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  • 22% sparen
    von Oshrat Hochman
    35,00 €

    Immigration is a persistent and complex phenomenon intertwined with geographical, political, societal, and economic challenges. The number of international migrants has been continually increasing over the past five decades. The contributors to this volume dedicated to Professor Rebeca Raijman address various types of migrants like economic or labour migrants, forced migration and ethnic migrants. Implementing both qualitative and quantitative data and analyses, they provide insight on why individuals decide to migrate, how their decisions affect their own lives and the lives of their offspring, and how immigrants affect the receiving societies they arrive in.

  • von Matteo Anastasio
    39,00 €

    In einer globalisierten Welt, am Ende der nationalen grand récits, bewegen sich Literaturen in ästhetischen Räumen, vielfach angesiedelt zwischen Sprachen und Kulturen. Wie tragen Konzepte wie Transnationalität, Literaturen der Welt, Kreolisierung und diachrone Interkulturalität dazu bei, Literaturen der Gegenwart zu verstehen? Inwiefern eröffnen postkoloniale Perspektiven eine Zukunft jenseits von literarischen Nationalismen und kulturellen Hegemonien? Die Beiträger*innen des mehrsprachigen Bandes untersuchen diese Fragen vor dem Hintergrund transnationaler und -kultureller künstlerischer Ausdrucksformen und Rezeptionsprozesse und gewinnen so ein Bild der Aporien, Grenzen und Freiheiten transnationaler Literaturen.

  • von Karsten Weber
    39,00 €

    Wie können Roboter bei ambulanten Pflege- und Therapiemaßnahmen nach einem Schlaganfall helfen? Die Beiträger*innen fassen die Ergebnisse des Forschungsprojekts 'DeinHaus 4.0 Oberpfalz' zusammen, bei dem interdisziplinäre Forscher*innen im Rahmen einer Längsschnittstudie den Einsatz von Telepräsenzrobotern empirisch untersuchen. Die unterschiedlichen Perspektiven der angewandten Ethik, E-Health, Logopädie, Physiotherapie, Pflegewissenschaft, Soziologie und Technikfolgenabschätzung legen nahe: Die Digitalisierung lässt sich gewinnbringend zur Unterstützung der Gesundheitsversorgung einsetzen.

  • von Harald Lemke
    39,00 €

    Was können wir tun, um die künftige Welt besser zu machen? Wie lässt sich das Gemeinwohl täglich leben? Im Zentrum dieser tiefgreifenden Fragen steht die Praxis einer anderen Lebensweise, die den umfassenden Krisen der heutigen Zeit entgegenwirkt. Harald Lemke blickt über den westlichen Tellerrand hinaus und nimmt die Esskulturen Japans und Chinas als Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Ethik des Welt-Selbst-Gestaltens. Er zeigt: In keinem anderen Lebensbereich lässt sich im Kleinen so viel Großes bewirken wie in der Praxis des alltäglichen Essens. Mit einer Veränderung der globalen Ernährungsverhältnisse besteht die Chance auf eine neue Erde der Mit-Menschlichkeit - angeleitet durch die universelle Weisheit der Gastrosophie.

  • von Christoph Schuch
    35,00 €

    Was heißt es, über Antisemitismus und Recht nachzudenken? Aus interdisziplinärer Perspektive betrachten die Beiträger*innen erstmals die Zusammenhänge dieses Forschungsfelds. Zugänge aus unterschiedlichen Disziplinen wie unter anderem der Geschichtswissenschaft, Philosophie, Soziologie, Literaturwissenschaft und Rechtswissenschaft schließen erste Lücken, zeigen aber auch Probleme, Herausforderungen und Desiderate auf. Der Band schafft somit nicht zuletzt Grundlagen für ein verstärktes Wissen im Hinblick auf Antisemitismus in Rechtswissenschaft und -praxis.

  • von Daniel Martin Feige
    35,00 €

    Die ästhetische Tradition im Gefolge der Moderne hat die Architektur als randständiges Phänomen behandelt. Eine am Paradigma autonomer Kunst oder an einer kontemplativ verstandenen Theorie ästhetischer Erfahrung orientierte Ästhetik wusste mit der immer auch auf Zwecke bezogenen Architektur nicht immer viel anzufangen. Kants Diktum des interesselosen Wohlgefallens legt davon ebenso Zeugnis ab wie Hegels Verortung der Architektur an der Grenze der Kunst. Die Beiträge des Bandes einschlägiger Expert*innen thematisieren die Frage, was es für die Grundbegriffe der Ästhetik heißen würde, sie ausgehend von der Architektur und damit einer immer auch funktionalen Kunst neu zu denken: Bedürfen Begriffe wie Kunst, Sinnlichkeit, Urteil und Erfahrung einer Reformulierung, um den ästhetischen Eigenarten der Architektur angemessen Rechnung zu tragen?

  • von Andrea Rottmann
    39,00 €

    Dieses Handbuch macht queere Zeitgeschichte im deutschsprachigen Raum zum ersten Mal einem breiten Publikum zugänglich. Die Beiträge und Quellen geben Einblicke in die Geschichte gleichgeschlechtlich liebender und geschlechtlich nicht-normativ auftretender Menschen: von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und nicht-binären Personen sowie intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR, Österreich und der Schweiz. Ein Fokus liegt auf der Frage, welche Rolle die 'Anderen' für die Produktion gesellschaftlicher Normen spielen. Im ersten von drei Bänden beleuchten die Beitragenden queere Räume und Raumpraktiken - von A wie Archiv bis Z wie Zuhause.

  • von Bettina Braun
    55,00 €

    Das Verhältnis zwischen Preußen und Österreich im 18. Jahrhundert wurde häufig als konfrontativ oder gar als Systemgegensatz geschildert. Die Beiträger*innen des Bandes gehen hingegen von Konkurrenz als einem dynamischen und flexiblen Konzept aus. Sie legen dar, wie beide Mächte in der monarchischen Herrschaftspraxis, im Militär, in der Finanzverwaltung, der Religionspolitik und im Volksschulwesen Konzepte des Gegners oder Dritter übernahmen oder unabhängig und parallel zu ähnlichen Lösungen fanden. Außerdem zeigt der Band, auf welche Weise Österreich und Preußen in verschiedenen Bereichen der Reichspolitik und in ausgewählten Territorien miteinander konkurrierten.

  • von Julia Moldovan
    49,00 €

    In der italienischen Literatur des 20. Jahrhunderts wird die biblische Figur des Lazarus refunktionalisiert, um sich mit Krieg, Macht und Religion auseinanderzusetzen. Während antifaschistische Autoren anhand der Metapher vor Tyrannei warnen, dient sie profaschistischen Schriftstellern dazu, die Neuentstehung Italiens zu propagieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg erscheint Lazarus häufig in Verbindung mit Gewalt, Tod und der Frage nach Schuld. Julia Moldovan leistet einen Beitrag zur Schärfung des Latenzbegriffs und verbindet Theorien aus der Kulturwissenschaft, Philosophie und Psychologie. Mittels einer profunden philologischen Analyse legt sie dar, dass Literatur dazu beitragen kann, traumatische Ereignisse zu reflektieren, die in der Gesellschaft verdrängt werden, aber latent fortbestehen.

  • von Rainer Guldin
    32,00 €

    Der Wind ist fast immer und überall in irgendeiner Form anwesend, er umspielt und umfasst uns von allen Seiten und versetzt unsere Welt in stetigen Austausch. Rainer Guldin wirft einen philosophischen Blick auf das Phänomen Wind und zeigt, wie eng unsere körperliche und emotionale Eingebundenheit in die uns umgebende Wetterwelt eigentlich ist. Der Wind ermöglicht eine Erweiterung und Reorientierung unserer Wahrnehmung auf das Ungreifbare und Fluide, aber auch das Grenzüberwindende hin: So entsteht eine Erkenntnistheorie der Unberechenbarkeit und Verbundenheit, die Dualismen zu überwinden versucht. Das Buch spricht nicht nur Philosoph*innen an, sondern auch Laien und Forschende verschiedenster Disziplinen.

  • von Alex Veit
    29,50 €

    Vor fünfzig Jahren beschlossen die Vereinten Nationen eine grundlegende Veränderung der globalen Wirtschaftsordnung. Die 'New International Economic Order' (NIEO) war der erste alternative Globalisierungsentwurf: ein Projekt zur Überwindung kolonialer Wirtschaftsstrukturen zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden. Damals verhinderten reiche Industriestaaten die Umsetzung dieses Reformprogramms. Die Beiträger*innen fragen angesichts globaler Armut, der Klimakatastrophe, zunehmender internationaler Konflikte und der Krise des Kapitalismus nach der heutigen Relevanz der NIEO - und zeigen die Dringlichkeit einer radikalen Transformation der Weltwirtschaft auf.

  • von Frederike Schneider-Vielsäcker
    49,00 €

    Staatliche Zukunftsvisionen eines florierenden Landes sind in China vorgelebte Realität. Als Gegenentwurf dazu analysiert Frederike Schneider-Vielsäcker die kritische Auseinandersetzung mit sozialpolitischen Diskursen in Science-Fiction-Erzählungen der chinesischen Post-80er-Generation (balinghou). Sie eröffnet einen bisher unbekannten Blick auf die Ästhetik, Poetik und subversiven Qualitäten chinesischer Science-Fiction, welche die gelebten Realitäten einer Generation von Einzelkindern im urbanen China des 21. Jahrhunderts zutage bringt. Zugleich veranschaulicht sie die tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen dieser Ära - und macht so ein Leben jenseits des 'Chinesischen Traums' sichtbar.

  • von Marlene Bart
    39,00 €

    Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Künstlerbuch und Enzyklopädie? Welche Systematiken und Modelle teilen sie? Mit der Naturgeschichte als gemeinsamem Bezugspunkt stellt Marlene Bart beide Buchgattungen gegenüber und zeigt die Bedeutung von Ordnungssystemen in Kunst und (Natur-)Wissenschaft bis in die digitale Gegenwart hinein auf. Ausgehend von einer transdisziplinären Analyse der kulturellen Praxis des Sammelns und Ordnens gibt sie in Form einer Virtual-Reality-Installation einen Ausblick auf mögliche virtuelle Entwicklungs- und Expansionsräume ins Digitale - und zeigt so gleichzeitig auf, wie sich das Buch als Archetyp der Wissenskultur in diesen widerspiegelt.

  • von Kathrin Busch
    39,00 €

    Künste bilden einen genuinen Bereich der Produktion von Wissen. Künstlerisches Wissen steht dabei im Austausch mit anderen kulturellen, sozialen oder politischen Wissensbereichen, es ist zugleich mit Praktiken verbunden, die an die Ränder etablierter und konsolidierter Wissensformen führen können. Die Beiträger*innen des Bandes stellen transdisziplinäre Ansätze zum Verständnis künstlerischer Wissensgenerierung vor, die aus dem Graduiertenkolleg 'Das Wissen der Künste' hervorgegangen sind.

  • 18% sparen
    von Judith Rauscher
    32,00 €

    American ecopoetries of migration explore the conflicted relationships of mobile subjects to the nonhuman world and thus offer valuable environmental insight for our current age of mass mobility and global ecological crisis. In Ecopoetic Place-Making, Judith Rauscher analyzes the works of five contemporary American poets of migration, drawing from ecocriticism and mobility studies. The poets discussed in her study challenge exclusionary notions of place-attachment and engage in ecopoetic place-making from different perspectives of mobility, testifying to the potential of poetry as a means of conceptualizing alternative environmental imaginaries for our contemporary world on the move.

  • von Sabine Küntzel
    50,00 €

    Der Kolonialismus prägte die deutsche Gesellschaft nachhaltig. So schlug er sich auch in der Erfahrungsbildung der Menschen zur NS-Zeit nieder. Im Fokus der Studie steht die Kriegserfahrung deutscher Soldaten in Nordafrika, wo die Wehrmacht über zwei Jahre Krieg in einem kolonialen Raum führte. Sabine Küntzel zeichnet anhand von soldatischen Briefen, Tagebüchern, Bildern und anderen Zeugnissen ein vielfältiges Bild von exotistischen und kolonial geprägten Wahrnehmungen des nordafrikanischen Raums und seiner Menschen, die lange Zeit keinen Platz in der Erinnerung hatten. Zugleich wird deutlich, wie rassistische Fremd- und Weltbilder das gewaltvolle Handeln der Soldaten anleiteten. Die Studie liefert damit einen wichtigen Beitrag zu einer Kulturgeschichte des deutschen Militärs an der Schnittstelle von europäischem Kolonialismus und Weltkrieg.

  • 16% sparen
    von Sung Un Gang
    38,00 €

    In the early 20th century, Korean women began to manifest themselves in the public sphere. Sung Un Gang explores how the women's gaze was reimagined in public discourse as they attended plays and movies, delving into the complex negotiation process surrounding women's public presence. In this first extensive study of Korean female spectators in the colonial era, he analyzes newspapers, magazines, fictions, and images, arguing that public discourse aimed to mold them into a male-driven and top-down modernization project. Through a meticulous examination of historical sources, this study reconceptualizes colonial Korean female spectators as diverse, active agents with their own politics who played a crucial role in shaping colonial publicness.

  • 21% sparen
    von Wayne Modest
    31,00 €

    Alarming environmental shifts and disasters have raised public awareness and anxieties regarding the future of the planet. While planetary in scale, the negative effects of this global crisis are distributed unequally, affecting some of the already most fragile communities most intensely, thus contributing to rising global inequality. The pairing of environmental crises and a sense of inadequacy facing hitherto celebrated models of citizenry informs a current spirit of the times. The contributors to this volume place ethnographic or world cultures museums at the centre of these debates - these museums have been embroiled in longstanding debates about their histories, collections, and practices in relation to the colonial past.

  • von Sebastian Haumann
    38,00 €

    Seit gut einem Jahrzehnt ist ein wachsendes Interesse an der Geschichte einzelner Stoffe zu verzeichnen: Es gibt Studien zu Kohle, Salz oder Baumwolle, aber auch zu komplexen Stoffprodukten wie Kunststoffen oder Kokain. Das geschichtswissenschaftliche Interesse an Stoffen ist zwar keineswegs neu, aber die Perspektiven haben sich in den letzten Jahren unter dem Eindruck einer neuen Debatte über 'Materialität' erheblich gewandelt. Die Beiträger*innen bündeln aktuelle Debatten und arbeiten Umrisse einer Stoffgeschichte heraus. Sie liefern damit erstmals einen Einblick in Methoden und Praktiken des Forschungsfeldes - und geben Perspektiven für die Zukunft.

  • von Svenja Reiner
    20,00 €

    Bereits vor der Corona-Pandemie waren unterschiedliche gesellschaftliche Krisen auszumachen: Soziale Ungleichheiten, der aufkommende Rechtspopulismus und der menschengemachte Klimawandel stellen uns vor große Herausforderungen. Auch die Kulturinstitutionen bleiben von diesen Entwicklungen nicht unberührt. Neben einem Publikumsrückgang und Relevanzfragen gibt es zunehmend Kritik an veralteten Führungsstilen. Es scheint, als ob viele Einrichtungen dem Wandel gesellschaftlicher Erwartungen nicht mehr gerecht werden. Die Beiträger*innen versammeln Stimmen von Menschen aus dem Kulturbereich, die schonungslos Bedarfe offenlegen - und damit für eine Kulturpolitik der Transformation werben.

  • von Peter Friedrich Stephan
    45,00 €

    Wie lassen sich die Akteur-Netzwerk-Theorie und das Werk Bruno Latours auf die Gestaltung gesellschaftlicher Transformation beziehen? Peter Friedrich Stephan nimmt Latours Forderung nach einer 'Revision der Moderne' als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Concern Designs. An der Schnittstelle der Designtheorie mit den Sozial- bzw. Kulturwissenschaften werden die praktischen Folgen einer 'Wunsch-Ökonomie' entwickelt, auch unter Bezug auf Deleuze/Guattari. Concerns werden dabei im Sinne der Praxeologie als 'Werte in Aktion' verstanden. Diagramme wie die 'Concern Canvas' und der 'Hyperzyklus der Transformation' bieten Ansatzpunkte für die praktische Arbeit im Transformation Design.

  • von Rebecca Hohnhaus
    59,00 €

    Am Beispiel der algerischen Revolution im Jahr 1962 wird sichtbar, wie die Geschichte ihren Bezug zur Freiheit verliert, wenn die einst Beherrschten selbst zu Herrschern werden. Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal greift diesen reaktionären Umschlag in seinen Romanen auf und schreibt gegen den Stillstand an, der die algerische Gesellschaft seither lähmt. Rebecca Hohnhaus analysiert in der ersten deutschsprachigen Monografie zum Werk des Schriftstellers die narrativen Verfahren, durch die er die Geschichte wieder mobilisiert und in den Dienst des Menschen stellt. Damit knüpft Sansal an eine der Grundideen der historischen Aufklärung an, unterzieht diese aber zugleich einer Relektüre.

  • von Talja Blokland
    25,00 €

    Was macht Gemeinschaft im Stadtleben aus? Gemeinschaft ist ein zentrales Konzept der Stadtforschung, aber begrifflich vage und empirisch schwer zu fassen. Zudem liegt der Fokus der wissenschaftlichen Erschließung zu oft einseitig auf stabilen Beziehungen zu Verwandten, Freunden oder Nachbarn. Talja Blokland leistet einen innovativen Beitrag zu Definition und Verständnis von Gemeinschaft und fasst diese gegen gängige Lehrmeinungen als gemeinsame urbane Praxis in einer globalisierten Welt auf. Damit bietet sie alternative Denkansätze für urbane Konfigurationen, die es uns ermöglichen, Gemeinschaft auf unterschiedliche Weise sowie als dynamischen Prozess zu begreifen.

  • von Sebastian Köthe
    45,00 €

    Mindestens 780 Menschen wurden seit dem 11. Januar 2002 in das extraterritoriale Gefangenenlager Guantánamo Bay entführt. Sebastian Köthe erzählt die Geschichte von Widerstand und Folter im Lager anhand der Zeugnisse der Gefangenen. Er analysiert Knotenpunkte wie Isolation und Beziehungsstiftung, Hungerstreik und Zwangsernährung, Gefangenschaft und Suizid. Dies führt zur Diagnose einer Folterkultur, an der Politik und Künste teilhaben. Folter wird einerseits ausgestellt, um ganze Bevölkerungsgruppen zu bedrohen und die Exekutive zu ermächtigen, und andererseits verheimlicht und verharmlost, um Täter*innen zu schützen. Am Beispiel von Spiel- und Dokumentarfilmen sucht dieser Band nach den Konturen einer Antifolterkultur, die auf die Zeugnisse der Überlebenden antworten könnte.

  • von Axel Petri-Preis
    49,00 €

    Das vielfältige und dynamische Praxisfeld der Musikvermittlung ist in ständiger Bewegung. Die Beiträger*innen stellen in diesem Handbuch die grundlegenden Diskurse dar und geben einen prägnanten und fundierten Einblick in historische und aktuelle Entwicklungen, terminologische Fragestellungen sowie zentrale Spannungsfelder. Dabei beleuchten sie die wesentlichen Akteur*innen des Feldes und gehen ausführlich auf exemplarische Praxen ein. Mit seinem interdisziplinären Ansatz bietet das Handbuch eine unverzichtbare Grundlage sowohl für die Forschung als auch für die universitäre Lehre und das Selbststudium ambitionierter Praktiker*innen.

  • von Barbara Bausch
    52,00 €

    Weltabgewandter Sprachspieler oder 'radikaler Realist'? Fremd- und Selbstzuschreibung gehen in Bezug auf den Autor Ror Wolf weit auseinander. Dies gründet auf einer nur scheinbaren Paradoxie: In Wolfs vielgestaltigem Werk vollzieht sich der Zugriff auf Wirklichkeit gerade im Modus der Sabotage, Unterbrechung, Irritation oder Verzerrung - kurz: im Modus der Störung. Ausgehend von der langen Prosa fragt Barbara Bausch nach möglichen Formen literarischer Referenzialität. Dabei konturiert sie Ror Wolfs experimentelle und zugleich engagierte Poetik des ästhetisch produktiven Störens als Kreuzungspunkt verschiedenster Suchbewegungen des Prosaschreibens in den 1950er bis 1980er Jahren.

  • von Christoph Rodatz
    39,00 €

    Die Covid-19-Pandemie hat das Leben freier Künstler*innen noch stärker prekarisiert, als es bereits zuvor der Fall war. Solidarität und Zusammenarbeit in der freien Szene sind daher wichtiger denn je. Doch was heißt es eigentlich, solidarisch zu sein? Kann die Förderung der freien darstellenden Kunst solidarisch sein? Was bedeutet es, Geld zu verteilen, und warum ist die aktuelle Vergabe von Mitteln wenig solidarisch? Die Beiträger*innen fassen die Ergebnisse einer regelmäßigen, über zwei Jahre andauernden Diskussion um diese Fragen zusammen. Dabei stellen sie beziehungsorientierte Alternativen vor, um Kunstförderung neu zu organisieren - ein unabdingbarer Schritt hin zu einer fairen und gerechten Kulturlandschaft.

  • von Stefan Garsztecki
    42,00 €

    In den letzten Jahrzehnten hat die sogenannte 'neue' Rechte in Deutschland sowie in Europa und Amerika an Sichtbarkeit und Einfluss in Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit gewonnen. Diese Entwicklung ist eng mit dem Aufstieg des Rechtspopulismus und der Mobilisierung rechtsextremer Bewegungen verbunden. Die Beiträger*innen analysieren aus soziologischen, politik- und geschichtswissenschaftlichen sowie sozialpsychologischen Perspektiven die jüngsten Entwicklungen im Feld der 'neuen' Rechten. Dazu nehmen sie sowohl globale Dynamiken als auch die Situation in lokalen Hotspots in Sachsen in den Blick und bieten so eine umfassende Zusammenschau neurechter Politiken über Ländergrenzen hinweg.

  • von Christiane Maria Hornbachner
    50,00 €

    Archive zahlreicher österreichischer und tschechischer Klöster beherbergen heute einige der wertvollsten Abschriften von Instrumentalwerken Wagenseils, J. Haydns, Vanhals und Ditters'. Dieses Vermächtnis ist größtenteils das Resultat eines in den 1750er Jahren aufkommenden Trends, dessen von Wien ausgehende Breitenwirkung bislang unterschätzt wurde. Christiane Maria Hornbachner macht auf die musikgeschichtliche Relevanz interregionaler Distributionsprozesse aufmerksam. Sie zeichnet in ihrer institutionenübergreifenden Analyse die weitverzweigten Netzwerke von Klostervorstehern, Mönchen, Komponisten und Kunsthändlern nach. Deren nachhaltiges Wirken als Musikvermittler lässt tief in die klösterliche Lebenswelt des 18. Jahrhunderts blicken - in eine Welt, die kulturell keineswegs so streng von ihrer Umgebung isoliert war, wie uns die mächtigen Gemäuer der großen Stifte glauben machen könnten.

  • von Julia Wolf
    49,00 €

    Gegenwartskunst, die sich mit zeitgeschichtlichen Ereignissen beschäftigt, ist häufig an einer Dekonstruktion und Erweiterung von Geschichte interessiert. Mit Fokus auf Hiwa K und Petrit Halilaj, deren Arbeiten kriegsbedingte Gewalt, Zerstörung, Flucht und Verdrängung thematisieren, untersucht Julia Wolf die Möglichkeiten von Kunst, in Geschichtsschreibung einzugreifen. Die beiden Künstler nutzen erinnerungspolitische, postkoloniale, postmigrantische und verflechtungsgeschichtliche Perspektiven, um vorherrschende Erzählungen einer Gegenwartsbestimmung zu unterziehen. Damit imaginieren sie Geschichte(n) im Sinne der Re-Visioning Histories über die Grenzen des bereits Verständlichen hinaus und zeigen das geschichtspolitische Potenzial zeitgenössischer Kunst auf.

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