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  • von Rudyard Kipling
    38,00 €

    Die Geschichten von Mogli, der bei Wölfen aufwächst, und seinen Freunden, dem Panther Baghira und dem Bären Balu, zählen zu den bekanntesten Erzählungen der Weltliteratur. Bis heute beflügeln Rudyard Kiplings Dschungelbücher Phantasie und Sehnsucht der Leser, der (ganz) jungen und jugendlichen, der erwachsenen. Denn es ist ein Werk für alle Generationen, das vom Aufwachsen Moglis im Dschungel ebenso erz.hlt wie von Purun Baghat, dem hohen Minister, der eines Tages alles stehen und liegen lässt, um in den Himalaya aufzubrechen und sich den letzten Fragen des Lebens zu stellen.Diese neuaufgelegte Ausgabe folgt, anders als bisherige Übersetzungen, der von Kipling autorisierten »Outward Bound Edition«, in der die Mogli-Geschichten vollständig im ersten Band des Dschungelbuchs versammelt sind, die berühmten anderen Erzählungen wie Rikki-Tikki-Tavi oder Die weiße Robbe im zweiten Teil. Erstmals können die deutschen Leser so den Abenteuern des »Menschenwelpen«. Mogli im Zusammenhang und bis ins Erwachsenenalter als Wildhüter folgen. Um diese Geschichte, Im Rukh, ist diese Edition erweitert.Kiplings überbordende Erzähllust und unübertroffene Erzählkunst hat zahlreiche Schriftsteller beeinflusst und seine Leser immer wieder aufs Neue fasziniert. In seiner Übertragung hält Andreas Nohl dem reichen literarischen Stil Kiplings, in dem sich Altsprachliches mit überraschenden Neuwendungen mischt, die Treue, ohne sich jedoch sklavisch zu unterwerfen.

  • von Virginia Woolf
    18,00 €

    Virginia Woolf (1882-1941), die grande dame der modernen englischen Literatur, tritt uns hier mit skurrilen Perspektiven auf die englische Gesellschaft entgegen - mit einem Wort: very British. Auch der schwarze Humor ist oft nicht weit. Die Witwe Mrs. Gage erfährt, dass sie den gesamten Besitz ihres Bruders erbt und fällt »vor Freude fast ins Feuer«. Aber gemach: das Barvermögen ist nicht auffindbar, und das geerbte Haus brennt eines Nachts ab. Vielleicht kann hier der überlebende Papagei des Bruders weiterhelfen? - Oder John, der in einem Vorort von London für das Parlament kandidiert: er verliert zunehmend beim Sammeln von ihn berückenden Glasscherben und alten Metallresten sein Ziel aus den Augen - oder gar den Verstand? Ungewohnt spitz und satirisch informiert uns Virginia Woolf in diesen wenig bekannten Texten über die sozialen Untiefen ihres Mutterlandes. Und selbstverständlich darf auch Mrs. Dalloway nicht fehlen, auf deren Abendgesellschaft acht Gäste in inneren Monologen ihr jeweils geplagtes Bewusstsein preisgeben - eine stilistische Tour de force ersten Ranges.

  • von Nikolai Gogol
    18,00 €

    In Das Porträt erweist sich das Bildnis eines Wucherers, das der arme, begabte Maler Tschartkow im Trödelladen erwirbt, als verhängnisvoll. So wie der Wucherer alle, denen er Geld lieh, mit seinem bösen Geist erfüllte, werden auch die Besitzer seines Porträts ihres Lebens nicht mehr froh. Gogol ist in dieser Erzählung noch der hoffmannesken Schauerromantik ergeben. - In den beiden anderen Novellen des Bandes - Die Nase und Der Mantel - geht es grotesker und noch unheimlicher zu. Am Morgen des 25. März findet der Barbier Jakowlewitsch die Nase seines Kunden Kowaljow in seinem Frühstücksbrot. Im Glauben, sie Kowaljow im Rausch abgeschnitten zu haben, eilt der Barbier aus dem Haus und wirft sie in die Neva. Er wird dabei von einem Polizisten beobachtet, der ihn festnimmt und einem Verhör unterzieht. Kowaljow unterdessen stellt bei der Morgentoilette erschrocken fest, dass dort, wo seine Nase sitzen müsste, sich eine glatte Stelle befindet ... Der Ministerialbeamte Akakijewitsch spart auf einen dringend benötigten neuen Wintermantel, den er sich einiges kosten lässt. An dem triumphalen Tag, da er das ersehnte Stück vom Schneider erhält, wird er vom Bürovorsteher sogar zu einem Festessen eingeladen. In der Nacht auf dem Rückweg überfallen ihn Diebe und entreißen ihm den Mantel. Der Verlust richtet ihn nach und nach seelisch und physisch zugrunde.

  • von Gilbert Keith Chesterton
    18,00 €

    Squire Vane lebt mit seiner Tochter auf einem Anwesen an der Steilküste von Cornwall. In einem Wäldchen zum Meer hin erheben sich drei Baumkronen des Pfauenbaums, der Sage nach sehr giftige, wenn nichtgar Menschen fressende Pflanzen. Der Squire, ein strikter Feind allen Aberglaubens und auch allen Glaubens, beschließt nach einer lebhaft en Diskussion mit mehr oder weniger willkommenen Frühstücksgästen - einem Arzt, einem Poeten, einem Anwalt sowie seiner Tochter -, die kommende Nacht unter den übel beleumdeten Bäumen zu verbringen, um dem unsinnigen Gerüchtespuk ein Ende zu setzen. Am nächsten Morgen ist er verschwunden, das heißt, nein, nicht ganz: sein Hut hängt noch oben in den Zweigen ... Wie nun der Fall von den Beteiligten hin und her gewendet wird, wer von ihnen der Täter (oder die Täterin) gewesen sein könnte - spannender und hintergründiger lässt sich ein Who-done-it kaum denken. Der Plot Twist am Ende, ebenso übermütig wie gewagt, wird nur die enttäuschen, die partout auf mörderischeBäume oder Menschen nicht verzichten können.

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    38,00 €

  • von Peter Badge
    38,00 €

    Für das Projekt Nobelpreisträger im Portrait reist der Fotograf Peter Badge seit dem Jahr 2000 rund um den Globus. Über 400 Begegnungen verschafften ihm unvergleichliche Einblicke in die Welt derer, »die der Menschheit den größten Nutzen brachten«, wie es Alfred Nobel in seinem Testament formulierte. Dieses Buch nun ist viel mehr als das Making-of zum Langzeit-Fotoprojekt. »Geniale Begegnungen« spiegelt Persönlichkeiten, Leistungen und Leben der Laureaten aus einem einzigartigen Blickwinkel, ungewöhnlich und faszinierend. Peter Badges eindrucksvollen Erlebnisbericht verfasste Sandra Zarrinbal als mitreißenden Genre-Grenzgänger: authentisch wie ein Tagebuch, informativ wie ein populärwissenschaftliches Werk, spannend wie eine Abenteuer-Doku, berührend wie ein Entwicklungsroman, amüsant wie eine Promi-Biografie und so poetisch, wie sich Nobel selbst der Welt am allerliebsten näherte.

  • von Michael Wesely
    38,00 €

  • von Andreas Zielcke
    9,80 €

  • von Halldór Laxness
    18,80 €

  • von Claire Keegan
    20,00 €

    Wer etwas auf sich hält in New Ross, County Wicklow, und es sich leisten kann, lässt seine Wäsche im Kloster waschen. Doch was sich dort hinter den glänzenden Fenstern und dicken Mauern ereignet, will in der Kleinstadt niemand so genau wissen. Denn es gibt Gerüchte. Dass es moralisch fragwürdige Mädchen sind, die zur Buße Schmutzflecken aus den Laken waschen. Dass sie von früh bis spät arbeiten müssen und daran zugrunde gehen. Dass ihre neugeborenen Babys ins Ausland verkauft werden. Der Kohlenhändler Billy Furlong hat kein Interesse an Klatsch und Tratsch. Es sind harte Zeiten in Irland 1985, er hat Frau und fünf Töchter zu versorgen, und die Nonnen zahlen pünktlich. Eines Morgens ist Billy zu früh dran mit seiner Auslieferung. Und macht im Kohlenschuppen des Klosters eine Entdeckung, die ihn zutiefst verstört. Er muss eine Entscheidung treffen: als Familienvater, als Christ, als Mensch.Mit wenigen Worten erschafft Claire Keegan eine ganze Welt. Auf unnachahmliche Weise erzählt Kleine Dinge wie diese von Komplizenschaft und Mitschuld, davon, wie Menschen das Grauen in ihrer Mitte ignorieren, um in ihrem Alltag fortfahren zu können - davon, dass es möglich ist, das Richtige zu tun.

  • von Vilem Flusser
    12,80 €

  • von Patrick McGinley
    18,80 €

  • von Federico Fellini
    27,00 €

    Federico Fellini war einer der bedeutendsten Regisseure des 20. Jahrhunderts. Mit Produktionen wie La Dolce Vita, Amarcord oder Die Stadt der Frauen schrieb er Filmgeschichte. Bei der Konzeption seiner Filme war die Zeichnung ein unverzichtbares Arbeitsmittel: »Ebenso wie das Drehbuch die verbale Phase bei der Herstellung eines Films darstellt, kommt es oft vor, dass ich während der Vorbe- reitungszeit Entwürfe und Figuren zeichne, weil ich eine Szenerie, eine Rolle, das Kostüm einer bestimmten Figur oder eine Stimmung festhalten und visuell klarstellen möchte« (Federico Fellini, 1973). Manche Zeichnungen sind minutiös ausgearbeitet, andere rasch aufs Papier geworfen und mit schriftlichen Erläuterungen versehen. Seine künstlerische Handschrift entwickelte Fellini bereits als junger Mann, der Urlauber am Strand von Rimini ebenso karikierte wie amerikanische Soldaten in Rom. Der Katalog präsentiert rund 200 Zeichnungen Fellinis im Zusammenspiel mit Filmstills, Aufnahmen vom Set und Auszügen aus seinen Drehbüchern. So wird unmittelbar anschaulich, welch besondere Rolle das Zeichnen im kreativen Schaffensprozess des Regisseurs spielte.

  • von Bernt Engelmann
    19,80 €

    Fast neunzig Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten beschäftigt uns immer noch die Frage, die heute aktueller ist denn je: Wie konnte das alles geschehen? Wie erlebten 65 Millionen Männer, Frauen und Kinder im »Dritten Reich« die Zeit zwischen der Machtübernahme und dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Bernt Engelmann, der den Beginn des Terrors als Zwölfjähriger miterlebte, hat ganz verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen befragt: Menschen, die von den Ideen der »Bewegung« begeistert waren, Menschen, die sich aus Angst vor Repressionen in den Dienst der Nazis stellten, aber auch Menschen, die Widerstand leisteten, wie »Tante Änne«, in deren Konditorei NS-Größen verkehrten und die Verfolgten half, ins sichere Ausland zu fliehen. So ist eine ungewöhnliche, vielstimmige Chronik des »Dritten Reiches« entstanden.

  • von Eugene McCabe
    16,80 €

    Eugene McCabes fesselnder Roman spielt an einem einzigen Tag des Jahres 1883: Billy Winters, protestantischer Grundbesitzer im Norden Irlands, war reichlich betrunken und sehr zornig, als er seiner Frau eröffnete, dass er ihrer Tochter Beth auf keinen Fall etwas vererben wird. Steinbruch, Pachten, Farmland und ein erheblicher Goldschatz sollten dem katholischen Kuckuckskind nicht in die Hände fallen. Jahre später beschließt Beth, den Hof zu verlassen. Sie hat genug von Billys Wutanfällen und der mehr als väterlichen Zuneigung. An ihrem Geburtstag will sie mit seinem Gold und ihrem Geliebten durchbrennen. Doch der Mann, dem sie ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes anvertraut, ist ein skrupelloser Verbrecher.

  • von Klaus Staeck
    16,80 €

    "Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?" Als Klaus Staeck 1971 diese Frage unter das Bildnis einer alten Frau setzte (ein Bild Dürers von seiner Mutter), war sein erstes Plakat entstanden, das provokante Kunst in den öffentlichen Raum brachte. Das politische "Staeck-Plakat" wurde rasch zu einem festen Begriff. Im Lauf der Jahre entstanden über 300 Motive - in diesem Taschenbuch sind sie erstmals vollständig versammelt.

  • von Alexander Pechmann
    14,80 €

    London im Juni 1923. Peter Vane kann nicht mehr schlafen. Eine unbekannte Stimme raunt ihm immer wieder ein einziges Wort zu: Lily. Doch der junge Kriegsveteran und Mathematikstudent kennt niemanden mit diesem Namen. Nur das Foto eines kleinen Mädchens, das ihm sein verletzter Kamerad Finley im Schützengraben zugesteckt hat, scheint auf merkwürdige Weise mit Lily in Verbindung zu stehen. Finley ist verschollen, und um ihn aufzuspüren, sucht Peter trotz aller Zweifel Hilfe bei der berühmten Spiritistin Hester Dowden, die behauptet, mit dem Jenseits Kontakt aufnehmen zu können. Doch als Peter an einer Séance teilnimmt, spürt er eine ganz andere unheimliche Präsenz: Oscar Wilde, der doch eigentlich seit 23 Jahren tot ist, diktiert ihm seine Gedanken. In der Hoffnung, all dies sei rational erklärbar, versucht Peter mithilfe der exzentrischen Dolly, das Rätsel um Lilys Foto zu lösen, Mrs. Dowden als Betrügerin zu entlarven und seine eigenen Dämonen zu besiegen.

  • von Charles Dantzig
    14,80 €

    Kleine Feuilletons zu einer großen Frage. In leichtem und äußerstunterhaltsamem Ton verteidigt Charles Dantzig eineder ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Wozu lesen? istdas leidenschaftliche Plädoyer eines Granden der französischenKulturszene für die Lektüre in einer von Bildern dominiertenWelt. Elegant und charmant wirbt er für die Literaturals Stimulanz unserer Intelligenz und als Schlüssel zur Welt.Wozu lesen? ist die erste deutsche Veröffentlichung vonDantzig, der französischen Stilikone im Feld der Literatur.Charles Dantzig, geboren 1961, publiziert seit den 1990er JahrenLyrik, Romane und Essays. Neben vielen anderen Auszeichnungenerhielt Charles Dantzig den Prix de l'Essai derAcadémie française und den Grand prix der Elle-Leserinnen.Dantzig ist Lektor im französischen Verlag Grasset und lebtin Paris.

  • von Bernt Engelmann
    16,80 €

    Putti Eichelbaums Vater flüchtete mit seiner Familie 1933 vor den Nazis über die Schweiz und Italien, die Bahamas und Kuba in die USA. Putti wuchs auf der Flucht auf, machte eine Schusterlehre, lernte unterwegs Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Nach dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg, wurde er Soldat der US-Armee. Als Richard Essex nahm Putti an der Landung in der Normandie teil, wurde Dolmetscher beim Militärgeheimdienst, als Kriegsheld ausgezeichnet und marschierte schließlich wieder in die Stadt ein, aus der er zwölf Jahre zuvor mit seinen Eltern vertrieben worden war.Ein deutsch-jüdisches Emigrantenschicksal, aber bei aller Dramatik und Tragik keine traurige Geschichte. Puttis abenteuerlicher Odyssee liest sich wie ein moderner Schelmenroman, und doch ist nichts erfunden: Bernt Engelmann hat sie nach dem Bericht seines Jugendfreundes aufgezeichnet. Das vielbeachtete Buch erschien erstmals 1996 im Steidl Verlag und ist jetzt wieder bei Steidl Pocket erhältlich.

  • von Sebastian Barry
    18,80 €

    Irland 1922, mitten im Bürgerkrieg: IRA-Kämpfer bringen nachts einen toten Kameraden auf den Friedhof von Sligo. Der Friedhofswärter soll ihn beerdigen. Roseanne, dessen schöne Tochter, wird nach dem Priester geschickt - und ein verhängnisvolles Schicksal nimmt seinen Lauf. Wie die Ereignisse einer einzigen Nacht eine Familie zerstören, weil sie zwischen alle Fronten gerät, davon erzählt Roseanne McNulty viele Jahre später. Fast einhundert Jahre alt ist sie und seit langem Insassin einer Psychiatrischen Anstalt, als sie ihre Erinnerungen niederschreibt. Auch ihr Arzt Dr. Grene will mehr über Roseannes Leben wissen, als ihre zögerlich-tastenden Gespräche und die wenigen Akten hergeben. Was er herausfindet, wirft ein ganz anderes Licht auf Roseannes Vergangenheit. War ihr geliebter Vater in Wahrheit ein Verräter? Und sie eine Kindsmörderin?Sebastian Barrys preisgekrönter Roman erzählt von ganz normalen Menschen, die ins Räderwerk der Geschichte geraten. Hautnah läßt er uns eine Zeit miterleben, in der aus Freunden Feinde und aus Nachbarn Mörder werden, in der Glück eine rare Münze ist und Liebe ein Risiko.

  • von Peter Wyden
    16,80 €

  • von Alexander Pechmann
    14,80 €

    Im Juni 1828 erreicht ein Schiff die irische Hafenstadt Cove - an Bord sieben brutal ermordete Crewmitglieder und Passagiere. Drei Lehrlinge, zwei Matrosen und der elfjährige Sohn des Reeders haben das Massaker überlebt, der Kapitän ist verschwunden. Noch vor der offiziellen Untersuchung bekommt der berühmte Arktisforscher und Theologe William Scoresby die Gelegenheit, mit allen Überlebenden und Zeugen zu sprechen. Aus den Aussagen ergibt sich nach und nach ein lückenloses Bild der grauenvollen Ereignisse, und doch bleibt der unheimliche Fall rätselhaft: Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? War die Besatzung der Mary Russell in einen mörderischen Plan verwickelt oder wurden die sieben Männer Opfer eines Wahnsinnigen? Die Ermittlungen führen Scoresby in einen Abgrund aus Zweifeln, Aberglauben und mitternächtlichen Trugbildern. Sieben Lichter beruht auf einer wahren Geschichte, einem der sonderbarsten Kriminalfälle des 19. Jahrhunderts.

  • von Sebastian Barry
    16,80 €

    Willie Dunne ist gerade neunzehn, als er in den Krieg zieht. Von Politik versteht er nicht viel, auch von der Welt und ihrem Krieg nicht. Um wie sein Vater in Dublin Polizist zu werden, ist er nicht groß genug, aber gegen die 'Hunnen' kann die britische Armee jeden Mann gebrauchen, auch den kleingewachsenen Willie. Mit Tausenden anderer irischer Freiwilliger wird Schütze Dunne 1915 nach Flandern verschifft. Drei lange Jahre hungert, kämpft, friert und fürchtet sich Willie. Er flieht vor Giftgas, wartet auf Post von seiner geliebten Gretta, begräbt seine Freunde und seine Feinde. Für ihren Einsatz hatte Großbritannien den Iren die Selbstverwaltung versprochen. Doch während Irlands Söhne auf den Schlachtfeldern für die Krone sterben, schießen in Dublin britische Soldaten die Rebellen des Osteraufstands nieder.Mit Willie Dunne, dem Soldaten mit der schönen Stimme und dem unschuldigen Herzen, hat Sebastian Barry eine unvergessliche Figur geschaffen. In einer bilderreichen Sprache, die dem Grauen ihre poetische Kraft entgegenstellt, erzählt er die berührende Geschichte eines jungen Mannes, der sich im Niemandsland des Krieges verloren geht.

  • von Halldór Laxness
    12,80 €

    Im Haus des isländischen Parlamentsabgeordneten Bui Arland geben sich die Militärs die Klinke in die Hand. Im Kalten Krieg ist die Insel umworben, weil sie ein strategisch wichtiger Stützpunkt im Nordatlantik ist. Als Dienstmädchen arbeitet im Haus des Abgeordneten eine junge Frau aus dem Nordland. Sie ist nach Reykjavík gekommen, um Orgelspielen zu lernen.In der Hauptstadt begegnet sie aufregenden Ideen und einem weltweisen Orgellehrer, sie lernt skurrile Götter kennen und Politiker, die die Selbstständigkeit des Landes auf den Lippen führen und hinterrücks mit den Amerikanern über seinen Ausverkauf verhandeln.

  • von Gerard Hoffnung
    16,80 €

    Wo in der Welt begegnet man einem Dudelsack-Kraken, sieht eine Kanonenkugel, die von einer Tuba abgeschossen wird, spielt die Harfinistin auf einem Einrad? In Hoffnungs Musikalischer Bibliothek natürlich. Sie versammelt sechs Bände mit Gerard Hoffnungs Karikaturen musikalischer Themen, die zwischen 1953 und 1959 in England erschienen. Darunter seine vielleicht bekannteste Serie Der Maestro, eine ironische Hommage an einen leidenschaftlichen Dirigenten, der sein Orchester durch die emotionalen Höhen und Tiefen der Komposition führt (vom sotto voce bis zum fortissimo vivacissimo), und daswitzige musikalische Alphabet in Hoffnungs Musikalischem ABC (von A wie Amateur bis Z wie Zither). Vor Hoffnungs unnachsichtigem aber zärtlichem Spott ist niemand sicher - die Orchestermitglieder nicht, die Komponisten, Kritiker und das Publikum, ganz zu schweigen vom Königreich der Tiere und dem der Instrumente. Wer Karikaturen liebt, wird dieser Sammlung verfallen, die uns zeigt, dass Musik am bestenmit einer gehörigen Portion Ironie genossen werden sollte.

  • von Daniel McLaughlin
    48,00 €

    An keinem anderen Ort kann man das Werk von Alf Lechner eindrucksvoller erleben als im Lechner Skulpturenpark in Obereichstätt. Auf dem 23.000 Quadratmeter großen Areal eines ehemals Königlich Bayerischen Eisenhüttenwerks schuf Alf Lechner ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, in dem Natur und Kunst, Architektur und Skulptur einzigartig miteinander verschmelzen. Hier können, auf dem terrassenförmig angelegten Gelände, über fünfzig seiner, zum Teil monumentalen Stahlskulpturen aus allen Werkgruppen seines über sechzig Jahre währenden bildhauerischen Schaffens besichtigt werden. Dieses Buch erlaubt sowohl ein eindrückliches Erleben dieses besonderen Ortes, des umfassenden Werkes von Alf Lechner, als auch der Harmonie von Skulptur und Natur, von Stahl und Stein in den verschiedenen Stimmungen der Jahreszeiten nachzuspüren. Werner Huthmacher, der das Werk von Alf Lechner seit mehr als zwanzig Jahren begleitet, ist es gelungen, die Einzigartigkeit dieses Erlebnisses in seinen Fotos darzustellen. Mit einem Essay von Prof. Dr. Armin Zweite, einem der führenden Autoren über Lechners Werk, erhält der Leser eine aufschlussreiche Einordnung in den weiteren kunsthistorischen Kontext seines OEuvres.

  • von Christine Zuppinger
    12,80 €

    Maria und Zenzi gehört ein Hof im Bayerischen Wald. Die Zenzi nimmt jeden Abend ein Bad im eiskalten Brunnen; Maria hofft auf gute Aufnahme im Jenseits. Land und Hof wollen sie trotz ihres Alters nicht verkaufen - wie langweilig wäre das Leben ohne Brotbacken und mit den Tieren sprechen. Die ledigen Schwestern sind ganz normale Leute - sie sind etwas sehr Besonderes.Die Bäuerinnen sind etwa siebzig Jahre alt, als Christine Zuppinger sie kennenlernt und wiederholt besuchen wird. Erst begegnet sie gesunder Distanz, dann beginnen die Frauen zu erzählen, »Geschichten von den Toten und andere Dinge, die zum Leben gehören«. Sie stecken voller Erinnerungen und sind zugleich ganz der Gegenwart zugewandt.Ein kleiner Hof als Universum, die »Welt von gestern« in einer Nussschale - in faszinierend knapper, fast wie Musik klingender Sprache hat Christine Zuppinger das Leben und die Erzählungen von Maria und Zenzi aufgezeichnet. Dazu geben Fotografien Einblicke in die harte Idylle der zupackenden und lebensklugen Schwestern.

  • von Sebastian Barry
    12,80 €

    Thomas McNulty und sein Freund John Cole sind gerade 17 Jahre alt, als ihre Karriere als Tanzmädchen in einem Saloon für Bergarbeiter ein natürliches Ende findet. Für den »miesesten Lohn aller miesesten Löhne« verdingen sie sich bei der Armee und sind fortan unzertrennlich in Kriegsgeschäften unterwegs. Angst kennen beide nicht, dafür haben sie schon zu viel erlebt. Sie wissen: »wenn's um Gemetzel und Hungersnot geht, darum, ob wir leben oder sterben sollen, schert das die Welt nicht im Geringsten. Bei so vielen Menschen hat die Welt es nicht nötig.« Thomas ist vor dem »Großen Hunger« aus Irland geflohen, hat die Überfahrt und die Fieberhütten in Kanada überlebt, sich bis nach Missouri durchgeschlagen. Wie ein irischer Simplicissimus stolpert er durch das Grauen der Feldzüge gegen die Indianer und des amerikanischen Bürgerkriegs - davon und von seiner großen Liebe erzählt er mit unerhörter Selbstverständlichkeit und berührender Offenheit. In all dem Horror findet Thomas mit John und seiner Adoptivtochter Winona sein Glück. Er bleibt ein Optimist, ganz gleich unter welchen Umständen.Der Bestseller jetzt im Taschenbuch!

  • von Haldór Laxness
    14,80 €

    »In der Romantrilogie Die Islandglocke (1943 bis 1946), seinem populärsten Werk, schöpft Laxness aus Quellen des 17. und 18. Jahrhunderts, als die Pest wütete, die Vulkane Feuer spien und man in Kopenhagen erwog, die Bevölke- rung nach Jütland umzusiedeln. Der des Mordes bezich- tigte Bauer Jon gerät in das Räderwerk einer korrupten Gerichtsbarkeit, um erst am Ende seines Lebens zermürbt und entkräftet nach Island zurückzukehren.«-Aldo Keel, Neue Zürcher Zeitung

  • von Alexander Pechmann
    18,00 €

    Im Juli 1905 reist der Maler Paul Severin nach Königsfeld im Schwarzwald. Ein geheimnisvolles Mädchen stand ihm dort ein Jahr zuvor Modell für eine Reihe phantasievoller Gemälde. Severins Reisebekanntschaft, der englische Journalist und Abenteurer Algernon Blackwood, ist sich sicher, Severins Modell bereits vor zwanzig Jahren getroffen zu haben. Das Mädchen auf den Gemälden scheint keinen Tag gealtert zu sein. Ungläubig lässt sich Severin Blackwoods Geschichte erzählen: Als Internatsschüler erlebte er nachts in den Wäldern etwas Unheimliches, das ihn noch lange beschäftigen sollte. Auch Severin kennt diesen Wald und seine Geheimnisse und berichtet wiederum Blackwood von seiner dramatischen Kindheit und den sonderbaren Begegnungen, die ihn über Karlsruhe und Paris schließlich nach Königsfeld führten. Die beiden Männer beschließen, dem Rätsel gemeinsam auf den Grund zu gehen. Ihre Suche mündet in einem Labyrinth aus halbvergessenen Gerüchten und Legenden. Doch vielleicht ist die Wahrheit noch phantastischer als Märchen und Spukgeschichten aus alter Zeit.

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