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Bücher veröffentlicht von Gunter Narr Verlag

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  • von Charlotte Schubert
    58,00 €

    Der skythische Nomade Anacharsis wird zum ersten Mal bei Herodot (5. Jh. v. Chr.) erwähnt. Er ist der Fremde, der nach Griechenland kommt, sowohl um zu lernen als auch - da selbst ein Weiser - um anderen ein Lehrer zu sein. Er äußert sich durch knappe, oft witzig-ironische Sprüche, die von der Antike bis heute in den allgemeinen Spruchwortschatz eingegangen sind. Bei Herodot ist die nomadische Lebensform der Skythen das herausragende Differenzkriterium, da sie die Skythen in spezieller Weise unbesiegbar macht und sie daher, wie später nur die Athener, den fast u:bermächtigen Persern widerstehen können. In der Überlieferung des 4. Jh. v. Chr. gehört Anacharsis zum Kreis der 7 Weisen, wird aber in diesem Kreis als skythischer Nomade einerseits deutlich von den anderen Weisen (Solon, Thales, Bias, Periander etc.) abgegrenzt, andererseits als Kulturbringer beschrieben, dem die Griechen zivilisatorische Errungenschaften wie den Blasebalg, die Töpferscheibe und den doppelten Anker verdanken.Der Anlass für die Ausgestaltung der Figur und ihre spätere, prominente Rolle im Kreis der Sieben Weisen ist sehr wahrscheinlich der Erfolg der Skythen gegenüber den Persern gewesen, so dass insbesondere Herodot die Gegenüberstellung von sesshaften Griechen und nomadischen Skythen zum Paradigma erheben konnte. Dieser militärische Erfolg der Nomaden ist seither in der antiken Literatur mit der Lebensweise ohne Städte, ohne Mauern und ohne Äcker in Verbindung gebracht worden - mit einer Lebensweise, die als besondere Form der Ungebundenheit und Autarkie angesehen wurde. Sie galt einerseits als charakteristisch für die Nomaden, andererseits wurde sie - seit Aritoteles - auch als Ausdruck von Freiheit und Demokratie betrachtet. Die Ursprünge dieser Überlieferung sind jedoch in der Integration des Nomaden in ein frühes, mythisch und geographisch geprägtes Weltbild zu finden, dessen erste Umrisse bereits bei Homer zu greifen sind. Die in dieser Konfiguration im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. eingeschriebenen Grenzlinien zwischen Eigenem und Fremdem, zwischen Sesshaften und Nomaden, zwischen Griechen und Skythen boten bereits so vielfältige Anknüpfungspunkte, dass sie in der weiteren Überlieferung je nach Kontext verwendet oder ausgedeutet werden konnten. Das Besondere an dieser Figur ist jedoch die Verknüpfung von Weisheit und Nomadismus, die der Figur über die Gegensätze hinweg offenbar das verbindende Potential gegeben hat, die ihr erst das lange Nachleben ermöglichte.

  • von Miriam Seidler
    98,00 €

    Die Arbeit wurde von der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (D61) unter dem Titel "Keiner kann über das Altwerden und über das Altsein die Wahrheit sagen." (Martin Walser) Figurenmodelle des Alters in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur angenommen.Die Dissertation ist eine Positionsbestimmung, die den genuinen Beitrag der Literaturwissenschaften in der bislang durch Sozial- und Medizinwissenschaften dominierten Altersforschung herausstellt. Neu an dieser Konzeption einer literarischen Gerontologie ist, dass ein narratologisches Modell zur Analyse von Figuren in literarischen Texten zur Anwendung kommt. Die Schrift arbeitet mit Altersrepräsentationen und Alterskonzepten zwei zentrale Begrifflichkeiten heraus. Unter Altersrepräsentationen werden konkrete Ausgestaltungen literarischer Figuren in Prosatexten verstanden. In Abgrenzung dazu gelten Alterskonzepte als die von literarischen Figuren vertretenen Vorstellungen von der Lebensphase Alter. Anhand dieser begrifflichen Präzisierung wird eine Diskursgeschichte des Alters in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur entwickelt. Dabei werden aktuelle Diskurse wie die Darstellung von Alzheimer oder Parkinson untersucht und mit dem Pflegeheimroman eine neue Romanform beschrieben. Obgleich sich seit der Antike kein nennenswerter Wandel der Alterskonzepte feststellen lässt, so macht die Arbeit deutlich, dass sich seitens der Altersrepräsentationen in der aktuellen Literatur ein signifikanter Wandel von traditionellen Motiven vollzieht.

  • von Marie-Claude Canova Green
    54,00 €

  • von Béatrice Costa
    68,00 €

    Über Jahrhunderte hat man sich in Deutschland mit den Formen des Lachtheaters schwer getan, galt doch die Tragödie als anspruchsvollste literarische Gattung. Die vorliegende Arbeit versteht sich als Beitrag zum besseren Verständnis des Vaudeville, eines Genres, das im deutschsprachigen Raum als oberflächliche Unterhaltungsliteratur gilt. Dass Elfriede Jelinek sich in der Frühphase ihres Schaffens mit den Werken der beiden Vaudevillevertreter Eugène Labiche und Georges Feydeau auseinandergesetzt hat, mag auf den ersten Blick befremden. Ein zweiter Blick macht aber deutlich, dass die österreichische Gegenwartsautorin von einem Theater fasziniert ist, das den Zuschauer zur Koproduktion animiert. Als Richtschnur für die eigene Übersetzungstätigkeit gilt ihr der Rhythmus, den sie - in ähnlicher Weise wie der französische Denker Henri Meschonnic - als sinnkonstituierende und nicht als gleichmäßige Bewegung auffasst. Anders als so genannte Berufsübersetzer, die eine möglichst optimale Umsetzung der intendierten Botschaft anstreben, lässt sie sich beim Übersetzen ganz auf die im Text enthaltene Sprechbewegung ein. Dabei nimmt sie bewusst in Kauf, dass die von ihr übersetzten Vaudevillestücke nicht immer den Erwartungen des Zielpublikums entsprechen.

  • von Hardy Klare Frehe
    29,99 €

    Über Interdisziplinarität wird in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit angeregt diskutiert. Dabei wird jedoch zumeist auf Interdisziplinarität in der Forschung abgehoben, während Interdisziplinarität in der Lehre kaum Beachtung findet. Der vorliegende Sammelband nimmt sich mit Blick auf drei Felder - Vielfalt in der Lehre, Kompetenz- und Organisationsentwicklung - diesem Thema an und schließt somit eine Lücke in der Literatur- und Forschungslandschaft.Dieses Buch geht zurück auf die Fachtagung "Interdisziplinäre Vernetzung: Ziele, Herausforderungen, Synergien", die 2014 an der Technischen Universität Darmstadt stattfand. Sie stand in Zusammenhang mit dem Projekt "Kompetenzentwicklung durch interdisziplinäre Vernetzung von Anfang an" (KIVA), das eine Verbesserung von Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre zum Ziel hat.

  • von Sonja Brunsmeier
    64,00 €

    Die Interkulturelle Kommunikative Kompetenz (IKK) ist in den regionalen und nationalen Bildungsplänen sowie im europäischen Referenzrahmen für Sprachen inzwischen fest im Fremdsprachenunterricht verankert. Fremdsprachenforscher/innen fordern dieses zentrale Bildungsziel gleichermaßen. Daher ist es umso überraschender, dass in Deutschland kaum empirisch überprüfte Erkenntnisse zu der Entwicklung von IKK im Englischunterricht der Grundschule vorliegen. Die Studie klärt die Terminologie von IKK für den Englischunterricht der Grundschule. Darüber hinaus wird in Form von Könnensbeschreibungen (Can-Do Statements) dargestellt, welche Zielvorstellungen angemessen für das Grundschulalter sind. In einem explorativ-interpretativen und damit qualitativen Forschungsdesign werden interkulturell kommunikative Aufgaben im Rahmen eines Aktionsforschungsansatzes in insgesamt fünf Grundschulklassen in zwei Aufgabenzyklen entwickelt, empirisch erprobt und deren interkulturell kommunikatives Potenzial bewertet. Dabei werden Chancen und Herausforderungen von interkulturellen Lernprozessen herausgearbeitet. Ferner zeigt die Studie, wie zentral die Rolle der Grundschullehrer/innen bei der qualitätsvollen Umsetzung der Aufgaben im Unterrichtsprozess ist. Insgesamt wird deutlich, dass IKK über altersgerechte Aufgaben im Englischunterricht der Grundschule erfolgreich angebahnt werden kann. Über empirisch überprüfte Aufgabenmerkmale konzeptualisiert diese Studie IKK für den Englischunterricht in der Grundschule.

  • von Michael Franz
    49,00 €

    Das Buch stellt eine Alternative zur gängigen Sicht der Entstehungsgeschichte des Deutschen Idealismus vor, indem eine spezielle Rezeption des Platonismus, wie sie in Tübingen am Ende des 18. Jahrhunderts möglich war, als Ausgangspunkt der prinzipiellen Überlegungen der Tübinger Freunde nachgewiesen wird. Im Gegensatz zu den bewußtseins- und wissenschaftstheoretischen Rekonstruktionen der System-Sukzessionen (von Kant über Reinhold und Fichte zu Schelling und Hegel) wird hier der philosophische Ansatz der drei Tübinger aus dem Versuch erklärt, die platonische Prinzipienlehre (in ihrer neuplatonisch überarbeiteten Form) unter den Bedingungen der transzendentalen Wende Kants zu reformulieren.

  • von Walter Berschin
    82,50 €

  • von Sabine Businger Dengscherz
    35,00 €

  • von Robert Bauer
    49,00 €

    Abhängige sind in ihrem Alltag der Etikettierung ihrer Problematik als Krankheit oder Willens schwäche ausgesetzt. Dies gilt umso stärker während einer Therapie. Denn die verschiedenen in der Suchthilfe involvierten Professionen gestalten den therapeutischen Prozess mit. Wie denken die professionellen MitarbeiterInnen über Abhängigkeit? Hat ihr Suchtverständnis überhaupt Einfluss auf ihre therapeutischen Entscheidungen? Und können Ab hängige Schuld für einen Rückfall tragen, selbst wenn man die Sucht als Krankheit sieht? Wenn ja, wie sollten Professionelle dann mit der Schuld frage in der Behandlung umgehen? Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Arbeit. Ausgehend von einer internationalen Übersicht über theoretische und empirische Arbeiten zum Suchtverständnis werden Forschungsergebnisse zum Einfluss des Suchtverständnisses auf die therapeutische Entscheidungen von Professionellen vorgestellt und besprochen. Dabei wird erstmalig der Forschungstand zum Suchtverständnis professioneller MitarbeiterInnen in der deutschen Suchthilfe gesichtet und professionsübergreifend erhoben.

  • von Sebastian Husch
    54,00 €

    Im Mittelpunkt der Untersuchung steht auf der einen Seite die Langeweilekonzeption Martin Heideggers, wie sie maßgeblich in den Grundbegriffen der Metaphysik entwickelt wird. Dem vergleichend gegenübergestellt wird die Thematisierung von Langeweile bei Sören Kierkegaard in seinem Erstlingswerk Entweder/Oder, wo die Frage der Langeweile im Kontext der Kierkegaard schen Konzeption einer ästhetischen Existenz zu verorten ist.

  • von Jochen Kriens
    58,00 €

    Der Verfasser untersucht in seiner Arbeit die dichotome Bedeutungsstruktur des Experimentbegriffs in der Literatur Friedrich Dürrenmatts, die sich dramentheoretisch in einer epistemologischen Dimension und als ethische Kategorie menschlichen Handelns in den Stücken realisiert. Ausgangspunkt ist die Formulierung einer Dramaturgie des Experiments in Dürrenmatts Aufsatz "Theaterprobleme" von 1954, die den Anspruch erhebt, mit Hilfe der dramatischen Kunst Erkenntnisse über die Wirklichkeit zu erlangen. Der Verfasser weist anhand dramentheoretischer Äußerungen Dürrenmatts sowie eines Abrisses über die erkenntnistheoretische Entwicklung des Experiments in den Naturwissenschaften nach, dass sich für Dürrenmatt im künstlerischen Experiment eine wissenschaftsäquivalente Dimension des Heuristischen verbirgt, die sich im Akt einer autonomen dramaturgischen Methode organisiert. Ferner weist das Handeln seiner Figuren als "planmäßig vorgehende Menschen" experimentelle Züge auf, insofern sie ein hohes Risikopotenzial in Kauf nehmen, das nicht selten zur schlimmstmöglichen Wendung - Dürrenmatts Katastrophenwelt - führt. Dürrenmatts kritische Affinität zu den Naturwissenschaften, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer stärker subjektivistisch geprägt sind und auch theorienunabhängige Experimente als Basis von Erkenntnis zulassen, entfaltet sich in einer defizitären Induktion, da er im Kunstwerk zwar eine provozierte Beobachtung, eine gedankenexperimentelle Erfahrung sieht, diese aber selbst von ihm nicht gedeutet wird. Diese Verfahrensweise besteht in einer weitgehend vorurteilsfreien Annäherung Dürrenmatts an einen Stoff, indem er den Einfall als dramatische Exposition nach der Kategorie einer subjektiven Wahrscheinlichkeit dramaturgisch durchspielt. Zu beschreiben, wie Dürrenmatt in "Sätze über das Theater" sagt, "was wahrscheinlicherweise geschähe, wenn sich unwahrscheinlicherweise etwas Bestimmtes ereignen würde", ist der Kern seiner experimentellen Dramatik, mit deren Hilfe in immer neuen Versuchen Modelle der menschlichen Natur entstehen, die vom Rezipienten interpretiert werden können.

  • von Karl-Josef Kuschel
    24,99 €

  • von Robert Schuol Ranisch
    29,00 €

    Entwicklungen der Lebenswissenschaften versprechen nicht mehr nur Heilerfolge, sondern auch eine Optimierung des Menschen. Stichworte wie "Hirndoping" und "Designer-Babys" verweisen dabei auf Potenziale und Gefahren von Möglichkeiten der Selbstgestaltung durch Biotechniken. Solche neuen Handlungsoptionen fordern unser Normensystem heraus und bedürfen einer bioethischen Reflexion. Der Band zeigt aus interdisziplinärer Perspektive Wege auf, die Herausforderungen insbesondere der Genetik und Neurowissenschaften anzunehmen. Dabei werden sowohl ethische Grundlagen als auch die gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Selbstgestaltung des Menschen in den Blick genommen.

  • von Tomislav Zeli¿, Anita Pavi¿ Pintari¿ & Zaneta Sambunjak
    58,00 €

  • von Anja Schonlau & Anke Detken
    68,00 €

    Komische oder ernste Alte, Intriganten, erste und zweite Liebhaber und Liebhaberinnen, Charakterdarsteller, Deutschfranzosen und Soubretten - das Rollenfachsystem strukturiert die europäische Theaterpraxis vom 17. bis zum 19. Jahrhundert und prägt auch noch die zeitgenössische Dramenproduktion maßgeblich. Dies gilt für die Tagesproduktion von Iffland, Kotzebue und Schröder ebenso wie für kanonische Dramen von Lessing, Goethe und Schiller. Der Sammelband geht der Frage nach, welche Bedeutung das Rollenfachsystem für das deutschsprachige Drama im europäischen Kontext hat. Hinzu kommen Analysen zu ausgewählten französischen und englischsprachigen Theaterstücken. Generell ist von einer Wechselbeziehung zwischen Dramentext und zeitgenössischer Theaterpraxis auszugehen. Die literatur- und theaterwissenschaftlichen Beiträge des Bandes untersuchen in historischer Perspektive, wie sich die Stücke zu dieser grundlegenden Theaterkonvention verhalten. Der vorliegende Band möchte dazu anregen, das Forschungsfeld Rollenfach nach gut hundert Jahren wieder neu in den Blick zu nehmen.

  • von Birte Lipinski
    78,00 €

    Was in den Feuilletons heiß und zuweilen polemisch diskutiert wird, ist inzwischen aus den Spielplänen der meisten deutschsprachigen Theater nicht mehr wegzudenken: Im Gegenwartstheater werden immer mehr Romane auf die Bühne gebracht. Doch was passiert beim Dramatisieren eines Romans für die Bühne? In welchem Verhältnis steht der Ausgangstext zum daraus entstehenden Theaterstück? Unterscheiden sich Romandramatisierungen von anderen Stücken der Gegenwartsdramatik? Und wie kommt es zu der wachsenden Zahl solcher Adaptionen seit den 1990er Jahren? Diese Studie ordnet das Phänomen in die gegenwärtige Theaterlandschaft und Dramenproduktion zwischen Literaturtheater und Postdramatik ein. Sie unternimmt in fundierten Analysen eine ausführliche Gegenüberstellung von Roman und Drama, die in einem Beschreibungsmodell für weitere Untersuchungen von Dramatisierungen münden. Nicht zuletzt leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur Gattungstheorie, zu einer transgenerischen Erzähltheorie und zu einer historisch fundierten Intertextualitätsforschung.

  • von Michael Forster, Michael Dreyer, Klaus Vieweg & usw.
    59,00 €

    Der Band versammelt Beiträge der interdisziplinären Konferenzen »Concepts of Bildung around 1800 and Wilhelm von Humboldt¿s Idea of the University« (University of Chicago) und »Die Bildung der Moderne« (Universität Jena). Die Autoren analysieren zum einen die Bildungs- und Freiheitskonzepte um 1800, u.a. von Herder, Humboldt, Fichte, Hegel und Herbart. Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse arbeiten sie die Relevanz historischer Theorien für eine moderne Bildungskonzeption heraus. Zum anderen wird die aktuelle Bildungssituation kritisch in den Blick genommen und der intrinsische Zusammenhang von Bildung und Freiheit beleuchtet.

  • von Sabine Schmoelzer-Eibinger
    58,00 €

    Die Wissensvermittlung in Schule und Bildungseinrichtungen erfolgt überwiegend durch die Arbeit mit und an Texten. Textkompetenz ist daher eine Schlüsselkompetenz, die die Bildungs- und Zukunftschancen des Einzelnen in unserer Gesellschaft grundlegend beeinflusst. Für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ist fehlende Textkompetenz eine der Hauptursachen für schulisches Scheitern.In diesem Buch werden grundlegende Zusammenhänge und Faktoren untersucht, die bei der Entwicklung und Förderung von Textkompetenz in der Zweitsprache eine Rolle spielen. Die Ergebnisse dieser Arbeit lassen bisher vorherrschende Konzepte zur Förderung von Zweitsprachenlernenden in mehrsprachigen Klassen in einem grundlegend neuen Licht erscheinen. Die Autorin stellt darauf aufbauend ihr Konzept der Literalen Didaktikvor: Ein theoretisch fundiertes und in der Praxis einfach umsetzbares didaktisches Instrumentarium zur Förderung von Textkompetenz, dessen Prinzipien und Verfahren in allen Unterrichtsfächern flexibel anwendbar und über die Förderung der Textkompetenz von Zweitsprachen lernenden in mehrsprachigen Klassen hinaus auch für zahl reiche andere Lernkontexte geeignet sind.

  • von TobiasFluck Döring
    138,00 €

    REAL invites contributions on the relationship between literature and cultural change. The study of culture has to face the difficulty of not being able to observe its object directly. Its only access is via cultural phenomena as observable products of human activity: artefacts, texts, rites, symbols, forms of conduct. If scholars wish to study cultural change, they need to do so by investigating the changing relationships among these phenomena, the changing connections between social structures, mentalities and the material dimension of texts, artefacts and other objects. While some scholars have rejected the concept of culture because of this indirectness, others - from Malinowski to Luhmann - have attempted to make it theoretically more precise and historically more saturated. Societies change as well as cultures, but they are not the same and they evolve at different speeds. Few scholars in literary studies would contest the notion that literature is a part of culture, or part of a society's cultural memory, but many are divided over the precise nature of the connection between literature and culture. In recent years, the rise of Cultural Studies has led to a situation in which literature is frequently used as documentary evidence of particular aspects of culture and cultural change. But the aesthetic dimensions of literary texts are often unduly neglected in Cultural Studies, and the connections between literature and cultural change have not been sufficiently examined. That literature is a factor that contributes to cultural change - either internal, due to the dynamics of culture as a system of signification, or external, due to the manifold contacts with other cultures - is hardly in need of additional demonstration. What is less clear and deserves more attention, however, is its particular role in motivating, instigating or hindering cultural change, and the influence of cultural change on the evolution of literature. To what extent - if at all - is literature a self-determining, autonomous subsystem of culture, and what are the historical factors that, at least in the West, have enabled literature to become a form of communication in which, as Jacques Derrida pointed out, it is possible "in principle to say everything" and thus to transgress the limits of culture? To what extent and by which means and strategies can literature, due to this extraordinary licence and empowering, act as an agent of cultural change?

  • von Volker Röckelein Honemann
    46,00 €

    Der Band befasst sich mit Mirakelerzählungen und Liedern über den Heiligen Jakobus den Älteren, mit der Konkurrenz um das Haupt des Heiligen zwischen Santiago de Compostela und Jerusalem, mit Reliquien des Heiligen in den großen Heiltumssammlungen spätmittelalterlicher geistlicher und weltlicher Fürsten sowie deren Verbleib nach der Reformation. Darüber hinaus werden allgemeine Prinzipien des Heiligen- und Reliquienkultes erläutert: die Verbindung von Heiligengrab und Altar sowie die Liturgie für den Märtyrerkult und die Darstellung von Translationsritualen auf Reliquiaren.

  • von Marja Zibelius
    54,00 €

    The present study combines research from the fields of cooperative learning and computer-mediated cooperation with recent findings from research on foreign language teacher education and development. In particular, it provides insights into the functioning of (tele-)collaboration among a cohort of prospective foreign language teachers who participate in a blended learning teacher development programme. A large proportion of research on Cooperative Learning (CL) to date has concentrated on situations where the cooperating partners have the opportunity of working together by sharing face-to-face contact. With the increasing popularity of virtual learning scenarios, the question arises as to whether the defining principles of CL can be transferred to digital environments where partners share little or no face-to-face contact. This study takes the CL approach as a starting point and discusses a transfer of insights from this area to the field of cooperation in an online learning environment.

  • von Delphine Leroy Marie Leroy
    58,00 €

  • von Bernard J. Bourque
    58,00 €

    Ce travail est la première édition critique des trois Défenses de Jean Donneau de Visé où le jeune écrivain se pose en ardent défenseur de Pierre Corneille contre les quatre dissertations de l'abbé d'Aubignac. La Défense de la Sophonisbe et la Défense du Sertorius, dont quelques exemplaires des éditions originales sont conservés à la BnF, sont reproduits sans notes explicatives dans le Recueil de Francois Granet, publié en 1739. Le seul exemplaire connu de l'édition originale de la Défense d'OEdipe se trouve à la Bibliothèque-Musée de la Comédie-Francaise. Cet écrit n'a jamais été republié depuis sa première parution. La valeur historique des Défenses au grand siècle francais du théâtre est incontestable. Notre travail a donc pour fonction de rendre ces ouvrages plus facilement accessibles et d'offrir des explications et des commentaires afin de faciliter leur lecture. De plus, une meilleure connaissance de ces écrits sert à éclaircir notre compréhension du rôle de Donneau de Visé dans la querelle de Sophonisbe. L'édition comporte une introduction et plus de 500 notes

  • von Simon Meier, Daniel Rellstab & Gesine Schiewer
    59,00 €

    In der globalisierten Welt ist der Dialog über kulturelle Sinngrenzen hinweg zum Alltagsphänomen geworden. Der Sammelband zeigt, wo die sprach- und kommunikationswissenschaftliche Forschung zum Thema der interkulturellen Kommunikation heute steht, wie die Zusammenhänge von Dialog und Kultur konzeptualisiert werden und welche empirischen Erkenntnisse in diesem Rahmen möglich sind.

  • von Iris Heckel
    100,80 €

    Floris van Schoonhoven (~1594-1648) verfasste in Leiden lateinische Gedichte, die 1613 als Poemata antehac non edita erschienen. Im vierten Buch dieser Sammlung, das den Titel Lalage sive Amores Pastorales trägt, umwirbt der Hirte Daphnis die Geliebte Lalage. Einen besonderen Reiz dieses ludicrum carmen macht das Zusammenspiel von bukolischem Setting, metrischer Vielfalt und Elementen der Liebeselegie und des Romans aus. Hier knüpft der Autor an die literarische Tradition der Lusus Pastorales an, die um 1500 in Italien entstand. Der vorliegende Band bietet eine moderne Edition des lateinischen Textes mit deutscher Übersetzung und einen ausführlichen Kommentar, in dem Schoonhovens souveräner Umgang mit antiken Vorbildern wie Catull oder Horaz, aber auch mit humanistischen Prätexten deutlich wird. In der Einleitung werden nach einem Kapitel zu Schoonhovens Leben und Werk die Struktur des Gedichtbuches, Sprache, Metrik und Imitationstechniken sowie die Gattungszugehörigkeit untersucht.

  • von Ruedi Ankli, Sabine E Pfaffenholz & Caroline Lüderssen
    29,00 €

    Der Band enthält die Beiträge der Sektion Didaktik anläßlich des Hamburger Italianistentages vom 1. bis 3. März 2012. Das Thema "L'Italia unita - le unità d'Italia" wird unter verschiedenen literatur-, medien- und sprachdidaktischen sowie landeskundlichen und interkulturellen Aspekten beleuchtet. Dabei reichen die Betrachtungen von eher theoretischen Überlegungen über ausgearbeitete Vorschläge für die Praxis bis hin zu Lehrerfahrungen mit konkret beschriebenen Unterrichtseinheiten. Neben Überlegungen zu "Einheit, Identität, italianità" in Canzoni, in Fernsehsendungen und Romanen werden italienische Filme genauer analysiert. Ein wesentlicher Teil dieser Beiträge setzt sich direkt oder indirekt mit den 150 Jahren Geschichte der Einheit sowie mit der regionalen Vielfalt Italiens auseinander.

  • von Olaf Kramer, Joachim Knape, Dietmar Till & usw.
    19,99 €

    Walter Jens war einer der profiliertesten Intellektuellen der Bonner Republik. Über Jahrzehnte hinweg hat der Tübinger Hochschullehrer in beinahe allen wichtigen Debatten der Bundesrepublik Stellung bezogen und wirkte als Redner, Schriftsteller und Übersetzer weit über den akademischen Rahmen hinaus. Ein konsequenter Demokrat, ein Prediger der Vernunft - ob auf dem Kirchentag, bei den Protesten in Mutlangen oder als Präsident der Akademie der Künste. Dieser Band würdigt das umfangreiche Werk von Walter Jens, das Kritiker und Bewunderer auf den Plan rief - eine erste Bilanz nach seinem Tode.

  • von Andrea Gremels
    58,00 €

    Auf der Weltkarte verstreut formiert sich die kubanische Literatur heute jenseits von territorial fest umrissenen Grenzen in unterschiedlichsten Situationen des Kulturkontakts. Dieser Entgrenzung muss jedoch entgegengehalten werden, dass Kuba bis ins 21. Jahrhundert eine Bastion bleibt, die Schriftsteller ausgrenzt und nach wie vor in ein politisch motiviertes Exil zwingt. Im Spannungsfeld zwischen Exil und Transkulturalität nimmt Andrea Gremels die kubanische Gegenwartsliteratur in Paris in den Blick und untersucht deren kulturelles Selbstverständnis zwischen Grenzziehungs- und Entgrenzungsprozessen.

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