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  • 20% sparen
    von Sebastian Dümling
    28,00 €

    In phenomenological tradition, presence has been understood as fundamental for human experience: I experience the world as my lifeworld because I am present in this world. Even more, I experience myself as 'I' only in the physical presence of the other. However, this concept of presence has become fragile through processes of medialization - especially in (post-)pandemic everyday life. Presence can no longer be experienced exclusively in physical proximity, but also digitally or virtually. With global case studies alongside theoretical discussions by both students as well as junior and senior researchers, the volume launches a conversation between social sciences and humanities on how this change affects human experience.

  • von Eva Zepp
    49,00 €

    In der Debatte um die Demokratisierung von Bildungseinrichtungen änderte sich der Blick auf Schulgebäude und ihre Nutzung seit den 1960er Jahren grundlegend und es rückte eine weitere Funktion in den Vordergrund: die Rolle von Schularchitektur als Imageträger. Eva Zepp rekonstruiert den Diskurs um ein höheres Maß an Mitbestimmung bei der Planung von Schulbauten und deren mediale Repräsentationen. Anhand von Dokumenten aus Forschungsarchiven, Berichten und Bildstrecken in Architekturzeitschriften sowie zwei prominent diskutierten Schulbauten analysiert sie die Rollen und Praktiken von Nutzer*innen und zeigt: Wo verschiedene Interessen aufeinandertreffen, braucht es eine partizipative Planungspraxis, die Raum für Eigensinn und Dissens öffnet.

  • von Matthias Käser
    58,00 €

    Menschen bedürfen des Zeugnisses der Anderen, um sich zu vergewissern, was und wer sie sind oder was und wozu sie denken, reden und handeln - soweit eine gemeinhin unstrittige These. Doch gilt dies auch für die Zeug*innenschaft an Orten und in Momenten, in denen Menschen Opfer von extremem Unrecht, massiver Gewalt, Hass oder Diskriminierung werden? Lässt sich das Unsagbare eigentlich bezeugen? Matthias Käser plädiert mithilfe interdisziplinärer Zeug*innenschaftsdiskurse gegen das Unbeschreibliche und für das Ethos des Erzählens. Er zeigt auf, dass Erfahrungen um der Betroffenen willen versuchsweise bezeugt werden müssen - so gebrochen oder lückenhaft sie auch sein mögen.

  • von Robert Forkel
    45,00 €

    Erinnerungs- und Identitätsbedürfnisse verschaffen sich seit jeher Ausdruck in der Literatur. Diese versteht sich dabei immer auch als Dialogangebot. Aber inwieweit gilt das für den deutsch-jüdischen Versöhnungsdiskurs? Und welche Rolle nimmt die Literatur ein, wenn es sich um eine literarisierte Versöhnungsverweigerung handelt? Die Beiträger*innen präsentieren und kommentieren subjektive Stimmen, die sich an den Grundfragen der Erinnerungskultur abarbeiten und dabei Differenzen innerhalb einer erinnerungskulturellen Gemeinschaft kommunizieren. Die versammelten exemplarischen Analysen zeigen: Literatur kann ein Ort sein, um anders über Versöhnung zu sprechen.

  • 17% sparen
    von Marcus Burkhardt
    25,00 €

    Digital technologies are widely considered as drivers of innovation and solution for small and grand challenges alike. In this context 'the digital' appears to be problematic only because there is still too little of it: too little digital services in public administration, too little digital learning and teaching etc.Consequently, policy makers, technologists, and businesspeople alike frequently call for more digitization. The capacity to accumulate, analyze and utilize data is seen as a key factor for leveraging the potentials of digital innovation. Once data was claimed to be without material limits, a 'capitalist-colonialist fantasy' became the metaphor naturalizing the next digital revolution.

  • von Ulrich Heinze
    49,00 €

    Die narrative Bilderflut moderner Gesellschaft erfüllt eine kommunikative Funktion. Seit 1890 reflektiert die Literatur per Traumanalyse, Science-Fiction, Horror und Krimi biographische Handlungsketten. Um 1920 springen Freud, Wells, Dalí, Poe und Holmes direkt auf die Kinoleinwand. Schon 1935 adelt Walter Benjamin ihre Kunst. Bis heute fungieren diese Genres als analoge 'Handlungsmedien' für Subjekte, komplementär zu den binären 'Kommunikationsmedien' der Systeme. Ulrich Heinze vereint Filmgeschichte und Medientheorie, genießt cineastisch die Frühphase unserer Lieblingsgenres - und betrachtet zugleich wissenschaftlich das komplexe Mediensystem moderner Gesellschaft.

  • von Alois Halbmayr
    35,00 €

    Die Zukunft der Friedensethik steht auf dem Spiel: Der Krieg in Europa und asymmetrische Konflikte weltweit bringen das Konzept in Bedrängnis. Die Beiträger*innen stellen sich dieser Herausforderung und entwickeln Entwürfe für ein positives und umfassend formuliertes Friedensverständnis. Sie beleuchten verschiedene Zugänge sowie die gegenwärtige Entwicklung der Friedensethik und diskutieren aktuelle Probleme. Anhand des Israel-Palästina-Konflikts, des Kriegs in der Ukraine, der europäischen Asyl- und Migrationspolitik sowie konkreter Praktiken der regionalen Friedensarbeit im deutschsprachigen Raum wird deutlich: Eine neue Friedensethik ist nötig und möglich.

  • von Herbert M. Hurka
    35,00 €

    Vieles deutet darauf hin, dass das 21. Jahrhundert die Epoche des Gehirns werden könnte - samt einer wissenschaftlichen und kulturellen Revolution. Die anstehenden Veränderungen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz und der aufstrebenden Weltanschauung des Transhumanismus werfen die grundsätzliche Frage auf, ob ein System in der Lage ist, sich selbst zu durchschauen. In einer essayistischen Aufschlüsselung dieser Problematik widmet sich Herbert M. Hurka der Selbstthematisierung des Gehirns und zeigt: Mit jeder Äußerung, gleich in welchem Medium, betreibt das Gehirn in einer selbstreferentiellen Schleife immer auch aktiv seine Selbsterforschung - und bleibt dabei als Subjekt der Erkenntnis immer auch ihr Objekt.

  • von Jeanette Roche
    49,00 €

    Welchen Platz nimmt Queerness in der deutschen Post-Wende-Nation ein? Und welche Erzählungen von Nation und Queerness bieten queere deutsche Filme in der Nachwendezeit an? Jeanette Roche zeigt aus intersektionaler Perspektive, dass dort eine Reihe von Möglichkeiten queerer Subjektpositionen für das Verhältnis zur Nation nach '89 entstehen. Sie reflektiert dabei die im Film aufkommenden Ambivalenzen zwischen Normalisierungsnarrativen und deren Umformung. Dabei wird deutlich: Der Diskurs um Nationalismus findet immer auch sexualisiert und vergeschlechtlicht statt.

  • von Kevin Bücking
    49,00 €

    Die Ästhetik der Ruinen kennzeichnet eine Lust am Paradoxen. Zwischen Natur und Kultur, Erbauung und Zerstörung, Melancholie und Hoffnung, Vergangenheit und Zukunft erscheinen die Ruinen als Spuren der Zeit im Raum der Gegenwart ihrer ästhetischen Begegnung. Kevin Bücking zeigt, inwiefern die Ästhetik der Ruinen und des Ruinösen in einem besonderen Zusammenspiel aus leiblich-sinnlichen Erfahrungen und begrifflichen Reflexionen besteht. In Auseinandersetzung mit unterschiedlichen ästhetischen Medien wie Malerei, Fotografie, Film, Computerspiel und Virtual Reality wird ersichtlich: Die Faszination an Ruinen und Ruinösem ist als ein atmosphärisches Reflexionsgeschehen zu verstehen.

  • von Imad Mustafa
    39,00 €

    Der Islam in Deutschland unterliegt einer diskursiven Dynamik, die muslimisches Leben immer wieder als problematischen Gegenspieler westlicher Kultur und Zivilisation entwirft. Die Politik ist davon nicht ausgenommen: Bedrohungsszenarien, Kulturängste und Ausgrenzungen sind sowohl in Parteien als auch bei Bundestagsabgeordneten zu finden. Imad Mustafa spürt anhand von Parteiprogrammen und Debatten auf Bundes- und Landesebene seit 2015 der Konstruktion dichotomer Differenzordnungen nach. Damit stellt er nicht nur die dominierenden Deutungsmuster im Parteiensystem hinsichtlich Islam und Muslim*innen heraus, sondern zeigt auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Parteien auf.

  • von Volker Gottowik
    54,00 €

    Die Wahrnehmung des Islam in Indonesien ist radikal auf seine lebensfeindlichen bis gewaltbereiten Komponenten verkürzt. Dagegen setzt Volker Gottowik einen anderen Akzent. Er fokussiert auf heterodoxe Praktiken, die im Kontext von Pilgerfahrt und Heiligenverehrung auf Java untersucht werden. Dazu gehören ritualisierte Sexualkontakte (ritual seks), die Pilger untereinander eingehen, um den Segen des verehrten Heiligen zu empfangen. Im Zentrum der Analyse stehen die gesellschaftlichen Reaktionen auf solche Praktiken. Die Rückschlüsse, die daraus gezogen werden, zeigen deutlich: Eine erweiterte Perspektive auf Islam und Islamisierung ist dringend notwendig.

  • von Amelie Bendheim, Georg Mein, Dieter Heimbockel, usw.
    12,80 €

  • von Peter Vignold
    49,00 €

    Der anhaltenden Diversifizierung des Superheld*innen-Genres in Film und TV geht eine Umbruchsphase voraus, in deren Fokus eine kritische Neuverhandlung von Männlichkeit(en) steht. Peter Vignold nähert sich diesem Umbruch aus einer gender- und medienkulturwissenschaftlichen Perspektive, die filmische Männlichkeit als Resultat medienästhetischer Prozesse begreift. Er interpretiert Marvels 'Infinity Saga' als Geschichte von Vätern und Söhnen, die im symbolischen Tod des Patriarchats aufgeht. Im Fokus der Betrachtung steht der Film Iron Man und dessen Konstruktion als filmhistorisches Museum der Männlichkeiten, das sich aus der Geschichte Hollywoods speist.

  • 16% sparen
    von Bernhard Hadolt
    38,00 €

    In health and medicine, imagining the future is essential in giving meaning to the past and the present and for propelling people into action. This is true not only at the level of individuals as they envision and carry out everyday activities and long-term plans but also for institutional practices framed by and unfolding within various socio-political ecologies and transfigurations. Hope and uncertainty are critical affective and knowledge-related modalities of such imaginations and assume vital meanings in policing, managing, and experiencing health, illness, and well-being. This volume brings together contributions from medical anthropologists who address this theme across various medical spheres, including the pragmatics of hope and uncertainty, the techno-sphere, health management, and individual and socially distributed emotions.

  • von Lothar Böhnisch
    35,00 €

    Verantwortung ist allgegenwärtig, denn die Menschen sind als soziale Wesen und in der gesellschaftlichen Arbeitsteilung aufeinander angewiesen. Lothar Böhnisch und Heide Funk legen mit dem Paradigma der Dialektik von Autonomie und Angewiesenheit sowie dem der Verletzlichkeit einen theoretischen Ansatz dafür vor. Das Konzept strukturiert unterschiedliche Sphären und Praxen der Verantwortung und bezieht soziologische und pädagogische Perspektiven aufeinander. So geht der soziologische Teil auf verschiedene Verantwortungsbereiche und ihre Geschlechtsbezogenheit ein, stellt Gesellschaftsmodelle der Verantwortung vor und analysiert Entgrenzungen sozialer Verantwortung. Im pädagogischen Teil wird Verantwortung als Grundkategorie pädagogischen Wissens und Handelns modelliert sowie ihre Bedeutung für eine an Kindern und Jugendlichen orientierte Schulreform herausgestellt.

  • von Pascal Goeke
    45,00 €

    Gemeinnützige Stiftungen operieren im 21. Jahrhundert gesellschaftsweit und begegnen ihren Umwelten mit sehr ambitionierten Wirkungsansprüchen. Auf den Wegen zu ihren Zielen sind sie an ihre Eigenschaften als Organisation gebunden und mit der Komplexität einer funktional differenzierten Weltgesellschaft konfrontiert. Zur wissenschaftlichen Analyse dieser Einrichtungen eignen sich daher besonders organisations- und gesellschaftstheoretische Ansätze. Die Autor*innen nehmen diesen doppelten Zugriff auf und leisten eine systematisch-soziologische Einordnung von Stiftungen und ihren Strukturen - Einsichten, die auch für Praktiker*innen aus dem Stiftungswesen höchst relevant sind.

  • von Monika Grubbauer
    39,00 €

    In wohnungspolitischen Debatten dient Hamburg vielfach als bundesweites Vorbild. Dennoch ist auch hier die Lage durch kontinuierlich steigende Mieten und Preise für breite Teile der Bevölkerung prekär. Die Beiträge dieses Bandes behandeln die Situation der Wohnungsversorgung in der Hansestadt und geben einen kritischen Überblick über zentrale Akteure, Instrumente und Konfliktfelder. Aus interdisziplinärer Perspektive zeigen sie historische Entwicklungspfade sowie aktuelle Lösungsansätze auf und analysieren relevante Kontroversen. So entsteht ein informativer Überblick über die Forschung zur Hamburger Wohnungspolitik, der auch für Praktiker*innen aus Stadtplanung und Politik neue Erkenntnisse bereithält.

  • von Johannes Bennke
    55,00 €

    Es gibt keine Kreativität ohne Obliteration - also ohne Überschreiben und Entwerten oder Vergessen und Vernichten. Johannes Bennke setzt erstmals die Obliteration ins Zentrum der Medienphilosophie und deckt im Anschluss an Emmanuel Levinas in ihr etwas bildlich Negatives auf. Als Differenzfigur erlangt die Obliteration gestalterische Sprengkraft sowie ethische und epistemologische Relevanz. Über Bildkonjunktionen als genuine Methode der Bildwissenschaft entsteht so eine Theorie der Kunst und eine Philosophie des Medialen nach Levinas, die sedimentierte Wissensformen erschüttert und im Zeichen eines Lebens mit Anderen erneuert.

  • von Daniel Fuhrhop
    50,00 €

    Viele Menschen suchen Wohnraum, doch Neubau löst das Problem nicht: Er ist teuer, verbraucht Fläche und belastet das Klima. Eine Lösung verspricht der 'unsichtbare Wohnraum' - ungenutzte Zimmer älterer Personen nach Auszug der Kinder. Daniel Fuhrhop untersucht das Potenzial der Wohnsuffizienz anhand sozialer Programme wie der Vermittlung von Wohnpaaren nach dem Modell 'Wohnen für Hilfe', dem Umbau von Wohnungen, dem Umzug sowie sozialer Wohnraumvermittlung. Sein Fazit: Insgesamt können so jährlich 100.000 Wohnungen entstehen - ohne Klimabelastung und mit der Chance auf Nähe und Nachbarschaft.

  • von Karl Philipp Ellerbrock
    55,00 €

    Für Leben und Werk des Dichters und Kunstkritikers Charles Baudelaire (1821-1867) spielt Paris, das mit den baulichen Veränderungen unter Napoleon III. und Haussmann zur Metropole wird, eine zentrale Rolle. Baudelaire entwirft Denkbilder städtischer Moderne, wenn er etwa die Anschauung der Menge in eine bedrohliche Meereskulisse verwandelt. Das Ich, vorgestellt im Gefährt des Schiffes, droht unterzugehen. Die Beiträge des Bandes stellen Baudelaires Analyse zeitgenössischer Lebenswelt neu vor. Dabei finden rezeptionsgeschichtliche Perspektiven auf sein Werk ebenso Berücksichtigung wie die grundsätzliche und aktuelle Frage, welche Rolle dichterische, besonders lyrische Sprache für die Ausbildung von kritischem Bewusstsein und differenziertem Sprachvermögen spielt.

  • von Ingo Pohn-Lauggas
    14,99 €

    Die 'Zeitschrift für Kulturwissenschaften' dient als kritisches Medium für Diskussionen über 'Kultur', die Kulturwissenschaften und deren methodische Verfahren.Vermittlung als gesellschaftliche Praxis tritt an unterschiedlichen Stellen auf - besonders darauf angewiesen ist allerdings der Austauschprozess zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die Beiträger*innen fragen nach der gesellschaftlichen Verantwortung und dem Stellenwert von Wissenschaft angesichts gegenwärtiger Krisen wie der Pandemie oder Kriegen. Darüber hinaus stehen die Wissensvermittlung im Bereich Kunst sowie die Rolle von Vermittlung im intergenerationalen Austausch im Fokus - ebenso wie exemplarische Einblicke in Praxisfelder der Vermittlung im Museum.

  • von Mirjam Kreuser
    29,00 €

    Wie steht es um die crip-queere Sichtbarkeit auf der Theaterbühne? In der Beschäftigung mit Performances von behinderten und queeren Künstler*innen befragt Mirjam Kreuser die Theaterwissenschaft im Allgemeinen und die phänomenologische Aufführungsanalyse im Besonderen zu ihrer normativen Orientierung. Die Analyse der Performance-Reihe Criptonite (Konzept: Nina Mühlemann, Edwin Ramirez) beschäftigt sich nicht nur mit dem sogenannten cripping und queering als ästhetische, sondern auch als wissenschaftliche Praxis. Das Ergebnis ist ein Vorschlag hin zu einem Entwurf von Kompliz*innenschaft in künstlerischer und akademischer Praxis.

  • von Juliane Kanitz
    49,00 €

    Religion existiert nicht im luftleeren Raum. Sie ist gebunden an Orte und Gebäude, lokale Gepflogenheiten und regionale Mentalitäten. Auch die vermeintlich säkulare Stadt erweist sich bei näherer Betrachtung als religiös geprägter Raum. Kirchtürme und Minarette sind weithin sichtbare Manifestationen von Transzendenz. Umgekehrt schreiben sich die Materialität des Stadtraums, seine soziale Schichtung und kulturelle Diversität in das religiöse Leben ein. In einer qualitativ-empirischen Untersuchung neuer Stadtquartiere beschreiben die Autor*innen Prozesse und Strukturen der Verräumlichung von Religion im urbanen Raum und interpretieren diese vor dem Hintergrund aktueller sozialwissenschaftlicher Debatten.

  • von Christopher Dell
    30,00 €

    Weltweite Migration, der Klimawandel sowie ökonomische und politische Krisen bringen gängige Stadtplanungsverfahren an ihre Grenzen. Die Stadt weist immer weniger die Eigenschaften eines homogenen Objekts auf und zersplittert stattdessen in vielfältige materiale Zusammenhänge situierten Handelns. In diesem Kontext perspektiviert Christopher Dell erstmals raumtheoretische Grundlagentexte der Gegenwart, die sich mit dem Verhältnis von Raum und Handlung auseinandersetzen. Er entwirft eine Raumtheorie des Städtischen, deren Quintessenz lautet: Konstruktives Handeln mit Unbestimmtheit in Gefügen menschlicher und nicht-menschlicher Akteure kann als Grundlage der Raumtheorie gedacht werden.

  • von Tim Seitz
    40,00 €

    In der Praxis des Nudging wird die Sanftheit der Verhaltensbeeinflussung zum epistemischen Problem: Verhalten soll unbemerkt beeinflusst werden, doch erst durch den Nachweis von Verhaltensänderungen gewinnt das Konzept seine Überzeugungskraft. Tim Seitz untersucht ethnografisch die praktische Herstellung von Nudges. Er rekonstruiert miteinander verwobene Prozesse der Problematisierung, Lösungsentwicklung und Evidenzproduktion und macht deutlich: Nudging muss die Experimentalbedingungen immer erst schaffen, unter denen sich sanft regieren lässt.

  • von Katia Schorn
    62,00 €

    Im Krimi regnet es immer - so eine gängige und von Lesern und Leserinnen sowie der Wissenschaft geteilte Meinung. Doch stimmt das eigentlich? Das Wetter im Kriminalroman wird vielfach nur als Beiwerk wahrgenommen und wurde bisher auch in der literaturwissenschaftlichen Forschung meist vernachlässigt. Katia Schorn ändert das und analysiert im Rahmen eines historischen Durchgangs die Funktionsgeschichte des Wetters im französischen Kriminalroman. Anhand ausgewählter Texte von den Vorläufern im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart entwickelt sie eine gattungspoetologische Annäherung an meteorologische Phänomene im Kriminalroman - und zeigt, dass in Krimis durchaus die Sonne scheint.

  • von Hamida Behr
    44,00 €

    Lerngruppen in Schulen und Hochschulen sind heute religiös sowie weltanschaulich divers - und Lernende von unterschiedlichen Diskriminierungen betroffen. Hamida Behr widmet sich marginalisierten Personen und konzipiert einen religionspädagogischen Ansatz, der Bildungsprozesse für alle ermöglicht. Auf Basis friedenspädagogischer Überlegungen nutzt sie Methoden aus der Theaterpädagogik, um in einem beispielhaften Seminar mit deutschen und jordanischen Studierenden konflikthafte biografische Erfahrungen wie abwertende Narrative und Othering zu überwinden. Anhand neu formulierter didaktischer Prinzipien können Pädagog*innen wiederum positive Veränderungen bewirken. So entsteht ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung einer problemorientierten Religionspädagogik, die der Diversität unserer Gesellschaft und ihrer Ungleichheitsstrukturen Rechnung trägt.

  • von Hanna Wüller
    39,00 €

    Die Krise, in der sich berufliches Pflegehandeln befindet, führt dazu, dass Krankenhausbetten nicht belegt werden können, da nicht ausreichend Pflegepersonal zur Verfügung steht. Hanna Wüller ordnet diese Situation in die feministischen Debatten im Zuge der Care-Krise ein und macht die Relevanz von Machtverteilungen sowie den Einfluss materieller Aspekte deutlich. Eine Verknüpfung von Pflegewissenschaft, Science and Technology Studies, Neuen Materialismen und der Objektiven Hermeneutik ermöglicht erweiterte theoretische und methodische Zugänge zur Betrachtung dieses Phänomens. Daraus ergeben sich wertvolle Anschlusspunkte sowohl für die Pflegetheorie als auch für deren Praxisentwicklung.

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