engagement die Entstehung dieses Buches begleitet und bereichert hat. Mag. Renate Ritscher hat die wunderbaren Illustrationen mit großer Liebe zum Detail gestaltet. Mit ihr zusammenzuarbeiten war überaus freudvoll und brachte meine eigene Kreativität zum Erblühen.Ich darf Ihnen viel Freude bei der Lektüre dieses Buches wünschen.Herzlichst,Florian PlobergerBaden bei Wien, im Sommer des Metall-Büffel-Yin-Jahres-2021

  • von Wolfgang Kubin
    29,80 €

    Eigentlich hatte ich nie vor, eine Autobiographie zu schreiben, ist sie doch mehr Dichtung als Wahrheit. Außerdem schreibt heutzutage selbst die Donau ihre lange Geschichte auf. Ich scherze nicht! Wie kann ich mich mit ihr vergleichen, auch wenn ich oft in ihr geschwommen bin?Wagen wir uns an unser Selbst (autos), wird es leicht peinlich. Fragen wir nach dem Leben (bios), verweigert die Gegenwartsphilosophie eine Antwort: Das sei ein zu weites Feld. Bedenken wir das Schreiben (graphein), werde ich zu hören bekommen: So schreibt man doch heute nicht mehr. Und morgen? Morgen werde ich vermutlich am Berg liegen, am Rande von Bonn mit Blick auf die schönen Holzlarer Lande.Ich bin ein Mann des 19. Jahrhunderts, sofern ich nicht der Tang-Zeit entstamme oder aus Athen als Sklave geflohen bin. Ich komme also mit jedweden Mythen und Sagen von überall her. Wie Li Bai ist mir das Hyperbolische zu eigen. Insofern mag ich inzwischen doch dem Werbespruch "More is not enough "Folge leisten.Ich nahe aus vielen Sprachen und aus viel mehr Traurigkeiten, denn dem Leben war Erlösung versprochen. Man traut eine solch große Tat weiterhin der Moderne zu, deren Versprechungen ein jedes Selbst noch haltloser haben werden lassen. Ist jegliches Schreiben daher lediglich eine letzte Art von Verständigung darüber? Über die Toten, die uns vorangehen, über die Toten, die uns folgen werden?Warum sich dann selber belasten? Und ebenso die nach Heiterkeit verlangende Leserschaft? Ich sage manchmal, das Leben, unser Leben, habe eine Verantwortung. Es habe kein Recht mehr zu klagen, es sei unser unwürdig. Es solle sich lieber selber stellen.Die großen Trinker hatten das große Getränk, die Melancholiker bemühten ihre melancholische Seele und die Spötter zürnten den Eltern, überhaupt zürnen zu dürfen. Wenn sie aber alle geschwiegen hätten, was wüßten wir dann über uns? Wir können nur böse sein, weil uns Böse vorangegangen sind. Eine Lebensbeschreibung als Poetik ist Kunde davon, selbst im Guten.Wir hören auch, eine Biographe richte uns akademisch. So zumindest die Meinung kluger Frauen. Doch die Akademie hat uns längst gerichtet. Selbst in ihrem Tod hat sie nichts unversucht gelassen, ihre letzten Planken zu durchlöchern. Wir sind nicht allein in unserem Tun. Das ist unser einziger Trost.Um den Tröstenden Trost zurückzugeben, habe ich mich ganz auf meine Erinnerungen verlassen. Ich habe wenig nachgeschlagen, nachgeschaut, ich habe lieber manchmal gefragt. So befragte ich Rudolf Rösch in Wien nach unserer gemeinsamen Verwandtschaft, Matthias Kubin in Dinkelsbühl nach unseren gemeinsamen Jahren in Salzbergen und Rheine, Ludger Funke in Drensteinfurt nach unserer gemeinsamen Gymnasialzeit. Ich befragte wenige Wegbegleiter also. Ich wollte niemanden zu tief entmutigen, auf ein Leben zurückblicken zu müssen, welches sich darin gefiel, uns zu viele Recken beizeiten genommen zu haben.Schrieb ich gegen all die Verluste an? Mir behagte es, das Jahr, welches wir Corona nennen, chinesisch zuzubringen. Ich kehrte die Zeit in Bonn um. Ich zählte in meiner epidemischen Gefangenschaft die Stunden so wie in Shantou auch: Die rheinländische Nacht mutierte zum chaozhouer Tag. Ich arbeitete in der Dunkelheit und ruhte wenig unter dem Sonnenlicht, stets in der eiligen Erwartung, früher an meine neue Alma Mater in der Provinz Guangdong heimkehren zu können.So wurde der erste Band fertig. Band 2 wird den Titel "Die Lage ist ausgezeichnet" tragen und die Jahre 1966 bis 1985 behandeln. Band 3 und Band 4 mögen im Untertitel "Die Bonner Jahre (1985-2011)" bzw. "Die chinesischen Jahre (2011 bis?)" lauten. Warum nicht alle Erinnerung in einen einzigen Band verpacken?Lu Xun meinte einmal, alles Schreiben entstehe aus der Erinnerung. Wir schrieben, weil wir nicht vergessen könnten. Wenn ich nicht die Tinte und die Taste bemühte, würde ich folglich die Verstorbenen dem Vergessen anheimgeben. Wenn ich nicht schriebe, wären die Toten noch töter. Aber solange sie leben, mögen sie vielleicht nicht lesen wollen, was ich meiner Verantwortung unterstelle.Dieser erste Teil handelt von den Verschollenen. Wer noch nicht verschollen ist, wird bald verschollen sein, so wie ich. Bis dahin hat uns nicht nur das Leben dahingerafft, sondern zuvor schon der Gedächtnisschwund. Also werden wir bei der Publikation nicht mehr aufbegehren, was über uns gesagt ist. Wir werden dankbar sein, daß wir nicht nur Asche sind, sondern auch noch Schriftzug bleiben.All dem kann aber nur so sein, weil Nachgeborene mir zurieten, etwas aufzusetzen, dessen ich schließlich doch auch bedurfte: ein Nachdenken über die Strudlhofstiege von Wien. Da lauten die letzten, von mir vielfach verarbeiteten Verse des Heimito von Doderer:Viel ist hingesunken uns zur Trauerund das Schönste zeigt die kleinste Dauer.Im Sommer 1968 stand ich dort mit der einst schwarz-, heute weißhaarigen Hiltraud Zuegg. Wir aßen Kirschen, die Kerne umkreisten uns am Boden. Danach stand ich dort mit meinem Wiener Groß-Cousin, dem Maler Rudolf Rösch, zu guter Letzt mit Li Bai und seinen besungenen Schönen. Wir alle verständigten uns schnell auf den Kummer unserer Endlichkeit.Und mit wem stehe ich heute dort? Mit meinem Bruder Matthias, der seit mehr als einem Jahrzehnt nach diesem und dem kommenden Werk verlangt. Später wird es einmal der Verleger Walter Fehlinger sein, der nicht fehlging, mich seit Jahren zur Niederschrift meines Lebens zu ermutigen, und mir für die reichen Nächte den besten Veltliner zusteckte. Trunken war ich am Morgen nie, denn alle guten Dinge wollen einmal ihr Ende finden. So auch ein Weinglas, wenn der mannhafte Schnaps (ab 52) aus China nicht zur Verfügung steht und der liebliche Zirbellikör (38) aus Oberösterreich auf sich warten läßt.So hat außer der Akademie niemand Einwand erhoben gegen mein Unterfangen? Doch schon lang, bevor die scheinbar unliebsamen Dinge ihren Lauf zu nehmen begannen. Die Warnung daheim lautete ganz taoistisch, man stelle seine Seele nicht öffentlich aus. Man nehme sich aus allem zurück in seine Unergründlichkeit. Man trete nicht vor die Tür. Und so hätte ich den Himmel über mir dennoch erkennen können?Hier treffen sich Akademie und chinesischer Geist: Es gibt keinen Sinn, den wir suchen können wie das Glück. Beides sei kein Paket, welches wir auf der Post aufgeben oder von dort abholen. Ich hätte also geschehen lassen sollen (wuwei)? Doch ich kann nur vom Tod her denken. Und mit ihm ist etwas passiert. Es gibt also immer noch etwas anderes als gerade das, was vor unseren Augen liegt. Etwas trat ins Leben und wurde abberufen. Zu welchem Zweck, das eine und das andere? Dazwischen muß ja etwas geschehen sein! Und darüber sollte sich reden lassen, die besungenen Dinge hätten ja sonst keine Heimat.

  • von Florian Ploberger
    19,80 €

    In diesem Buch werden die Jahre 2021 (Metall-Büffel-Yin-Jahr 2021) bis 2030 (Metall-Hund-Yang-Jahr 2030) aus Sicht der Chinesischen Medizin im Detail vorgestellt.Fragen wie zum Beispiel:Womit werden wir in diesen Jahren körperlich, aber auch geistig konfrontiert?Was können wir tun, um diese Jahre optimal zu nützen?Welche Akupunkturpunkte und westlichen Kräuter sind besonders wirksam?Welches Hexagramm des Yi Jing steht in den entsprechenden Jahren im Vordergrund?etc. werden mit starkem Bezug zur Praxis beschrieben.

  • von Mike Mandl
    29,00 €

    Die Welt der Fünf Elemente lädt Sie herzlich einzu verstehen: Was haben der Frühling, die Leber und die Morgendämmerung gemeinsam? Warum beginnt der Herbst eigentlich schon im August? Und wieso sollte man im Winter salzig und im Sommer bitter essen? Das System der Fünf Elemente kann man sich wie eine universelle Betriebsanleitung vorstellen, mit der man die vielfältigen Herausforderungen des Lebens leichter meistern kann. Der Schlüssel ist ein auf Zusammenhänge basierendes Verständnis. Kein System ist so schlüssig, nachvollziehbar und lebendig wie diese alte chinesische Philosophie. Sie lässt sich im Alltag erfahren und bestätigen. Dafür ist sie auch gedacht, diese Betriebsanleitung: Für den Alltag. Eine Übereinstimmung mit sich und der Umwelt ist das Ziel. Das führt zu mehr Gelassenheit und Ruhe. Aber auch zu mehr Vitalität und Lebensfreude.zu erforschen: Im modernen Leben folgen wir hauptsächlich Regeln und Gesetzen, die wir oder die Gesellschaft erschaffen haben. Diese Regeln machen Sinn: Sie ermöglichen ein harmonisches Zusammenleben. Unabhängig davon gibt es natürliche Ordnungsprinzipien. Von diesen haben wir uns entfernt. Wir leben nicht mehr in Übereinstimmung mit den Rhythmen und Zyklen der Natur. Um diesen Zugang wieder zu finden, muss man sich lediglich auf eine Entdeckungsreise begeben. Denn die auf natürlichen Ordnungsprinzipien basierenden Rhythmen und Zyklen spiegeln sich in den meisten Prozessen, die unseren Alltag ausmachen. Jede Beziehung hat ihren Frühling, ihren Sommer, ihren Herbst und ihren Winter. Das trifft auch auf die großen Lebensabschnitte zu. Auf den beruflichen Werdegang. Auf Projekte. Auf Visionen. Alles hat seine Zeit und jede Phase hat ihre spezifische Charakteristik. Erkennt man diese, dann kann ein spannender Lern- und Erkenntnisprozess einsetzen, der uns vor allem auch wachsen lässt.zu wachsen: Wachstum passiert von selber, wenn sich eine Pflanze am idealen Standort befindet und ausreichend Licht und Wasser bekommt. Wo ist unser perfekter Standort im Leben? Wieviel Sonne brauchen wir? Wieviel Wasser? Welche Form von Nährstoffen und in welcher Dosis? Das ist individuell und muss immer wieder neu betrachtet und angepasst werden. Es gibt kein Einheitskonzept, dass alle Menschen gleich zum Blühen bringt. Das System der Fünf Elemente ist wie ein Baukasten. Man kann ihm genau die Steine entnehmen, die man gerade braucht. Ob ein Bezug auf die Ernährung, das Management der Emotionen oder den geistigen Fokus. Natürlich: Auf der Grundlage einer klaren Standortbestimmung. Auch diese ist mit Hilfe der Fünf Elemente möglichWas Sie erwarten dürfen?Es gibt viele Bücher über die Fünf Elemente. Dieses Buch hat es sich zum Ziel gesetzt, die Analogien und Zusammenhänge in den Mittelpunkt zu stellen. Als Leitfaden dienen die Jahreszeiten. Jede Jahreszeit hat eine bestimmte Charakteristik. Bei diesen Qualitäten handelt es sich um archetypische Grundenergien. Es besteht eine Analogie zwischen dem Frühling im Kreislauf der Jahreszeiten und dem Frühling im Leben, der Kindheit, in der ebenfalls alles auf Wachstum und Entfaltung ausgerichtet ist. Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Jahreszeiten und die korrespondierenden Qualitäten in unserem Leben. Derart will es eine Inspiration für Laien wie für Therapeut*innen sein.

  • von Florian Ploberger
    49,00 €

    Eine uralte Tradition, die auf einem Gerüst fundierter Theorien aufbaut, in bewundernswürdiger Weise in 5900 Versen geschrieben und mit einem Garn von Metaphern und Gleichnissen feinstens verwoben ist, eine uralte Tradition, welche die Weisheit einer der ältesten und unberührtesten Kulturen der Welt darstellt, wird heute der Welt verkündet, damit sie von allen Erdenbürgern in Ehren gehalten und gewürdigt werde.Die Tibetische Medizin ist eine Kunst, denn sie zeigt, wie man optimal sein Leben meistert. Sie ist auch eine Wissenschaft. Ihre Erkenntnisse können in Theorie und Praxis empirisch bewiesen werden. Die Tibetische Medizin kann auch als Philosophie bezeichnet werden, da sie eine tiefgründige Verbindung zur buddhistischen Lehre herstellt. Sie ist ein umfassendes Konzept und bietet Antworten auf viele psychologische Krisen und psychosomatische Krankheiten der heutigen Zeit; ihr System stellt eine integrierte Wissenschaft dar.Diese facettenreiche Weisheit, die in einem Werk zusammengetragen wurde, wird rgyud bzhi genannt und ist der Grundlagentext der Tibetischen Medizin schlechthin. Die rgyud bzhi enthält vier Tantras, nämlich rtsa rgyud (Wurzeltantra), bshad rgyud (Tantra der Erklärungen), man ngag rgyud (Tantra der mündlichen Überlieferung) und phyi ma rgyud (letztes Tantra). Die ersten beiden Tantras bilden das Fundament, auf dem alle Prinzipien der Tibetischen Medizin aufbauen. Drittes und viertes Tantra geben detailliertere Einsichten über die Klassifikation von Krankheiten, die praktische Anwendung von Diagnosemethoden und die therapeutischen Aspekte der Tibetischen Medizin.Diese Übersetzung des ersten Teils des Tantras der mündlichen Überlieferung macht deutlich, dass das Tibetische Volk auch andere Völker an seinem Wissen teilhaben lassen und der Gesundheit aller Menschen dienen möchte.

  • von Claudia Muller-Ebeling
    69,80 €

    Nepal ist die einzige Kultur der Welt, in der Schamanismus und tantrische Techniken bis heute lebendig geblieben sind. Dieses Buch ist das Ergebnis von 18 Jahren Feldforschung des Ethnologen und Ethnopharmakologen Dr. Christian Rätsch und der Kulturgeschichtlerin und Anthropologin Dr. Claudia Müller-Ebeling. Es basiert auf dem Wissen, den Erfahrungen und auf Originalaussagen verschiedener nepalesischer Volksgruppen und bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Schamanismus in Nepal. Die tantrischeTradition wird anhand von Thankas verschiedener Volksstämme erläutert. Farbig reich illustriert, enthält das Buch Reproduktionen von fünfzigThankas in hervorragender Qualität und unzählige, bisher unpublizierte Fotos von schamanischen Heilungszeremonien, Ritualgeräten und kulturell bedeutsamen Pflanzen. Es präsentiert eine Fülle von originalen Rezepturen und Räuchermischungen und Beschreibungen von mehr als zwanzig Pflanzen, deren psychoaktive Eigenschaften und Gebrauch durch Schamanen bisher noch nie erforscht oder dokumentiert worden ist.

  • von Wulf Noll
    29,00 €

    "Mit dem Drachen tanzen. Erzählungen aus China und Deutschland" ist der letzte Teil einer China-Trilogie, die mit ihren ersten Teilen "Schöne Wolken treffen. Eine Reisenovelle aus China" (Verlag reisebuch.de) und "Drachenrausch. Flanieren in China" (Bacopa) bereits Akzente setzte."Mit dem Drachen tanzen" spielt in China und Deutschland. In China sind es die Schauplätze in der Stadt Ningbo mit dem Campus der Universität Ningbo, des Weiteren Xiamen, einer großen, schön gelegenen Ressortstadt auf einer Insel am Rand des Ostchinesischen Meer. Den romanzenhaften Schluss der Erzählungen bildet der Besuch in Lu Xuns Geburtsstadt Shaoxing. Ihren Höhepunkt finden die Reiseerzählungen allerdings im Nordwesten. Ausgehend von Beijing und seinen kulturellen Highlights gelangt der Protagonist Robert Marian auf einer einzigartigen Reise in die chinesische Provinz der Inneren Mongolei, wohnt in einem kleinen Ort in der Steppe und nimmt am höchsten mongolischen Fest Nadamu teil.Warum junge ChinesInnen plötzlich in Deutschland, in Düsseldorf, Marburg, Kassel oder in München und Umgebung auftauchen, bleibt der Entdeckungsfreude der LeserInnen überlassen.Es gibt nur wenig deutschsprachige Literatur über das aktuelle China, in dem die junge chinesische Generation in ihrer Befindlichkeit, ihren Hoffnungen, Neigungen und Sehnsüchten sowie in ihren vielfältigen Bildungsbemühungen dargestellt wird. In seinem Projekt wendet sich der Autor dieser Build-Your-Dream oder kurz BYD-Generation nachhaltig zu. BYD, ursprünglich der Name einer chinesischen Automarke, wird hier als Metapher für die junge Generation und ihr Denken verwendet. Gemeint ist eine Generation, die relativ frei und unbevormundet, selbstbestimmt und selbstbewusst am eigenen Traum bastelt. Dabei lassen die Erzählungen etwas von den zahlreichen und intensiven Veränderungen erkennen, welche das Bild von China im 21. Jahrhundert auf so lebendige Weise bestimmen.

  • von Myong Sun Seong
    19,80 €

    Das alte Teehaus welch ein Gedicht! Knapp und präzise in der Sprache bei gleichzeitig reicher und konkreter Bildhaftigkeit! Auch die Gedichte zur koreanischen Schrift haben ihren eigenen, besonderen Charme!Als Ostasienwissenschaftler und Autor galt und gilt mein Interesse nicht nur China sondern auch Korea. Korea habe ich öfters zu Lehr- und Forschungszwecken besucht. Ich bewundere dieses Land voller Dynamik. Das gilt auch für seine beeindruckende Lyrik in Geschichte und Gegenwart. Gedichte zu verfassen, zu rezitieren ist dort eine beliebte und angesehene Beschäftigung eine Beschäftigung mit sich und der Welt.Auch Übersetzen von Lyrik beflügelt diese Beschäftigung. Es trifft uneingeschränkt zu, was Goethe in seinen Maximen und Reflexionen feststellte: Beim Übersetzen muss man bis ans Unübersetzliche herangehen; alsdann wird man aber erst die fremde Nation und die fremde Sprache gewahr. Übersetzen und Schreiben von Lyrik gleicht dem sich gegenseitig fördernden Wechselspiel von Yin und Yang.Damit Übersetzen allerdings nicht in uferlose Schwärmerei entgleitet, bedarf es eines Rahmens, um das Terrain für das Verständnis abzustecken. Dieser Aufgabe ist der Übersetzer in seinem Kommentar zur Übersetzung in mustergültiger Weise gerecht geworden. So steht einer authentischen Rezeption dieser interessanten Anthologie von Gedichten mit neuen Facetten lyrischen Schaffens in Korea auch außerhalb Koreas nichts im Wege.Wolfgang Kubin Dichter / Prof. em. Sinologie / Ostasienkunde Univ. Bonn, Peking am 2. Juli 2019

  • von Mike Mandl
    29,00 €

    Zum ersten Mal werden die Meridiane der Traditionellen Chinesischen Medizin wirklich nachvollziehbar und schlüssig erklärt. Meridiane sind viel mehr als abstrakte Energielinien. Sie lassen sich konkret erfahren und erleben. Sie folgen mit ihrem Verlauf einer klaren Logik. Sie bringen die Einheit und Wechselwirkung von Körper, Geist und Emotionen auf den Punkt.Meridiane sind wie Landkarten der Seele, die ein tiefes Verständnis unserer Person und unserer Verhaltensweisen ermöglichen. Jeder der zwölf Hauptmeridiane steht dabei für ein fundamentales Lebensprinzip. Die Auseinandersetzung mit diesen Lebensprinzipen ist eine Reise, die zu mehr Gesundheit, Freiheit und Glück führen kann.Wer sich noch nie mit der Traditionellen Chinesischen Medizin und den Meridianen auseinandergesetzt hat, wird sich auf spannendes Neuland begeben. Therapeuten jeglicher Stilrichtung ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung und Inspiration für ihr Tun.

  • von Christian Winter
    49,80 €

    Dieses Buch ist ein "Nachschlagewerk" für ausgebildete AMM Therapeuten am Pferd und gleichzeitig ein "Einlesewerk" für Interessierte. Es beinhaltet die ganzen Meridianstrukturen wie die zwölf Hauptmeridiane, die acht Sondermeridiane, alle mit Verlaufbeschreibung und den Akupunkturpunkten am Pferd. Es sind auch die Befundung sowie die möglichen Therapiemaßnahmen genau beschrieben.

  • von Raimund Jakesz
    24,80 €

    Dieses Buch soll Vorschläge darlegen, welche Möglichkeiten es gibt, auf dem emotionalen und spirituellen Heilweg präventiv zu arbeiten. Es werden in diesem Zusammenhang eine Reihe von Faktoren, Haltungen und Prägungen beleuchtet, die mit der Physiologie und der Bedeutung der weiblichen Brust in vielerlei Hinsicht zusammenhängen, mögliche Traumatisierungen in diesem Bereich beschrieben und innere Heilmöglichkeiten dargelegt.

  • von Raimund Jakesz
    19,80 €

    Lebenskraft ist schwer definierbar, schwer fassbar, und sehr subtil. Solange wir sie haben und spüren, ist sie ganz normal, weil gewohnt. Erst im Mangel fühlen wir, dass uns etwas fehlt. Manchmal wissen wir, was uns die Kraft geraubt hat, ein andermal bleibt es uns verborgen.Wichtig für uns alle ist das Wissen über die Bedeutung der Lebenskraft in uns, die Gründe warum wir Lebenskraft verlieren, wie Lebenskraft regeneriert werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, trotz herausfordernder Lebenssituationen in eine stabile energetische Situation zu kommen.Zum Unterschied von den klaren Begriffsbestimmungen von Prana und Qi im asiatischen Raum wird in der westlichen Welt, die schulmedizinisch dominiert ist, auf die Bedeutung der Lebenskraft auch zur Bewältigung von Krankheiten nicht hingewiesen. Das brennende innere Feuer, das uns wärmt und nährt, das klare helle Licht in uns, das uns den Weg weist, ermöglicht uns die Stärkung der in uns innewohnenden Kraft.

  • von Raimund Jakesz
    19,80 €

    Viele Wege müssen beschritten werden, um den Schleier vor dem Verborgenen ein Stück wegzuziehen und dort hineinzublicken, wo die Geheimnisse unseres Lebens sind. Der Autor behandelt seit 40 Jahren Patientinnen mit Brustkrebs, und in all dieser Zeit horchte er in die Betroffenen, stellte Fragen, und bewegte die Antworten im eigenen Herzen, um Erkenntnis zu erfassen: Welche Aspekte können mit Krankheit verbunden sein? Was kann notwendig sein, um wieder gesund zu werden und gesund zu bleiben? Diese fortwährende Auseinandersetzung mit dem Aspekt Heilung führte auch zu eigenen spirituellen Entwicklungsschritten.Das vorliegende Buch soll eine Möglichkeit bieten, ein wenig die Sehnsucht zu stillen, die essenziellen Fragen des Lebens zu beantworten, Erkenntnis der Zusammenhänge in Selbstbeobachtung des eigenen Seins zu erhalten. Das Lesen der Zeilen soll in innerer Stille erfolgen, ja in der inneren Leere, die doch so voll ist, wenn wir uns auf sie einlassen, um die Reflexion des eigenen Wesens zu hören. Es geht um einen Paradigmenwechsel, nämlich: die Hinwendung zu sich selbst, die zeitweilige Abkehr von dem Außen und das Eintauchen in die wunderbare Komplexität des eigenen Wesens zur Erkennung der eigenen Essenz in Liebe und Demut zu sich und anderen und der Welt.Was kann das Buch besonders machen? Es kann zu sich führen, es kann dem eigenen Streben vieler Menschen entsprechen: Wie komme ich in die Freude, den Frieden, die Liebe? Deshalb ist dem Momentum im Titel Raum gegeben, nämlich Bewegung im Augenblick, Ansporn, Absicht, absichtsvoll und absichtslos wertfrei, Ruhe, bewegte Ruhe, ruhiges Bewegen.Das Buch stellt sich Themen, die das Leben betreffen, ohne Zitate, ohne Literatur, ohne der Notwendigkeit von Vorwissen. Es will dem in uns Verborgenen auf die Spur kommen. Es will mit Affirmationen und Meditationen Wege zur Änderung aufzeigen, heraus aus Zweifel, Wut, Hass, Egoismus, Trauer und Enttäuschung. Viele Aspekte der Welt zeigen Änderung. Nützen wir den Augenblick, bleiben wir nicht auf der Strecke, sondern werden wir zur Änderung.

  • von Louis Hutter
    44,80 €

    Das Konzept der abendländischen 4 Säfte-Medizin liegt diesem Buch zugrunde. Diese funktionell ausgerichtete Medizin definiert Gesundheit als Eukrasie, die ausgewogene Mischung der Körpersäfte. Ist diese in Disharmonie geraten, so wird der Mensch krank, er gerät in eine sogenannte Dyskrasie. In diesem Buch werden Rezepturen aus europäischen Kräutern vorgestellt, welche die unterschiedlichen Dyskrasien wieder in eine ausgewogene Eukrasie bringen. Die zum Verständnis der Rezepturen notwendigen Konzepte der Humoralmedizin werden dem Leser gleich zu Beginn erklärt und auf das Wesentliche reduziert. Dabei sind die Tee-Rezepturen nach humoralmedizinischen Gesichtspunkten gegliedert. Lückenlos wird dabei die Qualität jeder vorkommenden Droge so wie die des Gesamtauszugs angegeben. Ebenso verhält es sich bei der Wirkung des Gesamtauszugs auf die Kochungen, die Säfte, die Spiritusverteilung und die Beeinflussung der Konstitution. Zudem erfolgt bei jeder Rezeptur die Angabe der wichtigsten pharmakologisch interessanten Wirkstoffe, um dem Leser den Brückenschlag zwischen humoralmedizinischer und naturwissenschaftlicher Phytotherapie zu erleichtern. Unterstützend erfolgt der Wirkungs- und Indikationsbeschrieb jeweils nach humoralmedizinischer und konventionell westlicher Phytotherapie.

  • von Friedemann Garvelmann
    89,00 €

    Konstitutionsdiagnostik und -therapie sind zentrale Elemente der praktischen Arbeit mit der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde/Medizin, TEN / TEM. Die Analyse der genetisch angelegten, aber epigenetisch individualisierten Muster der Funktionsweise der Organsysteme, sowie deren Anpassungs-, Überwindungs- und Heilungsstrategien lässt einerseits die systemischen pathophysiologischen Hintergründe insbesondere chronischer Krankheiten erkennen und stellt andererseits die Basis von Therapiekonzepten dar, deren Ziel die grundlegende konstitutionelle Stabilisierung des Gesamtorganismus ist. Damit steht weniger die Beseitigung aktueller Symptome im Vordergrund, als die Aktivierung sinnvoller körpereigener Heilungsmechanismen, Vermeidung von Rezidiven, Verlagerung und Komplizierung von Krankheitsprozessen auch im prophylaktischen bzw. salutogenetischen Sinne.

  • von Anita Buchriegler
    24,80 €

    In ihrem zweiten Buch "Zeit für dich. Kräutermärchen und Erzählungen für Erwachsenen, Kinder und Kindgebliebene" beschreibt Seelenbalsam-Autorin, Anita Buchriegler, 40 weitere Heilpflanzen und Bäume unserer mitteleuropäischen Heimat. Humorvoll lässt die Kräuterpädagogin aus Rohr im Kremstal die Eigenarten der Pflanzen in ihren Geschichten Gestalt annehmen, verpackt altes Pflanzenwissen in spannende Welten der Fantasie. Frisch und charmant erzählt sie diesmal auch kleine Anekdoten, die sie im Umgang mit verschiedenen Jahreskreisfesten erlebt hat. Ihre Lieder, mit denen die begeisterte Musikantin Lesungen untermalt, finden sich ebenso in dem Büchlein wie zahlreiche Abbildungen der beschriebenen Pflanzen. "Zeit für dich" - ein Buch zum Lernen, Schmökern und Entspannen, zum Verschenken und Sich-Selber-Schenken.VorwortIn meinem 2. Buch hole ich etwas weiter aus geh zurück zu meinen Wurzeln zu dem, was mich ein Leben lang inspiriert hat: meine Heimat. Ein kleines abgelegenes Fleckerl mitten im Alpenvorland, auf dem trotz seiner unmittelbaren Nähe zu den großen oberösterreichischen Industriestädten - ich einfach nur ICH SELBST sein kann.Kommen Sie mit mir und wagen Sie eine Reise durch blühende Wiesen und goldene Gerstenfelder, die sich sanft im Sommerwind wiegen. Eine Reise durch Jahreszeiten und Menschlichkeiten, in der die Dinge noch so erscheinen dürfen, wie sie von Anbeginn der Schöpfung an gemeint warenWeil es in meinen Geschichten immer wieder um die Zeit außerhalb der Zeit geht, finde ich es auch an der Zeit mich zu bedanken: beim BACOPA Verlag für die einmalige Chance, weitere Geschichten zu veröffentlichen, bei der Gärtnerei Schützenhofer und dem Feelings Seminarzentrum für die liebe Unterstützung, bei meinen Lesern und bei meinen Liebsten meiner Familie, die mir das größte Geschenk gemacht hat, indem sie mir die Zeit zum Schreiben -Zeit für mich geschenkt hat.

  • von Florian Ploberger
    29,00 €

    Dieses Buch beschreibt bei uns im Westen vorhandene Kräuter so, wie sie in China beschrieben werden würden. Jedes der ungefähr 150 Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin, Basilikum, Frauenmantel, Erdrauch, Enzian, Hirtentäschel, Liebstöckl usw. wird mit deutschem und lateinischem Namen, thermischer Wirkung , Geschmack und Organzuordnung beschrieben. Weiters werden Indikationen und Anwendungsgebiete angeführt. Ein umfangreicher Index, eine TCM-Ärzteliste aus Österreich und internationale Kräuterbezugsquellen runden das Buch ab.

  • von Sarah Föhn
    49,00 €

    Zum ersten Mal in der Geschichte der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde TEN: die wichtigsten Nahrungsmittel - über 200 - mit ihren therapeutischen Wirkungen gemäss Humoralmedizin. Dazu haben die Autoren die Terminologie der TEN-Wirkungen vereinheitlicht, zum Beispiel zu "trocknen und wärmen" und "Schärfen ausleiten". Plus: Der Index nach Indikationen, der diesen Band zum praxistauglichen Arbeitsinstrument macht. Recherchiert und zusammengestellt an der Heilpraktikerschule Luzern von der TEN-Therapeutin und -Dozentin Sarah Föhn und TEN-Student Dave Winiger, unter der Leitung von Schulleiterin und Herausgeberin Ulrike von Blarer Zalokar.

  • von Friedemann Garvelmann & Christian Raimann
    59,00 - 79,00 €

  • von Florian Ploberger
    79,00 €

    Dieses Buch bietet als Brückenschlag zwischen der westlichen und chinesischen Phytotherapie folgende Informationen:- 50 wichtige TCM-Rezepturen mit ihren entsprechenden westlichen Arzneidrogen- Rezepturen geordnet nach Krankheitsbildern- Systematischer Aufbau der Rezepturen nach Wirkung, Indikation, Zungen- und Pulsbefund sowie Nennung der westlichen Diagnose- Materia medica, in der alle westlichen und TCM-Kräuter aufgeführt und detailliert beschrieben sindNeu in dieser Ausgabe:Die Beschreibung von 25 weiteren westlichen Arzneidrogen ermöglicht zum einen die noch individuellere Anpassung der Rezepturen an den Zustand des Patienten. Zum anderen ist gewährleistet, dass Arzneidrogen ähnlicher Wirkung ausgetauscht werden können, damit ein Gewöhnungseffekt nach zu häufig wiederholter Gabe einer Rezeptur vermieden wird.Darüber hinaus enthält das vorliegende Buch:- Tabelle der westlichen Kräuter aus Sicht der TCM (nach deren Wirkung in Gruppen angeordnet)- Tabelle der chinesischen Kräuter (nach deren Wirkung in Gruppen angeordnet)

  • von Riki Allgeier
    49,00 €

    Die Zahl der Lehrbücher der Phytotherapie ist ungewöhnlich groß. Etwa die Hälfte ist lesenswert, also ein erheblicher Prozentsatz. In der Angabe der jeweiligen Heilanzeigen der Pflanzen und ihrer Zubereitungen findet man in den einzelnen Büchern ganz erhebliche Unterschiede, besonders auch nach der nationalen Herkunft des Autors und dem Zeitpunkt der Erscheinung. Angaben in alten Büchern sind durchaus lehrreich, müssen aber nach gegenwärtigen Therapiebedürfnissen interpretiert werden und zwar nicht nach der zeitgemäßen Veränderung unserer Vorstellungen von Krankheit und Heilung, sondern von der tatsächlichen Veränderung der Krankheiten, was neue Wege der Heilung erfordert. Ein Vergleich der Heilanzeigen in den verschiedenen zeitgenössischen Lehrbüchern ist unterhaltsam; man findet bald heraus, welche Bücher außer Allerweltsangaben, viele Tipps für die tägliche Praxis enthalten, also nicht nur zusammengeschrieben sind, sondern Erfahrung weitergeben. Es ist deshalb auch unnötig, ein Superlehrbuch zusammenzufassen, das alle auffindbaren Indikationen der Literatur aufzählt. Wichtiger, falls möglich, sind Angaben, was uns bei eventuellen Problemen weiterhelfen könnte. Hier ist die nicht einfache Auswertung der Angaben in alten Büchern am Platz, sowie die Mitteilung von Beobachtungen aus der zeitgenössischen Literatur. Die Astromedizin bietet uns eine weitere Möglichkeit therapeutischen Eingreifens über die Verwertung von Erfahrungen aus alter und neuer Zeit. Besitzen wir Angaben zur astrologischen Einordnung des Arzneimittels und das Geburtshoroskop des Patienten, so können wir diese vergleichen und die Arzneien auswählen, die in seinem Fall am meisten Hoffnung auf Hilfe versprechen.

  • von Joong-Joung Kim
    24,80 €

    Das Buch Das Dao des Ba Gua Zhang stellt die innere, chinesische Kampfkunst Ba Gua Zhang theoretisch und praktisch für Anfänger und Fortgeschrittene vor. Unterteilt in drei große Kapitel baut es die wesentlichen Inhalte auf und setzt sie in Beziehung zueinander.Der erste Teil beinhaltet philosophische Grundgedanken über den Daoismus, Yin und Yang, die Trigramme und die Hexagramme im I Ging und fundamentale Vorgänge der inneren Alchemie.Der zweite Teil greift diese Kerngedanken auf und überträgt sie auf Ba Gua Zhang. Durch diese Darstellung wird der philosophische Gehalt der Kampfkunst transparent ein unverzichtbarer Zusammenhang, will man Ba Gua Zhang in seiner Essenz begreifen. Die Einbettung in die Philosophie wird durch die historische Entwicklung und die technischen Informationen der Grundbewegungen ergänzt. Ursprüngliche Überlieferungen wie die 36 Songs belegen die Originalität der Kampfkunstausübung.Der dritte Teil umfasst die praktischen Aspekte der chinesischen Kampfkunst. Dabei fließen auch die Auswirkungen auf den Körper mit ein. Für Praktizierende werden wesentliche Trainingsvorbereitungen, ausgewählte Bewegungsmuster, Hand-, Fuß- und Schritttechnik sowie die Formen der acht fixen Positionen und der 64-Form mit ausgiebigem Fotomaterial und Grafiken illustriert.Im Anhang sind Zertifikate, historische Familienlinien, chinesische Wortbedeutungen und bibliographische Hinweise zusammengestellt.

  • von Shudo Denmei
    49,00 €

    Es gibt mittlerweile viele Bücher am Markt über Akupunkturpunkte. Es gibt jedoch zu wenige Bücher, in denen hervorragende Akupunkteure beschreiben, wie genau sie selber Akupunkturpunkte auswählen, auffinden und verwenden. Durch diese Bücher wäre es so, als ob man einem erfahrenen Akupunkteur über die Schulter blicken könne, um herauszufinden, was dieser tatsächlich tut. Dieses Buch "Wie man effektive Akupunkturpunkte findet" erfüllt genau diesen Zweck.

  • von Miriam Wiegele
    19,90 €

    Dieses Buch erklärt ausführlich, wie die heilenden Pflanzen dem Menschen helfen können, wie man Kräuter intuitiv begreifen lernt und welche konkreten Inhaltsstoffe sie enthalten, wie man Kräuter selber sammeln soll und wie man sie dann zu Heilmitteln verarbeiten kann.Viele der in diesem Buch besprochenen Heilpflanzen sind in Vergessenheit geraten. In einer Zeit, in der viele Krankheiten neu entstehen oder sich mit veränderten Symptomen präsentieren, wird es wichtig, neue Heilmittel zu suchen. Die altbekannten und auch die vergessenen Heilpflanzen könnten hier zu einer therapeutischen Vielfalt verhelfen.In diesem Sinne gehört Miriam Wiegeles vorbildhafte Verknüpfung von wissenschaftlicher Erkenntnis mit traditionellen Methoden zu den notwendigen Voraussetzungen für eine seriöse und sinnvolle Vermittlung. Das vorliegende Buch möge daher sowohl dem neugierigen Laien wie der geschulten Expertin als Anregung zum verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit sowie mit lokalen Ressourcen dienen.

  • von Florian Ploberger
    29,00 €

    Ein Fachbuch für Therapeuten der TCM mit einer Auswahl klassischer Syndrome und Fallbeispiele. Bei jedem der Syndrome werden Ursachen, Zungen- und Pulsbefund abgehandelt und klassische Rezepturen vorgestellt.

  • von Friedemann Garvelmann
    110,00 €

    Das eigenständige System der Humoralmedizin ist ein definierendes Basiselement der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde TEN. Dieses Buch beschreibt die Arbeitsgrundlagen der Humoralmedizin, wobei die notwendige Theorie immer direkt mit ihrer Bedeutung für die praktische Arbeit verknüpft ist. Besonders hilfreich für die Arbeit mit Patienten ist die tabellarische und grafische Übersetzung häufig vorkommender Symptome und sonstiger Krankheitserscheinungen. Das Buch ist das Konzentrat der Erfahrung zweier Praktiker, die seit mehreren Jahrzehnten therapeutisch mit der Humoralmedizin arbeiten und diese auch lehren.

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