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  • von Florian Rötzer
    19,00 €

    Wir stehen vor einem kulturellen Umbruch der Kulturtechnik Lesen, die mit der Erfindung der Schrift begann und über den Buchdruck in die Digitalisierung mündete: Mit den 'Sprachmodellen' der lernenden Künstlichen Intelligenz treten neben die Menschen plötzlich unmenschliche maschinelle Leser, die alle Texte rezipieren und zu neuen Texten verarbeiten können. Sie lesen Texte als binär codierte Informationsströme und verstehen das Geschriebene nicht, sondern lernen eine wahrscheinliche Wortkombinatorik - aus der trotzdem Unerwartetes geschehen kann. Florian Rötzer wagt eine Nachlese und beantwortet die Frage, ob KI die menschlichen Leser*innen verdrängt oder ob die Kulturtechnik des Lesens durch die neuen Einflüsse nur revolutioniert wird.

  • von Korbinian Hollunder
    49,00 €

    Bildung ist ein Transformationsprozess des Welt- und Selbstverhältnisses eines Subjekts. Das Bildungssubjekt nimmt hier eine zentrale Rolle ein, indem es sich zu seinen erworbenen Überzeugungen über die Welt und der Strukturiertheit seines eigenen Selbst verhält. Korbinian Hollunder macht den Beitrag des Subjekts in diesen transformatorischen Bildungsprozessen in Auseinandersetzung mit Subjekttheorien, Reflexionsmodellen und der Achtsamkeitstheorie transparent - und zeigt darüber hinaus, dass transformatorische Bildungsprozesse dem Bildungssubjekt Möglichkeitsräume eröffnen, sich Selbstbestimmung im eigenen Leben zu erarbeiten.

  • von Alexa Lucke
    45,00 €

    Die transdisziplinäre Zusammenarbeit stellt die Fächer Literaturwissenschaft und Informatik vor die Herausforderung, ihre Theoriebildungen und Modelle neu zu perspektivieren. Die Beiträger*innen dokumentieren exemplarisch die spannungsreiche Verschränkung von digitalen und klassischen Methoden, fachlichen Standards sowie unterschiedlichen Forschungsgegenständen der beiden höchst differenten Wissenschaftskulturen. Aus der Sicht beider Disziplinen eruieren sie die epistemologischen Mehrwerte digitaler Modellierung oder evaluieren Tools für die Analyse literarischer Texte - und stoßen so durch die wechselseitigen methodologischen Perspektiven eine Revision facheigener Fragestellungen an.

  • 22% sparen
    von Susann Ludwig
    35,00 €

    The concept of la chance accounts for everyday knowledge production in uncertain contexts in Bamako, Mali, where university graduates constitute an educational elite strongest affected by unemployment. Graduates know that la chance decides whether they succeed or fail. Susann Ludwig shows that this concept embodies common sense as much as it offers the possibility of the extraordinary. Graduates play 'the game of la chance', in which success is defined by a continuation of play rather than an end goal. Providing an explorative experience to the reader, this study accounts for the elusiveness of la chance in the Bamako context and beyond.

  • von Martin Winterhalder
    45,00 €

    Welchen gesellschaftlichen Anspruch hat die Wissenschaft? Martin Winterhalder zeigt, dass in der Auseinandersetzung zwischen 'ganzheitlichen' und 'mechanistischen' Sichtweisen in den Lebenswissenschaften im frühen 20. Jahrhundert nicht nur theoretische Grundannahmen gegeneinanderstanden. Er erklärt anhand der neuropsychologischen Forschungen von Kurt Goldstein aus dem ersten und Cécile und Oskar Vogt aus dem zweiten Lager, wie die Wahl spezifischer Forschungsobjekte und Methoden zu gegensätzlichen Schlussfolgerungen - etwa zur 'Natur des Menschen' - führte. Die daran geknüpfte Frage nach der sozialen Autorität der Wissenschaft führt dabei an die Grenzen sowohl relativistischer als auch rationalistischer Wissenschaftstheorie.

  • von Hannah Judith
    52,00 €

    Der Mensch ist ein evolutives Wesen - also ist der Mensch auch ein religiöses Wesen? Evolutionsanthropologische Theoriebildungen legen diesen Schluss nah. Sie führen in ein interdisziplinäres Spannungsfeld zwischen natürlicher Selektion, kognitiver Disposition und bewusster Sinnsuche. Auf sozialwissenschaftlicher und erkenntnisphilosophischer Grundlage reflektiert Hannah Judith die Herausforderungen, die daraus für die Theologie und Evolutionsanthropologie gleichermaßen erwachsen. Sie fragt nach der erkenntnistheoretischen Verortung religiöser Vollzüge im Evolutionsprozess - und stellt so die evolutionsanthropologische Relativierung religiöser Sinnsuche als theologieproduktiven Faktor heraus.

  • von Christoph Borbach
    47,00 €

    Die Übertragungszeit, delay, von Impulsen und Signalen kann als flüchtiger Akteur einer Mediengeschichte verstanden werden. Delay-Medien wie die Sonographie, das Sonar oder Radar haben weitreichende Implikationen für aktuelle Medienkulturen. Dabei musste sich die Verdatung von Umwelten und Körpern als Funktion von Übertragungszeiten zunächst aber historisch beweisen. Christoph Borbach widmet sich in neun Fallgeschichten frühen Temporalisierungen von Räumen in Kontexten von u.a. Medizin, Post, Militär und Computertechnik. Innovativ beleuchtet er so die Medienkultur-, Wissens- und Praxisgeschichte des Akteurs Delay - von ersten Sensormedien im 19. Jahrhundert bis hin zu Infrastrukturen der Verarbeitung von Big Data in Echtzeit.

  • von Gunter Lösel
    39,00 €

    Spiel und Theater sind vielfältig verbunden, aber solange der Spielbegriff mit Harmlosigkeit assoziiert ist, nimmt er dem Theater Schärfe und Wirksamkeit. Gunter Lösel fragt deshalb nach einer Begriffserweiterung, die auch die dunkle Seite des Spiels umfasst. Zwischen Spiel, Wirklichkeit und Fiktion entwickelt er ein 'Dreiweltenmodell des Theaters' und geht der Frage nach, warum die Spezies Mensch ein performatives Spiel entwickelt hat, in welchem sie sich negative Handlungen oder konflikthafte Situationen vor Augen führt. Durch Verbindungen zu Spieltheorie, Gaming, Philosophie, Performance-Studies und KI entsteht ein Reflexionsraum, der so den Widerspruch zwischen Harmlosigkeit des Spiels und Wirkungsmacht des Theaters auflöst.

  • von Drehli Robnik
    29,00 €

    Antidemokratische Machtdurchsetzung und Beschwörungen einer 'Vollständigkeit' kennzeichnen den Faschismus von seinen historischen Erscheinungsformen bis zu seinen heutigen Ausprägungen. Rechte Mobilisierungen und Regimes dieser Art werden primär als autoritär angesehen. Drehli Robnik schlägt im Gegensatz dazu vor, sie als nihilistische Machtentfesselung in Dauerbewegung zu beschreiben. Diese Kennzeichnung des Faschismus, besonders des Nationalsozialismus, legen Siegfried Kracauers Schriften aus den 1930er und 1940er Jahren nahe. Dessen Analysen einer disruptiven und flexiblen Politik, die nicht zuletzt der Abschaffung von orientierenden Ideen und geteilter Wirklichkeit gilt, geben Aufschluss über die Gegenwart - und zeigen Kracauer im Kontext historischer wie aktueller Begriffsbildung als einen zutiefst politischen Denker.

  • von Katrin Degen
    49,00 €

    Wer definiert, was 'normal' ist? Die (extreme) Rechte und ihr Verhältnis zur Normalität sind komplex: Auf den ersten Blick erscheint Normalität als inhärente Eigenschaft, die für ein 'gutes Leben' oder eine 'gesunde Nation' unverzichtbar ist. Was aber, wenn das 'Abnormale' Teil des rechten Kollektivs ist? Katrin Degen rekonstruiert einen solchen diskursiven Aushandlungsprozess anhand nicht-heteronormativer Akteur*innen im rechten Kontext und zeigt, dass diese ihre politische Aktivität nicht als Widerspruch beschreiben. Stattdessen passt sich die (extreme) Rechte auf ihre eigene Weise aktuellen Begebenheiten an - was bei der Entwicklung von Interventionen berücksichtigt werden sollte.

  • von Roland J. Schuster
    43,00 €

    Interventionswissenschaft hat das Potential, nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Roland J. Schuster gibt einen umfassenden Einblick in Theorie, Praxis und Entstehungsgeschichte dieser besonderen Form der Wissenschaft. Aus trans- und interdisziplinärer Sicht widmet der Band sich der Bedeutung von Wissen und Bewusstsein in Bezug auf die menschliche Wahrnehmung und Kommunikation. Sieben Forschungsbeispiele zeigen auf, wie Veranstaltungsdesign, didaktische Interventionen oder Gruppenreflexionen neue Wege öffnen können - für ein Mehr an Kreativität in Praxis, Forschung und Lehre.

  • von Manuel Schulz
    50,00 €

    Ungeachtet ihres metaphysischen Ursprungs bildet die Kategorie des Seelischen bis heute für die soziologische Theoriebildung ein kaum hinterfragtes Konzept. Manuel Schulz kritisiert diese Leerstelle mit Blick auf das Werk Georg Simmels und entwickelt unter Rückgriff auf die Neue Phänomenologie eine leib- und existenzphilosophische Vergesellschaftungstheorie. Die so gewonnene Forschungsperspektive zeigt sich dabei nicht nur anschlussfähig an Arbeiten der Kritischen Theorie und der Subjektivierungsforschung, sondern eröffnet auch einen innovativen Rahmen für die Analyse der Herausforderungen, denen sich heutige Gesellschaften im Angesicht der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen gegenübersehen.

  • von Marijke Box
    45,00 €

    In der Hochphase der Neuen Sachlichkeit beginnen Mela Hartwig und Irmgard Keun ihre schriftstellerischen Karrieren. Sie setzen den Nüchternheitsdevisen ihrer männlichen Kollegen die Darstellung eines weiblich konnotierten inneren Erlebens entgegen und erzählen von den Grenzzuständen ihrer Protagonistinnen. Marijke Box geht anhand exemplarischer Lektüren den Kontinuitäts- und Transformationslinien der Prosa beider Autorinnen von der Weimarer Republik bis zum Exil und in die frühe Nachkriegszeit nach. Dabei interpretiert sie die Texte hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen mit den historisch-gesellschaftlichen Umständen und stellt die sozialen Dimensionen des Erlebens und Erzählens heraus.

  • von Jasmin Assadsolimani
    49,00 €

    In Literatur, Kunst und Populärkultur der fünfziger Jahre stößt man auf Unerwartetes und Faszinierendes. So dominiert im 'Wirtschaftswunderland' Deutschland scheinbar das Leichte der Unterhaltung und des Konsums. Von intellektueller Seite dagegen klingen die Erinnerungen an Krieg, Holocaust und Nationalsozialismus mit schwerem Pathos nach. Wie passen diese Gegensätze zusammen? Die Beiträger*innen legen anhand häufig übersehener Kulturphänomene wie den Liebesgeschichten in der Illustrierten 'Constanze' oder den Gedichten der jungen Münchnerin Dagmar Nick ein spannungsreiches Bild der BRD frei. Jenseits von eindimensionalen Zuschreibungen geben sie so neue Impulse für die kulturwissenschaftliche Erforschung der deutschen Nachkriegszeit.

  • von Marco Swiniartzki
    66,00 €

    Heavy Metal ist eine soziale Kraft, die uns viel über den zeitgeschichtlichen Wandel verraten kann. Ursprünglich ein Phänomen der Arbeiterklasse, eroberte die Musikkultur seit den 1970er Jahren neue soziale Milieus, Regionen, Medien und Märkte. Heavy Metal wurde dabei nicht nur zum Lebensinhalt vieler Fans, sondern auch zur Erwerbsarbeit, zum musikalischen und kommerziellen Experimentierfeld sowie zum sozialen Abgrenzungsinstrument. Erstmals nimmt Marco Swiniartzki diese Entwicklungen auf Grundlage eines breiten Quellenfundaments unter die Lupe. Zahlreiche Interviews mit Musiker*innen geben einen Einblick in die 1980er Jahre und zeigen: Die Sozialgeschichte des Heavy Metal und der gesamtgesellschaftliche Wandel dieser Zeit gehen Hand in Hand.

  • 17% sparen
    von Ralf Fucks
    24,00 €

    Liberal democracy is under pressure worldwide. It is challenged by anti-liberal movements and parties as well as by authoritarian regimes. Liberalism as a cross-party movement and a broad way of thinking has fallen into the defensive and is often associated with market radicalism, social coldness, and ecological ignorance. The contributors show that liberalism as a school of thought is not dead. In their essays, they present ideas and approaches for new liberal concepts to cope with the great challenges of our time: from climate change, globalization, and the digital revolution to transnational migration and the increasing systemic competition between democracies and authoritarian regimes.

  • von Stephen Griek
    49,00 €

    Was ist Architektur? Dieses scheinbar einfache Problem ist philosophisch äußerst umstritten. Stephen Griek fragt ausgehend von Nietzsches unerhörter Abschaffung der Wahrheit, ob sie einen Abgesang auf die Architektur bedeutet - oder ob sie im Gegenteil nicht die eigentliche Voraussetzung für ein untrügliches Verständnis von Baukunst ist. In einem Durchgang durch die abendländische Philosophie verfolgt er diesen Gedanken anhand Nietzsches Konzepts des 'Willens zur Macht' bis ins 'Jenseits von Gut und Böse' der westlichen Kultur, um die ungeheure Aufgabe von Architektur, Kunst und Wissenschaft neu zu formulieren.

  • von Mirjam Aeschbach
    48,00 €

    Nationen basieren auf Ein- und Ausschlussmechanismen, die in öffentlichen Mediendiskursen ausgehandelt werden. Im heutigen Europa sind Referenzen zu Religion und spezifisch zum Islam bei der Verhandlung nationaler Zugehörigkeit zentral. Bisherige Analysen öffentlicher Debatten zum Islam in Europa haben gezeigt, dass Fragen der Geschlechtergleichstellung im Vordergrund stehen und muslimische Frauen häufig Bilder kollektiver Differenz markieren. Mirjam Aeschbach legt anhand einer detaillierten Analyse aktiver Medienbeiträge muslimischer Diskursakteurinnen von 2016 bis 2019 dar, wie diese in der Öffentlichkeit Bilder nationaler Zugehörigkeit aufgreifen und sich aneignen - und wie diese Bilder so potentiell in Frage gestellt werden.

  • von Thomas G. Kirsch
    47,00 €

    Wer sich aufmacht, der Rede vom Plausiblen nachzuspüren, kommt zu einem eigenartigen Befund: In Alltag und Wissenschaft sind Aussagen, dass etwas 'plausibel' ist, nahezu allgegenwärtig. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass wissenschaftliche Konzeptualisierungen der im Begriff anklingenden Bedeutungen selten sind. Der Band bietet daher eine interdisziplinäre kulturwissenschaftliche Erkundung des Konzepts der Plausibilität und der Praxis des Plausibilisierens. Dabei beleuchten die Beiträger*innen soziokulturelle Erscheinungsformen, Modalitäten, Funktionsweisen, Dynamiken und Strategien des Plausibilisierens - jeweils in unterschiedlichen historischen und regionalen Kontexten.

  • 20% sparen
    von Gabriele Klein
    28,00 €

    What is 'materiality' in dance and performance? What role does 'the material' play in the formation for the cultural memory of ephemeral arts? The contributors to this volume examine concepts of materiality in dance and performance, the use of materials in artistic practices and the role of social media in changing the perception of time-based artefacts. The volume shows how the focus on materiality transforms contemporary artistic work and challenges established concepts of dance and performance research.

  • von Laura Breede
    49,00 €

    Fotografische Bilder stehen seit jeher im Spannungsverhältnis zwischen Evidenz und Konstruktion. Insbesondere die zunehmend komplexer werdenden Möglichkeiten fotografischer Bildproduktion im digitalen Raum stellen einen vermeintlichen Realitätsbezug in Frage. Basierend auf einer Diskursanalyse philosophischer sowie bild- und medientheoretischer Bildwahrnehmungskonzepte entwirft Laura Breede ein Analyseinstrumentarium, um fotografische Phänomene der Gegenwart im Schwellenbereich zwischen Fiktion und Dokumentation zu fassen. Fotokünstlerische Arbeiten von Andreas Gefeller, Thomas Demand, Andreas Gursky und Michael Reisch lassen sich damit als Unmögliche Wirklichkeiten kategorisieren.

  • von Kamal El Guennouni
    48,00 €

    Wie kann das marokkanische Familienrecht aus postkolonialer Perspektive analysiert werden? Im Gegensatz zur gegenwärtigen Forschungsliteratur, die oft ein vormodernes Gesellschaftsverständnis im Maghreb postuliert, wählt Kamal El Guennouni einen nichtlokalen Ansatz und arbeitet einen postkolonialen Rechtsbegriff heraus. In dieser multiplen Differenzierung herrscht eine Übersetzung multipler Ordnung vor, in der es zu keiner Kollision der verschiedenen Rechtsordnungen kommt. Er erforscht diese Prämisse qualitativ anhand von Grenzfällen im Familienrecht wie der Mehrehe und eröffnet durch eine makrohermeneutische Analyse nicht nur eine neue Perspektive für die Soziologie, sondern auch für andere Fachbereiche.

  • von Nadja Kutscher
    45,00 €

    Geburtenzahlen und Migration als Untergangsmythos: Der 'große Austausch' hat sich in den vergangenen Jahren zur wohl wichtigsten sinnstiftenden Erzählung der sogenannten Neuen Rechten entwickelt. Nadja Kutscher macht anhand einer Analyse einschlägiger Texte deutlich, wie auf vermeintlicher Faktenbasis mit rassistisch-sexistischen Markern ein Volksaustausch konstruiert wird. Der rassifizierte Feind erscheint hier als Gefahr für das deutsche Volk und die deutsche Frau. Es wird deutlich: Ziel dieses Narrativs ist nicht die Rettung eines - selbst in den Augen der Neurechten rein illusionären - deutschen Volkes, sondern die Zementierung von Grenzen und Verachtung.

  • von Gerald Schröder
    35,00 €

    Die Werkserie 'Ground Zero' der Künstlerin Isa Genzken entstand im Jahr der Weltwirtschaftskrise 2008 und gehört zu ihren zentralsten Arbeiten. Wie reflektieren ihre Assemblagen die traumatische Dimension von 9/11? Und wie kann der ironisch-kritische Kommentar einer Bildhauerin auf die Geschichte des Wiederaufbaus des World Trade Centers in New York genauer verstanden werden? Gerald Schröder legt erstmals eine ausführliche Analyse dieser Werkserie mit ihren vielfältigen Bezügen zu Bildender Kunst und Architektur vor, die er vor dem Hintergrund eines zunehmend fragil erscheinenden postfordistischen Wirtschaftssystems interpretiert.

  • von Matthias Rangger
    49,00 €

    Migration ist eines der zentralen Themen der Gegenwart. Migrationsphänomene spiegeln dabei nicht nur die machtvolle Bestimmtheit der sozialen Welt, sondern auch ihre grundlegende Unbestimmtheit. Matthias Rangger geht der Frage nach, wie Bildung unter dieser Bedingung gedacht werden kann. Mittels der Modellierung hegemonietheoretischer Perspektiven leistet er eine migrationspädagogische Akzentuierung eines politisch gedachten Bildungsbegriffs in einer postkolonialen Welt. Bildung zeigt sich hier als Bewegung, die nach einem grundlegend anderen Verhältnis zu sich selbst, zu anderen und zur Welt sucht, um darüber bessere Lebensbedingungen für alle zu ermöglichen.

  • von Marlen Freimuth
    47,00 €

    In welchem Spannungsfeld stehen Unheimliches und Architektur in Büchern, Comics oder Filmen? Marlen Freimuth identifiziert Architekturen des Unheimlichen als Architektouren: Es handelt sich um Architekturen, die einerseits die Signatur des Unheimlichen tragen und andererseits und zugleich um Architekturen, die das Unheimliche in, mit und durch seine Bewegung, Bewegtheit und Beweglichkeit errichtet. Architekturen des Unheimlichen konstellieren sich so als labyrinthische Konstruktionen, deren räumliche Struktur oszilliert und die nie mit sich identisch sein werden. Mithilfe eines psychoanalytischen Begriffskatalogs, der diese spezifischen Modalitäten signifiziert, gilt die Analyse konkreten Beispielen in Werken wie Danielewskis 'House of Leaves' oder Vincenzo Natalis 'Cube'.

  • 15% sparen
    von Dalya Markovich
    33,00 €

    Culture is constructed, negotiated, managed, and shared by various ideological, political, and moral reasonings which manifest themselves tangibly and intangibly in public monuments, architecture, memorial sites, theaters, museums, orchestras, and heritage associations. The contributions to this volume explore the intersection of cultural heritage and nationality in societies that are characterized by national, multi-national, and post-national concepts. They question the roles that cultural heritage plays in its various contexts, and the ways in which ideology functions to produce it.

  • von Susanne Naumann
    49,00 €

    Diversität prägt den gegenwärtigen Musikunterricht - was unterrichtet werden kann, darf oder soll, entzieht sich jedoch der didaktischen Legitimierung. Die Koexistenz vielfältiger Begründungsmuster provoziert eine problematische Unentscheidbarkeit und damit die Gefahr inhaltlicher Beliebigkeit oder Leere. Susanne Naumann eröffnet poststrukturalistische Perspektiven für die Musikdidaktik. Poststrukturalistisches Denken ermöglicht einerseits, die didaktische Unbestimmbarkeit zu erklären - es erzeugt und betont andererseits Mehrdeutigkeit und Vielfalt. Im Fokus steht das Spiel als Form und Funktion dekonstruktiver - bildender - Diskursivität. Das Spiel löst die inhaltliche Normativität musikdidaktischer Entscheidungen nicht auf, sondern stellt diese zur Disposition: produktiv und subversiv.

  • von Antonia Rumpf
    44,00 €

    Vom Heilfasten über den Verzicht auf Süßigkeiten bis hin zum Plastikfasten: Die Fastenzeit hat in den letzten Jahrzehnten wieder an Beliebtheit gewonnen und wird immer individueller gestaltet. Basierend auf Interviews gibt Antonia Rumpf erstmals einen qualitativ-empirischen Einblick in die große Vielfalt zeitgenössischer Fastenpraktiken und zeigt, was Menschen zum und beim Fasten bewegt. Sie identifiziert die Auseinandersetzung mit Prinzipien, die Hoffnung auf eine intensive Selbsterfahrung und die Suche nach Gemeinschaft als verbindende Elemente vieler Fastender - und bringt deren Erfahrungen mit praktisch-theologischer Theorie ins Gespräch.

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