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  • von Frédéric Bußmann
    38,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-661_KlangGrossstadt"2021 jährte sich zum 150. Mal die Gründung des Deutschen Kaiserreichs, das von 1871 bis 1918 bestand. In diesen Zeitraum fällt die durch unvorstellbare Dynamik forcierte Formung des Gemeinwesens der Stadt Chemnitz zur sächsischen Industriemetropole: Mit 100.000 Einwohnern im Jahr 1883 überschritt die Kommune die formelle Grenze zur Großstadt - bis kurz nach der Jahrhundertwende kamen jeweils im Zehn-Jahres-Schritt weitere 100.000 Einwohner dazu. Chemnitz wurde Boomtown. Eine prächtige City entstand. Die Randbezirke wurden sowohl von dicht besiedelten Arbeiterquartieren als auch von luxuriösen Wohngebieten für die privilegierten Schichten in Besitz genommen. Unter anderem mussten Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Infrastruktur und Architektur mit dem starken Wachstum Schritt halten. Die Kaiserzeit war somit eine der prägendsten Epochen in der Geschichte der Stadt Chemnitz, die schließlich mit dem Ersten Weltkrieg eine drastische Wendung ins Negative erfuhr.15 Autoren beleuchten mit ihren Beiträgen die Vielfalt der gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Entwicklung in Chemnitz. Eine Vielzahl bislang unveröffentlichter historischer Fotografien, aufwendig bemalter Schützenscheiben, großer Damenroben und bunter Uniformen lassen das Bild der Menschen in den Straßen der Stadt noch einmal aufscheinen und vermitteln bis heute ein lebendiges Zeugnis des bürgerlichen Fortschrittsdiskurses der Zeit. Der Jubiläumsband bietet mit dem breiten Spektrum von Objekten aus der Sammlung des Schloßbergmuseums einen Einblick in das Lebensgefühl jener Jahrzehnte.

  • von Susanne Roeßiger
    24,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-636_Sexualitaeten"Dinge und Sexualitäten sind insbesondere im 20. und 21. Jahrhundert untrennbar miteinander verbunden - angefangen bei der Verhütung von Krankheiten und Schwangerschaften über die Ermöglichung sexueller Interaktionen bis hin zur Stimulation. Doch welche konkreten Praktiken verbinden sich mit dem Gebrauch dieser Dinge, für welche Funktionen sind sie vorgesehen und inwiefern werden sie von ihren Nutzer:innen letztlich doch eigensinnig angeeignet?Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden verfügt über einen bedeutenden Bestand an Alltagsobjekten, die mit Sexualität assoziiert werden können. Dieser wurde neu erschlossen, beforscht und erweitert und wird hier vorgestellt. Bestandsübersichten verdeutlichen die Vielfalt der mit Sexualität verbundenen Dinge in der Sammlung und legen dabei den Fokus auf Körperpraktiken und Gebrauchsweisen. Auf Interviews basierende Geschichten erzählen von den individuellen Beziehungen zwischen Menschen und Objekten. Und analysierende Beiträge zu Kondomen und Verhütungspillen mit ihren Beipackzetteln, zu Scheidenspülapparaten, Vibrationsmassagegeräten sowie Penisringen belegen darüber hinaus, welche Bedeutung Objekten in der Geschichte der Sexualitäten zukommt und dass der materiellen Kultur und nicht zuletzt den Museumsobjekten ein enormes Forschungspotenzial innewohnt.

  • von Käthe Klappenbach
    24,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-657_Kronleuchter"Kronleuchter, Weihnachtsleuchter, Bergspinnen, Spinnen, Ketten- und Laufleuchter - die Hängeleuchter aus dem Erzgebirge sind so vielgestaltig und originell wie es nur die individuellen Ergebnisse echter Volkskunst sein können. Sie gehören zum inneren Kern der erzgebirgischen Weihnachtskultur, ihre Illumination war und ist bis heute der Höhepunkt der Festtage. Doch wie kommt es, dass das ursprünglich höfische »Möbel der Lüfte« ausgerechnet in den erzgebirgischen Stuben landete? Und was haben der Bergbau, die Engel und das Licht der Welt damit zu tun?

  • von Stadt Plauen
    38,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-626_Plauen"Plauen blickt auf eine 900-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Im Jahr 1122 wurde die später größte Stadt des sächsischen Vogtlands als »Plawe« erstmals urkundlich erwähnt. Schon im Mittelalter hatten sich hier wichtige Straßen- und Handelsverbindungen gekreuzt, ab dem 18. Jahrhundert war die Stadt ein bedeutender Standort der Textilfabrikation. Nach 1880 erlebte Plauen mit seiner weltberühmten Stickerei- und Spitzenindustrie eine wirtschaftliche Blütezeit und ein rasantes Wachstum zur Großstadt. Doch Modewandel, Branchenmonostruktur und der Erste Weltkrieg bewirkten einen dauerhaften wirtschaftlichen Abstieg. 1944/45 durch Bombenangriffe schwer zerstört, vollzog sich der jahrzehntelange Wiederaufbau unter den Bedingungen des Sozialismus. Im Herbst 1989 gingen von Plauen wichtige Impulse für die Friedliche Revolution in der DDR aus, der folgende Transformationsprozess dauert bis heute an.Anschaulich beschreibt dieses reich illustrierte Buch die Geschichte Plauens von den Anfängen bis zur Gegenwart in einem Gesamtüberblick, der in dieser Breite und Tiefe neu ist.

  • von Stephan Koja
    19,80 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-615_Bernini-dt"Gian Lorenzo Bernini und Papst Alexander VII. aus dem Hause Chigi veränderten das Erscheinungsbild des barocken Rom maßgeblich. Am Anfang dieser kongenialen Beziehung von Künstler und Auftraggeber stand ein sehr intimes Kunstwerk, das bisher als verschollen galt, nun aber in der Dresdner Skulpturensammlung wiederentdeckt werden konnte: ein erschreckend realistischer Totenkopf aus Marmor, den Bernini 1655 für Alexander VII. schuf. Diese bedeutende Wiederentdeckung wird im vorliegenden Band präsentiert und in einen breiten Kontext gestellt, in dem es unter anderem um die Kunstförderung der Familie Chigi, den Ankauf ihrer Antikensammlung durch August den Starken und den Einfluss, den Bernini auf den in Dresden tätigen Bildhauer Balthasar Permoser ausübte, geht. Das Kapitel über die Pest in Rom, die Alexander VII. mit Quarantäne, Masken und dem weitgehenden Stilllegen des öffentlichen Lebens bekämpfte, spannt schließlich auf eindrucksvolle Weise den Bogen zu unserem gegenwärtigen Alltag.

  • von Steffi Bröckerbaum
    18,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-591_Fachplanung-AH57"Denkmaleigentümer brauchen für eine sinnvolle und realisierbare Erhaltungsstrategie die Beratung von Fachleuten. Eine gute Vorbereitung von Restaurierungs-, Reparatur- und Baumaßnahmen ist Grundvoraussetzung für ressourcenschonendes und vor allem leistbares Handeln. In diesem Arbeitsheft werden aus Sicht der restauratorischen Fachplaner systematisch die Prinzipien und Grundlagen des Planungsprozesses der Restaurierung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit beschrieben sowie die Abläufe und Entscheidungen im Restaurierungsprozess in Beziehung zu den Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure gestellt. Der Fokus liegt dabei auf dem Gesamtzusammenhang, was durch Beispiele anschaulich erläutert wird. Restaurierungsplanung wird auch aus der Sicht der Bauherren und ihrer Planer betrachtet. Es kommt darauf an, dass sich nicht nur die Fachleute austauschen und verstehen, sondern der Wissenstransfer zwischen allen Verantwortlichen möglich ist.

  • von Andreas Dehmer
    12,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-597_Zwintscher"Oskar Zwintscher (1870-1916), zu Lebzeiten ein viel diskutierter Künstler zwischen Jugendstil und Symbolismus, muss heute deutschlandweit wieder als eine »Entdeckung« gelten. Im Zuge eines interdisziplinären Forschungsprojekts im Dresdner Albertinum wird diesem Desiderat umfassend Rechnung getragen. Das Museum besitzt einen der größten Bestände an Gemälden Zwintschers. Umfangreiche maltechnische Analysen ermöglichen ein differenziertes Bild vom Entstehen der Werke. Die Vollendung ihrer Komposition wurde häufig durch überraschend experimentelle Veränderungen während des Malens erreicht. Bemerkenswerte Funde bislang unbekannter Text- und Bilddokumente unterstützen die Neubewertung des OEuvres in zeit- und kunsthistorischen Kontexten. Das Buch bietet essenzielle Beiträge zur Biografie und zu Bildfindungen eines der spannendsten Künstler des Fin de Siècle.

  • von Dirk Syndram
    28,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-598_TraumDesKoenigs"Ein einzigartiges »Feenreich« hatte sich bis zum Zweiten Weltkrieg mit der zwischen 1723 und 1729 zum barocken Gesamtkunstwerk umgewandelten Schatzkammer im Grünen Gewölbe erhalten. 2004 konnte das Neue Grüne Gewölbe und 2006 das Historische Grüne Gewölbe meisterhaft restauriert und rekonstruiert wiedereröffnet werden. Die spätbarocke Sammlung Augusts des Starken, die auch die seiner Ahnen aufnahm, war die größte europäische Schatzkammer des 18. Jahrhunderts. Der Traum des Königs hat als geschichtsträchtige Sammlung am Beginn der europäischen Museumskultur viel zu erzählen. Das Buch gibt einen Überblick über die Schätze des Grünen Gewölbes. Es schildert die Geschichten der Kostbarkeiten und öffnet den Blick für den sinnlichen und historischen Reichtum der Sammlung.

  • von Hans Joachim Neidhardt
    24,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-568_NebelmeerNeidhardt"Das Leben des 1925 in Leipzig geborenen Kunsthistorikers Hans Joachim Neidhardt umspannt inzwischen nahezu ein Jahrhundert. Aufgewachsen in den Jahren der Weimarer Republik, erlitt er als blutjunger Wehrmachtssoldat eine schwere Verletzung, die ihn wehruntauglich machte und ihm letztlich das Leben rettete.Eine Tuberkuloseerkrankung verlangte ihm weitere zehn Jahre ab, bevor er das Studium der Kunstgeschichte abschließen konnte. Seit 1959 Kustos der Dresdener Gemäldegalerie Neue Meister, gelang es ihm trotz politischer Schwierigkeiten, Grundlagenforschung und wegweisende Ausstellungen zur Deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts im In- und Ausland zu realisieren. Der DDR gegenüber kritisch eingestellt, war er nach der deutschen Wiedervereinigung eine maßgebliche Persönlichkeit mehrerer die Stadt prägender Dresdner Bürgerinitiativen.

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    12,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-560_GebaeudeNamen"Zwei Charakteristika prägen bis heute das Erscheinungsbild der TU Dresden. Für die bauliche Entwicklung des Campus waren über Jahrzehnte Architekturprofessoren der Hochbauabteilung der TH/TU Dresden verantwortlich, die ihre Entwürfe eng mit den Nutzern, ihren Kollegen aus den anderen Fakultäten, abstimmten. Auffällig häufig wurden innovative Bautechnologien bei der Umsetzung angewandt. Entstanden sind dadurch Gebäude, die den funktionalen Anforderungen einer Hochschule vorbildlich entsprachen und hohe gestalterische Ansprüche erfüllten. Gleichermaßen prägend für den Campus der TU Dresden ist die Tradition, Gebäude nach Persönlichkeiten zu benennen, die als herausragende Wissenschaftler die Institution und oft auch die bauliche Entwicklung der Hochschule entscheidend beeinflusst haben. Die bemerkenswerte Altbausubstanz, aber auch die historischen und biografischen Bezüge über die Namenspatrone sorgen bis heute für eine hohe Identifikation der Hochschulangehörigen mit dem Campus.

  • von Fritz Wenzel
    24,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-567_BautenMenschen"Die Bauten, von denen dieses Buch berichtet, sind alt, fünfzig bis zweitausendfünfhundert Jahre. Sie reichen, knapp vorgestellt, von der schwäbischen Dorfkirche bis zum ägyptischen Tempel. Das Alter hat ihnen Schaden zugefügt - dem Dach, der Wand, dem Fundament, ganz unterschiedlich. Alle sind schützenswertes Kulturgut und brauchten Hilfe.Immer und überall gab es Menschen, die sich um die Bauten sorgten und kümmerten. Vielen waren sie Festpunkte im Leben geworden, die sie nicht missen wollten, anderen wurden sie zur Lebensaufgabe: Dem Benediktinerabt, dem Stadtarchivar, dem emeritierten Denkmalpfleger, der Bürgermeisterin. Menschen wie diese gab es in allen Ländern, in allen Religionen, bei Christen, Juden, Muslimen. Die Begegnungen mit ihnen waren Gewinn.Dem Bauingenieur, zur Schadensbehebung gerufen, stellte sich stets eine doppelte Aufgabe: Eine sowohl technisch wirksame als auch denkmalgerechte Lösung zu finden. Immer ging es um das Bewahren des kulturhistorischen Wertes, welcher das Bauwerk auszeichnete. Jeder Schadensfall brachte neue, oftmals versteckte Probleme, es gab keine Standardlösungen. Das machte die Arbeit herausfordernd, erlebnisreich und spannend. Auch davon erzählt das Buch.

  • von Jürgen Luh
    34,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-546_PotsdamerKonferenz-dt"Die Potsdamer Konferenz steht heute für das Ende des Zweiten Weltkriegs und den Beginn des Kalten Krieges. Die politischen Gespräche im Schloss Cecilienhof vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 steckten Einflüsse und Einflusszonen ab und hatten eine weit über Europa hinausweisende politische Bedeutung für die Nachkriegszeit. Der Band zeigt, wie die »Großen Drei« - Churchill, Truman und Stalin - zu den Konferenzbeschlüssen kamen und welche Auswirkungen diese hatten: nicht nur auf die besiegten Deutschen, sondern auch auf Chinesen, Japaner und Koreaner, die sich noch im Krieg befanden; auf die Vertriebenen und die Holocaustüberlebenden, die in Potsdam keine Stimme hatten; auf die Perser, über deren Köpfe hinweg man bestimmt hatte, und auf die Franzosen, die zwar zu den Siegermächten zählten, zur Konferenz aber nicht hinzugebeten worden waren. Das von den drei Staatschefs unterzeichnete »Potsdamer Abkommen« wurde so zu einem Grundstein für die Neuordnung der Welt.

  • von Claudia Kryza-Gersch & Stephan Koja
    19,80 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-513_Skulpturen-dt"Das Galeriegebäude von Gottfried Semper am Dresdner Zwinger ist nicht nur Heim der Gemäldegalerie Alte Meister, sondern auch der Skulpturensammlung vor 1800, die aufgrund der Qualität und erstklassigen Provenienz ihrer Stücke zu Recht gerühmt wird. Neben herausragenden Werken der Antike sind nun im Semperbau auch an die 100 Skulpturen der Renaissance und des Barock zu sehen. Dieser Neukonzeption der Galerie ging eine intensive Auseinandersetzung mit den Beständen voraus, die auch bisher unbekannte Schätze zutage förderte. Erste Erkenntnisse werden in diesem Band vorgestellt, der mit seiner Auswahl von Meisterwerken von Filarete, Giambologna, Adriaen de Vries, Gianfrancesco Susini, Corneille Van Clève und Guillaume Coustou bis hin zu Paul Heermann und Balthasar Permoser einen Eindruck von der Schönheit und Bandbreite der Dresdner Skulpturensammlung vermitteln möchte.

  • von Stephan Koja
    12,95 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-535_Fuehrer-AlteMeister-dt"»Die Königl. Bilder Gallerie ist [...] die schönste der Welt.« (Johann Joachim Winckelmann). Die weltbekannte Sammlung der Gemäldegalerie Alte Meister ist vor allem August dem Starken und seinem Sohn Friedrich August zu verdanken, die Dresden im frühen 18. Jahrhundert zu einem zentralen Punkt der europäischen Kunst- und Intellektuellenszene machten. Sie erwarben viele Stücke von bedeutenden Künstlern aus ganz Europa. Der Museumsführer stellt in kurzen Texten herausragende Werke des Sammlungsbestands der italienischen, niederländischen, spanischen, französischen und deutschen Schule vor. Nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten an der Sempergalerie, einer Neukonzeption der Ausstellung sowie der Restaurierung etlicher Hauptwerke, erstrahlen die Gemälde nun wieder in neuem Glanz.

  • von Ernst Burger
    18,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-489_FranzLiszt"»Liszt ist der denkbar interessanteste Mann und macht sofort den bedeutendsten Eindruck auf jeden, der ihn sieht. Gross und schlank, mit tief liegenden Augen, buschigen Augenbrauen und langem grauen Haare [...] Liszt kennt die Macht, die er über die Menschen hat; er richtet seine Augen beim Spiel stets auf einen von uns, und ich glaube, er versucht, uns das Herz aus der Brust zu reissen [...]«Liszt-Schülerin Amy Fay in Briefen vom Mai/Juni 1873 aus WeimarFranz Liszt (1811-1886) wurde von vielen bedeutenden Foto­grafen porträtiert, darunter Hermann Biow, Franz Hanfstaengl, Antoine Adam-Salomon, Pierre Petit, Fritz Luckhardt, Louis Heldt oder Nadar. In diesem Band sind mehr als 100 Fotografien von ihm versammelt, die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten angefertigt wurden. Sie sind nicht nur Erinnerung an eine gerühmte und verehrte Musikerpersönlichkeit, sondern dokumentieren auch die Frühzeit der Fotografie.

  • von Christoph Kaufmann
    20,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-448_PlanLeipzig"Der Band zeichnet die wechselvolle und facettenreiche Baugeschichte der Messestadt Leipzig in den drei Jahrzehnten nach Kriegsende bis zur Grundsteinlegung des Wohngebietes Leipzig-Grünau im Sommer 1976 nach und spannt dabei den Bogen vom Wiederaufbau und der Phase der Nationalen Bautraditionen bis hin zum industriellen Bauen. Er dokumentiert die Ausstellung »Plan! Leipzig, Architektur und Städtebau 1945-1976« des Amtes für Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Leipzig, des Stadtarchivs Leipzig und des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig ebenda (2017) und im Zentrum für Baukultur Sachsens in Dresden (2019).Bestimmte in den 1950er Jahren in deutlicher Abgrenzung zum Wiederaufbau in der Bundesrepublik das Leitbild der kompakten und monumental komponierten Stadt den Aufbau am Promenadenring und in der Windmühlenstraße, setzte sich zu Beginn der 1960er Jahre, als die DDR wieder in den internationalen Austausch eintrat, das Konzept der offenen Stadtlandschaft mit großen Freiräumen durch. Typenprojektierung und industrielles Bauen machten die Besonderheit der DDR-Architektur aus. Sie waren die Instrumente einer vollständigen Stadterneuerung von innen, die sich von Traditionsbindungen weitgehend löste. Mit dem Wohnungsbauprogramm und seiner Konzentration auf schnellen Wohnungszuwachs ging das Interesse der Parteiführung an einer sozialistischen Umgestaltung der Städte aber schon Mitte der 1970er Jahre wieder deutlich zurück, und der großangelegte Stadtumbau blieb ein Fragment.Die Publikation mit ihren zahlreichen unveröffentlichten Plänen und Fotos trägt zu einem besseren Verständnis der Zeit, zur gründlicheren Kenntnis ihrer baulichen Leistungen und zur Vertiefung von Wertmaßstäben bei.

  • von Susanne Hattig
    15,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-450_Stasi-Bautzen"Bautzen II ist die einzige Strafvollzugseinrichtung der DDR, die inoffiziell dem Ministerium für Staatssicherheit untersteht. Nach außen als normale Strafvollzugseinrichtung getarnt, erhält das Gefängnis 1956 eine Sonderstellung. Hier sperrt die Staatssicherheit besonders gefährliche »Staatsfeinde« ein. Bautzen II dient der Inhaftierung von Oppositionellen, Spionen, Republikflüchtlingen und deren Fluchthelfern aus dem Westen sowie von Abtrünnigen innerhalb des Staats- und Militärapparates der DDR. Mit dem Zusammenbruch der SED-Diktatur 1989 endet auch die Geschichte des Stasi-Gefängnisses Bautzen II.

  • von Kai Wenzel
    15,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-413_Bautzen"Bautzen lädt ein, Bautzen macht neugierig und Bautzen überrascht. Seit mehr als eintausend Jahren ist die von Sorben und Deutschen bewohnte Stadt an der Spree der Mittelpunkt der Oberlausitz. Von ihrer wechselvollen Geschichte zeugen einzigartige Kunst- und Kulturschätze. Das Buch erkundet Bautzen auf sechs Spaziergängen. Sie führen durch die Altstadt mit ihren herausragenden Baudenkmälern des Mittelalters und der Neuzeit, entlang der äußeren Stadtmauer in die Gründerzeitquartiere sowie ins südliche Spreetal mit seinem reizvollen Wechsel von Natur und Historie. Vorgestellt werden die Museen und ihre Sammlungen zur Kunst- und Kulturgeschichte, das Deutsch-Sorbische Volkstheater, das Sorbische Nationalensemble und weitere kulturelle Höhepunkte Bautzens. Im Zusammenspiel zeichnen die Spaziergänge ein vielfältiges Bild von der Gegenwart und Vergangenheit einer unvergesslichen Stadt in der Mitte Europas.

  • von Iris Kretzschmann
    19,80 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-396_LetzterKoenig"Ob Friedrich August III. wirklich mit dem Spruch »Macht euern Dreck alleene« abdankte, bleibt umstritten. Dass man aber dem sächsischen König diesen Abgang zutraute, verrät viel über die volkstümliche Nahbarkeit, die man mit ihm verband. Im November 1918 endeten die Monarchie und über 800 Jahre wettinischer Herrschaft in Sachsen. Die politische Ordnung änderte sich radikal. Als der König am 13. November dem Thron entsagte, hatten die November-Revolutionäre Sachsen längst zur Republik erklärt. Im eiligen Takt der Ereignisse geriet die Abdankung des letzten Königs letztlich zur wichtigsten Nebensache der Revolution.Der Band rückt die letzten Tage seiner Herrschaft in den Mittelpunkt. Die Aufsätze thematisieren das Schicksal Friedrich Augusts III., sein vorrevolutionäres Leben, die dramatischen Tage um den 13. November 1918, sein Exil und sein feierliches Begräbnis in Sachsen. Thema sind zudem das weitere Schicksal der ehemals königlichen Schlösser und Güter, die Vermögensauseinandersetzung mit dem jungen sächsischen Freistaat sowie Schloss Sibyllenort, der schlesische Alterssitz des ehemaligen Königs.

  • von Kyllikki Zacharias
    38,00 €

    Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-255_SurrealeSachlichkeit"»Surreale Sachlichkeit« gibt es nicht - oder doch? Ausgehend von den Werken der Nationalgalerie, die über einen reichen Bestand aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen verfügt, wirft dieser Band einen neuen, durch den Surrealismus geschärften Blick auf das Phänomen der Neuen Sachlichkeit. Tatsächlich haben die beiden Kunstrichtungen, die zeitgleich in Frankreich und Deutschland entstanden, mehr gemeinsam, als man zunächst vermuten möchte.Ausgewählte Werke des Surrealismus werden dem breiten Spektrum der Neuen Sachlichkeit gegenübergestellt und lenken die Aufmerksamkeit auf den »psychischen Raum«, der überraschend oft auch in diesem mitschwingt, ohne explizit zu werden. Sie beleuchten den surrealen Anteil dieser Bewegung, der den Werken, die vordergründig einen »retour à l'ordre« verkünden, oftmals ihre eigentliche Tiefendimension verleiht.Neben den großen Figuren wie Otto Dix, Christian Schad oder Alexander Kanoldt sind auch weniger bekannte Künstler der Neuen Sachlichkeit vertreten, wie Paula Lauenstein, Fritz Burmann oder Konrad Adolf Lattner sowie Max Ernst, René Magritte und anderen Surrealisten.

  • von Ingrid Mossinger
    38,00 €

    Blick ins Buch >> http://verlag.sandstein.de/reader/98-059_JawlenskyAlexej von Jawlenskys (1864-1941) Landschaften, Stillleben und Bildnisse gehören zu den bedeutendsten Werken der Klassischen Moderne. An den 40 Gemälden und 35 Zeichnungen, Aquarellen und Druckgrafiken, die sich in Chemnitz befinden, wird die gesamte Entwicklung des Künstlers zwischen 1905 und 1937 sichtbar, sein kompromissloses Suchen nach neuen malerischen Sprachen. Der Bestand dieser weltweit drittgrößten öffentlichen Sammlung von Jawlenskys OEuvre wird hier erstmals vollständig publiziert.Darüber hinaus widmet der Katalog kunsttechnologischen Aspekten und Fragen der Maltechnik besonderes Augenmerk, außerdem wird die 1923 in Chemnitz gezeigte Einzelausstellung des Künstlers auf der Grundlage historischer Zeugnisse rekonstruiert und vollständig dokumentiert.

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    15,00 €

    Die Reihe "Naturführer Ost-Erzgebirge" im handlichen Taschenbuchformat bietet viele Anregungen, sich mit der faszinierenden Natur des Ost-Erzgebirges zu beschäftigen. Es gibt viel zu entdecken - in den Buchenwäldern am steilen Südabhang des Ost-Erzgebirges, an den Bergwerksteichen zwischen Brand-Erbisdorf und Sayda, auf den Steinrücken um Oelsen und Petrovice oder an den schroffen Talhängen von Müglitz und Weißeritz.Den beiden Umweltvereinen "Grüne Liga Osterzgebirge e.V." und "Stovik Teplice" gelang es, namhafte und erfahrene Autoren aus der Region für ihr Projekt zu gewinnen. Entstanden sind dabei drei Bücher, die für alle Naturliebhaber dieser Gegend ideale Begleiter in der Natur sind. Ob Einheimischer oder Tagesbesucher, mit dem Naturführer macht es wieder Spaß, wandern zu gehen.Im Band III der Reihe finden sich detaillierte Beschreibungen von 26 besonders interessanten Gebieten mit 338 naturkundlichen Wanderzielen im Ost-Erzgebirge.

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    15,00 €

    Blick ins Buch >> http://verlag.sandstein.de/reader/422-35_GoerlitzGanze Straßenzüge mit Renaissancehäusern und Barockfassaden, reich ausgestattete Kirchen, imposante klassizistische Bauten und Platzanlagen - in Görlitz ist heute die größte zusammenhängende historische Altstadt in Deutschland zu erleben. Neben den herausragenden Baudenkmalen, vor allem dem reichen Bestand an Bürgerhäusern der Spätgotik, der Renaissance und des Barock, besitzt die Stadt an der Neiße ein weiteres Denkmal von Weltrang: das Heilige Grab. Dieses auch als 'Lausitzer Jerusalem' bezeichnete Ensemble von Sakralbauten und Landschaft ist eine Nachbildung der originalen Stätten in Jerusalem. Der reich bebilderte Band führt in drei Rundgängen durch die Altstadt, die Nikolaivorstadt und die unmittelbar angrenzenden Viertel und bezieht auch Sehenswürdigkeiten in der polnischen Schwesterstadt Zgorzelec mit ein. Außerdem werden weitere Denkmale und Ensembles erläutert und Ausflugsziele in der Umgebung von Görlitz und Zgorzelec vorgestellt.

  • von Mustafa Haikal
    14,80 €

    Blick ins Buch >> http://verlag.sandstein.de/reader/422-17_KamelienwaldWeltberühmt wurde sie durch die Literatur: In Alexandre Dumas' 'Die Kameliendame' trägt die morbid-schöne Heldin den Namen der prächtigen Blume. Nach West- und Mitteleuropa kam die Kamelie im 18. Jahrhundert. Exotische Pflanzen zu züchten war vor allem ein Hobby des Hochadels. Doch auch zur Innerlichkeitskultur des entstehenden Bürgertums gehörte bald das Interesse für die Schönheit von Pflanzen und die Geheimnisse der Natur. Gärten, so klein auch immer sie sein mochten, wurden zu Refugien der Menschen in einer industrialisierten und urbanisierten modernen Gesellschaft - gerade in Deutschland.Vor diesem kulturhistorischen Hintergrund zeichnet Mustafa Haikal die Geschichte der berühmten sächsischen Gärtnerfamilie Seidel nach. An ihrem Anfang steht Johann Heinrich Seidel, der Hofgärtner in Dresden war. Im August 1894 besuchte ihn Goethe, und beide kamen mehrmals ins 'vertraute Gespräch' über die offenbaren Naturgeheimnisse. Seidel wurde zum Ahnherren einer Dynastie sächsischer Gärtner - vier seiner Söhne ergriffen den Beruf des Vaters, zwei Töchter heirateten angesehene Gärtner. Dank der Kamelie entwickelte sich die von Friedrich Jacob Seidel 1813 in Dresden gegründete Handelsgärtnerei zur ersten deutschen Exportgärtnerei, überstand zwei Weltkriege und endete erst unter der Verwaltung der Treuhand. Noch heute kann die Seidelsche Kamelienpracht in den Botanischen Sammlungen von Pirna-Zuschendorf ganz in der Nähe von Dresden besichtigt werden. Welche Attraktivität dieser exotische Baum noch immer besitzt, zeigt sich an der über 200 Jahre alten Kamelie im Pillnitzer Schlosspark, deren bis zu 35000 karmesinrot leuchtende Blüten jährlich Tausende von Besuchern anlocken.

  • von Una Giesecke
    12,50 €

    Quirlig, vital, kreativ - die Äußere Neustadt gilt in Dresden als Szene-, Kneipen- und Studentenviertel schlechthin. Zwischen Bautzner Straße und Bischofsweg brennt auch spät noch Licht, das unzählige Nachtschwärmer anzieht. Und auch bei Tage geht es bunt und tolerant zu, denn: Die Kulisse ist bewohnt! Mit der höchsten Einwohnerdichte in der Landeshauptstadt, der jüngsten und sehr geburtenfreudigen Bevölkerung, mit seiner Urbanität, der regen Gewerbetätigkeit und seinen aktiven Bewohnern hat der Stadtteil inzwischen eine Anziehungskraft gewonnen, die an jene in der Gründerzeit anknüpft.Una Giesecke, selbst mit der Äußeren Neustadt verwachsen, spürt der Geschichte des Viertels nach und fördert durch intensive Recherchen und Interviews mit Zeitzeugen aufschlussreiche Fakten zutage. Die vor über zehn Jahren in erster Auflage entstandene Stadtteil- Broschüre hat sie nun komplett überarbeitet und um wichtige Kapitel erweitert. Die Entwicklung vom unwirtlichen Sande zur Gartenvorstadt, die Stadterweiterung im 19. Jahrhundert und das Leben bis 1945 wurden mit viel Wissenswertem angereichert. Außerdem spannt sich der Bogen nun weiter über die Nachkriegsjahre und die DDR-Zeit, während derer dem Stadtteil der Flächenabriss drohte. Den Anfang der 90er Jahre hingegen kennzeichneten Spekulation und Verdrängung - der Widerstand der Bewohner war beflügelt von Kreativität und Eigeninitiative. Den fröhlichen Aufbruch in die Meinungsvielfalt konnten alle Widrigkeiten nicht aufhalten.Der reich bebilderte Band widmet sich dem bewegten Schicksal eines Stadtteils, dem Aufbruch und Verfall, der allgegenwärtigen Lebendigkeit und Anziehungskraft der Äußeren Neustadt.

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