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  • von Barbara Sichtermann
    24,00 €

  • von Michael Göring
    22,00 €

  • von Daniel Becker
    24,00 €

    Wenn du mich fragst, wo meine Heimat ist, dann muss ich dir sagen: ich wei es nicht ... Staunend blickt die 83-jahrige Sonja Berg auf ihr Leben zuruck. Dreimal musste ich emigrieren. 1918 aus Russland, 1934 aus Nazideutschland und 1962 aus dem Sudafrika der Apartheid. Meine Familie ist in alle Himmelsrichtungen zerstreut - diese Emigrationen werden ein Stuck von dir!Sonja und ihr Mann Heinz, der es nur auf zwei Emigrationen bringt, erzhlen ihre Geschichte in den 1980er-Jahren dem damals 18-jhrigen Autor. Er ist fasziniert von dem Kaleidoskop der groen und kleinen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, das sich aus dieser Familiensaga ergibt. Es ist noch die Zeit des Kalten Krieges, viele Schaupltze der Geschichte liegen unerreichbar hinter dem Eisernen Vorhang. Die ffnung der Grenzen fllt zusammen mit dem Lebensende des alten Ehepaars. Ihre Erzhlung klingt nach wie eine Legende aus ferner Vergangenheit, zugleich sind Flucht und die Suche nach Identitt im Exil unvermindert aktuelle Themen. Dreiig Jahre spter beschliet Daniel Becker, die Geschichte von Sonja und Heinz vor dem Vergessen zu bewahren. Er begibt sich auf Spurensuche, geht in Archive, nimmt Kontakt zu den berall auf der Welt verstreuten Verwandten auf, fhrt Interviews. Schlielich gelangt er zu Sonjas Nachlass. Aus acht groen Kisten voller Briefe wird die schon halb verloren geglaubte Erzhlung wieder lebendig: das Petersburger Leben um 1900, die Russische Revolution, die abenteuerliche Flucht nach Deutschland und die Zeit im Sden Afrikas.

  • von Felix Schmidt
    22,00 €

  • von Barbara Sichtermann
    24,00 €

    Dass der Roman Frankenstein das Werk eines jungen Madchens von erst neunzehn Jahren war, hat die Offentlichkeit fast zwei Jahrhunderte in aller Welt kaum zur Kenntnis genommen. Der Shootingstar war Frankensteins Kreatur, der kunstliche Mensch, das Grauen erregende Monster. Dem Filmpublikum des 20. Jahrhunderts war das alles egal. Es ergotzte sich ein ums andre Mal an Horrorstreifen wie Frankenstein - klassisch 1931 mit Boris Karloff als Monster. 1994 kam ein Film mit Anspruch heraus. Kenneth Branagh spielte die Titelrolle und Robert de Niro die Kreatur. Der Film hie: Mary Shelley's Frankenstein. Erst durch dieses Werk wurde Mary Shelleys Name nachhaltig in das Bewusstsein auch des Massenpublikums gepflanzt. Der Bann war gebrochen. Als sie ihren nachmaligen Geliebten, Gefhrten und Gemahl 1814 kennen lernte, war sie sechzehn Jahre alt und wusste, dass der jugendliche Freund und Bewunderer ihres Vaters, der Dichter Percy Bysshe Shelley, verheiratet war. Sie brannte gleichwohl nur wenige Monate spter mit ihm durch - die Reise ging auf den Kontinent, nach Frankreich, Italien und der Schweiz. Die acht Jahre, die Mary an Shelleys Seite verbrachte, waren geprgt durch drei groe Reisen in den schnen Sden Europas, und all diese Exkursionen waren zugleich Fluchten: vor erzrnten Eltern, ungeduldigen Glubigern und bswilligen Klatschmulern. 1816 war das Jahr, in dem Byron vorschlug: Lasst uns alle miteinander eine Gespenstergeschichte schreiben und Mary diesen Wettstreit mit Frankenstein gewann. Schon 1822 verlor Mary ihren Mann wieder: Er ertrank vor der Kste von Viareggio.

  • von Mischa Kopmann
    20,00 €

  • von Sophia Mott
    24,00 €

    Dem Tod hatte er gerne ins Auge gesehen. Daraus wird nichts. Er trifft ihn hinterrucks. Er, der Asthet, stirbt keinen schonen Tod. Es gibt auch keine letzten Worte. Am 24. Juni 1922 macht sich Walther Rathenau, Auenminister der Weimarer Republik, auf den Weg zum Auswartigen Amt. Es ist ein kuhler Tag. Er fahrt im offenen Wagen, weil er gerne noch seine Zigarre rauchen will. Vor einer Kurve wird sein Fahrzeug von einem anderen uberholt. Zwei junge Leute in schwarzen Ledermanteln sitzen auf der Ruckbank. Als sie etwa auf gleicher Hohe mit dem Wagen des Ministers sind, schiet einer von ihnen. Der andere wirft noch eine Handgranate hinterher. Walther Rathenau war vielleicht verkannt, bestimmt gehasst, oft schwrmerisch verehrt. Wirkliche Freunde hatte er keine. Mit seiner Mutter spielte er jeden Tag nach dem Mittagessen eine Stunde vierhndig Klavier. Er kaufte sich ein Schloss in Freienwalde und baute sich eine Villa im Grunewald. Er sagte, dass er einfach lebe und keine Bedrfnisse habe. Er hatte wenigstens 80 Aufsichtsratsposten. Das wurde ihm bel genommen. Er wollte ein Mutmensch sein und frchtete stets, ein Furchtmensch zu sein. Er war Jude und uerte sich schlecht ber die Juden. Erst Walther Rathenaus Ermordung durch Angehrige der Organisation Consul rief eine ungeheure Welle der Solidaritt hervor. Seine Lebensgeschichte scheint nur auf diesen einen Punkt zuzulaufen, schicksalhaft. Der Roman umspannt die Zeit vom Ersten Weltkrieg bis hin zu seinem gewaltsamen Tod an diesem Junimorgen 1922.

  • von Ketil Bjørnstad
    28,00 €

    Der dritte Band in Ketil Bjørnstads autobiografischer Chronik unserer jüngsten Vergangenheit handelt von den Jahren der Yuppie-Ära und den verschwundenen Idealen der Rebellion. Bjørnstad beschreibt seine ersten Schritte zu späterem Weltruhm und schildert die europäische und norwegische Musikszene der 80er-Jahre. Doch Unfälle, Attentate und Vorfälle im eigenen Leben des Autors bereiten ihm persönliche Probleme, sowohl in Bezug auf seinen Körper, seine künstlerische Arbeit als auch auf die Menschen um ihn herum. Hin- und hergerissen zwischen dem beschaulichen Leben auf einer Insel im Oslofjord und dem hektischen Alltag in der Hauptstadt und an anderen Orten, muss Bjørnstad immer wieder um seinen künstlerischen Ausdruck, aber auch um die großen Linien in seinem Privatleben ringen. Neue Bekanntschaften und alte Freundschaften erweitern den Horizont des Menschen und Künstlers Bjørnstad. Und nicht selten kommt es dabei zu überraschenden und amüsanten Begegnungen mit weltberühmten Stars wie etwa Elton John und Paul Simon oder dem ECM-Produzenten Manfred Eicher.Im Herbst 1983 steht die Welt erneut am Rande eines Atomkriegs. Im folgenden Jahr wird Ministerialrat Arne Treholt festgenommen und der Spionage angeklagt. Bjørnstads Interesse an dem Fall und sein Engagement für eine faire Behandlung des Politikers hat nach und nach Konsequenzen für sein eigenes Leben. Verrat, Lüge und Untreue werden zu zentralen Elementen einer Geschichte, an deren Ende ein historisches Ereignis steht: der Fall der Berliner Mauer.

  • von Ernst von Waldenfels
    24,00 €

    Der Krieg hat kein weibliches Gesicht So hat die weirussische Nobelpreistragerin fur Literatur, Swetlana Alexijewitsch, ihr Buch uber Frauen betitelt, die im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee kampften. Tatsachlich ist das, was wir als Krieg bezeichnen, das Toten und Getotetwerden, seit alters hauptsachlich Mannersache gewesen. Zynisch konnte man sagen: Mit dem Tod auf dem Schlachtfeld war der Krieg fur die Manner beendet. Fr die berlebenden Frauen jedoch begann eine jahrzehntelange Belastung durch die Folgen. Wie unterschiedlich sie sein knnen, und wie verschieden in ihren Auswirkungen, das zeigt dieser Band mit Beitrgen zu 12 Grokonflikten des zwanzigsten Jahrhunderts. Am Anfang steht der Spanische Brgerkrieg. Ein weiterer Schwerpunkt ist Deutschland. Barbara Halstenberg hat die Erinnerungen deutscher Frauen an den Zweiten Weltkrieg aufgezeichnet: Bombenkrieg, Hunger, Vertreibung und Vergewaltigungen. Aber auch die Zhigkeit, der Erfindungsgeist und der Lebenswille, mit deren Hilfe die Frauen sich und ihre Kinder durch alle Schwierigkeiten brachten. Aus der Zeit direkt nach dem Zweiten Weltkrieg folgt die bisher noch unverffentlichte autobiografische Erzhlung des Schriftstellers Arno Surminski, der erzhlt, wie ein Kind die Vertreibung der letzten Deutschen aus Ostpreuen erlebte. Hiroshima, Korea, die Tschechoslowakei, thiopien, Kambodscha, Ruanda und Afghanistan sind weitere Schaupltze dieser Schicksalsreise, die in bewegenden Beitrgen internationaler Journalisten, Schriftsteller und Wissenschaftler ihren Niederschlag gefunden hat.

  • von Oliver Fischer, Gabriele Werner, Beate Bartsch & usw.
    12,00 €

    Die acht besten Geschichten des Erika und Klaus Mann-Preises 2021, verfasst von jungen Autor:innen: Paulina Behrendt . Marius Jonathan Leopold Friederike Niemann . Anna Maria Herb . Janne Krüger Indira Rieder . Natalie Sander . Janka ZündorfDie Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V. ist eine Gruppe von mehr als sechzig Literaturfreund:innen ganz unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Berufen. Was uns verbindet, ist eine große Leidenschaft für die Literatur,besonders für die Werke Thomas Manns. Wir setzen uns mit seinen Romanen und Erzählungen bei Workshops auseinander oder bei Vorträgen namhafter Forscher:innen. Dazu organisieren wir Filmabende und Exkursionen. Durch die Ausschreibung des Erika und Klaus Mann-Preises für Nachwuchsliteratur wollen wir ein Zeichen für die junge Generation setzen: für die Schriftsteller:innen der Zukunft.

  • von Meinhard Saremba
    28,00 €

    Clara Josephine Schumann (1819-1896) und Johannes Brahms (1833-1897) verband eine über vierzig Jahre währende Freundschaft, die ab 1853 unterschiedliche Phasen der Intensität durchlief. Brahms unterstützte Clara Schumann in Krisenzeiten, die sie während des Verlusts ihres Mannes Robert und durch den frühen Tod einiger ihrer Kinder durchlebte; sie wiederum beriet ihn in finanziellen und künstlerischen Fragen. Im Zentrum ihres Wirkens stand für beide immer die Musik: ihre Kompositionen und das Repertoire, für das sie sich als ausübende Künstler gegen viele Widerstände engagierten. Im Laufe ihres für die damalige Zeit überdurchschnittlich langen Lebens waren Clara Schumann und Johannes Brahms unmittelbar an der Entwicklung der Musikszene im 19. Jahrhundert beteiligt - einer Phase, in der sich die grundlegenden Mechanismen des heutigen Kulturbetriebs entwickelten. Ihr Leben lang standen Clara Schumann, die Pianistin, und Johannes Brahms, der Komponist, der sogenannten »Musik der Zukunft« der Kreise um Brendel, Liszt und Wagner kritisch gegenüber. Ihre Lebensspanne reicht von Beethoven und Robert Schumann bis zu den ersten Sinfonien von Gustav Mahler, von den Gemälden der Nazarener bis zu Böcklin und den frühen Werken von Klimt, von E.T.A. Hoffmann bis zu Theodor Fontane. Und in Brahms' Todesjahr publizierte Thomas Mann seine erste Novelle.

  • von Andreas Hillger
    22,00 €

    Sechs Sonderlinge aus der tiefsten Provinz erobern mit einem Einfall die groten Stadte. In seinem neuen Roman entfuhrt Andreas Hillger in ein Absurdistan, das uberall liegen kann und uns gerade deshalb nur allzu bekannt vorkommt. Was im langst geschlossenen Dorfgasthaus am Rande des Kohleabgrunds entstand, war anfangs nur eine Schnapsidee. Hier im auersten Osten stehen die Leben auf der Kippe, deswegen sind die meisten schon gegangen. Da aber verirrt sich ein Fremder in die Dorfkneipe, in der allnachtlich nach Sonnenuntergang die seltsamen Kerle beieinanderhocken: Liebig, der Major und die anderen. Der Fremde hat eine Idee, die alles verandern wird. Die Soleier, die in Berliner Kneipen im sogenannten Hungerturm auf dem Tresen standen, werden als Soul-Eye zum Hype der Hipster. Wie aber erreicht man das mit einem simplen Rezept aus Gromutters Kuche? Indem man eine Geschichte zur Legende verklart und die einfache Zubereitung zum komplizierten Ritual uberhoht - multikulturelle und absurd aufwendige Varianten inklusive. Der Roman spielt einen sagenhaften Erfolgszug durch, lsst Neider, Nachahmer und Nachtgestalten aufmarschieren, setzt seine Mnnerrunde vom Rande immer neuen Stresstests aus, bis sie in ihrer unverhofften Zukunft auch noch von der eigenen Vergangenheit eingeholt werden. "e;EI_LAND"e; ist ein funkensprhender Roman, der mit hintersinnigem Humor vom Fluch des Fortschritts und vom Segen des Stillstands erzhlt.

  • von Peter Maria Löw
    20,00 €

    "Jungenhaft" schildert das Leben des Peter Löw vor "Flusenflug", bevor er zu einem der erfolgreichsten Manager im M&A-Bereich wurde. Während er in der Welt der Industriefirmen und der Wirtschaftsbosse später durch Geradlinigkeit und Härte besticht, ist er in seiner Jugend ein Träumer und Idealist, der in eine ihm unbekannte Welt stolpert und nur seiner Neugier folgend alles ausprobiert. Zuversichtlich, fast naiv, ist ihm anscheinend keine Herausforderung zu groß, kein Verbot zu abschreckend, keine Pfütze zu tief, als dass er nicht hineinspränge. Doch trotz Schulausschluss und Untersuchungshaft, trotz DDR-Schikanen und Militärverhören auf Kuba, trotz Einzelkämpferstrapazen und Kampfverletzungen wird eines deutlich: aufgeben wird er nicht. Es ist ein Lebenskonzept, das den Autor bis heute bestimmt.

  • von Jaan Kross
    26,00 €

  • von Christian Bunnenberg, Karl Klein & Tobias Arand
    28,00 €

  • von Michael Göring
    24,00 €

  • von Peter Maria Löw
    24,00 €

  • von Michael Buback
    26,00 €

    Am Gründonnerstag 1977 wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback in Karlsruhe ermordet, mit ihm sein Fahrer Wolfgang Göbel und der Justizbeamte Georg Wurster. 2007 wird seinem Sohn Michael Buback zugetragen, dass für das Attentat die Falschen verurteilt wurden. 2008 fasst Michael Buback seine damaligen Rechercheergebnisse in dem Buch Der zweite Tod meines Vaters zusammen. Diese führen 2010 zum Prozess vor dem Oberlandesgericht Stuttgart, in dem das frühere RAF-Mitglied Verena Becker wegen dreifachen Mordes angeklagt wird.Der General muss weg! ist das akribische, erschütternde Protokoll der Verhandlungen vor dem OLG Stuttgart - aus der Feder von Michael Buback und seiner Ehefrau Elisabeth, beide Nebenkläger des Verfahrens. In diesem bestätigt sich, dass Verena Becker, die letztlich 2012 nur wegen Beihilfe verurteilt wird, geheime Informantin des Verfassungsschutzes gewesen ist. Mehr noch als das Ergebnis ist es der Verlauf der Verhandlungen, der die beklemmende Frage aufwirft: Wie weit geht der Staat in der Verteidigung seiner Interessen?

  • von Hans Max Freiherr von Aufseß
    26,00 €

    Während die Besetzung der britischen Kanalinseln durch die Wehrmacht in den Jahren 1940 bis 1945 in Deutschland vergessen ist, ist sie in Großbritannien durchaus im kollektiven historischen Bewusstsein präsent. Anders als an der »Ostfront« errichteten die Deutschen auf Guernsey, Jersey und Alderney zwar kein auf Vernichtung der Zivilbevölkerung abzielendes Terrorsystem, doch auch hier geschahen Kriegsverbrechen, waren Tote zu beklagen, wurden Zwangsarbeiter ausgebeutet, Juden deportiert. Hans Max Freiherr von Aufseß (1906-1993), Besatzungsoffizier und deutscher Zivilverwalter der Inseln, stammte aus altem fränkischem Adel. Aus der Perspektive seines Standes - überheblich, antisemitisch, dünkelhaft, gleichzeitig teilnehmend, einfühlsam, gebildet, stellenweise auch selbstkritisch - führt von Aufseß während seiner Zeit auf den Inseln Tagebuch. Dieses Tagebuch ist eine Quelle für die Geschehnisse auf den »Islands«, vor allem ist es aber der Blick auf das Innenleben eines deutschen Besatzungsoffiziers während einer hierzulande kaum bekannten Episode aus dem großen Drama des Zweiten Weltkriegs. Gerade die Ambivalenz des Freiherrn macht das Tagebuch lesenswert. Er ist kein tumber »Nazi«, aber auch kein Widerständler. Der Nationalsozialismus ist ihm ästhetisch und habituell unangenehm, den deutschen Angriffskrieg hinterfragt er trotzdem nicht. Die häufig diskutierte Frage nach Handlungsspielräumen des Einzelnen im Angesicht von Terror und Unmoral stellt sich dem Leser der Tagebücher unmittelbar.

  • von Felix Schmidt
    20,00 €

  • von Jutta Ditfurth
    22,00 €

  • von Ketil Björnstad
    28,00 €

    Norwegen, Gastland der ¿Frankfurter Buchmesse 2019»Wer sich vorbereiten möchte, ¿ist mit Die Welt, die meine war,diesem sorgfältig komponierten Zeit-Lebens-Porträt¿...schon einmal gut gerüstet -¿ und gerührt und amüsiert.«Insa Wilke, SWR2 LesenswertAuf wen soll ein junger Mensch hören? Wann möchte man mit Autoritäten brechen, zu denen man früher aufsah? Die siebziger Jahre, der zweite Teil von Ketil Bjørnstads sechsteiligem Romanzyklus Die Welt, die meine war, ist sowohl das Porträt einer Zeit als auch ein Bildungsroman. Nach einer drastischen Abmagerungskur befreit Ketil Bjørnstad sich von eigenen und fremden Erwartungen im Hinblick darauf, was und wer er sein soll. Er begreift, dass er nicht länger nur ein klassischer Musiker sein möchte. In den sechziger und siebziger Jahren findet dank Ikonen wie Miles Davis und Keith Jarrett eine Befreiung des Jazz statt. Als der deutsche Labelchef Manfred Eicher (ECM) nach Oslo kommt, um Musik einzuspielen, entsteht im legendären Club 7 - für Bjørnstad einer der wichtigsten Erfahrungsorte - ein Milieu für moderne, zeitgenössische Musik. Gleichzeitig eröffnet die enge Freundschaft mit dem Liedermacher, Poeten und Autor Ole Paus Bjørnstad die Ausdrucksform der Literatur. Ketil Bjørnstad wird in die Auseinandersetzungen um Norwegens EU-Mitgliedschaft hineingezogen, die mit der Abstimmung im September 1972 mit einem Nein enden. Marxisten-Leninisten und Maoisten gewinnen, auch im Kulturleben, großen Einfluss, doch Bjørnstad möchte sich nicht an eine bestimmte politische Partei binden. Nach mancherlei missglückten Liebesbeziehungen zieht Ketil Bjørnstad mit seiner neuen Partnerin auf eine kleine Insel an der norwegischen Südküste, ganz in der Nähe des Ortes, an dem Richard Wagner einst strandete und zu seiner Oper Der fliegende Holländer inspiriert wurde. Aus seiner ganz persönlichen Zeitreise »komponiert Bjørnstad eine¿... Symphonie, in die sich einzugrooven lohnt« - so Rüdiger Asel bei rbb.

  • von Hans Wolfgang Kölmel
    20,00 €

  • von Bogdan Musial
    24,00 €

  • von Ingrid von Kruse
    25,00 €

  • von Franz Wauschkuhn
    22,00 €

  • von Bettina Wohlfarth
    24,00 €

  • von Tobias Arand
    30,00 €

  • von Ketil Bjoernstad
    28,00 €

    Der norwegische Musiker und Bestsellerautor Ketil Bjørnstad hat sich mit seinem neuen Projekt ein großes Ziel gesetzt: Jedem Jahrzehnt seines Lebens soll ein Roman gewidmet werden. Er beginnt mit den sechziger Jahren und zeigt die Ereignisse aus der Sicht des jungen Ketil, der immer ein wenig anders denkt als seine Zeitgenossen: Chruschtschow findet er gut, Kennedy ist für ihn ein fieser Schleimer. Die sowjetischen Kosmonauten sind ihm eher ein Vorbild als die Astronauten aus den USA. Sein politisch aktiver Vater und seine musikalische Mutter prägen sein Leben in diesen Jahren, auch wenn sich erst langsam abzeichnet, dass hier ein musikalisches Genie heranwächst. Denn selbst in der Familie ist passiver Widerstand zunächst Ketils Überlebensstrategie. Wird er ans Klavier gesetzt, sorgt er dafür, dass es schrecklich klingt. Und doch hat er am Ende der sechziger Jahre seine ersten Auftritte als neues Wunderkind, dem alle eine Weltkarriere voraussagen. Davor aber liegt eine kurze Zeit als Mobbingopfer, er tastet sich ganz zaghaft an die Sexualität heran, schwärmt für Schauspielerinnen, seine Großtante und allerlei Nachbarmädchen, merkt, dass die klassische Männerrolle nichts für ihn ist, und verweigert sich - und immer findet er Trost in Büchern, Musik und Freundschaften.Ketil Bjørnstad zeichnet ein grandioses Bild der Sechziger, mit Kaltem Krieg, Mondlandung und Beatles, um nur einige Stichwörter zu nennen, das alles aus der Sicht eines scharfsichtig beobachtenden Jungen und jungen Mannes. Der erste Band von Ketil Bjørnstads Romanzyklus wurde in Norwegen mit großer Begeisterung aufgenommen und wurde wie die beiden weiteren bisher erschienenen Bände zu Bestsellern mit 120.000 verkauften Exemplaren.

  • von William Boehart
    22,00 €

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