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  • von Jorg Sternagel
    35,00 €

    Als Mitte und Mittelndes befinden Medien sich in einem grundsätzlichen Dazwischen, das geeignet ist, falschen Gegensätzen zugunsten eines spannungsreichen Sowohl-als-auch zu entkommen. Aus kunst-, kultur- und medienphilosophischer Perspektive fragen die Beiträger*innen des Bandes nach den Erscheinungsweisen eines medialen Zwischenraumes. Wenn wir die Mitte nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich denken - nämlich als Weg und Bewegung der Vermittlung - geraten weitere Qualitäten des Medialen in den Blick. Gegenüber einem vermittlungs- und formvergessenen Denken gilt es, die Bedeutung des Dazwischen hervorzuheben, durch die die Gegenstände geistiger Bezugnahme erst zu dem werden, was sie sind.

  • von Ulf Otto
    45,00 €

    Was kann eine Re-Lektüre ausgewählter Schriften von Christopher Balme zu einer Standortbestimmung der Theaterwissenschaften beitragen? Die Beiträger*innen stützen sich auf wichtige Impulse des renommierten Theaterwissenschaftlers und stellen vor allem Fragen der (globalen) Theaterhistoriografie sowie postkoloniale Ansätze der Aufführungsanalyse in den Vordergrund. Sie diskutieren Begriffe der Öffentlichkeit und der Institutionalisierung von Theater, vertiefen Aspekte der Medialität und Intermedialität des Theaters und hinterfragen seine 'Legitimationsmythen'. Somit ergibt sich ein facettenreicher Einblick in zentrale Diskurse über das Theater - und ein Anstoß zu interdisziplinären Debatten.

  • von Marten Weise
    39,00 €

    Der Dialog ist für die einen das Versprechen gelingender Kommunikation, für die anderen ein überholtes Ideal. Marten Weise zeigt in einer interdisziplinär angelegten Studie, dass sich die Lücke zwischen Lobpreisungen und Abgesängen schließen lässt. Er setzt bei der Unmöglichkeit des Denkens 'nach der Shoah' an und erkundet in exemplarischen Untersuchungen der europäischen Literatur-, Theater- und Theoriegeschichte die Spannungen und Widersprüche im Verhältnis zum 'Anderen', ohne die der Dialog nicht zu greifen ist. So macht er zwischenmenschliche, soziale und politische Vorgänge als prinzipiell unabschließbares Sprachgeschehen fassbar und eröffnet einen Spielraum für die Aushandlung und das Aushalten von Dissens und Differenz.

  • von Phil C. Langer
    35,00 €

    Trans* ist zur ultimativen Projektionsfläche in einem politisch und emotional aufgeladenen Kulturkampf avanciert. Die Beiträger*innen nutzen die gesellschaftskritische und emanzipatorische Tradition der Psychoanalyse, um jenseits von Vereinfachungen und Stigmatisierungen über Transgeschlechtlichkeit nachzudenken. Dabei widmen sie sich auch den pathologisierenden Diskursen, welche die Psychoanalyse selbst beschäftigen, und ergänzen psychotherapeutische, soziologische und historische Blickwinkel. Diese Methodik erlaubt es, die tiefenstrukturellen Veränderungen des Geschlechterverhältnisses zu theoretisieren und sich so dem Neuen zu öffnen, das trans*-Subjekte in die Welt bringen.

  • von Stephan Mühr
    39,00 €

    Das Unendliche überlastet unsere Einbildungskraft: Wir können es denken, aber wir vermögen es nicht, seine Ausmaße zu erfassen. Wie ist in der europäischen Kulturgeschichte mit dieser Inkommensurabilität des Unendlichen umgegangen worden? Stephan Mühr behandelt das Phänomen nicht als essentiell-gegebenes, mathematisches Problem. Stattdessen erörtert er die jeweiligen Semantisierungen als Narrative, denn diese übertragen die ontologische Indifferenz des Unendlichen paradoxerweise in konkrete Darstellungen. An Fallbeispielen von Parmenides bis Popper wird somit deutlich, wie etwas erzählt wird, das nicht bestimmt werden kann.

  • von Justus Duhnkrack
    47,00 €

    Öffentliche Kunstförderung polarisiert und die gesellschaftliche Debatte darüber wird zumeist auf politische Schlagworte verkürzt. Justus Duhnkrack analysiert das multipolare Interessengeflecht in der öffentlichen Kunstförderung und enthüllt den Verteilungskonflikt, den Gesetzgeber und Verwaltung regelmäßig zu bewältigen haben. Aufbauend auf der Auseinandersetzung mit grundlegenden ökonomischen, historischen und soziologischen Legitimationsansätzen legt er den rechtlichen Ordnungsrahmen dar und stellt politische Lenkungspotentiale sowie Stellschrauben des Interessenausgleichs heraus, wobei er Best-Practice-Standards für eine sachgerechte öffentliche Kunstförderung praxisnah erläutert.

  • von Elena Köstner
    39,00 €

    Leben in der 'Patrix': In der patriarchalen Matrix bestimmt das Männliche die Welt. Indem es sich zur alleinigen Norm erhebt, blendet es alle nicht der (cis) männlichen Norm entsprechenden Menschen aus. Die Beiträger*innen des Bandes setzen sich kritisch mit diesem Konzept auseinander, liefern eine systemische Rückbindung in historischer Tiefe und diskutieren die Geschlechtlichkeit von Objekten, Strukturen und Hierarchien in intersektionaler Perspektive. Die Verflechtungen der Machtstrukturen werden dabei ebenso in den Blick genommen wie die unterschiedlichen Dimensionen der Diskriminierung. Ausgehend von Rebekka Endlers 'Das Patriarchat der Dinge' vertiefen und erweitern die interdisziplinären Forschungsbeiträge dessen zentrale Thesen.

  • von Malte Letz
    29,00 €

    Globales Lernen in Museen hat das Ziel, die historisch bedingten Verbindungen zwischen Globalem Norden und Globalem Süden sichtbar zu machen und daraus Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft zu entwickeln. Malte Letz und Juliane Lippok stellen basierend auf der langjährigen Arbeit des Jugend im Museum e.V. erstmals einen Werkzeugkasten vor, der es Praktiker*innen der entwicklungspolitischen Bildung sowie der Bildung und Vermittlung in Museen ermöglicht, gemeinsam Projekte zu realisieren.

  • 15% sparen
    von Linus Eusterbrock
    33,00 €

    The cultural practices of hip-hop have been among people's favorite forms of popular culture for decades. Due to this popularity, rap, breaking, graffiti, beatboxing and other practices have entered the field of education. At the intersection of hip-hop and music education, scholars, artists, and educators cooperate in this volume to investigate topics such as representations of gangsta rap in school textbooks, the possibilities and limits of working with hip-hop in an intersectional critical music pedagogy context, and the reflection of hip-hop artists on their work in music education institutions. In addition, the contributors provide ideas for how research and theory can be transferred and applied to music educational practice.

  • von Robert Hugo Ziegler
    40,00 €

    Reaktionäres Denken ist wieder in Mode. Aber was ist das eigentlich? Wodurch unterscheidet es sich von anderen Formen des Denkens? Und welche philosophischen Instrumente können gegen dessen erneutes Erstarken wirken? Robert Hugo Ziegler analysiert beispielhaft Autoren wie Jünger, Heidegger, Schmitt und Rand und schlägt einen systematischen Begriff des reaktionären Denkens vor. Damit entmystifiziert er eine Diskursform, die letztlich nur in der eigenen Mystifizierung besteht, und bezieht auch politisch Stellung gegen das Wiederaufleben der Reaktion.

  • von Sonja Kirschall
    55,00 €

    Welche Funktion hat der Tastsinn für die Sinnlichkeit von Film? Filmtheoretische Konzeptualisierungen, die diese Frage zu beantworten versuchen, sind seit mehr als zwei Jahrzehnten maßgeblich von Gegenüberstellungen 'optischer' und 'haptischer' Bilder bestimmt. Sonja Kirschall nimmt eine kritische Revision dieses Denkens vor, indem sie es einerseits mit seiner eigenen etwa hundertjährigen Konzeptgeschichte, andererseits mit den teletaktilen ästhetischen Praktiken der seit 2010 in den sozialen Medien produktiven ASMR-Community konfrontiert. Aus der Kombination von kritischer Theoriearbeit mit ästhetischer und Erfahrungsanalyse entwickelt sie so eine ordnende Zusammenschau möglicher Modi filmischer Tastsinnlichkeit und eine hapto-taktile Art der Filmanalyse.

  • von Ute Scharfenberg
    52,00 €

    Wie kann das Theater unsere heutigen opaken Wirklichkeitsverhältnisse vermitteln? Und wie können Bühnenaktionen Vorstellungen von Zusammenhang und Sinn mobilisieren? Ute Scharfenberg analysiert erstmals zeitgenössische Theatertexte, die mit außerordentlich hohen Komplexitätsgraden der Darstellung experimentieren. Die komplizierten 'Verflechtungsfabeln' bringen Figuren und Ereignisse in oft überraschende Korrespondenzen und fordern ein kritisch-assoziatives Imaginieren und deutendes Interpretieren heraus. Ihre neuartigen Techniken verleihen der Darstellungs- wie auch der Zuschaukunst eine eminente Produktivität.

  • von Felix Hasebrink
    49,00 €

    Filmen sieht man nicht vollständig an, wie sie gemacht wurden. Einblicke in ihre Herstellung liefern jedoch andere Filme: Making-ofs, Filme über Filmproduktion, die sich bis ins frühe Kino zurückverfolgen lassen. Making-ofs breiten sich in der post-kinematografischen Medienkultur des frühen 21. Jahrhunderts explosionsartig aus. Felix Hasebrink analysiert ihre Formen und Verbreitungswege in unterschiedlichen Kontexten: Dokumentarfilm, Home Video, Social Media und Festivalkino. In dieser Perspektive sind Making-ofs weitaus mehr als filmindustrielles Marketing - sie machen darauf aufmerksam, wie das Medium Film heute seine eigenen Produktionsbedingungen ästhetisch bearbeitet.

  • von Hans Michael Piper
    29,50 €

    Die Universität ist die größte Forschungs- und Bildungsorganisation unserer Gesellschaft und bildet dennoch einen weißen Fleck in der öffentlichen Wahrnehmung. Als Wissenschaftler und ehemaliger Universitätspräsident macht Hans Michael Piper deshalb die Innenwelt dieser Institution verständlich: Er erklärt, warum Studierende in ihrer Studienzeit eine entscheidende gesellschaftliche Prägung erfahren, warum Professor*innen egoistisch sein müssen oder warum hundert Gremien der Freiheit von Lehre und Forschung dienen - und was diese Freiheit gefährdet. Seine persönlichen Erfahrungen machen die Komplexität des deutschen Hochschulsystems sichtbar und verdeutlichen die Bedeutung der Universität als Bildungseinrichtung.

  • von Vernessa Wagner
    45,00 €

    Wie berichteten deutsche und englische Zeitungen des 19. Jahrhunderts über Wirtschaftskrisen ihrer Zeit? Wie erklärten sie wirtschaftliche Störungen, wie bewerteten sie die Ereignisse? Und entstanden während der ersten kapitalistischen (Weltwirtschafts-)Krisen bereits Narrative, die bis heute fortwirken? Vernessa Wagner nimmt diese Aspekte mittels einer vergleichenden Analyse der Berichterstattung ausgewählter deutscher und englischer Zeitungen zu den Wirtschaftskrisen der Jahre 1847 und 1857 erstmals in den Blick. Dabei stellt sie heraus, dass Sprache und Struktur dieser Krisengeschichten mindestens so unterhaltsam wie modern sind - und erklärt, was Wetter, Krankheit, Getreide und Mode damit zu tun haben.

  • 21% sparen
    von Matt Hern
    31,00 €

    Can friendship as a political practice offer enough traction to imagine a borderless world? The startling contemporary rise in aggressive ethno-nationalism and end-times ecological crises have the same root: an inability to be together with humans as much as the natural world. Matt Hern and Am Johal suggest that porous renditions of being-together animated by friendship can spark a repoliticization of the political to surpass the foreclosures of the state, speak to a freedom of movement, and find renovated relationships with the more-than-human. This volume includes interviews with Jean-Luc Nancy, Leela Gandhi and Leanne Simpson.

  • von Wolf-Rüdiger Wagner
    47,00 €

    Eisenbahn und Telegrafie stehen im 19. Jahrhundert für die Beschleunigung und Ausweitung gesellschaftlicher Beziehungen. Wie Wolf-Rüdiger Wagner zeigt, entsprach die im deutschsprachigen Raum übliche Kurrentschrift nicht mehr den Anforderungen an schriftliche Kommunikation. Als 'Beschleunigungsmittel des Gedankenverkehrs' bot sich die Stenografie an. Ihre Nutzung als Verkehrsschrift setzte jedoch eine Einheitskurzschrift voraus. Zu deren Einführung kam es aber erst 1924 nach langwierigen Verhandlungen auf Druck der Reichsregierung. Anhand von Presseberichten und Archivtexten bietet der Band einen Einblick in die vielschichtigen Beziehungen zwischen gesellschaftlichen, technischen und kulturellen Entwicklungen sowie den Veränderungen im Bereich der Kommunikation.

  • von Florian Arnold
    29,00 €

    Von A wie Algorithmus bis Z wie Zukunft: Die Beiträge einschlägiger Wissenschaftler*innen erschließen eine große Vielfalt von Facetten der Digitalisierung. Sie bieten neben einer kompakten Einführung des jeweiligen Begriffs einen Überblick über zentrale Debatten und Gegenstandsbereiche sowie eine Auswahlbibliographie für die weiterführende Lektüre. Damit eignet sich dieses ABC nicht nur für ein akademisches Publikum, sondern stellt für alle am Thema Interessierten ein verlässliches Kompendium zur Theorie und Geschichte der Digitalisierung dar.

  • von Ruben Tecklenburg-Rapske
    54,00 €

    Wie kann das Fundament einer Theorie beruflicher Didaktik aussehen, die den Anspruch der Prozessorientierung in aller Tiefe und Breite aufnimmt? Ruben Tecklenburg-Rapske verknüpft zentrale Ansätze der Philosophie, Bildungstheorie und Didaktik. Er entwickelt so miteinander verzahnte, modellhafte Vorschläge, die bestehende theoretische Grundlagen ergänzen oder ersetzen. Die pädagogisch didaktische Theorie wird dadurch als eigenständig erfahrungsbezogener Zusammenhang von Begriffen, Urteilen und Schlüssen fassbar, in dem komplexe Themen und Fragen der Berufspädagogik neu diskutierbar sind.

  • von Ronald Röttel
    49,00 €

    '[L]auter schönes Layout!' - Seit 1960 tritt ein Element der Literatur, nämlich ihr werbender Paratext, verstärkt auf den Plan. Was bedeutet es für das Verhältnis von literarischem Werk und verpackendem Beiwerk, wenn Autor*innen ihren Geltungsbereich auf die Gestaltung von Covern, Buchumschlägen und Layout ausweiten? Ronald Röttel zeigt, wie Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Auseinandersetzung mit alltäglicher Konsumästhetik, Pop Art und popkulturellen Typografien in Zeitschriften ein Interesse für die Ästhetik ihrer Verpackung und Oberfläche gewinnt. Dazu analysiert er u.a. psychedelische Typografie, raubkopierte Punk-Typografie sowie ¿glatte¿ New Wave-Layouts - und gibt so einen Einblick in ein wenig erforschtes Feld der Medienästhetik.

  • von Anja Kafurke
    55,00 €

    Die 1957 gegründete 'Aktion Gemeinsinn e.V.' förderte die Zivilgesellschaft und das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland, indem sie Werbekampagnen für gemeinnützige Zwecke in den Massenmedien veröffentlichte. Basierend auf einem breiten Quellenkorpus untersucht Anja Kafurke erstmals das Wirken dieser zivilgesellschaftlichen Initiative über einen Zeitraum von knapp 60 Jahren. In einem diskursanalytischen Zugriff nimmt sie die Werbekampagnen als solche sowie die Gesellschaft, in der diese produziert und rezipiert werden, in den Blick. So entsteht ein umfassender Beitrag zur Erforschung der Zivilgesellschaft, der auch den Blick für heutige Debatten und Entwicklungen schärft.

  • von Friedemann Burkhardt
    45,00 €

    Die Bevölkerung in den deutschsprachigen Ländern Europas internationalisiert sich und weist eine große Pluralität auf. Diesen Entwicklungen gegenüber immun bleiben die meisten christlichen Gemeinden, was ihre gesellschaftliche Relevanz einschränkt. Friedemann Burkhardt widmet sich dem weitgehend unerforschten Komplex von Interkulturalität und Gemeinde. Er betritt mit seinen Impulsen für mehr Interkulturalität Neuland und eröffnet grundlegende theologische und gemeindepraktische Zugänge zum Interkulturalitätsbegriff. Somit plausibilisiert er den Interkulturalitätsbegriff im Sinne von Drittkulturalität als kirchentheoretische Schlüsselperspektive und legt Grundzüge einer Theorie interkultureller Gemeindeentwicklung vor.

  • von Thomas Gartmann
    35,00 €

    Das Nachbauen mittelalterlicher Instrumente dank Bildquellen und musiktheoretischer Traktate oder das 'Einpflanzen' von Alltagsgegenständen in Landschaften, um so das Begriffspaar Natur-Kultur neu zu verhandeln - diese Beispiele zeigen, wie Kunst als Mittel zur Erkenntnisgewinnung die Wissenschaft bereichert. Die Beiträger*innen experimentieren mit der Verbindung von Kunst und Wissenschaft und richten besonderes Augenmerk auf die noch junge Disziplin der Designforschung sowie deren gesellschaftliches Engagement. Dabei illustrieren sie nicht nur die Bandbreite der Forschung in und mit den Künsten, sondern stellen auch Verbindungen zur Grundlagen-, anwendungsorientierten und aktivistischen Forschung her.

  • von André Schmiljun
    30,00 €

    Brauchen Roboter moralische Kompetenz? Die Antwort lautet ja. Einerseits benötigen Roboter moralische Kompetenz, um unsere Welt aus Regeln, Vorschriften und Werten zu begreifen, andererseits um von ihrem Umfeld akzeptiert zu werden. Wie aber lässt sich moralische Kompetenz in Roboter implementieren? Welche philosophischen Herausforderungen sind zu erwarten? Und wie können wir uns und unsere Kinder auf Roboter vorbereiten, die irgendwann über moralische Kompetenz verfügen werden? André und Iga Maria Schmiljun skizzieren aus einer humanistisch-philosophischen Perspektive erste Antworten auf diese Fragen und entwickeln einen didaktischen Einstieg in das Thema für die Grundschule.

  • 14% sparen
    von Vanessa Agnew
    30,00 €

    In exile and migration, the things that forcibly displaced people take with them become mobile testimonies of defiance, mourning, creativity, and rejuvenation. Through a series of scholarly essays and autobiographical vignettes, this richly illustrated volume draws on such observations to examine the meanings that possessions assume when they are wrenched from their original contexts. The contributors to this collection shine an intimate spotlight on those who are driven from their homes by conflict and forced into exile by authoritarian regimes. In so doing, the contributors underscore the necessity for civil societies to support academic freedom and the work done by critical thinkers worldwide.

  • von Rosanna Umbach
    49,00 €

    Welche visuellen Politiken des Familialen bestimmen das Bildprogramm der Zeitschrift 'Schöner Wohnen'? Zwischen Bild und Text verstetigt sich das Ideal der heteronormativen Kleinfamilie. Zugleich avanciert die Familie seit den 1960ern zum Schauplatz gesellschaftspolitischer Umordnungsprozesse, die ausgehend von feministischen Interventionen ins 'Private' das Gewohnte in Frage stellen und sich im Display der Zeitschrift niederschlagen. Rosanna Umbach perspektiviert die ambivalenten Gleichzeitigkeiten der (Bild-)Diskurse von Wohnen, Gender und Familie kritisch und zeigt, wie sie zwischen Emanzipation und Einfamilienhaus, Weltraumküchen und demokratischem Wohnzimmer, Rationalisierung und 'sexueller Revolution' oszillieren.

  • von Simone Horstmann
    45,00 €

    Wer von 'Ökologie', 'Nachhaltigkeit' oder 'Schöpfung' spricht, denkt die Tierethik immer schon mit - so eine gängige These. Tatsächlich zeigen die Diskurse der vergangenen Jahre aber deutlich, dass das Anliegen einer Tierethik, die Tiere als individuelle Subjekte moralisch berücksichtigt, nicht automatisch mit den abstrakten, entindividualisierten Kalkülen der Ökologie in Einklang zu bringen ist: 'Ökologische Ethiken' fordern zwar Rechte für Flüsse, Berge, Pflanzen und ganze Planeten, lassen die Ansprüche von Tieren aber meist außen vor. Simone Horstmann zeigt, wie ökologische Argumente in den Theologien zum neuen Einwand gegen die moralischen Ansprüche von Tieren wurden - und wie dadurch das Risiko steigt, Gewalt an Tieren zu legitimieren.

  • von Silvia Henke
    35,00 €

    Wie lässt sich ästhetisches Denken offenlegen? Die Beiträge des Bandes folgen dazu der Spur bestimmter Begriffe wie Urteil, Synthese, Widerstand, Bildung, Berührung, Essay oder Predigt und machen sie als Praktiken ästhetischen Denkens sichtbar. In neun Essays verschieben sie dabei die Grenzen zwischen Kunst und Ästhetik, indem sie besonders poetische, visuelle und rhetorische Wirkungen von Gestaltungs-, Schreib- oder Filmarbeiten in den Fokus stellen. Dabei wird deutlich: Das Ästhetische verleiht dem 'Wissen', der 'Kritik' oder auch dem 'Schöpferischen' einen ebenso befremdlichen wie singulären Sinn.

  • von Dana Steglich
    45,00 €

    Aleatorische Texte transformieren klassische Buchformate und Lektürekonventionen - so eine gängige These. Zugleich lassen unkonventionelle Textgestaltungen aber auch Rückschlüsse auf grundlegende Rezeptionsweisen von Literatur zu: Texte, die als Loseblattsammlungen vorliegen, sich über verschiedene Einzelhefte zerstreuen oder in unterschiedlichen Reihenfolgen in den Buchhandel kommen, laden Leser*innen dazu ein, unverknüpfte Elemente miteinander zu verbinden und so den Akt der Formbildung selbst in die Hand zu nehmen. Die Beiträge widmen sich diesen spezifischen Dynamiken von (De-)Formation und Rezeption und werfen neue Perspektiven auf das bislang weitgehend produktionsästhetisch beleuchtete Phänomen ¿Aleatorik¿.

  • von Daniela Simon
    52,00 €

    Wie gehen Gesellschaften in Krisenzeiten mit kultureller Vielfalt um und auf welcher Wissensbasis werden Grenzziehungsprozesse in der Bevölkerung vollzogen? Daniela Simon zeichnet die konfliktreiche Entstehung und Umsetzung von Bevölkerungskategorien in politische Praxis anhand der Geschichte der Halbinsel Istrien in der späten Habsburgermonarchie nach. Dort entstand der Begriff des kulturellen 'Hibridismus', der Uneindeutigkeiten in der Kategorisierung der Bevölkerung bezeichnete, aber auch der Legitimierung von Gruppenzugehörigkeiten auf der Basis von Hybridität diente. Das 'Modell Istrien' dient so als Blaupause für andere soziale Ordnungen, um Praktiken und Modi des Zusammenlebens in Vergangenheit und Gegenwart zu analysieren.

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