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  • von Peter Kurzeck
    16,00 €

    »Vor den Abendnachrichten« versammelt zwei Erzählungen Peter Kurzecks, die auf ganz unterschiedliche Weise das Voranschreiten der Zeit und das Unterwegssein umkreisen. Ach Deutschland, ein Tryptichon führt den Erzähler auf Reisen. In Locarno versucht er einen Brief an seine Freundin zu schreiben, die erst mit-, dann nach- und schließlich doch nicht kommen möchte. In den Achtzigern unterhält er sich über die Liebe an einem Küchentisch in Edenkoben, und ein Straßenreiniger imaginiert eine schlaflose Nacht in Erzurum. Die Szenen schildern das Ringen zwischen Rastlosigkeit und der Sehnsucht anzukommen. In der titelgebenden zweiten Erzählung macht sich ein Dorf auf die Suche nach dem verschwundenen Gemeindediener, und ein Bürgermeister sinniert über das Wesen der Zeit. Der zwei Kapitel umfassende Text war als Teil des Romans »Kein Frühling« geplant, hatte es jedoch nicht in die erste Auflage geschafft. Ergänzt werden die beiden Texte von Bianca Dörings poetischem Nachwort »Doch noch Locarno« und einer Nachbemerkung von Alexander Losse und Rudi Deuble.

  • von Peter Kurzeck
    20,00 €

    Den Herbst 1983 verbringt der Erzähler mit der Arbeit an seinem dritten Roman: dem Buch über Staufenberg, das Dorf seiner Kindheit. Das Schreiben reißt ihn mit, setzt das Zeitgefühl außer Kraft. So verschwimmt dieser Oktober mit Erinnerungen an früher, die Tage fließen ineinander: der morgendliche Gang zum Kinderladen mit der vierjährigen Tochter Carina, die Routine der Tage in der Zweizimmerwohnung, die der Erzähler mit seiner kleinen Familie bewohnt. Frankfurter Herbstspaziergänge, Mohnkuchenessen im Café, das Erzählen auf dem Heimweg vom Kinderladen - die Tochter möchte Geschichten vom Dorf hören, von der Arbeit auf dem Feld, den Hunden, die morgens durchs Dorf streiften. Handelte »Übers Eis«, der erste Band von Peter Kurzecks poetisch-autobiographischer Chronik »Das alte Jahrhundert«, noch von Schock und Schwermut nach der Trennung, beschwört Kurzeck im vorliegenden vierten Band die letzten gemeinsamen Wochen mit Sibylle.

  • von Peter Kurzeck
    32,00 €

    Im siebten Band der autobiographisch-poetischen Chronik »Das alte Jahrhundert« führt uns Peter Kurzeck in einer großen Rückblende in den Sommer 1983 und den Sommer davor. Früh im Juni trampen der Erzähler, Freundin Sibylle und Tochter Carina nach Barjac in Südfrankreich. Sein Freund Jürgen hat dort zusammen mit Pascale ein kleines Restaurant aufgemacht. Sie bleiben ein paar Tage, und weiter geht es per Autostopp nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Ein Buch über den Süden, über Arles, die Camargue mit ihren Pferden, Stieren, Flamingos, den Markt und das Meer. Ein Buch über das Trampen und dann den Restsommer in Frankfurt, den griechischen Biergarten in Bockenheim, den Ausflug ins Mainfränkische. Ein Buch über fragiles Glück, eingefangen im Blick auf das Alltägliche, das Kurzeck durch seinen einzigartigen Ton zum Leuchten bringt.

  • von Peter Kurzeck
    28,00 €

    Frankfurt am Main im März 1984. Noch kein Frühling. Als Gast zieht der heimatlose Erzähler vorübergehend in eine kleine Dachwohnung in der Eppsteiner Straße. Freundliche Eltern aus Carinas Kinderladen haben ihn dazu eingeladen. Erzähl Peta, erzähl!, sagt die 4 ¿-jährige Tochter. Und so drängen sich in die Gegenwart immer neue Geschichten aus der Nachkriegszeit. Ein Krieg, der im Bewusstsein des Erzählers nie aufgehört hat. Was er in diesem Frankfurter März erlebt, schildert er genauso forschend und einkreisend, wie er seine Erinnerungen wieder aufleben lässt.In »Als Gast«, das jetzt als Neuausgabe bei Schöffling & Co. erscheint, hat Peter Kurzeck sein mit dem Roman »Übers Eis« (2003) begonnenes mehrbändiges Projekt »Das alte Jahrhundert« fortgeschrieben: Die minutiöse Beschreibung von Wirklichkeit setzt einen kunstvollen Strom von Erinnerungen, Wahrnehmungen und Assoziationen frei. Über die Autobiographie hinaus entsteht so eine poetische Chronik, eine Stadt- und Zeitgeschichte, ein Buch über Deutschland.

  • von Burkhard Spinnen
    10,00 €

    Lange Zeit hat er es nicht bemerkt. Das langsame Versinken seiner Mutter in die Demenz stellt Burkhard Spinnen vor eine Aufgabe, die ihn stets aufs Neue überfordert und sein Leben völlig durcheinander bringt. Unvermittelt verkehren sich alle Verhältnisse, die Mutter-Sohn-Beziehung erfährt eine radikale Veränderung. Dazu belastet die dauernde Konfrontation mit der Krankheit der Mutter den eigenen Lebensentwurf. "Die letzte Fassade" ist ein ehrliches, ein bewegendes und glänzend geschriebenes Buch über die neue Volkskrankheit Demenz.

  • von Tadeusz Dabrowski
    18,00 €

    Er lernt sie zufällig in der U-Bahn kennen: Megan ist Architektin, lebt in New York und interessiert sich für moderne Kunst. Als typische Amerikanerin ist sie blond, jung und oberflächlich. Oder denkt das nur der polnische Dichter, mit dem sie nach dieser ersten Begegnung ein paar leidenschaftliche Nächte verbringt? Er kommt nur schwer damit zurecht, dass sie, eigentlich aus Kanada, sich nach seiner Abreise nicht mehr meldet und trotz Handy nie erreichbar zu sein scheint. Ein Buch, das sie ihm zum Abschied geschenkt hat, ist alles, was ihm noch von ihr bleibt. Darin steht eine Geschichte, die sich wie ein Spiegel der eigenen, schwer greifbaren Begegnung inmitten der New Yorker Großstadtkulisse liest. Megans Buch heißt »Es ist, wie's ist« - aber wie ist es eigentlich, das Leben? Tadeusz Dabrowskis Romandebüt umkreist auf raffinierte Weise das Rätsel einer Liebe, die umso verrückter macht, je mehr sie sich entzieht. »Eine Liebe in New York« erzählt poetisch und intensiv vom Schmerz einer sich verflüchtigenden Wirklichkeit.

  • von Paula Almqvist
    12,00 €

    Unterhaltsam, fröhlich und (selbst-)ironisch plaudert sich Paula Almqvist auch im vierten Band ihrer Kolumnen quer durch die Beete. Sie berichtet über neueste Trends, erzählt von der Lieblings-Blumenfarbe, von Garten-Flohmärkten, von Mitbringseln floraler Art aus dem Urlaub, von schwarzen Löchern im Garten, wo vom Handschuh bis zur Säge alles verschwindet und ... und ... und.

  • von Julia Trompeter
    22,00 €

    Klara ist überstürzt nach Utrecht gezogen. Hier will die Ex-Berlinerin, die eine zerbrochene Beziehung und eine gescheiterte Karriere als Kneipenwirtin hinter sich lässt, ein neues Leben anfangen. In Zeiten, wo Flüchtlingsströme durch Europa ziehen, verarbeitet sie ihre persönliche 'Flucht' im Kleinen. In einem >dagboek< hält sie die verwirrenden Unterschiede zwischen ihrem alten und neuen Leben fest. So hat sie nicht nur der deutschen Sprache und Kultur, sondern auch Hauke den Rücken gekehrt. Zwar war diese Trennung längst überfällig, doch erst als sie von Erinnerungen übermannt wird, beginnt sie sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Eine wichtige Rolle für den Neubeginn spielt ihre Zuneigung zum jungen Thijs. Doch ihre Selbstbestimmung findet sie durch ihn nicht. Als sich die Lage zuspitzt, wird ihr klar, dass sie sich ihre Freiheit erobern muss - und Geborgenheit nur in sich selbst finden kann.Ein kluger Roman über die manchmal unerträgliche Leichtigkeit des Seins im heutigen Europa.

  • von Burkhard Spinnen
    12,00 €

    Frage: Ist Theodor Fontane ein verstaubter Schulbuchklassiker? Antwort: Mitnichten!Mit 'Und alles ohne Liebe' unternimmt Burkhard Spinnen eine gleichermaßen respektvolle wie radikale Lesereise durch Fontanes Werk. Spinnen liest die acht 'Berliner Romane' ohne jedes Interesse an historischem Kostüm oder Lokalkolorit, so als spielten sie nicht im Wilhelminischen Deutschland des 19. Jahrhunderts, sondern in einem zeitlosen Hier und Jetzt. Dabei treten Konstellationen hervor, die immer noch aktuell sind oder es jetzt gerade wieder werden. Ganz unverstellt fällt der Blick auf das zeitlose Streben der Figuren nach Selbstbestimmung und Glück.'Und alles ohne Liebe' arrangiert die Figuren der Fontane'schen Gesellschaftsromane zu einer literarischen Familienaufstellung. Die reicht von den unbeweglichen Schwestern Poggenpuhl über die ewig kindliche Effi und die sich bescheidende Lene hin zu Mathilde Möhring, die sich auf eigene Füße stellt. Burkhard Spinnen zeigt so den inneren Zusammenhalt des Werkes und die Aktualität des vermeintlichen Schulbuchklassikers. Seine Leseexpedition ist geeignet, Fontane-Liebhabern neue Aspekte zu vermitteln. Darüber hinaus gibt sie Anregungen, wie man den Dichter und sein Werk auch jüngeren Lesern nahebringen kann.

  • von Anselm Oelze
    22,00 €

    Frühjahr 1858: Ein Brief verlässt eine kleine Insel in den Molukken. Sein Ziel ist Südengland, sein Inhalt: ein Aufsatz über den Ursprung der Arten. Kaum ein Jahr später sorgt die Schrift für Aufsehen und wird bekannt als Theorie der Evolution. Doch nicht der Verfasser des Briefes, der Artensammler Alfred Russel Wallace, erntet den Ruhm dafür, sondern sein Empfänger, der Naturforscher Charles Darwin. Von Wallace bleibt lediglich eine nach ihm benannte Trennlinie der Arten im Malaiischen Archipel.Einhundertfünfzig Jahre später stößt der Museumsnachtwächter Albrecht Bromberg auf das Schicksal des vergessenen Wallace. Er begibt sich auf seine Spuren und je länger er mit Wallace unterwegs ist, desto mehr zweifelt Bromberg an, ob alles so bleiben muss, wie es ist. Er fasst einen Plan, der endlich denjenigen ins Licht rücken soll, der bisher im Dunkeln war, und erkennt: Geschichte wird nicht gemacht, sondern geschrieben.Mit seinem Debüt ist Anselm Oelze ein philosophischer Abenteuerroman gelungen, ein literarisches Denkmal für die Außenseiter des Lebens und der Geschichte.

  • von Juan Gabriel Vasquez
    26,00 €

    Kolumbien 1948: Der liberale Politiker Jorge Eliécer Gaitán wird in Bogotá auf offener Straße ermordet. Sein Tod stürzt Kolumbien in die tiefste Krise seiner Geschichte. Jahrzehnte später wird ein Mann verhaftet, als er versucht, den Anzug Gaitáns aus einem Museum zu stehlen. Überzeugt von einer Verschwörung und besessen von der Suche nach der Wahrheit hinter der Ermordung Gaitáns bedrängt er auch den Schriftsteller Juan Gabriel Vásquez. Hängt das Attentat auf Gaitán mit dem auf John F. Kennedy zusammen? Und welche Verbindung gibt es zu den Attentaten auf Erzherzog Ferdinand in Sarajevo und Rafael Uribe Uribe in Kolumbien?»Die Gestalt der Ruinen« deckt ein komplexes Geflecht von Anhängern und Gegnern der Demokratie auf und fragt nach dem Spielraum der Literatur zwischen Investigation und Skepsis. In seinem schonungslosen Roman verknüpft Juan Gabriel Vásquez die leidenschaftliche Erforschung all dessen, was unsere Freiheit gefährdet, mit klugen autobiografischen Reflexionen: Geschichte und Politik spiegeln sich im eigenen Leben und Schreiben.

  • von Julia Bachstein
    20,00 €

    KATZENLEBEN ist das große, neue Lesebuch mit 26 zauberhaften Geschichten aus aller Welt, die erstmals übersetzt oder eigens für diesen Band geschrieben wurden. Neben dem amerikanischen Nobelpreisträger John Steinbeck und der französischen Bestsellerautorin Françoise Sagan ist auch die unangefochtene Katzenkönigin Elke Heidenreich mit einer urkomischen Geschichte über einen Besuch beim Tierarzt vertreten. Überall auf der Welt wickeln Katzen die Menschen um ihre Pfoten - ob sie sich ein neues Zuhause aussuchen, ihren Menschen mit Eifersucht plagen, ob sie sich zu einer Teegesellschaft zusammenfinden, ihre scharfen Krallen in einer dänischen Intrige ausfahren - und werden für ihre Schnurrigkeit geliebt und besungen.Autoren aus ganz Europa, aus Brasilien, Mexiko, Japan und China sind als Katzenfans zu entdecken. Sie schildern charmante und amüsante, skurrile und unglaubliche Begebenheiten aus dem Leben der eigenwilligen Kameraden im Pelz. Die Vielfalt der Geschichten verdankt sich nicht nur den Schauplätzen von Prag, Wien oder Berlin über die Niederlande und Schottland, sondern dem einzigartig literarischen Charakter dieses international beliebten Gefährten des Menschen.

  • von Michael Roes
    28,00 €

    Eines der erschütterndsten Dramen der deutschen Geschichte ereignete sich im 18. Jahrhundert in Zeithain. Es handelt von Friedrich dem Großen, der als junger Kronprinz unter dem Regime seines Vaters unvorstellbar leidet. In seiner Not wendet sich Fritz an seinen einzigen Freund, Hans Hermann von Katte. Er soll ihm helfen, ins Ausland zu fliehen, während sein Vater von der Militärparade in Zeithain abgelenkt ist. Katte, ein Offizier des Königs, gerät in einen tiefen Zwiespalt, doch er kann der Zuspitzung der Ereignisse nicht entrinnen. Als die Pläne auffliegen, ist es Katte, an dem ein Exempel statuiert wird - und der Kronprinz muss bei seiner Hinrichtung zusehen.Wer war dieser Katte? Wie konnte er, der selbst mit einem strengen, distanzierten Vater aufwuchs, sich verhalten? Philip Stanhope, ein entfernter Nachfahre, sucht an den Orten von Kattes Leben nach Antworten. Er fühlt sich ein in die Welt des pietistischen Preußen und zeigt, wie stark die Gefühle und Werte der damaligen Zeit uns immer noch prägen. Michael Roes' Roman ist eine gewaltige literarische Recherche und zugleich ein faszinierendes Abenteuer deutscher Geistesgeschichte.

  • von Linda Boström Knausgård
    18,00 €

    Die elfjährige Ellen lebt in einer hellen Familie. So betont es die Mutter, eine erfolgreiche, lebenslustige Schauspielerin. Wenn sie zu Hause ihren Unterricht hält, müssen die Türen geschlossen sein, und sie genießt ihre eigene Welt am Theater. Auch der große Bruder verbarrikadiert sich in seinem Zimmer, hört laute Musik und hat eine erste Freundin. Die Zeit ausgelassener Eishockeyspiele in der Diele der großen Wohnung ist vorbei, erst recht, als der Vater stirbt. Nach der Trennung der Eltern war er aggressiv geworden, und Ellen hat seinen Tod so sehr herbeigewünscht, dass sie nun aus Angst über die Macht ihrer Gedanken verstummt. Mit ihrem Schweigen schützt sie die dunkle Wahrheit ihres Ichs und fordert die Mutter zu einem Kräftemessen heraus. Mit WILLKOMMEN IN AMERIKA ist Linda Boström Knausgård ein dichtes, poetisches Kammerspiel gelungen, ein Roman über Kunst und Macht aus der magischen Perspektive eines Kindes, der einen unwiderstehlichen Sog entwickelt.

  • von Mirko Bonné
    22,00 €

    Raimund Merz kennt Moritz und Floriane von Kindheit an. Ihr Lebensmittelpunkt ist ein wilder Garten am Dorfrand. Als Inger zu ihnen stößt, die Tochter eines dänischen Künstlers, bilden die vier eine verschworene Gemeinschaft, bis sich beide Jungen in das Mädchen verlieben. Inger entscheidet sich für Moritz, Raimund und die ehrgeizige Floriane werden ebenfalls ein Paar. Jahre später kreuzen sich die Wege der vier erneut - für Raimund die Chance, sich der Leere seines Lebens ohne Inger zu vergegenwärtigen. Verzweifelt sucht er nach einem Weg zurück zu sich selbst und zu einer Aussöhnung mit der Vergangenheit. In einem furiosen Finale bricht er auf nach Lyon zu einem Gemälde, das ihn in Bann zieht wie in der Kindheit der wilde Garten.Mirko Bonnés großer Liebesroman überträgt das WAHLVERWANDSCHAFTEN-Thema in die heutige Zeit. Er fragt nach Gründen von Entzweiung und Entfremdung und zeichnet dabei das ergreifende Porträt eines Mannes, der die Kraft findet, aus dem Schatten über seinem Dasein hinauszutreten.

  • von Gabriele Tergit
    24,95 €

    In sechs rauschhaften Wochen schrieb Gabriele Tergit ihren ersten Roman, der sie 1931 mit einem Schlag berühmt machte. KÄSEBIER EROBERT DEN KURFÜRSTENDAMM erzählt von Aufstieg und Fall des Volkssängers Käsebier, den ein Zeitungsreporter in einem billigen Varieté entdeckt. Um Eindruck in seiner Redaktion zu machen, puscht er ihn zum Megastar hoch. Immobilienmakler und Spekulanten hängen sich an den schnellen Ruhm, die gelangweilten Damen der guten Gesellschaft pilgern in die Vorstellungen, Käsebier wird hemmungslos vermarktet.Gabriele Tergit, die erste deutsche Gerichtsreporterin, ist nicht nur eine unerbittlich genaue, sondern auch mitfühlende Beobachterin. Pointierte und hoch komische Dialoge machen neben der präzisen Schilderung der gesellschaftlichen Milieus - vom Tanzmädchen über den Tischlermeister bis zum Medienmogul - den Reiz ihres Romans aus. Ihr eigener Arbeitsplatz wird dabei besonders unter die Lupe genommen: die Kulturredaktion des Berliner Tageblatts. Berlin, die weit östlich gelegene Stadt, war schon damals ein so idealer wie schwieriger Ort für Kreative.

  • von Paula Almqvist
    12,00 €

    Bei der Verkündung einer Ferienreise folgt automatisch die Frage: »Und wer gießt bei dir?«, womit wir beim dritten Band der Geschichten rund um den Garten von Paula Almqvist sind. Unterhaltsam, fröhlich und witzig plaudert die Autorin sich quer durch die Beete, berichtet über die neuesten Trends (Buddha im Beet), über Gartenunfälle, Wunderwaffen, Mähroboter, Gartenmessen, Gartengrills und Gartenpartys, über Vorgärten und Treppenhaus-Flora - bis hin zum letzten Garten.

  • von Beverley Nichols
    12,00 €

    Mit DER GARTEN IST GEÖFFNET blickt Beverley Nichols auf eine mehr als 30-jährige freudvolle Karriere als Gärtner und Autor zurück. Aber Nichols wäre nicht Nichols, wenn er sich auf einfache gärtnerische Belange beschränken würde - dazu ist der Autor schlicht zu weltläufig -, nein, wir erfahren viel Wissenswertes und Unterhaltsames über Katzen, psychische Phänomene und auch darüber, wie Pflanzen als Mordwaffen zu handhaben sind. DER GARTEN IST GEÖFFNET ist ein liebevolles Buch, gepfeffert mit der gleichen Dosis an Spleenigkeit und Humor, die die Leser mehrerer Generationen mit Mr. Nichols verbinden. Das einzig Vorhersehbare an seinen Geschichten und Geschichtchen ist, dass es auf jeder Seite eine Überraschung gibt - und man über die meisten lachen kann.

  • von Ror Wolf
    24,95 €

    Einzigartig und unvergleichlich ist das Gedichtwerk von Ror Wolf, es liegt in einem starken Band der ROR WOLF WERKE (RWW) gesammelt vor. Dachte man, bis der Dichter gekonnt mit einem weiteren Buch überraschte: DIE PLÖTZLICH HEREINKRIECHENDE KÄLTE IM DEZEMBER, ein vorläufig letzter Band neuer Gedichte, von frühen Arbeiten aus dem Ende der fünfziger Jahre bis zu einem abschließenden, hinreißenden Zyklus HANS WALDMANNS ENDGÜLTIGES VERSCHWINDEN.Es sind Ror Wolfs Blicke auf die Welt in unverwechselbarer Manier und Sprache, vom »dunklen Boden der Wirklichkeit« über »Das Zerquetschen und das Zerplatzen«, den »Nächtlichen Geräuschen«, der »Übernachtung im kalten Eisenbahncoupé beim Toben des Sturmes im Hochgebirge in den menschenleeren Gebieten von Colorado« bis hin zum »Ende der alten Verhältnisse«.Die »Schwierigkeiten beim Heben der Füße«, »Die Feuchtigkeit und der Tod«, auch die »Mitteilungen aus der Tiefe« lassen entstehen, was Literatur im Äußersten zu leisten imstande ist: einen »sehr glücklichen Zustand im Kopf«.DIE PLÖTZLICH HEREINKRIECHENDE KÄLTE IM DEZEMBER bietet zusätzlich eine Fülle bislang nicht gedruckter Collagen Ror Wolfs.

  • von Gabriele Tergit
    12,00 €

    »Willst du das ganze Leben glücklich sein, dann werde ein Gärtner« - so lautet ein chinesisches Sprichwort, und von diesem Glück, der Liebe zu Blumen, erzählt Gabriele Tergit im zweiten Teil ihres Buches über die Geschichte und die Geschichten von Blumen und Gärten.Zu allen Zeiten, in allen Ländern haben Menschen Blumen geschätzt und Gärten gehegt. Das Vergnügen an jenen schönen und duftenden Gebilden ist so alt wie der Mensch selbst. Diese nun schon Jahrtausende währende Liebesaffäre beschreibt die große Autorin Gabriele Tergit klug und amüsant.Gabriele Tergits Geschichten von Blumen und Gärten erschienen 1958; mit DER ALTE GARTEN liegt bereits der erste Teil dieser Sammlung in der Gartenreihe bei Schöffling & Co. neu vor.

  • von Eugène Dabit
    22,00 €

    Das Hôtel du Nord, ein sogenanntes Wohnhotel, liegt jenseits der großen Boulevards am Quai de Jemmapes im 10. Arrondissement von Paris. Emile und Louise Lecouvreur haben es gepachtet."Eine Zigarette im Mundwinkel, schlendert Lecouvreur durchs Viertel ... Immer der gleiche Spazierweg, gemächlich, beruhigend. Die Kulisse von Fabriken, Werkstätten, Fußgängerbrücken, Kippkarren, die beladen werden, dieser ganze Betrieb am Kanal stimmt Lecouvreur fröhlich."Eugène Dabit kennt das Milieu: 1923 erwerben seine Eltern das Hôtel du Nord, er selber hilft oft als Nachtwächter aus. Die Geschichten seiner einfachen Bewohner faszinieren ihn."Nichts Geringeres will der Roman einfangen, als das wahre Leben der kleinen Leute, mit Krankheit und Tod, wechselnden Liebesverhältnissen, kleinen Freuden, die mit vielen Aperitifs und vielen vins rouges begossen werden." (Tilman Krause, Die Welt)Der Roman endet mit dem Abriss des Hotels - im wahren Leben ist es zum Glück anders: Das Hôtel du Nord steht noch heute und ist nicht zuletzt durch Marcel Carnés Verfilmung des Romans zu einer Kultstätte geworden.

  • von Heinz Rein
    24,95 €

    April 1945, die letzten Tage der Reichshauptstadt Berlin: Während die Bomben fallen, verteidigt das letzte militärische Aufgebot die Nazi-Herrschaft. In den Flüchtlingskolonnen und unter den sich auflösenden deutschen Heereseinheiten fahnden Sicherheitsdienst und Gestapo immer noch nach Juden, Oppositionellen und Deserteuren. Das Misstrauen der Menschen untereinander ist groß: Jeder könnte ein Verräter sein. Inmitten des Chaos sucht der junge Soldat Joachim Lassehn verzweifelt ein Versteck. Friedrich Wiegand, ein im KZ gefolterter Gewerkschafter, versucht durch Sabotageakte das Kriegsende zu beschleunigen. Der Arzt Walter Böttcher hilft Untergetauchten, in der Illegalität zu überleben. Und die Kneipe von Oskar Klose ist der konspirative Treffpunkt einer kleinen Widerstandsgruppe, der die SS auf der Spur ist. In seinem großen Roman FINALE BERLIN, einem der ersten Bestseller der Nachkriegszeit, verfolgt Heinz Rein das packende Schicksal einer kleinen Widerstandsgruppe und lässt den Leser die Atmosphäre im untergehenden Nazi-Reich miterleben.

  • von Ulrike Almut Sandig
    18,95 €

    Ein junger Journalist versucht inmitten der Unruhen um den Istanbuler Gezi-Park die Erwartungen seiner Mutter abzuschütteln, die nach dem Mauerfall 1989 das Reisefieber gepackt hat. Ein Wanderer geht während eines Schneesturms in den uralten verwunschenen Wäldern des Engadin verloren. Ein kleines Mädchen wird zum nächsten Venusdurchgang von der Großmutter ans Ende der Welt geflogen. Wohin ihre Spuren führen, ist eines der vielen Rätsel dieser Geschichten. Ulrike Almut Sandig beschreibt mit ihrer farbigen und poetischen Sprache nur scheinbar vergangene Orte. In Wirklichkeit leben sie in den Biografien der Älteren und den Lebensentwürfen der jungen Generation fort. Beziehungen werden von den Stürmen der Geschichte durchweht und trügerische Gewissheiten geraten ins Wanken. In ihrem neuen Buch bietet Ulrike Almut Sandig den Zauber des Erzählens gegen das Verschwinden ganzer Welten aus dem Bewusstsein auf.

  • von Silke Scheuermann
    18,95 €

    »Silke Scheuermanns Gedichte wagen das Gefühl, sind voller Ideen und extrem leitfähig für unbewusste Bilder.« Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau»Hör mir zu: dies ist die Zeit, / von der ich dir erzähle: / die träge aus der Zukunft fließende Zeit.« Was Silke Scheuermann in ihrem lang erwarteten neuen Gedichtband Skizze vom Gras beschreibt, ist nichts weniger als eine »Zeit der Auflösung«, sie imaginiert das Ende aller Konventionen von Vergangenheit und Zukunft und entwirft Utopien wie diese: »Es war das Jahr, in dem sie das Ministerium für Pflanzen auflösten.« Ihre Gedichte erzählen von einer neuen, einer »Zweiten Schöpfung«, lassen ausgestorbene Tierarten wieder aufleben - den Dodo, den Höhlenlöwen, den Säbelzahntiger. Eine Skizze ist ein Versuchsfeld, ein Bild, das die Geste der Arbeit noch in sich trägt; es geht um das Einfangen des Flüchtigen. In diesem Sinn sind auch Silke Scheuermanns Gedichte Versuchsfelder, zumal die Science-Fiction-Gedichte, die jene von Nicolas Born Anfang der siebziger Jahre erfundene Genrebezeichnung vom »utopischen Gedicht« aufgreifen und weiterentwickeln. Die Autorin notiert Historien aus der Zukunft und knüpft dabei an den Verwerfungslinien der Gegenwart an: »Es ist wahr, man kann zu verträumt sein / zum Überleben.«

  • von Charles Dudley Warner
    12,00 €

    »Mein Sommer in einem Garten« ist der amerikanische Klassiker der Gartenliteratur; das Buch erschien 1870 und erlebte bis zur Jahrhundertwende über fünfzig Neuauflagen. In Amerika ist es bis heute in verschiedenen Editionen lieferbar. Warner beschreibt in neunzehn Kapiteln die Wonnen und Mühen des Gärtners, der zusammen mit seinem Kater Calvin versucht, Herr über Wetterlage und Unkrautstand zu bleiben.Warner war ein hingebungsvoller Amateurgärtner, der mit seinem engsten Freund und Nachbarn Mark Twain denselben Sinn für Humor, Verrücktheiten und den Spaß an ausgefallenen und treffenden Formulierungen teilte.

  • von Gabriele Tergit
    12,00 €

    »Kaiserkron' und Päonien rot, // Die müssen verzaubert sein ...«So beginnt Eichendorffs Gedicht »Der alte Garten«, und von dieser Verzauberung, der Liebe zu Blumen, erzählt Gabriele Tergit. Blumen symbolisieren Schönheit und Sanftmut, Liebenswürdigkeit und den Glanz des Stillen. Menschen schmücken sich und ihre Tische mit Blumen, kaum ein festliches Ereignis wird begangen ohne Blumen. Blumen findet man auf Wappen und in Gewehrläufen, die Herren tragen eine weiße Nelke im Knopfloch, Arbeiter haben die rote. Mit der Tulpenmanie in Holland entstand die Börse, und das Paradies war nichts anderes als ein Garten ...Die vielen Geschichten, die sich seit jeher um Blumen ranken, erzählt Gabriele Tergit höchst kundig und amüsant unter dem Motto eines japanischen Sprichworts: »Glücklich ist, wer in beiden Händen Blumen hält«.

  • von Helga M. Novak
    21,95 €

    »An meinem sechzehnten Geburtstag zog ich dann ins Internat«, heißt es am Schluss von Helga M. Novaks Buch »Die Eisheiligen« (1979). Zurück bleiben die Adoptiveltern Kaltesophie und Karl. Das junge Mädchen sucht und findet im zweiten Band ihrer autobiographischen Prosa »Vogel federlos« (1982) in der neuen sozialistischen Gesellschaft der DDR ihre Ersatzfamilie. Doch auch diese Familie hält nicht, was sie verspricht. Enthusiastisch beginnt Helga M. Novak 1954 ein Journalismus-Studium, fühlt sich jedoch schon bald wie ein Tier im Schwanenhals, der tödlichen Jagdfalle, aus der man sichnicht befreien kann. Als die Stasi sie verpflichtet, ihre Kommilitonen zu bespitzeln, tritt sie aus der Partei aus und wird exmatrikuliert. Ende 1957 flieht sie mit ihrem isländischen Freund nach Island, schreibt, arbeitet in Fischfabriken und kehrt erst 1965 nach Leipzig zurück. Am Johannes R. Becher-Institut versucht sie einen Neuanfang,doch eine wie sie ist unerwünscht. Lange vor Wolf Biermann wird Helga M. Novak aus der DDR ausgewiesen. Staatenlos führt sie ein unstetes Leben, das sie quer durch Europa führt. Ihre Bücher wurden in der DDR nicht veröffentlicht; ihreGedichte findet man dort nur als Abschrift in den Akten der Staatssicherheit.

  • von Beverley Nichols
    12,00 €

    Beverley Nichols, der große englische Gartenfreund, betrachtet jeden Garten als eine Bühne, auf der Pflanzen die Stimmungen außergewöhnlich sensibler und vielseitiger Persönlichkeiten zum Ausdruck bringen.Er sieht »seine« Blumen mit den Augen eines Künstlers, eines Komponisten, aber als praktizierender Gärtner steht er immer mit beiden Beinen auf der Erde, aus der seine Lieblingsblumen wachsen.Über sein Buch GRÜNES GLÜCK. GESCHICHTE EINES GARTENS schrieb Maria Frisé in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG: »Nichols lässt uns an seinen Überlegungen, der Auswahl seiner Pflanzen und seinen verspielten Experimenten teilhaben. Wir lernen diesen etwas altmodischen Gentleman und Katzenfreund kennen wie einen alten, ein wenig wunderlichen Nachbarn. (...) Bleibt zu erwähnen, dass dieses handtellergroße vergnügliche Büchlein sehr hübsch eingebunden ist in mit einem farbigen Gartenfoto bedrucktes Leinen.«

  • von Elsemarie Maletzke
    12,00 €

    "Linas Onkel ist als vermeintlich armer Mann gestorben. Doch dann stellt sich heraus, dass er ihr und zwei weiteren Erben eine Aufgabe hinterlassen hat - und demjenigen ein kleines Vermögen, der einen Fall lösen kann, der dreißig Jahre zuvor das Leben des Onkels aus der Bahn geworfen hat. Gleich drei Amateurdetektive suchen den Schauplatz des mutmaßlichen Verbrechens, die Villa Buchfinkenschlag. Als Lina das verwüstete Haus in einem verwilderten Park findet, begegnet sie dem ehemaligen Gärtner Johann, einem attraktiven, aber undurchsichtigen Mann mit einer Vorliebe für schöne, giftige Pflanzen. Ausgerechnet er muss Lina zu Hilfe kommen, als sie sich vertrauensselig in Gefahr bringt.In ihrem Gartenkrimi spielt Elsemarie Maletzke mit den Versatzstücken des klassischen "Whodunit", mit schusseligen Zeugen, falschen Verdächtigen, voreiligen Schlüssen und natürlich der Frage, ob der Gärtner der Mörder ist."

  • von Paula Almqvist
    12,00 €

    Mit Was mir blüht liegt nun ein zweiter Band der Geschichten rund um den Garten von Paula Almqvist vor.Ob sie über Geschmackswüsten schreibt, über ewige Gärtner, über Modeblumen und Männerparadiese (Schuppen!), über Gartengeräte de luxe oder den Gartler als Partyschreck: »Kaum jemand schreibt so unterhaltsam über Gartenglück und -leid wie Paula Almqvist« heißt es in einer Rezension bei Blooms.In Was mir blüht gibt es außerdem für jeden Monat des Gartenjahres ein Pflanzenporträt vom Schneeglöckchen bis zum Weihnachtsstern.

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