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  • von Simon Deppierraz
    38,00 €

    KippmomenteSimon Deppierraz' (geb. 1984 in Morges, Schweiz, lebt und arbeitet in Vevey und Lausanne, Schweiz) Arbeiten sind durchzogen von Dualitäten, Versuchsanordnungen zum Gleichgewicht entgegengesetzter Kräfte und bilden im Raum ausgeklügelte strukturelle Systeme. Die Ideen, die seinen Werken zugrunde liegen, bewegen sich im Bereich physikalischer oder optischer Phänomene wie der Schwerkraft, dem Gewicht von Körpern und ihrer Beziehung zu Raum und Zeit. In Druckgrafiken und Zeichnungen, aber auch skulpturalen Arbeiten und großformatigen Installationen beschreibt Deppierraz sorgfältig konzipierte Systeme, die sich durch die Spannung zwischen statischer Harmonie und energetischer Kraft auszeichnen. Strukturen, die scheinbar von der Luft gehalten werden, scheinen die Gravitationskräfte zu überwinden. Wenn man um sie herumgeht, verändern diese Werke ihre Geometrie, was auf einen anderen Aspekt von Deppierraz' Werk anspielt: das Spiel mit optischen Effekten und Wahrnehmungsverwirrungen, das sich auch in seinen Zeichnungen und Drucken findet.Deppierraz' erste Monografie zeigt seine spielerische, melodische und poetische Heran­gehensweise und deckt auf, was das Leben im Kern ist: ein ausgeklügeltes Gleichgewicht gegensätzlicher Kräfte. Mit Textbeiträgen von Laurent Courtens, Yves Dreier und Saskia Trebing. Tipping PointsSimon Deppierraz's (b. Morges, Switzerland, 1984; lives and works in Vevey and Lausanne, Switzerland) work derives from his interest in dualities, the balance of opposite forces, and structural systems. At the start of his creative process, he draws the ideas behind his works from physical and optical laws as well as their associated phenomena like gravity, the weight of bodies, their relation in space and time, or frequencies created by optical effects. He then develops his sculptures and large-scale installations from there, with each one describing a carefully conceived system marked by the tension between static harmony and energetic force. When walking around them, these works constantly change their geometry, alluding to another aspect of Deppierraz's work: the play with optical effects and confusion of perception, which can also be found in his drawings and prints.Deppieraz's first monograph gives insight into his playful, melodic, and poetic approach to dissecting what life is at its core: a careful balance of opposing forces. With text contributions by Laurent Courtens, Yves Dreier, and Saskia Trebing.

  • von Planungs- und Baureferat Stadt Nürnberg Heiser
    24,00 €

  • von Caroline Kryzecki
    42,00 €

    "Für jede Zeichnung gibt es einen Code."Die Zeichnungen von Caroline Kryzecki (geb. 1979 in Wickede/Ruhr; lebt und arbeitet in Berlin) ähneln kalligrafischen Übungen mit Lineal und Kugelschreiber. Die feinen Linien in den klassischen Kugelschreiberfarben Blau, Schwarz, Rot und Grün füllen die oft großformatigen Blätter mit optisch flirrenden Mustern. Sie veranschaulichen konzeptuelle Appropriationen und Variationen einer ästhetischen Praxis, die ursprünglich aus einem Produktionsfehler hervorging, dem Moiré-Effekt. Kryzecki macht diese ursprünglich digitale Fehlfunktion zu einer analogen Produktionsmethode. So entstehen auf dem Papier gezeichnete Strukturen, die das Resultat ihrer akribischen Planzeichnungen und zugleich intuitiven Arbeitsweise sind. Wichtiger als die Wirkung ist jedoch die Konstruktionsweise, die von der Künstlerin insbeson­dere für die komplexeren Gitterstrukturen durch ein selbst entwickeltes Notationssystem, die sogenannten Codes, dokumentiert wird. Dabei evozieren die abstrakten Netzwerke stets soziale, psychologische und organische Dimensionen. Ihre großformatigen Zeichnungen transformiert Kryzecki auch in ­monumentale ortsspezifische Raumarbeiten.KSZ ist die erste umfassende Monografie zu den Kugelschreiberzeichnungen der Künstlerin. Startpunkt der Werkserie, die mittlerweile über 240 Zeichnungen umfasst, war ein sechsmonatiger Stipendienaufenthalt 2012 in Istanbul. Den Essay schrieb­ Eva Meyer-Hermann."For every drawing there's a code."The drawings of Caroline Kryzecki (b. Wickede/Ruhr, 1979; lives and works in Berlin) resemble calligraphic exercises with a ruler and ballpoint pen. The fine lines in the classic ballpoint pen colors blue, black, red, and green fill her often large-format sheets with shimmering visual patterns. They visualize conceptual appropriations and variations of an aesthetic practice that initially developed out of a production error, the moiré effect. Kryzecki turns this originally digital malfunction into an analog production method. The structures drawn on paper are the result of her meticulous plans and intuitive drawing studies. More important than the effect, however, is the method of construction, which the artist documents, especially for the more complex grid structures, through a system of notation called codes that she developed herself. Thus the abstract networks always evoke social, psychological, and organic dimensions. Kryzecki also transforms her large-format drawings into monumental site­specific installations.KSZ is the first comprehensive monograph on the artist's ballpoint pen drawings. The starting point for the series of works, which now comprises over 240 drawings, was a six-month residency in Istanbul in 2012. Eva Meyer-Hermann wrote the essay.

  • von Leiko Ikemura
    20,00 €

    Über das Eigene und das FremdeErste internationale Anerkennung erfuhr das Werk der japanisch-schweizerischen Künstlerin Leiko Ikemura Anfang der 1980er-Jahre mit ihrer ausdrucksstarken und kämpferischen Bildwelt im Umfeld der Neuen Wilden. Berühmt ist sie heute für ihre Ölbilder von in Zwischenwelten schwebenden Mädchen und kosmischen Landschaften mit märchenhaften Mischwesen. In Japan wird sie geschätzt als Künstlerin, die sich gerade durch das konsequente Eintauchen in die westliche Kunst zunehmend ihrer kulturellen Heimat bewusstwurde und zu einer einzigartigen Synthese beider Kulturen gefunden hat.Die Auseinandersetzung mit dem Fremdsein, mit Einsamkeit und der Aneignung neuer Sprachen bildet eine wichtige Schnittmenge mit dem Interessengebiet von Noemi Smolik. Die Kunstkritikerin beschäftigt sich vor allem mit der Aufarbeitung der osteuropäischen und russischen Kunstgeschichte.In der Publikation sprechen Leiko Ikemura und Noemi Smolik über Berührungspunkte ihrer recht unterschiedlichen Lebenswege: Existentialismus, die 68-Revolution, russische Literatur, das Fremde und das Eigene, Kollektivismus und Individualität.On the Familiar and the ForeignThe Japanese-Swiss artist Leiko Ikemura first garnered international recognition in the early 1980s with pictures in an expressive and pugnacious style that associated her with the Neue Wilde. She is now famous for oil paintings showing girls floating in oddly hard-to-place settings and cosmic landscapes populated by fabulous hybrid creatures. Japanese audiences cherish her as an artist whose headlong immersion in Western art prompted a growing appreciation of her cultural roots, eventually leading her to a singular synthesis of both cultures.Wrestling with the profoundly unfamiliar, loneliness, and the challenges of making new languages one's own: these salient themes in Ikemura's work are also major concerns in the writings of Noemi Smolik, an art critic whose work focuses on a deeper understanding of the history of Eastern European and Russian art.In this book, Leiko Ikemura and Noemi Smolik discuss historical junctures and interests in which their quite different lives and careers have intersected: existentialism, the revolution of '68, Russian literature, the foreign and the familiar, collectivism and individuality.

  • von Leiko Ikemura
    34,00 €

    Der Traum von NaturMit fast 50 Arbeiten aus 40 Jahren zeigt Leiko Ikemura (geb. in Tsu, ­Präfektur Mie, lebt und arbeitet in Berlin und Köln) in ihrer ersten Einzelausstellung in Norddeutschland einen beindruckenden Querschnitt ihres Schaffens. Das auf dem Gelände der Gerisch-Stiftung beheimatete Pfauenhaus hatte Ikemura anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Stiftung zusätzlich zu einem neuen Kunstort umgestaltet und mit der liegenden Mädchenfigur Sleeping Figure in Red im selbstgestalteten Innenraum mit zarten Kohlezeichnungen zentrale Themen ihres OEuvres aufgegriffen. Natur, Mensch, animalische Wesen oder die Flora und Fauna sind wiederkehrende Motive in Ikemuras Werk. Dabei bewegt sich die Künstlerin frei in den unterschiedlichsten Medien, sodass sich den Betrachter*innen immer wieder ein neues inhaltliches wie formal-ästhetisches Terrain eröffnet. Vor allem in der aktuellen krisenhaften Zeit ist die Schärfe des Blicks und das Engagement der Künstlerin höchst zeitgemäß. In Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Terrakotta- und Bronzeskulpturen setzt sie ihren Fokus auf die Untersuchung von Weiblichkeit, den Bezug der Gesellschaft zur Umwelt und kosmische Zusammenhänge.Der Katalog Wenn Pfauen Flügel öffnen dokumentiert reich bebildert die poetisch-sensible Ausstellung von Leiko Ikemura. Mit Texten von Brigitte Gerisch-Hölk, Anette Hüsch und der Künstlerin selbst. The Dream of NatureWith almost 50 works from the last 40 years, Leiko Ikemura (b. Tsu, Mie Prefecture; lives and works in Berlin and Cologne) presents an impressive cross section of her work for her first solo exhibition in Northern Germany. Ikemura has also transformed the Peacock House on the grounds of the Gerisch Foundation into a new site of art on the occasion of the Foundation's 20th anniversary. With the reclining girl figure Sleeping Figure in Red in her self-designed interior with delicate charcoal drawings, Ikemura picks up on central themes of her oeuvre. Nature, humans, animalistic creatures, flora, and fauna are all recurring motifs in Ikemura's work. The artist moves freely between a wide range of media so that the viewer is constantly presented with new content and aesthetic terrains. Especially in the current crisis-­ridden times, the artist's commitment and the sharpness of her gaze come to feel highly topical. In paintings, watercolors, drawings, and terra-cotta or bronze sculptures, she focuses on the investigation of femininity, society's relationship to the environment, and cosmic contexts. The richly illustrated catalog Wenn Pfauen Flügel öffnen documents Leiko Ikemura's poetic and sensitive exhibition. With texts by Brigitte Gerisch-Hölk, Anette Hüsch and the artist herself.

  • von Alfred Weidinger
    32,00 €

    Der Körper im Stresstest der KunstDer chinesische Künstler He Yunchang (geb. 1967 in Kunming, lebt und arbeitet in Peking) absolvierte 1991 das Central Yunnan Art Institute und machte sich in den letzten zwei Jahrzehnten mit einer Reihe außergewöhnlicher Performances einen Namen. So ließ er sich 24 Stunden lang in Beton eingießen, versuchte - an einem Kran hängend - einen Fluss mit seinem eigenen Blut in zwei Hälften zu teilen, brannte sich sein Gewand vom Leib, verharrte mitten in den Niagarafällen oder ließ sich einen Rippenbogen entfernen. Immer war sein Körper der wesentliche Teil seiner künstlerischen Praxis. Nichts scheint als Ausdrucksmittel zu schwierig. Was auf den ersten Blick als mutige Stunts erscheinen mag, entpuppt sich jedoch schnell als zutiefst analytisches und hochreferenzielles Kunstwerk, das existenzielles Denken mit traditioneller chinesischer Mythologie und antiker Philosophie verbindet, aber auch auf die Kunst der österreichischen Aktionisten wie etwa Günter Brus oder auf das aufsehenerregende Duo Ulay und Marina Abramovic verweist.Die von Ai Weiwei kuratierte Ausstellung im Francisco Carolinum in Linz ist He Yunchangs erste umfassende Retrospektive im deutschsprachigen Raum und wird begleitet von einem umfangreichen Katalog, der seine Praxis anhand von Texten von Ai Weiwei, Freda Fiala, Nataline Colonnello, Wang Fen, He Yunchang und Alfred Weidinger in die Tradition der körperbezogenen Aktions- und Performancekunst einordnet. The Body in the Stress Test of ArtThe Chinese artist He Yunchang (b. Kunming, 1967; lives and works in Beijing), who graduated from the Central Yunnan Art Institute in 1991, has made a name for himself over the past two decades with a series of extraordinary performances. He had himself immured in a concrete cast and stayed inside it for 24 hours; tried to divide a river into two halves with his own blood while suspended from a crane; burnt his attire off his body; paused halfway down the Niagara Falls; or had a costal arch removed. In all these works, his body figured as the central medium of his creative practice; no means of expression seems too challenging for him. What may appear at first glance like stunts and tests of courage soon reveal themselves to be profoundly analytical and richly referential works of art that intertwine existential thinking with traditional Chinese mythology, legends, and ancient philosophy, while also gesturing toward the art of the Austrian Actionists like Günter Brus or the duo Ulay und Marina Abramovic's spectacular pieces.Curated by Ai Weiwei, the exhibition at the Francisco Carolinum, Linz, isHe Yunchang's first comprehensive retrospective in the German-speaking countries and accompanied by an extensive catalogue with essays by Ai Weiwei, Freda Fiala, Nataline Colonnello, Wang Fen, He Yunchang, and Alfred Weidinger that embed his practice in the tradition of body-centered action and performance art.

  • von Matthias Kliefoth
    16,00 €

    Exposing photographic archivesLighting the Archive, which went online in 2020, is an open-ended series of conversations with artists like Annette Kelm, Elfie Semotan, Wolfgang Tillmans, and Ulrich Wüst about photographic techniques, structures of order, and materialities. The conversations are invariably framed by questions about where the photographers see their life's works and legacies over the long term-what, in other words, is to become of their oeuvres one day. In Exposing Tears, Lighting the Archive engage the writer and curator Mike Sperlinger in dialogue. Sperlinger studied the careers of the photographers Marianne Wex and Chauncey Hare through the lens of the art market's economy of attention and interwove biographical facts with external circumstances shaping their paths, including their withdrawals from the art system and their eventual rediscovery as "forgotten artists." An essay by Mike Sperlinger relates how the latter was possible; Lighting the Archive's Maren Lübbke-Tidow and Rebecca Wilton spoke to the author to discuss the central role that the question of the archive played in his efforts.

  • von Lorena Juan
    16,00 €

    Interventionen im StadtraumIm Rahmen des von der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) ausgelobten Wettbewerbes Kunst im Untergrund 2020/21: as above, so below wurden fünf Künstler*innen ausgewählt, sich mit Fragen zur Zukunft der Stadt als urbanenund sozialen Körper auseinanderzusetzen. Mit Sasha Amaya, Clara Brinkmann, Philine Puffer, Florine Schüschke und Juli Sikorska wurden Arbeiten realisiert, die sich kritisch und doch humorvoll mit gesellschaftlichen Biotopen und dem Wandel städtischer Lebensräume auseinandersetzen. Entlang des Berliner U-Bahnnetzes beschäftigten sich die künstlerischen Interventionen mit neuen Wohnräumen, Immobilienspekulation, dem Begriff von Heimat und der zunehmenden Erhitzung unserer Städte.Die Publikation dokumentiert den Projektverlauf der digitalen wie analogen Interventionen der Künstler*innen. Mit einem Gespräch zwischen Dehlia Hannah und Nadim Samman. Interventions in Urban SpaceAs part of the competition Art in the Underground 2020/21: as above, so below, five artists were invited to wrestle with questions concerning the future of the city as an urban and social body. Works realized with Sasha Amaya, Clara Brinkmann, Philine Puffer, Florine Schüschke, and Juli Sikorska bring both critical acumen and a sense of humor to the study of social biotopes and the transformation of urban lived environments. Spreading out along Berlin's underground network, their artistic intervention explored new housing, real estate publication, the idea of the home, and the rising heat in our cities.The publication documents the project's progress on both digital and analog interventions and the artists' works. With a conversation between Dehlia Hannah and Nadim Samman.

  • von Larissa Fassler
    44,00 €

    Kartieren und Gehen als ku¿nstlerische Praxis Die ku¿nstlerische Praxis von Larissa Fassler (geb. 1975 in Vancouver, Kanada; lebt und arbeitet in Berlin) widmet sich der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Anhand teilnehmender Beobachtungen zu sich verändernden urbanen Geografien und Kulturen schafft sie Zeichnungen, Skulpturen und Gemälde, die diese analysieren und kartografieren. Ihre Beobachtungsgegenstände sind o¿ffentliche Plätze wie der Gare du Nord, Les Halles und die Place de la Concorde in Paris, der Columbus Circle in New York City, der Taksim-Platz in Istanbul und das Kottbusser Tor in Berlin. Ihre vielschichtigen Werke zeigen, wie urbane Umgebungen die Menschen psychologisch und physisch beeinflussen und wie die gebaute Umwelt wiederum die Wahrnehmung, das Verständnis und die Nutzung dieser Orte durch die Menschen widerspiegelt. Mithilfe von Werkzeugen aus der Anthropologie und Stadtplanung gelingen Fassler Beobachtungen, die sie in ihren großformatigen Bleistiftzeichnungen sowie raumgreifenden Installationen illustriert und eindrucksvoll in dichte Kartografien u¿bersetzt. Die Monografie der Ku¿nstlerin zeigt einen umfangreichen Querschnitt von Arbeiten der letzten 15 Jahre. Mit einem Vorwort von Diana Sherlock, einem Interview mit der Ku¿nstlerin und Textbeiträgen von Fiona Shipwright, Karen Till, Shauna Janssen, Chris Blache und Pascale Lapalud und Nicole Burisch. Mapping and Walking as Art Practice Larissa Fassler's (b. Vancouver, Canada, 1975; lives and works in Berlin) art practice is dedicated to the complex relationship between human beings and their environment. Based on participant observations of changing urban geographies and cultures, she creates drawings, sculptures, and paintings that analyze and map these realities. Her objects of scrutiny are public scenes like the Gare du Nord, Les Halles, and the Place de la Concorde in Paris, New York City's Columbus Circle, Istanbul's Taksim Square and Berlin's Kottbusser Tor. Her multilayered works illustrate how urban environments impact the psychological and physical well-being of people and how the built environment conversely reflects people's perception, understanding, and use of these places. Fassler avails herself of analytical tools from anthropology and urban planning to amass research and data that she illustrates in large-format pencil drawings, paintings, and expansive installations and translates into imposing dense cartographies. The artist's monograph presents a comprehensive sample of works from the past 15 years. With a preface by Diana Sherlock, an interview with the artist and texts by Fiona Shipwright, Karen Till, Shauna Janssen, Chris Blache and Pascale Lapalud, and Nicole Burisch.

  • von Shirin Neshat
    38,00 €

    "Träume sind universell." Selbstbewusst und kraftvoll, zugleich verletzlich und fragil wirken die Werke der iranischen Ku¿nstlerin, Fotografin und Filmemacherin Shirin Neshat (geb. 1957 in Qazvin, Iran; lebt und arbeitet in New York, USA). Zentrale Themen ihres Schaffens sind Identität, Herkunft und Machtstrukturen. Die Verbindung und Erweiterung der reichen Tradition persischer und westlicher Bildsprachen prägen das OEuvre der Ku¿nstlerin, deren Arbeiten im Zentrum der ersten Präsentation innerhalb der Kooperation der Pinakothek der Moderne mit der Written Art Collection stehen. In ihrem ju¿ngsten Werk Land of Dreams (2019) werden persische Kalligrafie und westliche Porträtkunst zusammengefu¿hrt, wobei es erstmalig die Medien Fotografie und Video vereint. Die Arbeit kombiniert dokumentarische und fiktionale Elemente. Neshat untersucht den American Dream und seine Kehrseiten, indem sie die Porträtierten zu ihren Träumen interviewte. Die Kurzfassung der Träume hat sie in persischer Schrift in die Fotografien integriert, ebenso wie traditionelle bildliche Motive. Neshat schafft in ihrem Werk durch die Verbindung von Schrift, gestischem Ausdruck und Formatvariation eine rhythmisch-poetische Dichte, der jeweils eigene Narrative universeller menschlicher Erfahrungen eingeschrieben sind. Der ausstellungsbegleitende Katalog blickt auf die Verbindung von Schrift und Bild. Die Publikation beinhaltet ein Grußwort von Bernhard Maaz und der Written Art Collection sowie Essays von Sussan Babaie und Judith Csiki. Ein Gespräch mit der Ku¿nstlerin fu¿hrte Judith Csiki. "Dreams are universal." An air of confidence and vibrancy, but also vulnerability and fragility surround the works of the Iranian artist, photographer, and filmmaker Shirin Neshat (b. Qazvin, 1957; lives and works in New York). Central themes in Neshat's art are identity, origin, and power structures. Her works are defined by a melding and broadening of the rich visual traditions of Persian and Western art. The US-based artist's work is now the subject of the museum's first presentation in association with the Written Art Collection. Neshat's most recent work, Land of Dreams (2019), revolves around Persian calligraphy and Western canon of portraiture and combines for the fist time the media of photography and video in a single work. Combining documentary and fictional elements, it scrutinizes the American dream and its flipsides. The artist conducted interviews with the portrayed, asking them about their dreams, and then integrated summaries in Persian into the photographs together with traditional visual motifs. Interweaving writing, gestural expression, and formal variety achieves a rhythmical poetic density as it gathers individual narratives that reflect universal human experiences. The catalogue accompanying the exhibition puts the focus on the conjunction of writing and image. With a preface by Bernhard Maaz and the Written Art Collection, essays by Sussan Babaie and Judith Csiki, and an interview with the artist by Judith Csiki.

  • von Julia Scher
    44,00 €

    Safety first?Seit den 1980er-Jahren geht Julia Scher (geb. 1954 in Hollywood, lebt und arbeitet in Köln) der Entstehung einer "Hochsicherheitsgesellschaft" nach. Inspiriert unter anderem von dem französischen Philosophen Michel Foucault und dem Soziologen Gary T. Marx konzentriert sich ihr OEuvre auf die Themen Überwachung und Cyberspace. Scher bedient sich dabei seit den frühen Jahren ihrer künstlerischen Laufbahn einer visionären Vielfalt an Medien, um aufzuzeigen, in welchem Umfang Technologien wie Videoüberwachung, Bilderkennung und automatisierte Datenbankanfragen inzwischen alltäglich geworden sind und unsere Realität strukturieren. Indem sie gebräuchliche Überwachungsszenarien nachahmen, beschwören Schers Arbeiten Versprechungen von mehr Sicherheit und Bequemlichkeit mit dem Ziel, die Gefahren und Ideologien von Überwachungssystemen aufzudecken. Eindrucksvoll schafft Scher temporäre und transitorische Web-/Installations-/Performance-Arbeiten, die die Betrachter*innen vor drängende Fragen nach Macht, Gender, Kontrolle und medialer Verführung stellen.Der umfangreiche Überblicksband überträgt das Lacansche Diktum RSI (das Reale, das Symbolische und das Imaginäre) auf Schers Arbeit und untersucht diese in Hinblick auf die Themen Realität, Sicherheit und Infrastruktur. Die Publikation ist eine Kollaboration zwischen der Kunsthalle Gießen, der Kunsthalle Zürich, dem Museum Abteiberg und dem MAMCO Geneva (Musée d'art moderne et contemporain) und DISTANZ und begleitet - sowie erweitert - Schers jüngste Ausstellungen (2022/23) an den beteiligten Institutionen durch eine extensive Rückschau und Einordnung des Werkes seit den frühen 2000er-Jahren. Mit Textbeiträgen und Essays u. a. von Paul Bernard, Gesine Borcherdt, Nadia Ismail, Lilian Haberer und Katrin Kaempf, Magnus Schäfer und Mark von Schlegell sowie einem Vorwort von Daniel Baumann, Lionel Bouvier, Nadia Ismail, Matthias Kliefoth und Susanne Titz. Safety first?Since the 1980s, Julia Scher (b. Hollywood, 1954; lives and works in Cologne) has been investigating the emergence of a "maximum security society." Inspired by French philosopher Michel Foucault and sociologist Gary T. Marx, among others, her ­oeuvre focuses on issues of surveillance and the cyberspace. Since the beginning of her career, Scher has employed a visionary variety of media to demonstrate how much technologies like video surveillance, image recognition, and automated database queries have become ubiquitous and effectively structure our reality. By mimicking common surveillance scenarios, Scher's works invoke promises of increased security and convenience in order to expose the dangers and ideologies of surveillance systems. Scher creates striking and transient web, installation, and ­performance works that present viewers with urgent questions about power, gender, control, and medial seduction.This comprehensive overview volume applies Lacan's dictum RSI (the real, the symbolic, and the imaginary) to Scher's work, examining it regarding the topics reality, security, and infrastructure. The publication is a collaboration between Kunsthalle Gießen, Kunsthalle Zürich, Museum Abteiberg, MAMCO Geneva (Musée d'art moderne et contemporain), and DISTANZ. It accompanies and expands on Scher's most recent exhibitions (2022/23) at the participating institutions with an extensive ­retrospective and classification of the work since the early 2000s. With text contributions and essays by Paul Bernard, Gesine Borcherdt, Nadia Ismail, Lilian Haberer and Katrin Kaempf, Magnus Schäfer, Mark von Schlegell, as well as a foreword by Daniel Baumann, Lionel Bouvier, Nadia Ismail, Matthias Kliefoth, and Susanne Titz.

  • von LWL-Museum für Kunst und Kultur
    28,00 €

    Was kommt nach dem Wachstum?Der Globale Norden mit seiner privilegierten ökonomischen Position folgt der Auffassung, keine andere Option als die des Wachstums zu haben. Doch man sieht heute mehr denn je: Wachstum ist endlich. Die Debatten um die Klimaveränderung, steigende soziale Ungleichheit, Kriege, Krankheit, Flucht und Fremdenhass und nicht zuletzt die Corona-Krise haben erneut vielfach die Frage aufgeworfen, wie Gesellschaften jenseits des wachstumsorientierten Kapitalismus aussehen könnten. Die dreiteilige Ausstellung Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken in Münster nimmt dieses Moment zum Ausgangspunkt, um über alternative Formen des Handelns nachzudenken und fragt mittels künstlerischer Arbeiten: Haben wir Möglichkeiten zu einem Neuanfang, einer anderen Logik, einer systemischen Umkehr und einer Neuordnung? Im Fokus des kollaborativen Projektes stehen Werke, die neue Betrachtungsweisen und Denkfiguren vorschlagen sowie andere politische und soziale Modelle ins Gespräch bringen. Die Ausstellung debattiert, wie eine Zeit des Postwachstums aussehen könnte, und reflektiert dabei auch über Szenarien, wie das "Betriebssystem Kunst", also die Produktionsweisen und Methoden oder der gestiegene Aufwand für Transporte und den Ausstellungsbau, sinnvoll gestaltet werden kann. Der Reader zur Ausstellung Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken erscheint mit Textbeiträgen von Hortensia Völckers, Kirsten Haß, Merle Radtke, Kristina Scepanski, Marianne Wagner, Irmi Seidl, Angelika Zahrnt, Jonas Staal, Felix Maschewski, Anna-Verena Nosthoff, Tim Rieniets, Fran Illich und Jenni Henke.What Comes After Growth?Occupying a privileged economic position, the Global North clings to the idea that there is no viable option other than growth. Yet it is more evident than ever that growth is finite. In many ways, the debates over climate change, rising social inequality, wars, diseases, refugee movements and xenophobia, and, last but not least, the COVID crisis have added urgency to the question of what societies might look like after growth-oriented capitalism.The three-part exhibition Nimmersatt? Imagining Society without Growth in Münster harnesses this momentum to think about alternative ways to proceed and presents works of art to ask: Can we start afresh with a different logic, can we systematically change course and reorganize society, and how? The collaborative project's focus is on works that propose novel perspectives and figures of thought and initiate a discussion on alternative political and social models. The exhibition debates what an era of post-growth might look like, also reflecting on scenarios of how the "art operating system"-the modes and methods of production or the growing complexities of transportation and exhibition installation-might be made more sustainable.The reader accompanying the exhibition Nimmersatt? Imagining Society without Growth contains contributions by Hortensia Völckers, Kirsten Haß, Merle Radtke, Kristina Scepanski, Marianne Wagner, Irmi Seidl, Angelika Zahrnt, Jonas Staal, Felix Maschewski, Anna-Verena Nosthoff, Tim Rieniets, Fran Illich, and Jenni Henke.

  • von Fitjof Mangerich
    28,00 €

    Das Ohr der StadtDie Beziehungen zwischen dem öffentlichen Raum, seinen akustischen Dimensionen und dem menschlichen Körper bildet den Ausgangspunkt der künstlerischen Praxis von Fritjof Mangerich (geb. 1990 in Mettingen). In seinen ortsspezifischen Interventionen nutzt er Klang als plastisches Material, um sowohl die Psyche der Architektur als auch die organische Funktionsweise der menschlichen Wahrnehmung zu ergründen.Im Mittelpunkt der ersten monografischen Publikation des Künstlers stehen seine Arbeiten eine andere Stimme, care, Dusk Piece und To the People of New York City. Die vier Werke entstanden zwischen 2015 und 2019 in Deutschland, Indonesien und den USA und zeigen exemplarisch Mangerichs plastische und akustische Interventionen im öffentlichen Raum. Mit der Beharrlichkeit eines Forschers untersucht er Ereignisse und Räume, um die akustischen Effekte, die sie erzeugen, in Beziehung zu architektonischen, sozialen oder politischen Kontexten zu setzen.Die Texte zum Katalog schrieben Anaïs Castro, Catherine Nichols und Noor Mertens.The Ear of the CityThe interactions between public spaces with their acoustic dimensions and the human body are the point of departure for Fritjof Mangerich's (b. Mettingen, 1990) creative practice. In site-specific interventions, he harnesses sound as a malleable material for probing explorations of the psyche of architecture as well as the organic operations of human perception.The artist's first monographic publication is centered on his works eine andere Stimme, care, Dusk Piece, and To the People of New York City. Created in Germany, Indonesia, and the United States between 2015 and 2019, the four works exemplify Mangerich's sculptural and acoustic interventions into public spaces. He scrutinizes events and environments with the tenacity of a researcher, setting the acoustic effects they engender in relation to architectonic, social, or political contexts.The catalogue includes essays by Anaïs Castro, Catherine Nichols, and Noor Mertens.

  • von Ingo van Aaren
    32,00 €

    Spaziergänge mit Schildkröte Eine Schildkröte zieht einen Schriftsteller hinaus ins nächtliche Berlin. Der Fotograf Ingo van Aaren folgt dem ungleichen Paar auf ihren Wanderungen, fotografiert sie am Brandenburger Tor, auf dem Alexanderplatz oder der Oberbaumbrücke, immer allein vor den menschenleeren, verwaisten Kulissen der Metropole. Es ist nicht das Berlin, das wir kennen, es ist ein Parcours durch die Geschichte und Gegenwart der Stadt. Neben van Aarens Fotografien stehen Texte von David Wagner. Es entfaltet sich ein poetisches Zwiegespräch zwischen der beinah allwissenden Schildkröte und dem Schriftsteller in Nachtstücken, die von der Verwandlung Berlins zwischen halb vier und fünf Uhr morgens erzählen, die interessante Anschlüsse an Wagners Betrachtungen der Tagseite der Stadt in seinen Büchern Welche Farbe hat Berlin und Mauer Park bieten.Im Dialog von Ingo van Aarens Fotografien und David Wagners Texten entwickelt sich eine neue Form des Flanierens durch Berlin. In Anlehnung an Walter Benjamins Passagen-Werk zeigt Nachtwach Berlin das Porträt einer sich stetig wandelnden Stadt. 978-3-95476-364-1Roaming the City with a TurtleTrailing his pet turtle, a writer stumbles out into nighttime Berlin. The photographer Ingo van Aaren shadows the unequal pair on their rambles, capturing them in front of the Brandenburg Gate, on Alexanderplatz, or crossing the river on Oberbaumbrücke. They are invariably alone; the metropolis's sights and scenes lie deserted around them. This is not the Berlin we know but instead a foray into the city's history and present. Van Aaren's photographs are complemented by texts by David Wagner. A poetic colloquy unfolds between the almost all-knowing turtle and the writer in nocturnes about the metamorphosis that Berlin undergoes between half past three and five in the morning that make for interesting companion pieces to the sketches on the city's dayside in Wagner's books Welche Farbe hat Berlin and Mauer Park.The dialogue between Ingo van Aaren's photographs and David Wagner's texts weaves a new form of flânerie through Berlin. With a nod to Walter Benjamin's Arcades Project, they limn a portrait of a city in constant transformation.

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