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  • von Christa Morgenrath
    22,00 €

    Die Anthologie »Neue Töchter Afrikas« feiert Schwarze Diversität und ihre literarische Vielstimmigkeit. Gemeinsam mit einem Team Schwarzer Frauen aus Deutschland hat Margaret Busby für diese Edition eine erlesene Auswahl an Essays, Gedichten und Kurzprosa aus ihrer Anthologie »New Daughters of Africa« (Myriad 2019) getroffen. Marion Kraft würdigt diese Arbeit in ihrem Vorwort. Der Band präsentiert 30 Schwarze Schriftsteller*innen aus aller Welt mit ihrer poetischen, kämpferischen und visionären Wortkunst, die in einer Zeitspanne von über 100 Jahren entstand. Von Antigua bis Ägypten, von Guyana bis Ghana nähern sich die Schriftsteller*innen mit ihren jeweiligen Lebensrealitäten und Träumen auf sehr unterschiedlichen Wegen ihrem afrikanischen Erbe an - umso spannender sind die Synergien und Parallelen wie auch die Dissonanzen ihrer Erfahrungen und Gefühle. Afua Hirsch kommt in ihrem Essay zu der Erkenntnis, »afrikanisch zu sein bedeutet, es zu glauben«. Und so schreiben die Autor*innen über Tradition und Vorbilder, Freundschaft und Romantik, Flucht und Exil, über Rassismus, Geschlechter- und Identitätspolitik. Auch vermeintliche Tabuthemen und Traumata werden nicht ausgespart. Nachdenklich, behutsam, stets erhellend und zuweilen sogar mit Humor widmen sie sich diesen ernsten und schwierigen Themen. Und bei all dem beschwören sie immer wieder beherzt ihre bedingungslose >Sisterhood< und »die Freiheit, wir selbst zu sein, in all unserer wunderbaren Vielfalt« (Zadie Smith).

  • von Danny Noble
    18,00 €

    Was sagt Klasse über Gentrifizierung, prekäre Arbeitsverhältnisse, die Rolle von Eliten oder den Zugang zu Bildung aus? Welchen Einfluss hat Klasse auf Aktivismus und sozialen Wandel? Wie haben Denker*innen und Wissenschaftler*innen in der Vergangenheit auf Klasse geschaut und was hat das heute noch mit uns zu tun?"Klasse. Ein illustriertes Handbuch" ist eine unterhaltsame und zugleich erhellende Einführung für Studierende, Aktivist*innen und alle, die im sozialen Sektor tätig und zugange sind. Die Graphic Novel stellt eingefahrene und stigmatisierende Annahmen über die Arbeiterklasse infrage, nimmt kritisch die kolonialen Ursprünge des Klassensystems in den Fokus und durchleuchtet, wie sich Klasse mit Race, Gender, Disability und Alter überschneidet.Aktuell und erfrischend illustriert ist dieses Handbuch genau das Richtige auch für all jene, die wissen wollen, wie sich soziale Klasse auf das eigene Leben auswirkt.

  • von Daisy Letourneur
    16,00 €

    Mit viel Humor und Verve stellt Daisy Letourneur das Patriarchat an den Pranger. Sie seziert traditionelle und neue Männlichkeit(en) und hinterfragt pointiert und fundiert sowohl die Konstruktion als auch die Dekonstruktion von Männlichkeiten. Es geht um Geschlechterrollen, Väterrechte, Homosexualität, um antifeministische und um profeministische Männer. Zahlreiche witzige Zeichnungen und persönliche Anekdoten ergänzen die Ausführungen. Die Autorin verbindet eine erhellende Analyse von Männlichkeit in der zeitgenössischen Gesellschaft mit dem Appell, feministische Kämpfe zu unterstützen - durch Zurückhaltung anstelle von neuerlicher Selbstprofilierung im Sinne einer >kritischen Männlichkeit

  • von Angela Y. Davis
    18,00 €

    Im Zuge der Black Lives Matter-Bewegung hat die Forderung nach Abrüstung der Polizei und Abschaffung repressiver Strafrechtssysteme, die - insbesondere in den USA, aber auch weltweit - zutiefst sexistisch, rassistisch und klassistisch geprägt sind, enormen Auftrieb erhalten. Denn die Leidtragenden einer Praxis des staatlichen Polizierens und Wegsperrens sind vor allem Schwarze und Frauen of Color.Allerdings ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Abolitionismus kompliziert, da Teile der Frauenbewegung Strafverschärfungen und ein entschiedeneres staatliches Vorgehen gegenüber Tätern sexualisierter Gewalt verlangen. Ein radikaler Feminismus jedoch, so intervenieren die Autorinnen, müsse anerkennen, dass der Versuch, Gewalt durch Gewalt zu stoppen, diese am Ende nur verschärft.Da die Autorinnen - gleichermaßen Wissenschaftlerinnen wie langjährige Aktivistinnen - ihre analytische Brillanz und organisatorische Erfahrung einbringen, ist ihnen ein überzeugendes Plädoyer dafür gelungen, dass Feminismus und Abolitionismus ebenso wenig getrennt voneinander zu betrachten sind wie geschlechtsspezifische, staatliche, häusliche Gewalt oder Militarismus, denen auf Dauer nur mit lokaler und globaler Organisierung gerecht begegnet werden kann.

  • von Leslie Kern
    18,00 €

    Gentrifizierung - was genau ist das eigentlich? Irgendwas mit Verdrängung in der Stadt? Und können wir etwas dagegen tun?Essayistisch und kurzweilig geschrieben vermittelt Leslie Kern einen umfassenden Überblick zu den Debatten über Gentrifizierung seit den 1950er Jahren: was umfasst sie, wer profitiert von ihr und wer wird durch sie verdrängt? Wir begleiten die Autorin auf ihren Reisen nach Toronto, New York, London und Paris, wo sie den Mythen und Lügen der neuen Krise der Städte auf den Grund geht und dabei deutlich macht, dass die gewaltvolle Verdrängung eng mit Klassismus, Rassismus und Sexismus verbunden und eine Fortsetzung des kolonialen Projekts ist.Doch: Steigende Mieten, Zwangsräumungen, zunehmende Polizeipräsenz und zerfallende Communitys sind nicht unumgänglich und Widerstand lohnt sich. Kern tritt für eine dekoloniale, feministische und queere Praxis der Anti-Gentrifizierung ein, die neben dem Recht auf Stadt für alle auch die Rückgabe von Land und Entschädigungen für Vertriebene fordert.

  • von Yara Hofbauer
    14,00 €

    Diskriminierungsfreiheit ist essenziell für gleichberechtigte Teilhabe und Gleichstellung. Personen(gruppen), denen bislang keine oder wenig Macht zuteilwurde, stellen vermehrt und berechtigt Ansprüche. Doch es herrscht eine große Unsicherheit darüber, ab wann eine Diskriminierung vorliegt.Um diesem destruktiven Patt etwas entgegenzusetzen, gelingt es der Autorin wesentliche Fragen und Widersprüchlichkeiten im Diskurs zu Diskriminierungsschutz, verständlich aufzuarbeiten und Mechanismen, die der Konstruktivität in den Bemühungen um ein diskriminierungsfreies und gerechtes Miteinander im Wege stehen, kritisch zu hinterfragen.Durch einen praxisnahen Zugang, der kein Vorwissen voraussetzt, werden auch jene Personen angesprochen, die sich eine diskriminierungsfreie Gesellschaft wünschen, aber nicht die Zeit, Ressourcen oder Nerven dafür haben, sich tiefgehend mit dem Thema zu beschäftigen.Zahlreiche Beispiele (zu Vorurteilen oder »was man heute noch sagen darf«) erleichtern das Verständnis, um die (schmerz­hafte) Erfahrung unterschiedlicher Formen von Diskriminierung auch dann nachvollziehen zu können, wenn man selbst noch nie davon betroffen war.

  • von Katja von Auer
    18,00 €

    Geschlechtsbezogene Gewalt kommt jeden Tag vor, völlig unabhängig von Herkunft, Bildung oder Einkommen. Die Forschung zu Gewaltbetroffenheit zeigt, dass besonders vulnerable Gruppen strukturell von Schutz und Hilfe ausgeschlossen bleiben. Sie zeigt aber auch, dass Verhältnisse, die eine Verletzungsoffenheit herstellen und auf deren Grundlage Gewalthandeln erfolgen kann, selbst als Gewalt zu verstehen sind.Der vorliegende Sammelband, der auf aktuellen Forschungsergebnissen und der Auseinandersetzung mit queer-feministischen Theorien basiert, geht der Frage nach, wie die Verwundbarkeit marginalisierter Personen und die Ausschlüsse, die sie erfahren, sichtbar gemacht werden können und was zu tun ist, um auch diesen Gruppen diskriminierungsfreien Schutz zu gewähren.Die Beiträge dieses Buches richten sich gleichermaßen an Betroffene wie an alle Studierende, Lehrende, Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen, die willens sind, die aktuellen Arbeitsweisen zu diskutieren, weiterzudenken und schrittweise in die Praxis und Ausbildung einzuführen.

  • von Patricia Hill Collins
    34,00 €

    Die Arbeiten der afroamerikanischen Soziologin Patricia Hill Collins haben den Begriff von Intersektionalität in den letzten dreißig Jahren entscheidend geprägt. Weltweit wird er von Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen aufgegriffen. In Intersektionalität als kritische Sozialtheorie widmet sie sich den Grundlagen des Konzepts - und leistet damit eine längst überfällige Reflexion.Collins bringt unterschiedliche Denkrichtungen - von der Frankfurter Schule bis zum Schwarzen feministischen Denken - miteinander in Dialog. Die von ihr vorgestellten Denkwerkzeuge ermöglichen es, das Potenzial der "Intersektionalität als kritische Sozialtheorie" zu verstehen, zu verwirklichen und ihre Bedeutung für gesellschaftliche Veränderung zu erhalten.»Intersektionalität als kritische Sozialtheorie ist ein theoretischer Pageturner. (...) Es ist ein idealer Begleittext für Graduiertenseminare über Intersektionalität; für Praktiker*innen von Intersektionalität, die ihre Praxis vertiefen wollen; und für akademische Leser*innen, die von dem Engagement für Selbstreflexivität, intellektueller Heterogenität, Ethik und Social Justice profitieren können, das Collins treffend und geschickt wieder in die Intersektionalität einbringt.« - Anna Carastathis, Hypatia

  • von Elizabeth Adjei-Acheamfour
    16,00 €

    Empowerment erlebt jede Person anders. Deshalb haben sich - frei nach dem Motto: >so divers, wie wir sind, so divers dürfen auch die Texte sein< - 35 FLINTA of Color der unterschiedlichsten Genres bedient, um ihre Sicht auf Empowerment darzustellen. In Essays, Gedichten, Kurzgeschichten, Erfahrungsberichten, Erinnerungen - und einigen literarischen Formen mehr - befassen sich die Autor*innen mit der eigenen Identität, erzählen vom sich Zurechtfinden in einer weißen, heteronormativen Gesellschaft und dem Verfolgen von Träumen und Wünschen - trotz oder gerade wegen der Widrigkeiten, die ihnen tagtäglich widerfahren.Die Hoffnung der Herausgeber*innen ist es, durch diese höchst unterschiedlichen Sichtweisen auf Empowerment andere FLINTA zu ermutigen, sich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen, in kreativer Weise die eigene Stimme zu nutzen und sich selbst zu ermäch­tigen. Ihr Buch ist ein vielfältiges, emotionales und - selbstverständlich - empowerndes Lesevergnügen für Jung und Alt.

  • von Luz Kerkeling
    9,80 €

  • von Bernd Langer
    22,00 €

  • von Janet Biehl
    19,80 €

    Im Sommer 2012 beginnt die Revolution von Rojava. Ein Teil der kurdischen Bevölkerung setzt in Nordsyrien, mitten im blutigen Bürger*innenkrieg, lang gehegte Ziele der Frauenbefreiung, Demokratie und Pluralität um. Nur kurze Zeit später wird die selbstverwaltete Region vom >Islamischen Staat< (IS) angegriffen, der durch seine abscheulichen Verbrechen globales Entsetzen erregt. Das Durchbrechen der Belagerung der Stadt Kobanê wird zum Symbol. Es ist der Wendepunkt im Krieg gegen den IS. In langen und verlustreichen Kämpfen befreien kurdische Einheiten Dorf um Dorf, und als es ihnen im Jahr 2019 gelingt, dem IS auch das letzte Stück Land in Syrien abzunehmen, geht ein Aufatmen durch die Welt.Ungefähr zu dieser Zeit laden zwei Filmemacher aus Großbritannien die Wissenschaftlerin und Künstlerin Janet Biehl ein, sie nach Rojava zu begleiten. Janet Biehl, eine enge Mitarbeiterin von Murray Bookchin, führt während ihrer Reise Interviews mit den Leuten auf der Straße, erkundet, wie die »demokratische Revolution« in der Gesellschaft voranschreitet und welche Auswirkungen der Krieg auf sie hatte. Sie erfährt, dass sich mitten im Krieg die soziale Solidarität in dieser Gesellschaft mit pluralem und emanzipatorischen Anspruch nur verfestigt hat. Janet Biehls Comic-Reportage lässt uns teilhaben an Gesprächen mit den Bewohner*innen Rojavas, erzählt von Leid und Solidarität im Krieg gegen den IS in Nordost-Syrien und zeichnet in reduziertem und doch berührendem Strich ein nahbares Bild vom Leben im demokratischen Aufbruch.

  • von Kathrin Zeiske
    16,00 €

    Ciudad Juárez ist eine Stadt, die man vor allem aus Netflix-Serien über Narcos kennt oder die in skandalträchtigen Pressemeldungen auftaucht: die meisten Frauenmorde Mexikos - eine der gefährlichsten Städte der Welt, von Drogenkartellen und Banden umkämpft - extreme Klimabedingungen mitten in der Wüste - Schichtarbeit zu Hungerlöhnen in Weltmarktfabriken - Migrant*innen an der Mauer zu den USA ...Doch wie lebt es sich in dieser 1,5-Millionen-Stadt tatsächlich? Und warum finden Menschen Ciudad Juárez trotz allem lebenswert? Kathrin Zeiske, die als freie Journalistin große Teile des Jahres in der mexikanischen Grenzmetropole verbringt, führt uns an unterschiedlichste Schauplätze der Stadt und macht mit ihren fesselnden Beschreibungen Protagonist*innen greifbar und Begebenheiten nachvollziehbar.Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen dieser Grenzstadt in der Wüste, hören Erzählungen von Menschen, die in den marginalisierten Vierteln leben - im Schatten der Mauer zu den USA -, begegnen Jugendlichen, die Menschen klandestin über die Grenze bringen, Frauen, die in Montagefabriken unsere Autositze fertigen, und Männern, die Bandenkriege im Gefängnis überlebt haben. Und wir lernen Aktivist*innen kennen, die unverdrossen Gerechtigkeit einfordern und versuchen, das Leben in der Stadt lebenswerter zu gestalten, Perspektiven abseits der Ausbeutung im Weltmarkt zu schaffen und eine kollektive Erinnerung zu erwirken.

  • von Bernd Heidbreder
    18,00 €

    26 Jahre lang ist Bernd Heidbreder auf der Flucht vor den deutschen Strafverfolgungsbehörden. Man wirft ihm vor, 1995 in Berlin versucht zu haben, den Ausbau eines alten DDR-Gefängnisses zu einem Abschiebeknast zu verhindern. Der Anschlag misslang und Bernd setzte sich ab. Nach vielen Jahren der Illegalität wird er 2014 im beschaulichen Mérida in Venezuela verhaftet. Nach zwei Jahren kommt er frei, eine Auslieferung nach Deutschland wird abgelehnt. Aber die brutalen Haftbedingungen haben ihre Spuren hinterlassen: Bernd wird krank und stirbt 2021.Unglücklicherweise klauen die Angestellten des Beerdigungsinstituts Bernd den Obolus, den ihm seine Angehörigen unter der Zunge versteckt hatten, damit er den Fährmann Charon fürs Übersetzen in die Unterwelt entlohnen kann. Nun sitzt er in der >Zwischenwelt< fest und irrt am Ufer des Totenflusses entlang. Hier trifft Bernd auf alle möglichen Gestrandeten, die wie er nicht übersetzen können oder wollen, und es entstehen skurrile Bekanntschaften.Um sich und den anderen die Zeit zu vertreiben, erzählt er ihnen seine Geschichte. Wie er in Kontakt zu Autonomen in Berlin kam, sich in ihren Kreisen engagierte und radikalisierte, sich gegen die erstarkenden Nazis wehrte und Teil eines großen Zusammenhangs wurde, in dem die Interessen der Einzelnen immer mehr mit denen des Kollektivs verschwammen. Es ist ein aufregendes und gefährliches Leben, aber Bernd fühlt sich darin geborgen. Und er verliebt sich.

  • von Louise Toupin
    24,00 €

    Zu Beginn der 1970er-Jahre entstand die internationale Bewegung >Lohn für Hausarbeit

  • von Meg-John Barker
    18,00 €

    Sie sind wieder da! Autor*in Meg-John Barker und Zeichner*in Jules Scheele haben sich für diesen frechen und höchst informativen Comic-Nachfolger von "Queer" und "Gender" erneut zusammengetan. Sex ist überall. Er kommt in den Geschichten vor, die wir lieben - und in den Geschichten, die wir fürchten. Sex bestimmt, wer wir sind, wie wir sein sollen und welchen Platz wir in der Gesellschaft einzunehmen haben ... zumindest wird das behauptet.Zuweilen erscheinen Sex und Sexualität wie ein Gruselkabinett voller Monster und anderer Gefahren. Allzu oft verurteilen wir Sexualität, wenn es um die der anderen geht, oder wir erleben Angst, Scham und Schuld, wenn es sich um unsere eigene dreht: Bin ich >normal Bin ich >attraktiv Kann ich die erwartete >sexuelle Leistung< bringen?Leistungsorientierte Sexualratgeber, verkorkste Debatten über Sexarbeit und Geschichten über sexuelle >Dysfunktion< machen es nicht besser. Dass es auch anders geht, zeigt dieser Leitfaden: Mit viel Gefühl, Humor, Sachkenntnis und einem Hauch Erotik bringen Meg-John Barker und Jules Scheele Licht ins Dunkel und entlarven die zahlreichen Ungeheuer.

  • von Lisa Pychlau-Ezli
    18,00 €

    Wer kennt sie nicht, die »Zehn kleinen N***-lein«? Diese Geschichte von zehn kleinen, als Schwarz markierten Figuren, die der Reihe nach zu Tode kommen, sollte der Unterhaltung von (weißen) Kindern dienen. Selbst wenn Text und Melodie des Zählreims heute nicht mehr so oft rezipiert werden, sind sie fest im kollektiven Gedächtnis verankert.Auch in zahlreichen Comicreihen wie »Tim und Struppi«, »Asterix«, »Mecki« oder »Lurchi« werden Schwarze Figuren vor allem aus einem weißen Blickwinkel dargestellt, erfahren diffamierende und vorurteilsbelastete Beschreibungen, Blackfacing, kulturelle Aneignung, Tokenismus. Wie ein roter Faden zieht sich Rassismus durch das Genre der Kinderliteratur des 20. Jahrhunderts und ist selbst in beliebten Kinderbüchern von heute noch zu finden.Das Autorenpaar zeichnet die Genese von Rassismus in der Kinderliteratur nach, reflektiert die sogenannte >Kinderbuchdebatte< und erklärt, warum viele Kinderbücher literarisch nur aufgrund von Rassismus funktionieren. Ihre konkreten Vorschläge zum Umgang mit rassistischen Kinderbüchern helfen Eltern und Vorlesenden, Rassismus in Kinderbüchern nicht nur zu verstehen, sondern auch selbst zu erkennen.

  • von Tove Soiland
    18,00 €

    Tove Soiland zählt zu den wichtigsten Theoretikerinnen des gegenwärtigen Feminismus. In ihren ökonomie- wie auch subjekttheoretischen Analysen widmet sie sich seit mehr als zwei Jahrzehnten den gesellschaftlichen Grundlagen hierarchischer Geschlechterverhältnisse. Die Stärke ihres Werks liegt in dem Beharren auf einer nicht gender-theoretisch begründeten Geschlechtertheorie. Mit Bezug auf die Lacan'sche Psychoanalyse und Irigarays Denken der sexuellen Differenz legt sie in überzeugender Weise die Strukturen neo-patriarchaler Geschlechterverhältnisse offen.Die Anthologie widmet sich Soilands zahlreichen Arbeiten zur sexuellen Differenz und gewährt damit Einblick in das komplexe Denken dieser Theoretikerin und die Entwicklung ihrer feministischen Theorie. Die hier zusammengestellten Texte bieten Zugang zu einem im deutschsprachigen Raum marginalisierten Zweig feministischer Theoriebildung sowie zu den theoretischen Divergenzen zwischen der Gender-Theorie und dem Denken der sexuellen Differenz, die Soiland immer wieder prägnant dargelegt hat. Soilands jüngere Texte nehmen darüber hinaus die psychoanalytische Debatte zur postödipalen Gesellschaft auf. Damit ermöglichen sie, aktuelle, im Zuge des Untergangs patriarchaler Autorität entstandene Problemlagen in den Geschlechterverhältnissen in den Blick zu nehmen und hinsichtlich eines zeitgemäßen Feminismus zu diskutieren.

  • von Bell Hooks
    16,00 €

    Zugehörigkeit und Verbundenheit sind Herzensangelegenheiten für bell hooks und von diesen handelt ihr sehr persönliches Buch "Dazugehören. Über eine Kultur der Verortung". hooks reflektiert darin ihre Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart, die sie von Ort zu Ort führte, aus der Arbeiterklasse an die Universität, vom Land in die Stadt und wieder zurück, nur um dort zu enden, wo sie begann: in ihrer Heimat Kentucky.In der schlichten und zugleich tiefgründigen Erzählung skizziert sie eine 'Geografie des Herzens', in der das Glück des einfachen Landlebens, die Suche nach Trost in der Natur, Ökologie und Nachhaltigkeit, lokales und globales Umweltbewusstsein, Kunst, Familie und Zusammenleben einen Platz finden. Sie reflektiert die kulturelle und soziale Verortung des Individuums und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Umwelt. hooks erinnert an vergangene und gegenwärtige Erfahrungen von Afroamerikaner*innen im ländlichen Süden der USA, die seit jeher eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und der ökologisch orientierten Selbstversorgung spielen.Ehrlich, klug und mit träumerischem Mut entwickelt bell hooks in "Dazugehören" eine antirassistische und ökologische Vision einer Welt, in der alle Menschen - wo auch immer sie zu Hause sind - ein gutes und erfülltes Leben führen können: eine Welt, zu der wirklich alle dazugehören.

  • von Marina Ginesta
    14,00 €

    Anfang der 1920er Jahre erleben zwei Familien in Barcelona die Unruhen vor Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs. Miguel und seine Genossen erfahren stellvertretend für ihre Generation, wie ihr mutiger Kampf um Freiheit und Gleichheit brutal niedergeschlagen wird - ein Kampf, den Miguel schließlich mit seinem Leben bezahlt.Miguel, der sich ganz dem Gewerkschaftskampf verschrieben hat, bleibt in Barcelona, obwohl sich die Lage für die Aktivist*innen zuspitzt. Im Rahmen einer großen Verhaftungswelle wird er 1922 festgenommen und landet im Gefängnis, wo er zwei alte Mitstreiter trifft. In ihrer gemeinsamen Zelle führen sie philosophische Dialoge über ihre Bewegung, ihre Überzeugungen und ihre ungewisse Zukunft. Es geht um Arbeitskampf, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Anarchie und den Kampf für eine bessere Welt. Dabei wird die Frage des in Russland aufkommenden Stalinismus ebenso verhandelt wie der Wunsch nach einer eigenständigen, authentischen Widerstandsbewegung gegen den aufkommenden Faschismus in Spanien.Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Anna, die nach vierzig Jahren im Exil nach Barcelona zurückkehrt, wo sie sich an ihre Kindheit und Jugend im Kreis der spanischen Gewerkschaftsbewegung erinnert.

  • von David Graeber
    16,00 €

    In seinen »Fragmenten« lädt David Graeber dazu ein, sich eine intellektuelle Praxis vorzustellen, die bisher nur als Möglichkeit existierte: eine anarchistische Anthropologie. Wenn wir die Geschichte der Menschheit in ihrer Gänze erkundeten, würden wir feststellen, dass es unzählige Möglichkeiten gab und gibt, alles anders zu machen. Die Anthropologie birgt einen noch ungehobenen Schatz an Wissen, mit dem sich zeigen ließe, dass Selbstbestimmung und soziale Kreativität weitaus üblicher sind und waren, als wir mithin meinen. Graeber verstand es, gelebte radikale alltägliche politische Praxis greifbar zu machen und in der Form seiner Theorie als Geschenk zurückzugeben.Was wäre weiterhin, wenn diese Forschung ergäbe, dass Konzepte wie >der Westen< oder >unsere Tradition< der Demokratie, derer wir uns zur Selbstvergewisserung bedienen, nicht so einmalig sind, wie die gelehrte Vorstellung behauptet? In »Einen Westen hat es nie gegeben« schaut Graeber auf die Demokratie und die Demokratie schaut zurück, um >unsere< gedanklichen Horizonte zu dezentrieren und dekolonialisieren.Was nach mehr als zehn Jahren mit Erscheinen seines Bestsellers »Anfänge« (2022) für Furore sorgte, können wir hier in den ersten, vor ansteckender Kreativität strotzenden Vorschlägen nachlesen - und werden en passant durch diese kleine Einführung für den Anarchismus begeistert.

  • von ausgeCO2hlt
    16,00 €

    »Oft ist davon die Rede, dass wir das Klima >retten< müssen. Das klingt so, als könnten wir den Zustand der Welt irgendwann in eine sichere Schublade legen, dann Feierabend machen und Minigolf spielen gehen. Doch es wird nicht den einen mythischen Tag geben, an dem die Welt zum Paradies wird. Was nicht heißt, dass wir nicht gewinnen können. Wir können Zerstörung aufhalten, Lebensverhältnisse verbessern. Doch der Kampf um Klimagerechtigkeit wird nie vorbei sein.«Die Autor*innen schauen auf Narrative und Gruppenkultur in der Klimagerechtigkeitsbewegung. Sie prüfen, was ihnen Kraft gibt, politisch aktiv zu sein und was ihnen Energie raubt. Sie fragen, wie sie von einer Arbeitsweise wegkommen, die einem chronischem Ausnahmezustand ähnelt, hin zu einem widerständigem Leben, in dem sie langfristig zu Hause sein können.

  • von Ewgeniy Kasakow
    18,00 €

    Seit Beginn der >Militärischen Spezialoperation< der russischen Streitkräfte in der Ukraine nahmen Tausende Menschen in Russland an Antikriegsprotesten teil. Allein in den ersten Wochen wurden 13.800 Menschen festgenommen. Es folgten Kommunikationssperren, Eintragungen in >Extremistenregister< sowie zahlreiche weitere Repressionen. Die Linke Russlands ist seit 2014 in ihrer Haltung zur Ukraine tief gespalten. Während die Führung der Kommunistischen Partei (KPRF) Putins Kurs unterstützt, schlossen sich viele linke Gruppen und Aktivist*innen der Protestbewegung an."Spezialoperation und Frieden" versucht, die gesamte Bandbreite der Positionen der russischen Linken zum Krieg, zur russischen Invasionspolitik, dem NATO-Engagement, der humanitären Krise sowie den Themen Flucht und Sanktionen abzubilden. Das Spektrum reicht dabei von oppositionellen KPRF-Mitgliedern, Sozialdemokratie und Linkssozialismus über kleinere stalinistische und trotzkistische Parteien, Anarchist*innen, Gewerkschaftsaktivist*innen und Feministinnen bis hin zu Hochschuldozent*innen und Autor*innen der Diaspora. Das Buch enthält Originaldokumente und Interviews, die durch einführende und analysierende Texte des Herausgebers gerahmt werden, die den gesamtgesellschaftlichen Kontext herstellen und die Situation der linken Kräfte in Putins Russland insgesamt fokussieren.

  • von Nkechi Madubuko
    12,80 €

    Dieses Buch richtet sich an alle Eltern, deren Kinder potenziell von Rassismus betroffen sind. Ihnen kommt die wichtige Rolle als Ansprechpartner und unterstützende Vertrauensperson für ihre Kinder zu. Sind sie sich dessen erst einmal bewusst, können sie ihrem Kind Rückhalt durch eine >empowernde< Erziehung geben.Die Autorin bündelt darin Wissen aus der interkulturellen Psychologie, Familientherapie, Kinderpsychologie und Erfahrungen von LeiterInnen von Jugendgruppen, die Empowermentarbeit leisten.Das Buch versucht, einen Überblick zu möglichen Umgangsformen mit den Rassismuserfahrungen von Kindern zu geben, indem es einerseits die Wirkungsweise der rassistischen Erfahrung auf den Selbstwert des Kindes aufzeigt und andererseits Wege eröffnet, wie Kinder auf unterschiedlichen Ebenen so ausgestattet werden können, dass sie Gegenentwürfe zu Vorurteilen kennen und differenziert mit dem Erlebten umgehen lernen. Jedes Kapitel bietet konkrete Beispiele für Gespräche mit dem Kind und am Ende Handlungsoptionen für die Erziehungspersonen. Ein stabiles Selbstwertgefühl, Wissen über die Hintergründe von Rassismus und Akzeptanzerfahrungen in geschützten Räumen bilden zusammen ein >Rüstzeug< und einen >Schutzmantelempowert< (in seinem Selbstwert stärkt) und damit auf friedfertige Weise wehrhafter macht.»Auf dieses Buch haben wir lange gewartet.« - Claudia Khalifa, Leiterin der Beratungsstelle Verband Binationaler Familien und Partnerschaften, Frankfurt

  • von Angela Y. Davis
    16,00 €

    In 13 chronologisch geordneten Essays zeichnet die radikale politische Aktivistin Angela Davis die Entwicklung der amerikanischen Frauenbefreiungsbewegung von den 1960er Jahren bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches (1981) nach und verknüpft sie mit der Geschichte Schwarzer Frauen in den USA - von der Sklaverei bis zu den Ungerechtigkeiten der Gegenwart. Denn mit dem Ende der Sklaverei in der Folge des amerikanischen Bürgerkrieges war der Rassismus noch nicht überwunden. Die Schwarzen wurden zwar zu Bürger*innen, aber zu Bürger*innen zweiter Klasse.Angela Davis beleuchtet kritisch, wie sich der Kampf um die Bürgerrechte der Schwarzen mit den Kämpfen weißer Frauen für Bildung, Wahlrecht und Gleichberechtigung verband. Die Autorin argumentiert, dass die weiße Frauenbewegung die Bedürfnisse der Schwarzen Gemeinschaft nie verstanden habe, und erklärt, warum Schwarze Frauen in den USA aufgrund von Klassenlage und Rassismus an die heute zentralen Fragen des Feminismus meist anders herangehen als ihre weißen Schwestern: an die Frage der Berufswahl, der gewerkschaftlichen Organisierung, der sexuellen Gleichberechtigung, der Geburtenkontrolle und reproduktiven Freiheit, der Gewalt, der Haus- und Care-Arbeit.

  • von EMMA
    19,80 €

    Emotional Load - was soll das sein? Wenn in einer heterosexuellen Beziehung beide arbeiten, ist in Sachen Gleichberechtigung doch alles super, oder nicht? Was spricht dagegen, wenn Frauen für ihre >zwischenmenschlichen Fähigkeiten< gelobt werden?Die bereits mit ihrem Comic über den Mental Load (»Du hättest nur fragen müssen!«) bekannt gewordene französische Feministin und Aktivistin Emma knöpft sich in ihrem neuen Buch wieder einmal Geschlechterstereotype, Sexismus und Ungerechtigkeiten aller Art vor - insbesondere die, die uns gar nicht bewusst sind.In neun Episoden erzählt sie über die Arbeit, Beziehungen, Sex, Körperbilder, die Polizei - über alltägliche Situationen - und legt mit ihren klugen Analysen offen, welche strukturellen Ungleichheiten unsere Gesellschaft durchziehen. In den bissigen und pointierten Comics leistet sie eine beeindruckende Veranschaulichung in der Theorie schon bekannter Konzepte anhand alltäglicher Situationen. Und nie verliert Emma die zentrale Frage aus dem Blick, um die sich bei ihr alles dreht: Wie können wir gemeinsam eine gerechtere Welt schaffen?

  • von Rita Laura Segato
    19,80 €

    In den vergangenen Jahrzehnten, die von Neoliberalismus und einem zunehmend autoritären Wandel der Gesellschaften und Regierungen geprägt waren, hat die weltweite Gewalt gegen Frauen drastisch zugenommen. Die seit 1993 andauernden systematischen Frauenmorde in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez sind dabei nur die Spitze des Eisbergs - in ganz Mexiko fielen 2019 mehr als 3.800 Frauen männlicher Gewalt zum Opfer.Die argentinische Anthropologin Rita Segato spricht angesichts derartiger Beispiele von einem »globalen Krieg gegen Frauen«. Um diese neue, extrem gewaltsame Wendung des Patriarchats zu verstehen, müssten solche Taten aus dem Privaten in die politische Öffentlichkeit geholt werden. Segato fordert, Frauenmorde nicht länger in privaten und sexuellen Kategorien zu betrachten, sondern vielmehr als systembedingte Feminizide zu benennen, die über die Erniedrigung von Frauenkörpern den Herrschaftsanspruch von Männerbünden formulieren und kommunizieren sollen.Ihrer Ansicht nach wird es nur durch eine Wiederbelebung und Re-Politisierung der Kommunen und Gemeinschaften gelingen, diesen global stattfindenden Femi-geno-zid zu stoppen. Es geht der Autorin mit ihrer Intervention nicht nur um eine Beschreibung der Realität und eine theoretische Auseinandersetzung mit alten und neuen Begriffen, sondern gleichermaßen darum, konkrete Handlungsmöglichkeiten vorzuschlagen und gesellschaftliche Gegenwehr zu entwickeln.

  • von Lena Völkening
    14,80 €

    Auch wenn sich fast alle einig sind, dass wir weniger diskriminierend kommunizieren möchten, wird über kaum etwas derzeit so heftig debattiert wie über das Thema Gendern. Denn mit dem Genderstern oder dem Gendergap greifen wir massiv in unsere Sprache ein - egal, ob beim Sprechen oder beim Schreiben.Doch ist es überhaupt notwendig, die Sprache umzugestalten? Und gibt es dabei ein >richtig< oder >falsch Welche Veränderungen lässt unser Sprachsystem problemlos zu und welche eher nicht? Um souverän entscheiden zu können, ob und, wenn ja, wie wir gendern wollen, ist es hilfreich, sich klarzumachen, wie Sprache im Allgemeinen funktioniert. Denn die Regeln, die der Sprache zugrunde liegen, sind so komplex wie das Innenleben von uns Menschen - und dabei geht es nicht nur um Rechtschreibregeln oder die richtigen Wortendungen.Jedes noch so kleine Detail - von der Tonlage über die Wortstellung bis hin zu der Wahl der Wörter - erfüllt wichtige Funktionen, wenn Menschen miteinander kommunizieren. Deshalb ist es nie egal, wie wir etwas sagen.Es sind faszinierende Erkenntnisse aus der Linguistik, anhand derer Lena Völkening erklärt, welchen Einfluss Sprache auf unser Denken hat, wie Bedeutung entsteht und wie Sprachwandel ganz generell vonstattengeht. Dabei erklärt und begründet die Sprachwissenschaftlerin, Übersetzerin und Journalistin, warum einige gendergerechte Formen besser funktionieren als andere.

  • von Nora Kellner
    16,00 €

    Aufgerüttelt durch persönliche Erfahrungen zeigt Nora Kellner in OpferMacht, wie sich sexualisierte Gewalt - die alltäglich und in allen Bereichen unserer Gesellschaft fest verankert ist - auf das Leben von FLINTA* (Frauen, Lesben, inter*, nicht-binär, trans und agender) auswirkt.Nüchtern und sachlich beschreibt die Sozialwissenschaftlerin, wie es sich anfühlt, wenn eine sich wehrt und vor Gericht zieht und wie schmerzhaft und belastend die Bewertung der Tat durch außenstehende Menschen ist.In der Analyse ihrer eigenen Geschichte nimmt Nora Kellner immer wieder Bezug auf gesellschaftliche Debatten und konkrete Beispiele, die deutlich machen, wie sexualisierte Gewalt aufrechterhalten und reproduziert wird. Sie wirft einen Blick auf die zutiefst sexistischen Strukturen im Polizei- und Justizapparat und wundert sich darüber, warum linke Kräfte - wenn sie es ernst meinen mit der Verurteilung sexualisierter Gewalt - ihrer Verantwortung in diesem Diskurs nicht gerecht werden.Einer Gesellschaft und Kultur zum Trotz, die Betroffene systematisch zum Schweigen bringt, schreibt die Autorin - ehrlich empört und unverblümt direkt - gegen eine Vielzahl hartnäckiger Mythen an, solidarisiert sich bedingungslos mit den Opfern und pocht darauf, dass FLINTA* niemals selbst schuld sind.

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