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Bücher veröffentlicht von Theater der Zeit GmbH

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  • von Ulrike Haß
    22,00 €

    Aus den älteren, weit verzweigten ländlichen Dio­nysien mit ihren kultischen Tanzplätzen macht sich der Chor auf, um im fünften vorchristlichen Jahr­hundert in der griechischen Polis zu erscheinen. Demokratie, Tragödie und die genealogische Ordnung im Namen des Mannes entstehen zur selben Zeit. Sie gründen sich als je zweifache Gliederung von Polis und Oikos, Skene und Orchestra, Prota­gonist und Chor, Mann und Frau. Ihre Asymmetrie bewirkt, dass sich diese hybriden Gliederungen nicht schließen können. Am Ort des Chores arti­kulieren sich Bezugnahmen auf kosmologische Wirkungsgefüge, Umweltsphären und nicht­genea­logische Zusammenhangsformen. Chorische Be­ziehungsweisen bilden ein Kraftwerk, denn der Chor, der nicht aus dem Theater kommt, führt über dieses hinaus und erneuert es auf je einzigartige Weise.

  • von Julia Kiesler
    26,00 €

    Vor welchen Herausforderungen stehen Schauspielerinnen und Schauspieler angesichts einer performativen Spielpraxis? Wie gestaltet sich der Erarbeitungsprozess von Texten in der Zusammenarbeit von Regisseuren und ihren Ensembles heutzutage? Wie charakterisiert sich dabei ein performativer Umgang mit dem Text? Diesen Fragen geht die Sprechwissenschaftlerin Julia Kiesler in diesem Buch nach.Auf Basis der Untersuchung von drei Probenprozessen der renommierten Regisseure Claudia Bauer, Laurent Chétouane und Volker Lösch werden verschiedene Arbeitsweisen unter die Lupe genommen. Hierzu gehören u. a. intertextuelle und intervokale Herangehensweisen, Musikalisierungsprozesse, die chorische Arbeit am Text oder Synchronisationsverfahren, die mit der Trennung von Spiel und Sprache einhergehen sowie mit dem Einsatz von Audio- und Videotechnik arbeiten. Die daraus hervorgehenden vielstimmigen Erscheinungsformen werfen eine veränderte Perspektive auf Prozesse des Darstellens und Sprechens auf der Bühne, die es innerhalb der Schauspielausbildung zu berücksichtigen gilt.

  • von Viola Schmidt
    19,50 €

    Sprechen ist Teil unseres Verhaltens. Wenn wir sprechen, teilen wir uns anderen mit. Das gestische Sprechen geht von einem motivierten und intendierten Verhalten auf der Bühne aus. Es wurde aus dem von Bertolt Brecht beschriebenen Begriff des Gestus entwickelt und seither als Methode fortlaufend erweitert und aktualisiert.Die Sprechwissenschaftlerin Viola Schmidt hat die Methode des gestischen Sprechens entscheidend mitgeprägt und kann dabei auf eine langjährige wie internationale Erfahrung zurückgreifen. In diesem Praxishandbuch diskutiert sie die theoretischen Grundlagen des gestischen Sprechens und veranschaulicht diese durch verschiedene Spiele und Übungen. Ein unentbehrliches Buch nicht nur für Schauspieler und Sprecherzieher, sondern auch für Regisseure, Dramaturgen und alle, die das Sprechen auf der Bühne und im öffentlichen Raum interessiert. Mit zahlreichen Illustrationen von Philipp Kronenberg und einem Vorwort von Devid Striesow.

  • von Peter Laudenbach
    15,00 €

    Mit seinem Theater gegen den Konsens hat Frank Castorf die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz über 25 Jahre zu einem der radikalsten Künstlertheater Europas mit weltweiter Ausstrahlung gemacht. 2017 wurde dieses ästhetisch-politische Experiment durch eine Entscheidung der Berliner Kulturpolitik und die Übergabe des Hauses an einen Kurator vorläufig beendet.In 12 Interviews aus 21 Jahren kann man Frank Castorf beim Denken zusehen. Der wichtigste Regisseur des deutschen Gegenwartstheaters spricht über seine Arbeit, über seinen Blick auf Dostojewski, Heiner Müller, Malaparte, Jelinek, Tschechow, Brecht, Artaud, Goethe, Tarantino und Jakob Michael Reinhold Lenz, über das gentrifizierte Berlin und die Illusionen der politischen Korrektheit: »Das Mittelschichtsbewusstsein vom Prenzlauer Berg mit dem Gefühl, uns kann nichts passieren, ist vielleicht nur ein Zwischenstadium.«

  • von Jan Stanislaw Witkiewicz
    16,00 €

    ""Rudolf Nurejew" erzählt die Geschichte des berühmtesten Balletttänzers der Welt. Geboren 1938 in Sibirien, er absolvierte noch mit 17 Jahren die renommierte Staatliche Choreografie-Schule Leningrad (heute: Waganowa-Ballettschule). Während einer Tournee 1961 in Paris beantragte er Asyl in Frankreich. Mit seinen Choreografien hat er viele klassische Ballettwerke wie "Nussknacker", "Don Quijote" und "Schwanensee" wiederbelebt und in die Moderne fortgeschrieben. Er machte den männlichen Rollenpart gleichberechtigt zu dem der Ballerina und tanzte mit den berühmtesten Tänzerinnen des 20. Jahrhunderts. Rudolf Nurejew war bis zu seinem frühen Tod 1993 ein leidenschaftlicher Mensch und ist bis heute eine unvergleichliche Ikone des Balletttanzes."Was für eine Urkraft war Rudolf Nurejew, was für ein Ereignis. Er war und ist eigentlich bis heute ein Star. Er war besessen, besessen von Tanz, Theater. (...) Sein anspruchsvoller Arbeitsstil, der wie er selbst legendär war, wirkte sich auf die ganze Generation der Tänzerinnen und Tänzer aus, sowohl auf der Bühne als auch in seiner Intendantenzeit im Ballettensemble der Pariser Oper. Ich persönlich bewundere Rudolf Nurejew für seinen starken Charakter, Ausstrahlung und die enorme Energie." Aus dem Vorwort von Vladimir Malakhov"

  • von Markus Joss
    19,50 €

    "Theater der Dinge" gibt einen umfassenden Überblick über die Ausbildung für das Puppen-, Figuren- und Objekttheater. In einer historischen Einführung wird gezeigt, wie in der Geschichte des Theaters vom Ritual bis in die Gegenwart das "Ding auf der Bühne" zum Protagonisten wurde. Die Grundlagen der Ausbildung - Animieren, Sprechen, Bewegen, Gestalten, Spielen, Kreieren - werden von Fachleuten ebenso beschrieben wie die unterschiedlichen Arbeitsfelder, die sich den Berufseinsteigern öffnen. Und es kommen die Künstlerinnen und Künstler zu Wort und erläutern die wesentlichen ästhetischen Strategien und Arbeitsweisen in der gegenwärtigen Szene. Ein Serviceteil mit den europäischen Ausbildungsstätten schließt den Band ab.Ein unentbehrliches Handbuch für alle, die mehr darüber wissen wollen, wie die Dinge Theater spielen.

  • von Florence von Gerkan
    19,50 €

    In den letzten Jahrzehnten hat die Wahrnehmung der Visualität des Theaterereignisses deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Kostüme und Bühne erzeugen Bilder, sie prägen das ästhetische Erleben des Zuschauers und seinen Zugang zum Stück. Kostüme lenken die Wahrnehmung der Figuren, indem sie deren visuelle Präsenz bestimmen. Die Bezüge zwischen dem Körper des Schauspielers, dem Kostüm als dessen Umhüllung und dem inszenierten Raum kontextualisieren den szenischen Körper, sie sind Substanz der Inszenierung und elementar für die Erarbeitung der Rolle.Im zeitgenössischen Theater kann der Kostümbildner das gesamte Spektrum der Möglichkeiten ausloten: Vom Kostüm als skulpturalem Zeichen einer Eigenrealität auf der Bühne bis zum Kostüm, das sich als Alltagskleidung - sei sie eigens angefertigt oder gefunden - zum Zeichen von historischer oder gegenwärtiger Zeitlichkeit machen will, reichen die Ausdrucksmöglichkeiten in allen denkbaren Abstufungen und Verschiebungen.Lektionen 6 "Kostümbild" gibt Studierenden, Lehrenden und Kostümbildnern einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Ausbildung, das Kostümbild als Beruf und das Selbstverständnis von Praktikern.

  • von Matthias Warstat
    18,00 €

    In den gesellschaftlichen Legitimationen von Theater ist eine Verschiebung zu beobachten: Oft reicht es nicht mehr aus, sich auf die sinnliche Attraktion von Aufführungen oder die Beiträge des Theaters zum kulturellen Leben zu berufen. Zunehmend wird vom Theater erwartet, konkrete gesellschaftliche Zwecke zu erfüllen, sich also explizit politisch oder sozial zu engagieren. Theaterpraktiker begeben sich in spezifisch abgegrenzte Kontexte wie soziale Brennpunkte, Therapiegruppen, Unternehmen oder Gefängnisse, um dort Transformationsprozesse einzuleiten und zu begleiten. Was aber bedeutet es, wenn Theater in dieser Weise zum Instrument politischer und sozialer Interventionen wird? Der Band erarbeitet eine Theorie performativer Interventionen, die mit der Praxis des internationalen Applied Theatre dominante, doch von der Theaterwissenschaft bisher wenig bedachte Spielarten einbezieht.

  • von Bernd Stegemann
    18,00 €

    "Die Realität der Gesellschaft wird wieder zum Gegenstand des Theaters. Das Ende der Selbstreferenz in der Kunst ist gekommen. Es gibt eine Realität und wir können sie erkennen. Es gibt eine Darstellung der Realität und wir können sie nutzen, um die Welt zu verändern." Bernd StegemannNach der "Kritik des Theaters", die den zwingenden Zusammenhang von neoliberalem Kapitalismus und postmoderner Ästhetik erstmals für das Theater bekannt gemacht hat, erinnert Bernd Stegemann in seinem neuen Buch "Lob des Realismus" an die folgenreichen Debatten um die realistischen Künste und schließt sie an die aktuellen Diskussionen um einen Neuen Realismus an.Das dialektische Denken, die Frage nach dem Klassenbewusstsein und die Hoffnung auf eine bessere Welt werden aus der vermeintlichen Rumpelkammer befreit, in die die postmoderne Weltanschauung sie verbannt hat. Dazu werden die beliebtesten Vorurteile bürgerlicher Kunst beispielhaft auf ihre Ideologie hin untersucht: Ironie, Selbstreferenz und Paradoxie spielen im Neuen Realismus nur noch eine untergeordnete Rolle. Stattdessen formiert sich ein neues Interesse an einer realistischen, d. h. die Realität meisternden Darstellung des gesellschaftlichen Zusammenlebens der Menschen. Exemplarisch werden die Stücke von Henrik Ibsen, Peter Hacks und Heiner Müller sowie von René Pollesch, Kathrin Röggla und Elfriede Jelinek nach ihrem Realismus befragt.

  • von Bernd Stegemann
    16,00 €

    Die Sehnsucht des Theaters gilt der Darstellung des Menschen. Diese Sehnsucht hat die Postdramatik, so ihr profiliertester Kritiker Bernd Stegemann, zu Unrecht in Zweifel gezogen. Die Tradition von Mimesis, Spiel und Bedeutung wurde durch Selbstreferenz, Ironie und Performativität ersetzt. In den Spielen der Postdramatik erscheint die Realität nur noch als Simulation. Alle Ereignisse sind zu Zeichen ihrer selbst geworden und kokettieren mit dem Anschein von Authentizität. Die kapitalistisch organisierte Gesellschaft bleibt von diesen Spielen ungestört. Sie macht ihre zerstörerischen Geschäfte mit fiktivem Geld, das im Leben der Menschen eine verblüffend echte Rolle spielt."Kritik des Theaters" ist nicht nur eine grundsätzliche Kritik an der verbreiteten Beschränkung auf postdramatische Spielarten, es ist ein Plädoyer für die Wiederbelebung der Kritikfähigkeit des Theaters. Bernd Stegemanns Befund: Das Theater kann das Unsichtbare sichtbar machen. Es hat die sinnliche und intellektuelle Kraft, realistisch zu sein, nicht, indem es die Welt verdoppelt, sondern die Realität zwingt, sich zu zeigen. Es spielt mit den Dingen hinter dem Schein und bringt die Totalität der Erscheinungen momentweise zur Enthüllung."Solange das Theater nicht den Zusammenhang von postmoderner Ästhetik, Neoliberalismus und der Produktion egoistischer Subjektivität reflektiert, kann es kein kritisches Verhältnis zur Gegenwart einnehmen." Bernd Stegemann"Ein brillant geschriebenes Werk, das am Kern des Gegenwarttheaters kratzt: der Performance."Die Deutsche Bühne

  • von Gerhard Jörder
    18,00 €

    Thomas Ostermeier ist einer der bekanntesten europäischen Theatermacher und gilt vielen als "das Gesicht des modernen deutschen Theaters" (DIE ZEIT). Seine großen Ibsen-Inszenierungen und sein "Hamlet" mit Lars Eidinger touren durch alle Kontinente; die Berliner Schaubühne, die er seit 1999 künstlerisch leitet, wird international gefeiert. Die Frage, warum Ostermeier als Regisseur im Ausland deutlich mehr Anerkennung findet als im eigenen Land, führt mitten hinein in die ästhetischen Diskurse des deutschsprachigen Theaters: Ostermeiers politisch engagiertes realistisches Theater, mit dem er "Erkenntnisse über die Wirklichkeit des menschlichen Miteinanders" freilegen will, stößt bei der postdramatisch orientierten deutschen Kritik auf Vorbehalte.Im Gespräch mit Gerhard Jörder erzählt Ostermeier von seinem Weg zum Theater, von prägenden Begegnungen mit Regisseuren und Lehrern, den frühen Triumphen an der Baracke des Deutschen Theaters, den schwierigen Anfängen an der Schaubühne, der Stabilisierung und dem wachsenden Erfolg gerade beim jungen Publikum. Entschieden kritisiert er die apolitische Haltung seiner Generation, bekennt sich zu den festen Institutionen der Kultur, zur Ensembleidee und zur kontinuierlichen Arbeit mit den Schauspielern - Kern seines Verständnisses von lebendigem Theater.

  • von Horst Hawemann
    18,00 €

    Für den großen Theaterlehrer Horst Hawemann, Regisseur und langjähriger Lehrer an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin, war das Leben selbst die unerschöpfliche Quelle für das Handeln auf der Bühne. Wie kaum ein anderer hat er es verstanden, mit Alltagssprache zu spielen. Den stattlichen Fundus seiner praktischen Übungen und "Nummern", die er den Spielern im Unterricht und auf der Probe angeboten hat, führt nun dieses Buch erstmals zusammen, begleitet von Kommentaren, in denen er seine "improvisierende Methode" erläutert. Ein unentbehrliches Übungsbuch für den Schauspielunterricht, die Improvisation oder beim Inszenieren

  • von Boris Nikitin
    18,00 €

    Das zeitgenössische Dokumentarische Theater richtet sich gezielt auf Wirklichkeiten, die mit vielfältigen performativen Formen erzählt und reflektiert werden. Performer, "Alltagsexperten", selten Schauspieler, arbeiten mit Texten, die auf tatsächlichen, "wahren" und manchmal historischen Begebenheiten basieren. Oder sie machen ihre Biografie zum Gegenstand der Auseinandersetzung. Die Darsteller ähneln Zeugen, die vor Gericht über Geschehenes berichten. Damit bildet sich eine besondere Beziehung zum Publikum heraus: Die erzählte Wirklichkeit wird zu einer Frage des Vertrauens."Dokument, Fälschung, Wirklichkeit" basiert auf den Ergebnissen der Basler Dokumentartage, die 2013 unter dem Titel "It's the Real Thing" an der Kaserne Basel stattfanden. Künstler und Wissenschaftler haben hier in Form von Vorträgen, Lecture-Performances und Arbeitspräsentationen über Fragen des Glaubwürdigen, des "Echten" und der Wirklichkeit diskutiert: Was meinen wir, wenn wir von der Wirklichkeit sprechen? Ist der Zeuge glaubwürdig? Und wo verlaufen die Grenzen zwischen Wahrheit, Fake und Täuschung?Mit Beiträgen u. a. von Dirk Baecker, Barbara Gronau, Gregor Gysi, Cuqui Jerez, Hans-Werner Kroesinger, Rabih Mroué, Rachid Ouramdane, Milo Rau, She She Pop, Fritz Simon, Stefanie Wenner.Dieses Buch empfehlen

  • von Dirk Baecker
    18,00 €

    Hat das Theater eine gesellschaftliche Funktion? Dirk Baecker, einer der maßgeblichen Soziologen der Gegenwart, bejaht diese Frage. Er sieht diese Funktion in der Reflexion auf Verhältnisse der Beobachtung zweiter Ordnung, der Beobachtung von Beobachtern, die das Theater auf ganz einmalige Weise leistet. Damit stellt er dem Theater seine Kunst nicht in Abrede. Ganz im Gegenteil: Denn dafür, Beobachter beobachtbar zu machen, muss sich das Theater an eine Wahrnehmung wenden, die normalerweiseanderes zu tun hat. Ein Abenteuer, so Baecker, ist das gegenwärtige Theater aus zwei Gründen: Erstens werden auch die Körper, das Licht, die Stimmungen, die Bühnenbilder und die Medien als Beobachter wiederentdeckt, die im klassisch modernen Theater fast ganz von den Menschen verdrängt worden sind. Und zweitens stellt das Theater heute nicht mehr nur seine Institutionen, sondern seine Formate zur Diskussion. Darsteller, Regisseur und Publikum sind nahe daran, ihre Rollen zu tauschen. Diese beiden Linien des gegenwärtigen Theaters geht Dirk Baecker anhand der Arbeiten von Claudia Bosse, Frank Castorf, Hannah Hurtzig, Wolfgang Krause Zwieback, Ivan Stanev, VA Wölfl und vielen anderen nach und versucht eine Antwort auf die Frage zu finden, was man über eine Gesellschaft sagen kann, in der das Abenteuer Theaterimmer noch eine Funktion hat.

  • von Christoph Nix
    18,00 €

    Die Theaterpädagogik in Deutschland hat sich in den vergangenenzwei Jahrzehnten geradezu sprunghaft entwickelt - mittlerweile nimmt sie als eigenständige Disziplin einen festen Platz in künstlerischen Betrieben, kulturellen und sozialen Einrichtungen, Bildungsinstitutionen und Hochschulen ein. In diesem Band kommen renommierte Vertreter des Fachs aus Theorie und Praxis zu Wort. Sie beschreiben die historischen Ursprünge und Entwicklungslinien, problematisieren das Verhältnis von Kunst und Pädagogik, verhandeln emanzipatorisch-politische Theateransätze, thematisieren das Konzept ästhetischer Bildung und erhellen aktuellste Themen, wie etwa das Theater als kollektiver Prozess, der biografische Ansatz oder das Phänomen Theaterspielflow. Praktiker finden zahlreiche Positionen und Anregungen in Beiträgen zur Theaterpädagogik u. a. am Theater, in sozialen Feldern, in therapeutischen Kontexten, im Gefängnis, in der Kirche, im Unterricht, mit alten Menschen oder in Unternehmen.Eine Übersicht zu Ausbildungsmöglichkeiten im Hochschulbereich und bei freien Trägern rundet diese bisher einmalige Zusammenschau zur Theaterpädagogik ab.

  • von Bernd Stegemann
    20,00 €

  • von Bernd Stegemann
    14,00 €

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