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Bücher veröffentlicht von Rhein-Mosel-Verlag

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  • von Hubertus Becker
    14,90 €

    Sollte der Begriff »Kulturschock« seine soziologische Berechtigung haben, dann erschließt sich diese dem westlich sozialisierten Reisenden am ehesten in den großen Kulturen des asiatischen Kontinents. Die Protagonisten, deren Reisen in den »Globalen Nomaden« erzählt werden, sind im vorliegenden dritten Band »OSTEN« in erster Linie in Südostasien unterwegs. Wir begleiten sie nach Indien, Thailand, Japan, Singapur und Indonesien. Zufällige Begegnungen mit Drogenschmugglern aus Europa und Australien führen zu neuen Abenteuern und bringen neue Gefahren mit sich. In Amerika eröffnen sich lukrative Märkte, die chinesischen Partner stellen ihr Organisationstalent unter Beweis. Die Drogengeschäfte werden profitabel, der Rubel rollt endlich, und für einen Moment sieht es so aus, als tauche unter dem Strich das Glück in der Lebensformel auf. Doch die Halbwertszeit des Glücks ist kurz, wenn es auf Strömen von Geld schwimmt. Wenn großes Geld ins Spiel kommt, tauchen unlautere Begehrlichkeiten auf, und um diese klein zu halten, bietet sich Gewalt an. Aber war Gewalt vereinbar mit den Lebensentwürfen der Hippies von Ibiza, Goa und Kalifornien?

  • von Bernd Thränhardt
    14,90 €

    Im Dauerrausch von Alkohol und Kokain bewegt sich Bernd Thränhardt in der Welt der Reichen und Schönen. Ein Leben auf der Überholspur - bis er ganz unten landet. Als erfolgreicher Filmemacher hat er einen 17-Stunden-Tag und steht ständig unter Strom, sein Alltag wird beherrscht von Genusssucht und der Gier nach immer intensiverem Leben. Der Alkohol wird zum Seelentröster, entspannt und euphorisiert zugleich. Für eine TV-Dokumentation begleitet er Boris Becker ein Jahr lang um den Globus. Sein Leben kippt in die Sucht. Thränhardt wird zum Grenzgänger: ausschweifende Partys, Premierenfeiern, durchsoffene Nächte, Escort-Service, Kokainziehen auf der Toilette. Er verliert seine Würde und Selbstachtung, mit 2,5 Promille checkt er schließlich in einer Privatklinik zur stationären Entgiftung ein. Weitere Rückfälle folgen, bis er einsieht: »Ich muss mein Leben komplett ändern.« Ein Buch über Größenwahn und Versagensängste, über Abstürze, zerstörte Beziehungen und Lügen; über schmerzhafte Aufrichtigkeit und die Suche nach einem neuen Leben.

  • von Ute Bales
    19,80 €

    In ihrem neuen Roman geht Ute Bales der Frage nach, wohin der Mensch gehört, wenn Heimat immer weniger greifbar wird, wenn sich Menschen immer mehr von ihren Landschaften entfernen, wenn sie diese Bindung verlieren und letztlich ihre Landschaften nicht mehr brauchen. Hintergrund des Romans ist eine Umweltkatastrophe, die sich seit Jahrzehnten, unbemerkt von einer größeren Öffentlichkeit, vollzieht. Gemeint ist der Abbau der vulkanischen Berge der Eifel, deren Ausbeutung von Lava und Basalt für schnelles Geld und maximalen Profit. Bales beschreibt ein traditionsbehütetes Dorf, arglose Bewohner, einen geplünderten Berg, die hilflosen Versuche eines jungen Mannes, der sich gegen diese Zerstörung wehrt und eine Ich-Erzählerin, die bei alldem zusieht. Zentrale Figur der Erzählung ist Bertram, ein Aussteiger. Als in einem Frühjahr der Ginster nicht mehr blüht und er einen der vertrauten Bäche nicht mehr finden kann, verschwindet Bertram spurlos. Die einzige, die nach ihm sucht, ist die Ich-Erzählerin, die seine Geschichte rekonstruiert. Bertram, der Berg, die Tiere und Pflanzen stehen sozusagen symbolhaft für die vermisste Landschaft und so ist »Vom letzten Tag ein Stück« in der Spannung zwischen Untergang und Sehnsucht nach Verlorenem angesiedelt.

  • von Marcel Bauer
    13,50 €

    Dies ist die unglaubliche Geschichte von Joshua Rozenberg und seinem Plüschhasen Roro. Die Familie Rozenberg stammte aus Lodz. Als Mitte der 30er Jahre in Polen der Antisemitismus um sich griff, beschloss sie auszuwandern. Über die grüne Grenze in der Eifel gelangte sie nach Belgien. Joshuas Vater Ariel eröffnete in Seraing, einer Industriestadt an der Maas, eine Metzgerei. Joshua und sein Bruder Menahim waren zwei von etwa 30.000 jüdischen Schattenkindern, die in Belgien den Zweiten Weltkrieg und die Schoah überlebten. Unter dem Namen Pierre Thonnar lebte Joshua von August 1942 bis zum September 1944 in Stoumont in den belgischen Ardennen. In dem 350-Seelen-Dorf nahm der Pfarrer Marcel Stenne fünfzehn bis zwanzig Jungen in der Ferienkolonie »Au grand Air« auf. Bei den Vinzentinerinnen, die in Stoumont ein Erholungsheim unterhielten, überlebten zwanzig bis dreißig jüdische Mädchen. Im Dezember 1944, als der Krieg schon vorüber schien, holte er Joshua noch einmal ein, denn in dem kleinen Dorf wurde eine entscheidende Schlacht der Ardennenoffensive geschlagen. Joshua und sein Hase, die wie durch ein Wunder Krieg und Vernichtungentronnen waren, gerieten noch einmal zwischen die Fronten.

  • von Clara Viebig
    10,90 €

    Die in diesem Buch vorliegenden Novelletten, Erzählungen und Betrachtungen erweitern das bisher bekannte Bild der Schriftstellerin Viebig und ihrer Arbeit, da in den Texten interessante neue Facetten ausgebreitet werden. So lernen wir die in Trier geborene Autorin nicht nur als Verfasserin von heimatlich-ländlich geprägten Texten, sondern auch als eine am politischen Tagesgeschäft interessierte und sozial engagierte Zeitgenossin, als eine begabte Märchenerzählerin und als Verfasserin von zwei Reise-Feuilletons, einer historischen Erzählung und einer Buchbesprechung kennen.Die weitgehend unbekannten Texte wurden wiederentdeckt und zusammengestellt von Manfred Moßmann.

  • von Hubertus Becker
    14,90 €

    »Globale Nomaden - Süden« lautet der erste von vier Bänden des Autors Hubertus Becker, der als Mitglied einer internationalen Bande von Schmugglern aufgeschrieben hat, wie es ihm und seinen Komplizen während der siebziger Jahre gelang, trotz Ronald Reagans erklärtem Drogenkrieg, trotz DEA, FBI und Interpol die Märkte in den Metropolen Europas und Amerikas mit Haschisch, Kokain und Opiaten zu versorgen. Der weitgehend dokumentarische Roman führt die Leser in Weltgegenden, in denen die Menschen andere Probleme zu bewältigen haben als im saturierten Europa. Dabei begegnen die Protagonisten prominenten Zeitgenossen wie Paco de Lucia, Nastassja Kinski, Sylvester Stallone und Bob Marley, um einige zu nennen.Der Autor nimmt uns mit ins marokkanische Rif-Gebirge, wo heute 90 Prozent des in Europa konsumierten Haschischs angebaut wird; wir begleiten die Globalen Nomaden nach Indien und ins Goldene Dreieck, wir sind dabei wie sie Geschäfte in Kolumbien anbahnen und im großen Stil Marihuana in die USA schmuggeln. Fast nebenbei scheint dabei das Porträt einer Zeit durch, wo Phänomene wie die Hippiekultur auf Ibiza, Goa, Bali und Hawaii, das Leben mit dem Outlaw Motorrad-Club in Florida sowie das Ambiente einer Opiumhöhle im indischen Bombay beschrieben werden. Durchsetzt ist der Roman immer wieder mit selbstreflexiven Betrachtungen zum Drogenkonsum, zur Kriminalität und nicht zuletzt zum (Un-)Sinn des Lebens, etwa anlässlich des Besuchs eines Ashrams in Indien.

  • von Monika Littau
    13,50 €

    Oktober 1899. Mitten in der Natur wird ein Mädchen geboren. Die Eltern nennen es laut Taufurkunde Margarethe. Ihr Rufname aber ist Buchela, denn geboren wurde sie unter einer Buche. Die Buchela war eine Sintiza, war Fahrende und Sesshafte, war Hausiererin, Wahrsagerin, psychologische Beraterin. Im Nationalsozialismus wurde ihre Familie verfolgt, inhaftiert, deportiert und ermordet. Aber in der Nachkriegszeit machte ihre Vorhersage des Wahlsiegs von Konrad Adenauer Margarethe Goussanthier zur berühmten Persönlichkeit. Madame Buchela wurde zur Pythia von Bonn. Dieser Roman wurde erstmals 2012 unter dem Titel »Vom Sehen und Sagen« veröffentlicht.

  • von Peter Wierichs
    13,50 €

    Die Revolution von 1848 ist gescheitert, aber ihre Auswirkungen sind noch überall spürbar: Ehemalige Aktivisten werden verfolgt, längst geschlossene Akten wieder geöffnet und auch harmlose freiheitliche Regungen gnadenlos unterdrückt. Bei einem Fluchtversuch kommen die Verlobte des Dorfschulmeisters Alexander Martini und ihr Bruder in der von einer Sturmflut aufgewühlten Mosel ums Leben. Dazu wird der Schulmeister von einem engstirnigen Dorfpfarrer schikaniert und in seiner beruflichen Existenz bedroht. Und erneut kommt es in dem Weindorf bei Bernkastel zu Todesfällen und anderen merkwürdigen Ereignissen. Werden alte Rechnungen beglichen oder spielen noch ganz andere Motive mit?

  • von Clara Viebig
    13,00 €

    Frau Regierungsrätin Dallmer ist unglücklich, weil sie nicht glaubt, ihre Tochter Nelda jemals unter die Haube zu bekommen. Aber was soll aus ihr werden, wenn ihr Mann stirbt und Nelda ohne Vermögen zurückbleibt? Immerhin, Nelda ist jung und hübsch, und bald lernt sie den jungen Ferdinand von Ramer kennen, der sich für sie zu interessieren scheint. Kann Frau Regierungsrätin Dallmer jetzt aufatmen? Aber schließlich sieht sich Ramer gezwungen, der jungen Frau einen bitteren Schmerz zuzufügen. Clara Viebig hat in diesem Roman, der in Koblenz, der Eifel und in Berlin spielt, ein realistisches Bild der bürgerlichen Gesellschaft zum Ausgang des 19. Jahrhunderts gezeichnet. Sie hat die Welt dieser »Rheinlandstöchter« wahrlich »aus dem Leben gegriffen« und schildert sie in diesem frühen Roman mit packendem Realismus und einem großen, idealistischen Herz. Dabei sind die Protagonisten des Romans gefangen in Konventionen, über die wir uns heute nur noch wundern können. »Rheinlandstöchter« ist der Roman, mit dem Clara Viebig der Durchbruch als Schriftstellerin gelang - zu Recht!

  • von Christine Kaula
    12,00 €

    Eine einfache Frau, die tausend Schlachten geschlagen, viel gelacht, aber auch manche Träne geweint hat - das ist Marie, eine der »Frauen vom Heintzenhof«. 1910 als eines von elf Kindern auf einem Hof in der Vulkaneifel geboren, erlebt Marie viele Entbehrungen und Mühsal. Sie macht sich auf in die Welt, die damals nicht weiter als bis nach Köln reichte. Im Krieg kämpft sie um Robert, die Liebe ihres Lebens. Auf der Suche nach einem kleinen Glück will sie später doch noch einmal ausbrechen. Trifft Marie die richtige Entscheidung?

  • von Peter Friesenhahn
    14,90 €

    Dieses Buch beschreibt eine Moselreise der besonderen Art. Was hilft gegen Hochwasser und Heimweh? Kann man sich nach seinem Tod in der Mosel verstreuen lassen? Gibt es den französischen Moselaner? Warum gibt es so wenig Feste an der Mosel und warum schunkeln die Moselaner so gerne? Diesen Fragen geht Peter Friesenhahn auf seine humorvolle Weise in diesem Buch nach. Die Antworten sind überraschend! Im YouTube-Kanal »Moselfilm« kann man sich zu verschiedenen Themen wie Eisgang oder Hochwasser passende Filme ansehen.

  • von Regine Brühl
    12,00 €

    Auf Anhieb verliebt sich Inga in das alte Fachwerkhaus am Markt. Dort möchte sie sich den Traum einer Buchhandlung erfüllen. Mit viel Enthusiasmus geht sie an die Renovierung des Hauses - und stößt auf ein dunkles Geheimnis, das für immer verborgen bleiben sollte. Die Spuren reichen zurück von der Gegenwart bis in die schlimme Zeit der Naziherrschaft. Gebannt begibt sich Inga auf eine Suche, die für sie selbst ernsthafte Gefahren birgt.

  • von Ute Bales
    22,80 €

    1934 lernt Eva Justin während eines Lehrgangs für Krankenschwestern Dr. Robert Ritter kennen. Sie ist Anfang zwanzig, er Mitte dreißig, verheiratet, Oberarzt mit besten Karriereaussichten. An Ritter ist nichts zufällig, nichts nebensächlich. Sie ist bereit, als er fragt, ob sie seine Arbeit unterstützen will. »Saubere« Menschen sind sein Ziel. Eine »Rasse« ohne Makel. Von Anfang an tut sie, was er sagt, hinterfragt nichts, sieht weg, wo es heikel wird, verbeugt sich vor jedem seiner Worte. Bald geht sie eine Beziehung mit ihm ein und folgt ihm 1936 nach Berlin, wo er zum Leiter der »Rassenhygienischen Forschungsstelle« berufen wird. Im Rahmen großangelegter Untersuchungen vermessen, verhören und klassifizieren die Arbeitsgruppen, zu denen Eva Justin gehört, Tausende Sinti und Roma. Die Gutachten, die sie erstellen, bilden die Grundlage für die späteren Deportationen in die Konzentrationslager. Bei allem, was sie tut, bleibt Eva Justin unzugänglich und kalt. Nur Ritter gegenüber zeigt sie Gefühle. Erbarmungslos reißt sie Familien auseinander, horcht Kinder aus, lässt Leute verhaften, hilft bei Selektionen. Spiele, mit denen sie Sinti-Kinder in einem Kinderheim testet, entscheiden über Leben und Tod. Nach dem Krieg setzen Eva Justin und Robert Ritter ihre Karrieren ungestraft fort.

  • von Maximilian Pollux
    14,90 €

    Kieleck ist mehr als ein übereifriger Beamter in einem Hochsicherheitsgefängnis. Er ist der wahre Herrscher hinter diesen Mauern. Nicht nur Gefangene, auch unliebsame Kollegen fallen seinen Intrigen zum Opfer. Zur Aufrechterhaltung seiner Ordnung ist ihm jedes Mittel recht.Doch Kieleck hat ein Geheimnis. Bei einer Briefkontrolle verliebt er sich in Anabelle, die Frau eines Gefangenen. Sie wird sein Lichtblick in dieser Welt aus Stahl und Beton.Als der Gefangene sich eines Tages von Annabelle scheiden lassen will, droht Kielecks Verstand zusammenzubrechen. Beim Versuch die Trennung zu verhindern kommt seine dunkle Seite zum Vorschein. Die eines grausamen, sadistischen Psychopathen.ER IST DAS GESETZ

  • von Marion Bischoff
    12,00 €

    Clausen im Pfälzerwald im August 1945: Elise und ihre Familie haben die Kriegswirren überwunden, doch Normalität will nicht einkehren. Es gibt kaum bezahlte Arbeit. Trotzdem versucht Elise alles, um ihren Sohn und die Familie über Wasser zu halten. Zufällig trifft sie einen Schuhfabrikanten, der ihr Arbeit gibt. Zunehmend leidet sie jedoch darunter, dass Julius, der Vater ihres Kindes, nicht mehr aus französischer Kriegsgefangenschaft heimkehren könnte. Seit Monaten gibt es kein Lebenszeichen von ihm. Ob er noch lebt? Ob seine Liebe groß genug ist? Eines Tages erhält sie Post von seiner Mutter ...Vergebens hoffen viele Menschen darauf, dass sich ihre Situation nach Kriegsende verbessert. Es dauert nicht lange, bis einstige Nazis wichtige Posten bei den Alliierten besetzen. Erneut leidet die Zivilbevölkerung unter deren Machenschaften. Doch Elise lässt sich nicht unterkriegen.

  • von Clara Viebig
    10,90 €

    In diesem Erzählband hat Herausgeber Peter Kämmereit Novellen zusammengestellt, die sich der Stadt Trier und dem Moselraum widmen. Hier vereinigt sich Ernstes und Heiteres, Tragisches und Besinnliches. Das Buch enthält zwei Wiederentdeckungen, die bisher noch in keinem Novellenband veröffentlicht wurden und lässt Viebigs novellistisches Schaffen wieder zu Ehren kommen.

  • von Peter Wierichs
    13,50 €

    Liebe, Mord und Revolution an der MoselHerbst 1848: Das deutsche Volk hat sich zum ersten Mal gegen Fürstenherrschaft und Kleinstaaterei aufgelehnt, aber im Moseltal leidet die Bevölkerung aufgrund der seit Jahren andauernden Weinkrise große Not. Da werden in einem kleinen Winzerdorf bei Bernkastel kurz nacheinander ein Großwinzer und ein Wucherer ermordet. Gleichzeitig kommt es in der Stadt zu einem Aufruhr, weil die preußischen Behörden einige der örtlichen Revolutionsführer verhaften wollen. Dorfschulmeister Alexander Martini, dessen Herz für ein einiges und freies Deutschland, aber auch für die schöne Winzerstochter Maria schlägt, versucht Licht in die Affäre zu bringen. Dabei gerät er in den Strudel der politischen Ereignisse und der dunklen Machenschaften in seinem Dorf.

  • von Andreas Mohr
    9,90 €

    Bis vor wenigen Jahrzehnten war es keine Seltenheit, dass Kinder aus kinderreichen Familien an kinderlose Ehepaare abgegeben wurden, damit deren Altersvorsorge gesichert war und Hof oder Weinbaubetrieb einen Nachfolger hatten.Auch Andreas Mohr war so ein »verschenktes Kind«. Seine Erlebnisse und Gefühle hat er heute niedergeschrieben. Man spürt deutlich, dass er sein Schicksal nachdenklich hinterfragt und froh ist, dass so etwas heute in der Eifel keinem Kind mehr widerfährt. 76 Jahre ist er alt, Herr Andreas Mohr aus Gillenfeld, und immer noch voller Tatendrang und lebensbejahend. Dennoch muss er ständig an seine Kindheit zurückdenken, die so gänzlich anders verlief, als bei Kindern seiner ­Generation in anderen Familien: seine Eltern verschenkten ihn an eine kinderlose Familie.Er verbrachte sein gesamtes Leben dort, kümmerte sich später um seine pflegebedürftigen Onkel und Tanten und erbte nach deren Tode deren gesamtes Vermögen. Auf seinen Anspruch auf elterliches Vermögen in Strohn verzichtete er. Bis heute gedenkt das verschenkte Kind mit Liebe und Dankbarkeit seinen leiblichen Eltern und seinen Ersatzeltern.

  • von Hubertus Becker
    12,00 €

    Die hier vorliegenden Texte kommen direkt aus der Unterwelt. Authentischer ist über das Verbrechen selten geschrieben worden. Alle Autoren haben mehr als zehn Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbracht und dort mit dem Schreiben begonnen; schon mit ihren ersten Texten gehörten sie zu den Preisträgern des renommierten Ingeborg-Drewitz-Literaturpreises, der im Jahr 1989 erstmals vergeben wurde. Die seinerzeit prämierten Geschichten Peter Zinglers und Hubi Beckers werden hier erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt. In den spannenden Beiträgen von Sabine Theisen, Maximilian Pollux und Ingo Flam wird Insiderwissen verarbeitet, welches Einblicke in ein breites Spektrum gängiger Kriminalitätsfelder als auch in die Psyche ihrer Protagonisten ermöglicht. In einer ausführlichen Einleitung ist Ingo Flam der Frage nachgegangen, was einen Menschen in die Kriminalität treibt.

  • von Franz-Josef Dosis
    14,90 €

    Dass der heilige Petrus die Himmelspforte bewacht, ist Ihnen sicher bekannt. Aber was hat er dazu beigetragen, dass es heute die Schlüsselblume auf der Erde gibt? In welchem Wasser wusch Maria die Windeln des Jesuskindes? Was für ein Zaubermittel trugen die Seiltänzer des Mittelalters immer bei sich, wenn sie in luftiger Höhe ihre Kunststücke darboten, und was für eine Pflanze bekamen Kreuzritter von ihren Frauen mit auf den Weg, wenn sie ins Heilige Land zogen? Wenn Sie an den Antworten auf diese - und noch viele andere, im Zusammenhang mit (Heil-)Pflanzen stehenden Fragen interessiert sind, dann blättern Sie doch einfach mal in diesem Büchlein. Sie werden sich wundern, was es über die heimischen Wildpflanzen, die zumeist ja auch Heilpflanzen sind, alles zu berichten gibt. Der Autor hat sich bemüht, möglichst viel über die Heilkraft, die Anwendungsbereiche, und Küchentauglichkeit einiger Kräuter zu erfahren. Darüber hinaus werden aber auch viele andere interessante Dinge erzählt, die sich hinter den Pflanzen verbergen. Seien Sie neugierig.

  • von Carsten Gerz
    12,00 €

    Als sich der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1945 seinem Ende näherte, waren die Ressourcen der Wehrmacht in vielfacher Hinsicht erschöpft. Eine sehr große Anzahl deutscher Soldaten wurde gefangen genommen und in primitive Sammellager entlang von Rhein und Nahe gebracht, die von den Siegermächten hastig auf Ackerflächen errichtet und mit Stacheldraht eingezäunt wurden. Angesichts der Überzahl von Kriegsgefangenen sahen sich die Alliierten völlig überfordert - eine funktionierende Lagerorganisation fehlte zunächst. Die Folge waren katastrophale Zustände, was Verpflegung, Unterkunft und Hygiene betraf. Tausende starben durch Unterernährung, Erschöpfung und Krankheit. Die Geschichte der so genannten Rheinwiesenlager zwischen Remagen und Ludwigshafen wird hier erstmals zusammenfassend dargestellt. Eine erschütternde Dokumentation zu einem Thema, das Jahrzehnte fast totgeschwiegen wurde.

  • von Ute Bales
    13,50 €

    Das Rheinland im 19. Jahrhundert. Es ist die Welt der Händler und Hausierer, der lauten Märkte, des Drecks. der Armut. Es ist die Zeit der Auswanderer, der sozialen Veränderungen und Revolten. Für Peter Zirbes ist das der Stoff, aus dem sich seine Dichtung nährt. Im Leben des hochbegabten, aber verkannten Dichters scheint es eine Ironie des Schicksals, wie sich Neid und Sturheit seines Umfeldes dramatisch verdichten und ihn zu einem Schritt treiben, der in einer Katastrophe endet.

  • von Clara Viebig
    10,90 €

    »Kinder der Eifel« ist der erste einer ganzen Reihe von Novellenbänden, die Clara Viebig über den Zeitraum von drei Jahrzehnten herausgegeben hat. In einer Vielzahl von Prosastücken, geographisch meist in der Eifel und deren Randgebieten angesiedelt, entfaltet die Autorin ihre erzählerischen Fähigkeiten. Für manche Kritiker sind die Novellen die literarisch bedeutendsten Schöpfungen Clara -Viebigs.Sieben Erzählungen faßt der Band »Kinder der Eifel« zusammen, wobei der Buchtitel sich auf alle gemeinsam bezieht - ohne daß eine der Novellen auch diesen Titel trägt. »Simson und Delila«, »Am Totenmaar«, »Der Osterquell«, »Die Schuldige«, »Das Miseräbelchen«, »Die Zigarrenarbeiterin« und »Margrets Wallfahrt« heißen die Erzählungen. In diesen frühen Werken Clara Viebigs ist deutlich die Nähe zu Zola und zum Naturalismus spürbar. Realistisch und packend wird das Leben der einfachen Leute beschrieben, die für die Naturalisten im Mittelpunkt des literarischen Interesses stehen.Für Clara Viebig sind das die Menschen der Eifel, die Bäuerinnen und Bauern, die Mägde und Knechte, der Förster und der Pastor, die Kinder und die Alten. Gefangen in der Arbeitswelt des Bauernhofes oder der Fabrik, vor allem aber schicksalhaft gebunden an die tief in jedem steckenden Wünsche und Sehnsüchte, entwickeln sich die Figuren - und mit ihnen das Geschehen der kraftvollen und spannenden Erzählungen, die auch nach gut einhundert Jahren die Leser von heute faszinieren.

  • von Ute Bales
    22,80 €

    Eigenmächtig bewirbt sich der 19-jährige Pitt Kreuzberg im Sommer 1907 an der Düsseldorfer Kunstakademie und wird angenommen. Er hat ein wohlhabendes Elternhaus im Rücken; sein Urgroßvater war der Entdecker der weltberühmten Apollinarisquelle in Ahrweiler. In Düsseldorf gerät Pitt in eine Gruppe Künstler, die gegen Althergebrachtes aufbegehren, besonders gegen die naturgetreue Wiedergabe in der Malerei, wie sie an der Akademie gelehrt wird. In den Künstlerhäusern und im Backladen von Johanna Ey, einem Künstlertreff, geht es bald um mehr als bloßes Abbilden. Grell leuchtende Farbflächen stehen Kante an Kante, bilden starke Kontraste: blaue Menschenleiber vor rotem Wald, orangefarbene Bäume vor gelbem Himmel. Das Wesen der Welt ergründen, erfassen und darstellen zu wollen, wird zu einer Idee, von der auch Pitt getragen wird. Etwas geschieht, etwas ganz Neues ...

  • von Jetta Schapiro-Rosenzweig
    9,90 €

    Jetta Schapiro-Rosenzweig wurde als Tochter einer wohlhabenden Familie in Wilna geboren. Als die Stadt 1939 von sowjetischen Truppen erobert wurde, war Jetta schon mit Jascha Schapiro verheiratet und hatte mit ihm eine Tochter - Tamar. Im Herbst 1940 beschlagnahmten die Sowjets ihre Wohnung, und so kam die Familie auf Umwegen nach Ponar, in der Nähe von Wilna. Dort wurden sie Zeugen des deutschen Einmarsches und der Ermordung vieler Wilnaer Juden. Ihr Kampf ums Überleben begann: Flucht aus Ponar, Versteck in einem Kloster, Transport ins Wilnaer Ghetto. Mit der Auflösung des Ghettos zerbrach die Familie. Der Vater kommt ins KZ, die Mutter kann flüchten ... Nach 1945 kehren beide nach Wilna zurück und erfahren, dass der Vater im KZ ermordet wurde. Tamar Dreifuß, ihre Tochter, hat diese Aufzeichnungen für das hier vorliegende Buch »Sag niemals, das ist dein letzter Weg« aus dem Jiddischen übersetzt.

  • von Clara Viebig
    13,50 €

    'Das Kreuz im Venn' ist einer der erfolgreichsten Romane ClaraViebigs. Eindrucksvoll weiß sie die Weite des Hohen Venns imWechsel der Jahreszeiten zu beschreiben - und als Kontrast dazudie Kleinstadt im engen Flußtal. Diese Landschafts- und Naturbeschreibungenbilden den Rahmen und die Bühne der eigentlichenHandlung.Auf ihr läßt Clara Viebig Figuren aus ganz unterschiedlichenGesellschaftsschichten auftreten. In der Stadt (leicht als Monschauzu erkennen) lebt der reiche Fabrikbesitzer samt Familie und trifftsich mit seinen bürgerlichen Freunden im Gasthof 'Zum weißenSchwan', der von der attraktiven und offenherzigen Witwe Helenegeleitet wird. Auch die in ihrem Standesdünkel befangenen Offizierevom nahen Truppenübungsplatz zieht es dorthin.In Heckenbroich, dem nahegelegenen Eifeldorf auf der Höhe, sinddie Bauern mit ihrer Arbeit noch voll eingebunden in den Ablaufder Jahreszeiten, und strenge religiöse Vorstellungen bestimmenwie seit altersher das Leben in den Familien.Jenseits der Dorfwiesen, hoch oben im Moor, liegt das Lager mit40 Strafgefangenen, die dort das Land urbar machen sollen. Unterdem strengen Regiment des Aufsehers führen sie ein hartes, kargesArbeitsleben, in jeder Hinsicht am Rande der Gesellschaft.Clara Viebig hat im 'Kreuz im Venn' ein eindrucksvolles Bild dergesellschaftlichen Situation jener Zeit geschaffen. Ihre erzählerischeKraft zieht auch den Leser am Ende des 20. Jahrhunderts in seinenBann.Mit dieser Ausgabe liegt der Roman endlich wieder in ungekürzterund unveränderter Form vor.

  • von Clara Viebig
    12,00 €

  • von Georg Giesing
    9,90 €

  • von Ute Bales
    12,00 €

  • von Uwe Anhäuser
    15,90 €

    'Räuberhauptmann' Schinderhannes, der gemeinsam mit 19 Spießgesellen in Mainz geköpft wurde, galt schon zu seinen Lebzeiten als abenteuerliche Legendengestalt. Die gegen ihn und 67 Mitangeklagte geführten Ermittlungen sowie der spektakuläre Schauprozess wurden von den ersten Verhören bis zur Urteilsverkündung umfassend dokumentiert und fanden europaweit einen immensen Widerhall in der journalistischen Berichterstattung. Folglich strömten am 21. November 1803 zehntausende Neugierige zur Hinrichtungsstätte. Anatomen der Mainzer Universität nutzten die Gelegenheit für medizinisch-physikalische Experimente an den frisch getöteten Körpern.Sowohl die unmittelbar nach der Exekution verbreiteten Reportagen, Flugblätter und Moritaten als auch die späterhin sehr zahlreich erschienenen literarischen 'Räuberpistolen' verliehen Schinderhannes einen phänomenalen Nachruhm. Schließlich kamen zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch einige vom damaligen 'Zeitgeist' stark beeinflusste Lebensbeschreibungen hinzu, die ihn zu einem politisch denkenden und rassistisch motivierten Verfechter der 'deutschen Sache' gegen Franzosen und Juden hochzustilisieren suchten. Solch absichtsvolle Fehleinschätzungen sollten den Räuber zum 'rheinischen Rebell' und 'Robin Hood des Hunsrücks' veredeln.Uwe Anhäuser entkleidet nun den 'Mythos Schinderhannes' von späteren zeitgeistigen Zutaten und verweist auf die tatsächlichen Umstände und Verhaltensweisen: Schinderhannes ließ sich weder von Edelmut noch von politischen Motiven leiten. Er und seine Kumpane lebten, wie es damals hieß, 'aus der Faust und durch die Faust'. Brutal, gerissen und rücksichtslos. Als Einzelne nur selten mutig, doch in der Gruppe überstark, zumal wenn reichlich genossener Alkohol (wie vor fast jedem Raubüberfall) den Tatendrang beflügelte.Ein ausführlicher Lebenslauf des Schinderhannes mitsamt einer nach Tagesangaben geordneten Chronologie erhellt den Ablauf und die Eskalation des linksrheinischen Bandenunwesens von 1793 bis 1803. Diese Übersicht enthält auch wichtige Lebensdaten mehrerer anderer Räuber sowie eine übersichtliche Liste ihrer folgenschwersten Straftaten.'15 Touren zu Tatorten und Erinnerungsstätten' sollen überdies als ein kleiner 'Reise- und Ausflugsführer' zu rund 60 Schauplätzen dienen, an denen oft noch erstaunlich deutliche Spuren, Indizien und bauliche Relikte an die Untaten der Schinderhannesbande erinnern.

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