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  • von Wim Wenders
    29,80 €

    Als photographische "Notizen" oder "Sofort Bilder" bezeichnet Wim Wenders (geb. 1945) seine Polaroids aus den 1970er und 80er Jahren: Portraits von Freunden, Schauspielern und seinen persönlichen Helden, Impressionen von den ersten USA-Reisen, von Dreharbeiten und der Kinolandschaft in der deutschen Provinz verwebt Wenders hier mit eigenen Erzählungen, Geschichten und Erinnerungen zu einem "Roadmovie" durch die Anfangsjahre eines noch jungen Filmemachers, der schnell zu Weltruhm gelangen sollte.

  • von Jacques Henri Lartigue
    14,80 €

    Als der französische Photograph Jacques Henri Lartigue (1894-1986) anlässlich einer Ausstellung im New Yorker MoMA 1963 von der Welt entdeckt wird, ist er fast 70 Jahre alt. Dabei hat der Sohn aus großbürgerlichem Haus von Kindesbeinen an mit der Kamera experimentiert und sogar früheste Formen der Farbphotographie erforscht. Sich selbst nahm er allerdings vor allem als Maler wahr - mit Auswirkungen auf die Komposition seiner Photographien. Seine Sujets entstammen bevorzugt den schönen Seiten des Lebens, von Blumenbouquets über Landschaften bis zu Portraits seiner drei Ehefrauen sowie von Künstlerfreunden und anderen bedeutenden Persönlichkeiten, die er an der sommerlichen Côte d'Azur traf. In Zusammenarbeit mit der Lartigue-Stiftung, die mehr als 117.000 Negative und Farbabzüge beherbergt, legen wir in diesem kleinen Band nun ein packendes Konzentrat von Lartigues Werk vor, das fast ein Jahrhundert umspannt.

  • von Peter Handke
    19,80 €

    Für die Vorzugsausgabe seines jüngst erschienenen Zeichnungsbuchs hat uns Peter Handke eine Suite von 20 Pilzdrucken geschaffen, die wir Ihnen als Zyklus in Buchform vorstellen wollen, bevor die Blätter, die alle Unikat-Charakter haben, an Handke-Sammler in der ganzen Welt zerstreut werden. Handkes Pilzdrucke haben als Ausgangspunkt kleine Pilze, die er auf seinen Spaziergängen im Wald findet und in seinen Notizbüchern presst. Dabei entstehen nach dem Zufallsprinzip der Natur seltsam phantastische Figuren, in denen in Blasen gelblich-brauner Flüssigkeit, die sich aus der Feuchtigkeit der Pilze durch den Vorgang des Pressens ergibt, die getrockneten Reste der Schwämme zurückbleiben wie Zellkerne in einer Plazenta. Die kleinen monochromen Blätter, die in allen Schattierungen von Braun bis Schwarz changieren, sind von hohem graphischen Reiz. Sie erinnern in ihrer Leichtigkeit und Zartheit an die schwarzweißen Aquarelle von Victor Hugo oder die graphischen Blätter des Komponisten John Cage. Mit kurzen Textzitaten aus Peter Handkes Buch Versuch über den Pilznarren.

  • von Thomas Struth
    39,80 €

    Unconscious Places ist der Titel, den der Photograph Thomas Struth (geb. 1954) dem Werkteil seiner Straßenphotographien gegeben hat. Es sind Aufnahmen von Straßen aus allen Teilen der Welt und aus fast vier Jahrzehnten, die hier versammelt sind. Wie der Titel bereits andeutet, sind es nicht die Prachtstraßen, die touristischen Attraktionen oder Promenaden, mit denen sich die großen Städte in der Regel schmücken, sondern Straßen, die der Fußgänger und vielleicht vor allem der Einheimische zunächst eher unbewusst wahrnimmt. Andererseits ist die Gestalt unserer Städte vom kollektiven Unbewussten ihrer Bürger durchwirkt, und neben den faktischen Einflüssen sind es auch wechselseitige psychologische Kräfte, die Urbanität erst entstehen lassen. Durch die strengen und sorgfältig komponierten Bilder, die Struth von diesen in der Regel unrepräsentativen Orten aufnimmt, wird der Betrachter angeleitet, an diesem Prozess teilzunehmen. Aus der Aneinanderreihung von Verkehrsadern und Häusern entsteht ein ästhetisches Kontinuum, das Bild für Bild den Blick für lokale Details und den größeren urbanen Zusammenhang schärft. Richard Sennett (geb. 1943), der Doyen der amerikanischen Soziologie, schrieb den einführenden Text zu unserem Buch, das wir jetzt als Studienausgabe vorlegen.

  • von Peter Handke
    39,80 €

    Reisen, Streifzüge durch die Welt und vor allem Spaziergänge sind eine wichtige Quelle von Peter Handkes Schriftstellertätigkeit. Seit Mitte der 1970er Jahre hat er immer ein Notizbuch bei sich, in das er auch zeichnet, mit Bleistift, Kugelschreiber und Filzstift. Es sind Vignetten mit wundersamen Titeln: "Neugeborene Frösche, ca. zweifach vergrößert", "Apfel von oben, mit Rest der Blüte / Pilzabdruck", "Lindenblüte in der Kaffeetasse". Menschen zeichnet er kaum, dafür Segelboote, Zypressen, immer wieder Pilze, Ameisenhaufen, Igel, mal skizziert, mal füllig gestrichelt, einige fast abstrakt, andere fast realistisch genau, wobei sich die Wirkung mitunter verschiebt - Objekte sehen aus wie Satzzeichen, Schrift wirkt dinglich. 2016 hat er in seinem Aphorismen-Band Vor der Baumschattenwand nachts behutsam einige davon veröffentlicht, sie wirken dort wie Miniaturen in einem Codex.Nachdem Peter Handke, der vor kurzem 75 wurde, sein Notizbuch letztes Jahr erstmals in der Berliner Galerie Klaus Gerrit Friese ausgestellt hat, macht er es nun - als gedrucktes Schirmer/Mosel-Buch - allen Lesern zugänglich. Abgebildet ist immer, gleichsam als Faksimile, das ganze Blatt mit Bild und Schrift. Die Seiten haben eine ungeheure, ganz eigene, entdeckerische Poesie, die der seines schriftstellerischen Werks in nichts nachsteht. Auch wenn Peter Handke darauf besteht, dass das Wort "Zeichnung" in Anführungsstrichen zu verstehen ist, da er kein ausgebildeter Zeichner sei, gehören diese zauberhaften Zeichenblätter, entstanden zwischen 2007 und 2017, nicht nur zum Schönsten, was es derzeit zu sehen gibt. Sie werfen darüber hinaus ein neues, faszinierendes Licht auf einen der wichtigsten Autoren der Gegenwart.

  • von Henri Cartier-Bresson
    24,80 €

    "Ich bin ein visueller Typ. Ich begreife durch die Augen" - Henri Cartier-Bresson (1908-2004), Meister des entscheidenden Augenblicks und Mythos malgré lui, machte das photographische Bild zur Sprache seiner Wahl. Seinem Bekenntnis treu, hat er ein gewaltiges photographisches Werk in Schwarzweiß geschaffen, das stilprägend für das 20. Jahrhundert wurde, seine Bildbände sind "Bibeln" der photographischen Zunft. Schriftlich hat er sich nur wenig über seine Tätigkeit geäußert, Worte zu seinen Bildern zu finden überließ er befreundeten Schriftstellern und der Kunstwissenschaft. In Interviews und Gesprächen hingegen gab er freimütig Auskunft - seit seiner epochalen Ausstellung 1947 im New Yorker MoMA war er ein begehrter Interviewpartner von Journalisten und Spezialisten aus aller Welt. Mit Verve und Esprit, Temperament und Humor erzählt er dort von seiner Herkunft, prägenden Einflüssen durch Kubismus und Surrealismus, Lehrjahren im Film bei Jean Renoir, frühen Abenteuerreisen nach Afrika und Mexiko, seiner geliebten Leica-Kamera, Kriegsgefangenschaft und Résistance, der Gründung der Agentur Magnum, Reisen nach Indien, China, Kuba und in die Sowjetunion, der Begegnung mit Gandhi, Fidel Castro und dem Dalai Lama; er spricht über die Lust am Photographieren "auf leisen Sohlen", Stil und Ethos, Intuition und Geometrie, Komposition und Bildausschnitt, seine Verehrung für die Malerei und die Hinwendung zur Zeichnung im Alter. Dabei rückt er so manche Legende um seine Person zurecht.Unser Band versammelt zwölf große, seit der Erstveröffentlichung meist schwer zugängliche Interviews aus knapp fünfzig Jahren. Angesichts einer Flut von Sekundärliteratur liefert er, im Originalton, authentische Auskunft über Cartier-Bressons Leben und Werk. Als Kaleidoskop einer Autobiographie (die der Photograph nie geschrieben hat) ist er die unerlässliche und spannend zu lesende Ergänzung zu den großen Bildbänden der Cartier-Bresson-Edition bei Schirmer/Mosel.

  • von Cy Twombly
    168,00 €

    Relativ spät in seiner Laufbahn ist Cy Twombly mit bildhauerischen Werken in die Arena der Öffentlichkeit getreten. Die erste Ausstellung seiner Skulpturen fand 1975 in Philadelphia statt. Dabei hatte ihn das Spiel mit Skulptur, Plastik und allerlei Fundstücken seit Studententagen fasziniert. Aber er musste erst die Arte povera seiner italienischen Umgebung an sich vorbeiziehen lassen, bevor er den Schritt in die Öffentlichkeit ging.Seine Skulpturen, die auch die große Geste der Themen aus Mythos, Literatur und Geschichte nicht scheuen, wurden von Anfang an als seiner Malerei ebenbürtiges Ausdrucksmittel wahrgenommen. Gewöhnliche Gegenstände wie Kisten, Holzböcke, Nägel, Weidenruten oder Palmblätter, Schnüre und Papier fügte er zu Objekten, die er dann weiß bemalte, manchmal zusätzlich mit Gips überfing und mit Inschriften oder Widmungen versah. Denkmälern seiner Erfindungen gleich stellte er sie auf unterschiedlichste Sockelkonstruktionen. Die in der Regel weiße Bemalung hat den Effekt, die Schwerkraft optisch aufzuheben, was den Skulpturen eine eigenwillige schwebende Schönheit verleiht.Cy Twombly starb im Jahr 2011, und sein Mitarbeiter und Gefährte Nicola Del Roscio hat die ab 1998 entstandenen bildhauerischen Werke nun zu diesem zweiten Band des "Catalogue Raisonné der Skulpturen" zusammengestellt. Damit ist das wissenschaftliche Werkverzeichnis abgeschlossen und die poetischen, zauberhaften Objekte - 147 Werke an der Zahl - liegen nun in großen, farbigen Abbildungen erstmals vollständig und geschlossen und in hoher Druckqualität vor den Augen des staunenden Publikums.Nicola Del Roscio, geboren 1944 in Rom, war langjähriger Mitarbeiter von Cy Twombly. Der ebenfalls von ihm herausgegebene erste Band des Werkverzeichnisses der Skulp turen ist 1997 erschienen. Nicola Del Roscio leitet die Cy Twombly Foundation in New York, die den Nachlass des Künstlers in der Welt vertritt. Er lebt in Italien.

  • von August Sander
    39,80 €

    Antlitz der Zeit. 60 Fotos deutscher Menschen war die erste Portraitsammlung, die August Sander (1876-1964) veröffentlichte. 1929 im Münchner Kurt Wolff/Transmare Verlag erschienen, stößt das Buch unmittelbar auf breite mediale Resonanz, wird im Feuilleton der großen Tageszeitungen besprochen, in literarischen Beilagen empfohlen und in Fachzeitschriften hoch gelobt. Unter den Rezensenten finden sich so klingende Namen wie Walter Benjamin, Kurt Tucholsky, Wilhelm Hausenstein, Sanders Malerfreund Franz W. Seiwert, Luise Straus-Ernst bis hin zu Walker Evans in den USA. Antlitz der Zeit war als Vorausschau auf das weit umfassender geplante Portraitprojekt Menschen des 20. Jahrhunderts gedacht, das Sander in den 20er Jahren trotz eines hohen Arbeitspensums als Berufsphotograph systematisch verfolgte. Der Erfolg des Buches bestärkte ihn in seinen künstlerischen Ambitionen, denen der Nationalsozialismus allerdings ein jähes Ende setzte: Antlitz der Zeit fiel der Zensur zum Opfer - wie auch viele seiner prominenten Rezensenten und die meisten der Printmedien, in denen es besprochen worden war. Unser Band ist weit mehr als eine weitere Neuauflage von Sanders Klassiker. Die hier abgedruckten rund 80 zwischen 1929 und 1933 in der Presse veröffentlichten Artikel, die zum Bestand des August Sander Archivs der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur gehören, begleiten die 60 Bildmotive und Alfred Döblins Originaltext der Erstausgabe mit einem vielstimmigen Chor zeitgenössischer Reaktionen.

  • von Klaus-jurgen Sembach
    10,00 €

    Ein "Geschenk" für jeden Romy Schneider-Fan: Zu ihrem 80. Geburtstag (am 23. September 2018) haben wir in unserer Bibliothek der Klassiker einen Doppelband zusammengestellt, der die schönsten Portraits, Filmbilder und privaten Aufnahmen aus bei uns erschienenen Romy-Büchern der letzten drei Jahrzehnte versammelt. Ein wechselvolles, überaus erfolgreiches, aber auch tragisches Leben - Romy Schneider starb 1982 mit nur 43 Jahren - wird hier noch einmal in all seinen Facetten sichtbar. Von Sissi (1955-57) bis zur Spaziergängerin von Sans-Souci, ihrem letzten Film, vom "süßen Wiener Mädel" bis zur gefeierten Ikone des französischen Films spannt sich der Bogen ihrer Karriere über die wenigen Jahrzehnte, die ihr vergönnt waren, um zur unsterblichen Legende zu werden. Drei Texte begleiten die opulente Bilderschau: Klaus-Jürgen Sembach, Museumsmann und Ausstellungsgestalter, beleuchtet Romy Schneiders biographischen Werdegang, die Schauspielerin Hanna Schygulla widmet ihrer Kollegin einen einfühlsamen Essay und Michel Piccoli, mehrfacher Filmpartner und Freund, schrieb ihr ein Grußwort zum Abschied.

  • von Giorgio Agamben
    39,80 €

    Pulcinella - Giovanni Domenico Tiepolo - Giorgio Agamben: ein Dreigestirn, das neugierig macht. Doch der Reihe nach. Pulcinella ist der neapolitanischen Commedia dell'arte entsprungen und eine in ganz Italien populäre Figur mit schwarzer Maske, Buckel und einem schillernden bis abgründigen Charakter. Giandomenico Tiepolo (1727-1804), Sohn und Gehilfe des großen Giambattista Tiepolo, entdeckte Pulcinella im Alter als Motiv für sich. Sein Landhaus im Veneto malte er mit Fresken aus, die alle von Pulcinella handeln (heute im Ca' Rezzonico, Venedig, zu besichtigen), und auch auf vielen seiner späten Gemälde und Zeichnungen treibt Pulcinella sein kurzweiliges Unwesen. Belustigung für Kinder nannte er ein Album mit 104 Pulcinella-Zeichnungen, die wiederum den italienischen Philosophen Giorgio Agamben (geb. 1942) zu einer Art geistigem Testament inspiriert haben - zu klugen, tiefsinnigen und launigen Gedanken über Tragödie und Komödie, über unser menschliches Tun, wenn das eigene wie das Ende einer noch fassbaren Welt naht, und vieles andere mehr.

  • von Leonardo da Vinci
    39,80 €

    Leonardo da Vinci (1452-1519), schon zu Lebzeiten eine Ausnahmeerscheinung, war durch Vasaris berühmte Vita des Künstlers, mit der unser Buch beginnt, bereits wenige Jahrzehnte nach seinem Tod zur Legende geworden. Seitdem sind Dichtung und Wahrheit kaum mehr auseinanderzuhalten. Die mythische Überhöhung zum Menschheitsgenie, die Leonardo im Lauf späterer Jahrhunderte erfuhr, macht es heute fast unmöglich, Fakten von Fiktion zu trennen und ein authentisches Bild seines Lebens zu entwerfen.Marianne Schneider, Herausgeberin und Übersetzerin unserer Leonardo-Edition, umgeht dieses Dilemma ebenso naheliegend wie konsequent, indem sie ihre Leonardo-Biographie ausschließlich aus zeitgenössischen Quellentexten komponiert. Amtliche Dokumente - von der Geburtsurkunde bis zu Leonardos Testament -, Korrespondenzen, Aussagen von Freunden, Weggefährten und Auftraggebern sowie Selbstzeugnisse aus Leonardos Schriften fügt sie, behutsam kommentiert, zu einer Geschichte zusammen, die dem Lebensweg Leonardos nach der Methode der Spurensicherung folgt.Zum Jubiläumsjahr legt Marianne Schneider eine überarbeitete Neuausgabe ihrer 2002 erstmals erschienenen Leonardo-Biographie vor, ergänzt durch die neuesten Forschungsergebnisse und wiederentdeckte Dokumente insbesondere zu Leonardos Florentiner Zeit. Neben die sprachlichen Zeugnisse, die eine ganze Epoche zum Reden bringen, treten die nicht weniger beredten visuellen: Zeichnungen und Manuskriptseiten Leonardos sind in die Texte eingestreut, und der Tafelteil bildet alle überlieferten Gemälde farbig ab.Das letzte Wort im Buch hat Leonardo: "Wenn ich glauben werde, das Leben zu lernen, dann werde ich das Sterben lernen."Marianne Schneider übersetzt literarische Texte aus dem Italienischen und Französischen ins Deutsche. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u. a. Carlo Collodi, Giorgio de Chirico, Alberto Moravia, Roberto Calasso, Ignazio Silone, Luchino Visconti, Simone Veil, Luc Boltanski. Für Schirmer/Mosel hat sie vor kurzem Pulcinella oder Belustigung für Kinder von Giorgio Agamben übersetzt. Seit 1990 betreut sie als Herausgeberin und Übersetzerin unsere Leonardo-Edition. Sie lebt in Florenz.

  • von Vivian Maier
    58,00 €

    Nach unseren beiden Bestsellern zu dem jüngst bei einer Reihe von Zwangsversteigerungen in Chicago aufgetauchten photographischen Werk der bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannten Vivian Maier (1926-2009) legen wir nun einen dritten Sammelband mit ihren unveröffentlichten Farbaufnahmen vor. Das Buch enthält mehr als 150 Photographien und ist nachgerade die direkte, farbige Fortsetzung der Sensation, die die Entdeckung von Vivian Maier in der Geschichte der Photographie ausgelöst hat. Denn auch im Bereich der Farbphotographie, die sich erst ab den 50er Jahren zu ästhetisch-technischer Reife entwickelt hat, erweist sie sich als eine frühe Meisterin. Die Themenkreise, die sie hier behandelt, sind die ihrer schwarzweißen Bilderwelt: Sie findet ihre Motive als Flaneurin in der Großstadt und in ihrer nächsten Umgebung. Portraits von Passanten, Selbstportraits in Spiegeln, Street Photography, Stadtansichten und surreale Stillleben aus Schaufenstern, Ladenfronten und Straßenschildern. Ihre farbigen Bilder überraschen mit außergewöhnlich sicherem Blick für Komposition und Farbgefühl und sind von einer photographischen Geistesgegenwart, die alle Unterschiede aufhebt, die bis dahin die Photogeschichte zwischen der Berufs- und der Amateurphotographie aufgerichtet hat. Man könnte fast von einem "Bildersturm" sprechen, den Vivian Maier mit ihren schöpferischen Erfindungen, ihren Bildern einer Reporterin auf eigene Rechnung auch auf dem Gebiet der Farbphotographie entfacht. Ein Bildersturm, der alle bekannten Autoritäten und Hierarchien hinwegfegt. Joel Meyerowitz, Amerikas berühmtester Farbphotograph, und der Photokritiker Colin Westerbeck haben zur Würdigung des Werks von Vivian Maier einführende Essays beigesteuert.

  • von Catherine Deneuve
    14,80 €

    Sie ist die Grande Dame des französischen Kinos und seit sage und schreibe sechs Jahrzehnten im Geschäft: Catherine Deneuve, in eine Schauspieler-Familie hineingeboren, dreht Filme seit ihrem 14. Lebensjahr - und ist bis heute international auf der Leinwand präsent. 1964 erlebte sie ihren Durchbruch mit dem Musical Die Regenschirme von Cherbourg, und spätestens mit ihrer Rolle in Polanskis Ekel, 1965, wurde die kühle blonde Schönheit zum Weltstar. Es folgten Filme mit den berühmtesten Regisseuren, u.a. mit Buñuel (Belle de jour, 1967), Truffaut (Das Geheimnis der falschen Braut, 1969, Die letzte Metro, 1980) und Lars von Trier (Dancer in the Dark, 2000). Dazu alle erdenklichen Filmpreise bis hin zur Oscar-Nominierung.In einer Hommage zum 75. Geburtstag der Actrice im Oktober 2018 würdigt die renommierte französische Filmjournalistin Isabelle Giordano deren Lebenswerk, indem sie es "Film für Film" nachzeichnet. Eine Fülle ikonographischer Photographien und Filmstills macht diese bebilderte Filmographie, die ca. 70 von Deneuves insgesamt 180 Rollen detailliert beschreibt, zum unverzichtbaren Kompendium für Cineasten ebenso wie für die große Fangemeinde der schönen Französin.

  • von Cy Twombly
    198,00 €

    Das Werk von Cy Twombly (1928-2011) ist eines der faszinierendsten und herausragendsten künstlerischen OEuvres des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Geboren in Lexington, Virginia, erfuhr der Künstler seine Ausbildung im Black Mountain College, ehe er sich nach langen Aufenthalten in New York für die Alte Welt entschied. Seine Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen wurden weltweit ausgestellt und erlangten durch ihre innovative Kraft und eigenwillige, sehr persönliche Zeichensprache den Status sinnlich erfahrbarer Poesie. Im Schirmer/Mosel Verlag erschienen zwischen 1992 und 2014 bereits sechs Bände des Catalogue Raisonné von Twomblys Gemälden, herausgegeben von Heiner Bastian. Der Autor legt nun den letzten Band mit Werken vor, die bisher noch nicht erfasst waren und unpubliziert blieben: annähernd 80 Werke aus fast der gesamten schöpferischen Lebenszeit, die zwischen 1960 und 2006 entstanden. Darüber hinaus enthält der Band 35 Werke, die der Künstler nicht mehr vollenden konnte.

  • von Andrej Tarkovskij jr.
    36,00 €

    Andrej Tarkovskij (1932-1986) gilt heute als einer der wichtigsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Mit seinen fünf in der Sowjetunion entstandenen Filmen, darunter Andreij Rubljow, Solaris und Stalker, wurde er international berühmt, was die Repressalien in seiner Heimat nur noch verschärfte. Um der Zensur und dem wachsenden Druck der sowjetischen Behörden zu entgehen, kehrte er nach den Dreharbeiten zu Nostalghia, 1983 in der Toskana, nicht wieder nach Russland zurück. Sein letzter Film, Opfer, entstand 1985 in Schweden. Tarkovskij, lange von einer schweren Krankheit gezeichnet, starb mit 54 Jahren in Paris. Unser Buch, zusammengestellt und herausgegeben von Tarkovskijs Sohn Andrej und Lothar Schirmer, ist eine Hommage an das Lebenswerk dieses großen, in poetischen, oft auch verstörenden Bildern von nahezu biblischer Wucht denkenden Visionärs. Es enthält neben Filmstills und Dokumentaraufnahmen zu jedem Film eine Auswahl seiner eigenen Schriften und eine Fülle privater Photographien - ist folglich nicht nur Werkmonographie, sondern auch eine beeindruckende visuelle Biographie. Den begleitenden Text schrieb der Filmhistoriker und -kritiker Hans-Joachim Schlegel (1942-2016), der bereits Tarkovskijs wie auch Sergeij Eisensteins Schriften übersetzt und herausgegeben hat.

  • von Anselm Kiefer
    128,00 €

    Internationale Aufmerksamkeit und einen nationalen Schock löste Anselm Kiefer 1980 auf der Biennale von Venedig mit monumentalen, düsteren Bildern aus, die Titel wie Deutschlands Geisteshelden oder Parsifal trugen und unverhohlen auf die damals noch junge deutsche Vergangenheit anspielten. Sich der eigenen - deutschen - Geschichte zu stellen, das "Nichtdarstellbare" in Bilder bzw. Sinnbilder zu fassen, blieb bis weit in die 90er Jahre hinein Kiefers vorrangiges künstlerisches Anliegen und führte ihn schließlich zurück an die Quellen der Menschheitsgeschichte: zu Gnosis und Kabbala, der christlichen und jüdischen Mystik, nordischen Mythen, kosmischen Entwürfen und alchimistischem Wissen bis hin zur philosophischen und poetischen Literatur aller Kulturen und Jahrhunderte. Heute gehört das Werk des 1945 in Donaueschingen geborenen und seit 1993 in Frankreich lebenden Künstlers zu den eindrucksvollsten Hervorbringungen der zeitgenössischen Kunst. Heiner Bastian, Kurator, Galerist in Berlin und Herausgeber u.a. von Kiefers Künstlerbüchern, geht in diesem Band den komplexen Entwicklungslinien eines ebenso faszinierenden wie oftmals verstörenden malerischen OEuvres nach. Anhand von 120 ausgewählten Gemälden aus den Jahren 1970 bis 2016 erschließt sich dem Betrachter Bild für Bild der ganze "Kosmos Anselm Kiefer".

  • von Cees Nooteboom
    19,80 €

    "Wie beginnt ein Abenteuer? Ich sitze in einem sehr stillen, hohen Raum in der Bibliothek des Rijksmuseums in Amsterdam." Mit diesen Sätzen entführt Bestseller-Autor Cees Nooteboom den Leser (nach seinen Betrachtungen zu Hieronymus Bosch) von Neuem in die Welt der Kunst - und schildert seine Annäherung an das Werk eines Mannes, der eigentlich gar kein Künstler sein wollte: Karl Blossfeldt (1865-1932), ausgebildet in Bildhauerei und Zeichnen sowie sensibler und begabter Autodidakt in Photographie, war Lehrer an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin, später Professor an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst. Seinen Schülern zeigte er Beispiele aus der Pflanzenwelt, um ihr ästhetisches Empfinden zu schulen und ihr Gefühl für Ornamentik zu entwickeln. Dafür photographierte er bei natürlichem Licht frisch geschnittene Pflanzen, die er in einem Gestell aufgerichtet und mit Knetmasse fixiert hatte. "Urformen der Kunst" war dann seine erste und einzige Veröffentlichung zu Lebzeiten, eine Mappe mit Photographien, die in den 1920er Jahren bei Wasmuth erschien. Vor diesen vergrößerten Pflanzenabbildungen im Rijksmuseum, später in der Pinakothek der Moderne in München sitzend, gerät Cees Nootebohm ins Philosophieren über die Grenze zwischen Naturbetrachtung und künstlerischem Impetus, stellt Fragen nach dem Schöpfer und dem Urknall und ermittelt den Kunstgriff der Vergrößerung als den eigentlichen Katalysator, der die Struktur in den Vordergrund treten lässt und ins Reich der schieren Ästhetik führe. Für ihn hat Blossfeldt seine Pflanzen mit dem "Auge Allahs" gesehen - eine Anspielung auf eine Erzählung Rudyard Kiplings - und damit "eine neue Grammatik des Sehens" geschaffen.Mit seinem ebenso humorvollen wie geistreichen und intelligenten Essay erschließt Nooteboom Blossfeldt einem neuen Interessentenkreis. Begleitet werden seine Ausführungen von einigen der bedeutendsten, in hervorragender Qualität gedruckten Pflanzen-Photographien.

  • von Elvis Presley
    10,00 €

    "Das einzige Mal, als ich Elvis gesehen habe, habe ich mich auch einseifen lassen, aber auf ganz andere Art und Weise. Das war im Herbst 1971, und in der Redaktion der Zeitschrift Creem, für die ich damals arbeitete, tauchten zwei Eintrittskarten für eine Elvis-Show auf. Es wurde beschlossen, dass diejenigen Mitarbeiter, die noch nie das Privileg genossen hatten, Elvis live zu erleben, sie bekommen sollten, und so landeten schließlich Art Director Charlie Auringer und ich in einer der vordersten Sitzreihen der größten Halle von Detroit. Charlie hatte noch gesagt: "Weißt du eigentlich, wieviel wir kriegen könnten, wenn wir diese verdammten Dinger verkaufen würden?" Ich wußte es nicht, wurde mir aber ihres wahren Wertes in dem Augenblick bewußt, als Elvis auf die Bühne schlenderte. Außer ihm habe ich noch nie einen Sänger zu Gesicht bekommen, der mich sexuell stimulierte; es war keine richtige Erregung, eher eine Erektion des Herzens: wenn ich ihn ansah, trieben mich Sehnsucht und Neid, Ehrfurcht und Identifikationsdrang zur Raserei."- Lester Bangs (1948-1982), der seinen berühmten Nachruf auf Elvis Presley, der unserer kleinen Elvis-Bildbiographie vorangestellt ist, schrieb, galt zu seinen Lebzeiten als einer der großen Rock- und Pop-Kritiker Amerikas.

  • von Cy Twombly
    98,00 €

    Cy Twombly (1928-2011) hat neben seinen Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und Photographien, für die er mittlerweile weltberühmt ist, auch ein stattliches druckgraphisches Werk hinterlassen. Bereits 1984 hat der Berliner Kunstschriftsteller und Twombly-Spezialist Heiner Bastian einen Catalogue Raisonné der Druckgraphik des Künstlers erarbeitet. Diese neue Ausgabe ist nun um die bis zu Twomblys Tod entstandenen Arbeiten ergänzt und wurde auf den neuesten Erkenntnisstand gebracht. Das graphische Werk von Cy Twombly zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt der angewandten graphischen Techniken aus. Neben Monotypien, Radierungen, Lithographien und Siebdrucken erprobte der Künstler seine Meisterschaft auch an Offset-Lithographien und der Kombination verschiedener Druck- und Reproduktionstechniken.Der in englischer Sprache abgefasste wissenschaftliche Katalogteil umfasst 96 Werke, das erste aus dem Jahr 1952 und das letzte aus dem Jahr 2008. Sämtliche Werke sind in Farbe abgebildet. Sie machen das Verzeichnis zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Sammler, Museen, Kunsthändler und Twombly-Fans. Ein Essay in deutscher und englischer Sprachversion von Heiner Bastian über das Werk Cy Twomblys leitet das Verzeichnis ein. Der von großer Sachkenntnis getragene Band erscheint mit einer Förderung der Cy Twombly Foundation, New York.

  • von Mary Blume
    22,80 €

    Im Jahr 1968 erklärt Cristóbal Balenciaga (1895-1972) die Zeit der Haute Couture für beendet und schließt ohne Vorankündigung sein Modeunternehmen. Die Nachricht löst Schockwellen unter seinen loyalen Anhängerinnen rund um den Globus aus. Der Großmeister der hohen Schneiderkunst, von Kundinnen und Kollegen gleichermaßen verehrt, kleidete über fünf Jahrzehnte die Reichen und Schönen, zuerst in seiner baskischen Heimat, dann, von Paris aus, in der ganzen Welt. Doch so groß das Interesse an seiner Privatperson auch war, so gut war er darin, der Öffentlichkeit auszuweichen und ein zurückgezogenes Leben, fernab aller neugierigen Blicke, zu führen.Mary Blume, die erfolgreichste Kolumnistin der International Harald Tribune, die über 40 Jahre lang aus Paris berichtete, hat Balenciagas Biographie geschrieben. Befreit von allen Mythen und Legenden erzählt sie die Lebensgeschichte Cristóbal Balenciagas von seinen Anfängen an der baskischen Atlantikküste bis zu seinem Tod im Jahr 1972. Sie zeichnet ein schillerndes Bild der großen Zeit der Haute Couture, basierend auf umfangreichen Recherchen und unzähligen Gesprächen mit Zeitgenossen wie Madeleine Vionnet, Balenciagas großer Mentorin, oder Hubert de Givenchy, seinem erfolgreichsten Schüler. Auch Kundinnen wie Mona Bismarck und Barbara Hutton kommen zu Wort. Nicht zuletzt aber ihr freundschaftliches Verhältnis zu Florette Chelot, Balenciagas wichtigster "vendeuse" und längsten Angestellten, ermöglicht Mary Blume einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen. Ein Mythos wird lebendig, wenn Florette buchstäblich aus dem Nähkästchen plaudert.

  • von Clement Cheroux
    19,80 €

    So legendär die Erfolgsgeschichte von Magnum ist, so sagenumwoben ist die eigentliche Gründung dieser berühmtesten aller Photoagenturen. Die Legende will, dass sich fünf Männer - Robert Capa, William Vandivert, Henri Cartier-Bresson, George Rodger und David Seymour - im Frühjahr 1947 bei einem Mittagessen im MoMA um eine Magnumflasche Champagner versammelten und beschlossen, eine eigene, ganz besondere Photographen-Kooperative ins Leben zu rufen. Nur ist dieses Treffen weder verbrieft noch belegt. Die früheste überlieferte Quelle ist der Eintrag ins New Yorker Handelsregister am 22. Mai 1947 - ein eher nüchternes juristisches Dokument, das hier aus Anlass des 70-jährigen Bestehens von "Magnum Photos, Inc." Zum ersten Mal abgedruckt ist.Magnum Manifesto feiert den 70. Geburtstag der Agentur mit einer Publikation, die nicht nur - aber natürlich auch - die berühmten Bilder zeigt, die das Magnum-Archiv in sieben Jahrzehnten zu einem "unerschöpflichen Reservoir an Erinnerungen" haben anwachsen lassen. Auch dem Wort wird der ihm gebührende Platz zugestanden: Verträge und Memos, Listen standardisierter Begriffe, Briefe, die gerade in den Anfangsjahren das vorrangige Kommunikationsmittel der in alle Welt verstreuten Mitglieder waren. Und das Credo: kein Bild ohne Begleittext!Siebzig Jahre Magnum Photos - die reich illustrierte Geschichte einer institutionalisierten Idee, die längst zum Mythos geworden ist.

  • von Isabella Rossellini
    10,00 - 19,80 €

    Alle reden vom frostigen Winterwetter, wir denken schon weiter - an Ostern nämlich. Isabella Rossellinis Hühner-Buch, 2017 bei uns erschienen, hat sich so großer Beliebtheit erfreut, dass wir es uns als idealen Beipack zum Osternest vorstellen können: kleiner im Format und preisgünstig, und dazu noch um neue Zeichnungen erweitert. Liebevoll und ganz im Sinne von Artenschutz und Nachhaltigkeit züchtet die vielseitig begabte Tochter von Ingrid Bergman und Roberto Rossellini seit einigen Jahren auf ihrem Bauernhof auf Long Island Federvieh aller Art, Schafe, Bienen und Biogemüse. Angetan haben es ihr vor allem die sogenannten "heritage chicken breeds", alte, vorindustrielle Hühnerrassen, die sich unter ihren Händen besonders prächtig, farbenfroh und eigensinnig entwickeln. Die "Photoportraits", die sie seinerzeit von Patrice Casanova anfertigen ließ, ergänzte sie mit eigenen, ebenso witzigen wie informativen Texten und eigenen, immer zauberhaften Zeichnungen.Ob klein oder groß: Isabellas glückliche Hühner begeistern Menschen jeden Alters - und das nicht nur an Ostern!

  • von Nicola Del Roscio
    168,00 €

    Der Zeitraum, den Band 6 unseres Catalogue Raisonné der Zeichnungen umfasst, markiert einen Wendepunkt in der Karriere von Cy Twombly (1928-2011). Zwischen 1972 und 1979 finden Begegnungen, Ankäufe durch renommierte Museen und vor allem Ausstellungen statt, die ihn in die oberste Rangliste der internationalen Kunstszene katapultieren: Seine Papierarbeiten werden in New York, Rom und Basel gezeigt; auf der Biennale Venedig ist er mit einem Zeichnungszyklus vertreten; er lernt Heiner Bastian kennen, der die erste Monographie seiner Zeichnungen in Berlin veröffentlicht; er trifft Roland Barthes, der wichtige Texte für und über ihn schreiben wird. Dem unaufhaltsam wachsenden Ruhm entzieht sich Twombly mit dem Kauf eines alten Anwesens in Bassano in Teverina bei Bomarzo, in dem er sich ein Atelier einrichtet und fernab vom Trubel der Welt an seinen großen, immer von Zeichnungen begleiteten Gemäldezyklen arbeitet. Unser Band enthält so berühmte Werke wie Mars and the Artist, Bassano in Teverina und die Serie über griechische Götter wie Pan, Venus und Apollo. Auch seine vielgerühmten 24 Short Pieces (1973), ein Set von teils farbigen Zeichnungen, entsteht in dieser Zeit.

  • von Quentin Bajac
    30,00 €

    Das Museum of Modern Art in New York besitzt eine der weltweit größten Sammlungen zur Photographie des 20. Jahrhunderts. Um diese reichen Bestände der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sind drei Bände geplant. Band III, in dem die Jahre 1960 bis heute behandelt werden, erscheint als erster - das MoMA zäumt seine Geschichte der Photographie des 20. Jahrhunderts also von hinten auf. Der vorgezogene Blick auf die letzten gut fünf Jahrzehnte hat insofern brisante Priorität, als sich die technischen und künstlerischen Bedingungen des Mediums in diesem Zeitraum dramatisch verändert haben. Am Beispiel der 350 hier versammelten Bilder von rund 250 international namhaften Photographen aller Gattungen wird die Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten ebenso deutlich wie das Ringen um Definitionen dessen, was Photographie im Zeitalter der digitalen Bildproduktion (noch) sein kann. Mitherausgeber Quentin Bajac, Chefkurator für Photographie am MoMA, legt mit diesem Band gleichzeitig eine historische Rekapitulation, eine kritische Analyse und ein in Umfang und Qualität beeindruckendes Bildlexikon der Gegenwartsphotographie vor.

  • von Joseph Beuys
    34,00 €

    Das zu seinen Lebzeiten leidenschaftlich diskutierte Werk von Joseph Beuys (1921-1986) gilt heute als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Beiträge zur bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts. Angesichts des gewaltigen Umfangs, der Vielgestaltigkeit und Komplexität scheint ein summarischer Überblick über das Beuys¿sche Œuvre geradezu vermessen. Unsere 1996 erstmals erschienene Werkübersicht, die wir zum 30. Todestag des Künstlers am 23. Januar nächsten Jahres in der 3. Auflage vorlegen, hat sich dennoch international erfolgreich behauptet. Insgesamt 145 bildnerische Arbeiten aus allen Schaffensbereichen - Zeichnungen und Aquarelle, Drucksachen und Multiples, Skulpturen und Objekte, Räume und Aktionen - belegen das kreative, gestalterische und gedankliche Potential eines Künstlers, der als Bildhauer, Lehrer und Revolutionär immer noch unzureichend beschrieben ist. Alain Borer, französischer Literaturwissenschaftler, Kunstkritiker und Dichter, gibt in seinem einführenden Essay einen klugen und sachkundigen Einblick in die Beuys¿sche Denk- und Vorstellungswelt.

  • von Wim Wenders
    19,80 €

    "Einmal bin ich in aller Frühe aufgestanden, um diesen riesigen Monolithen zu photographieren, der mitten in der australischen Wüste steht. Dann bin ich den ganzen Tag lang einmal um den Ayers Rock herumgegangen. Auf dieser Wanderung ist mir kein einziger Mensch begegnet, aber ich wurde begleitet von einem Hund, der mir am Morgen vom Motel aus vorangelaufen war. Es war einfach unfaßbar heiß, und außer einem unbeirrbaren Deutschen wie mir hätte sich wohl niemand auf solch einen Marsch begeben. Dafür fand ich dank meines ortskundigen Führers einige wunderbare verborgene Orte. (...)"Wim Wenders zu den Coverphotos von Einmal

  • von John Maloof
    58,00 €

    Als Vivian Maier (1926-2009) im Alter von 83 Jahren verarmt in Chicago starb, ließ sie ein Archiv von gut 100.000 Photographien zurück, von dem so gut wie niemand gewusst, gehört noch etwas gesehen hatte. Die abenteuerliche Entdeckung dieses im Verborgenen entstandenen Werks war 2007 eine photohistorische Sensation. Heute zählt Vivian Maier, "das Kindermädchen mit der Kamera", zu den großen amerikanischen Straßenphotographen ihrer Zeit.

  • von Anne-Marie Bonnet
    34,00 €

    Die Malerei der Renaissance in Deutschland verdankt ihren Ruhm den großen Namen der Kunstgeschichte: Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Albrecht Altdorfer, Hans Holbein, Hans Baldung Grien und Grünewald - jeder von ihnen eine starke und eigenwillige Künstlerpersönlichkeit. Im Dialog mit Italien entdecken sie um 1500 eine atemberaubend sinnliche und tiefsinnige neue Welt, die sie in atmosphärischen Naturbildern, lebensvollen Portraits, in großen Altarschöpfungen und erzählfreudigen Historienbildern zu fassen versuchen. Sie sind am kaiserlichen Hof Maximilians in Wien und Innsbruck tätig, an den deutschen Fürstenhöfen, in den Handelsmetropolen Nürnberg, Frankfurt, Straßburg und im Augsburg der Fugger, bilden Malschulen wie die "Donauschule" und verbreiten ihre neuen künstlerischen Ideen über das damalige Deutschland hinaus bis nach Italien. Die ganze Pracht und Vielfalt, aber auch Abgründigkeit der Malerei und Zeichenkunst nördlich der Alpen entfaltet sich hier auf 166 ganzseitigen Farbtafeln - in den dämonischen Bildern Hans Baldung Griens, dem visionären Isenheimer Altar von Mathis Grünewald, in den Bilderfindungen der Reformation, die der Malerei des 16. Jahrhunderts ihr ganz eigenes, unverwechselbares Gepräge geben.Das von den Kunsthistorikerinnen Anne-Marie Bonnet und Gabriele Kopp-Schmidt verfasste, 2010 erschienene Buch ist inzwischen zu einem Standardwerk der deutschen Kulturgeschichte geworden.

  • von Heinrich Zille
    29,80 €

    Heinrich Zille (1858-1929) hat sein Berliner "Milljöh" nicht nur mit spitzer Feder, sondern auch in Hunderten von Photographien festgehalten. Als gelernter Lithograph verfügte er über das nötige technische Wissen, und als ebenso passionierter wie genauer Beobachter nahm er wahr - und auf -, was der flüchtige Blick übersieht oder lieber ausblendet: die Zustände in den Berliner Armenvierteln, Hinterhöfe, Bretterzäune und Müllhalden, die Destille an der Straßenecke, Kinderspielplätze und den Sonntagsrummel, das Treiben der Marktfrauen und Abbruchszenarien. Die Prunkbauten des wilhelminischen Berlin sucht man bei Zille vergebens, auch die damals "branchenüblichen" malerischen Winkel der boomenden Millionenstadt. Die frühesten Photographien gehen auf die Zeit um 1890 zurück. Zille, der seine Aufnahmen als Vorlagen für die Zeichnungen und graphischen Blätter verwendete, die ihn so populär machten, hatte als Photograph keine künstlerischen Ambitionen. Dafür sprechen schon seine Motive, die zu seiner Zeit alles andere als "bildwürdig" waren, und das Desinteresse, das seinen Photographien jahrzehntelang entgegengebracht wurde. Erst mit unserem 1975 erschienenen Buch Heinrich Zille - Photographien Berlin 1890-1910 wurde er als Pionier der sozialdokumentarischen Photographie und als einer der ersten "Street Photographer" der Photogeschichte entdeckt.

  • von Jean-Baptiste Mondino
    29,80 €

    Bei Mondino ist die Provokation Programm. In Zeiten des immer rigider verordneten Rauchverbots präsentiert er Smoking Permitted, sein neuestes Buch mit Photographien ostentativ rauchender Menschen, in der Mehrzahl sogar rauchender Frauen - sehr schöne junge Frauen, versteht sich. Blauer Dunst quillt ihnen aus halb geöffneten Lippen oder umflort dekorativ das perfekte Augen-Make-up, die Zigarette hängt, egal was sie gerade tun, lässig im Mundwinkel oder wird, zwischen Daumen und Zeigefinger, zum unerlässlichen Attribut weiblicher Coolness. Jean-Baptiste Mondino, 1949 in Aubervilliers bei Paris geboren, hat mit seinen Photos, computermanipulierten Bildern und Videoclips die Werbestrategien der Rock-, Pop- und Modeszene radikal verändert. Seit langem gilt er als einer der wichtigsten und einflussreichsten Werbephotographen und Videokünstler. Technisch absolut brillant, eine schillernde Mischung aus Glamour, schwarzem Humor, Witz und bizarrer Erotik, ist Smoking Permitted wie schon seine Vorgänger Déjà vu (1999), Two Much (2003) und Guitar Eros (2005) eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für alle - außer militanten Nichtrauchern -, die sich professionell oder aus Passion mit Photographie, Werbung und Lifestyle beschäftigen.

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