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  • von Johanna Pointke
    45,00 €

    Johanna Pointke beschreibt in diesem Band den Übergang von der Adelsherrschaft zur ökumenischen Gemeinschaft anhand des Kapitels des Freiweltlichen Stifts Börstel. Zu Anfang des letzten Jahrhunderts war die Adelsherrschaft noch weitgehend unhinterfragt. Politische und gesellschaftliche Umbrüche veränderten die Stellung des Kapitels auch im kirchlichen Bereich radikal. Intensive Auseinandersetzungen mit Staat und Kirche waren die Folge. Wie die Autorin aufzeigt, gelang es dennoch, die Selbständigkeit des Stifts zu erhalten. Mit einer neuen Satzung öffneten sich 1956 schließlich Möglichkeiten der geistlichen Erneuerung.

  • von Ulrike Becker
    90,00 €

    In ihrer detaillierten Untersuchung zeichnet Ulrike Becker ein umfassendes Bild der deutsch-ägyptischen Beziehungen zwischen 1949 und 1965. Die bundesdeutsche Außenpolitik der Nachkriegszeit gegenüber den arabischen Staaten und gegenüber Israel wurde von Akteuren und Interessen bestimmt, in denen ideologische Überzeugungen und Dispositionen aus der Zeit des Nationalsozialismus fortwirkten. Das hohe Maß an personeller Kontinuität in den deutschen Behörden und Ministerien - insbesondere im Auswärtigen Amt - bot dafür eine entscheidende Voraussetzung. Die Ergebnisse der Autorin mahnen zur Skepsis hinsichtlich einer allzu erfolgsgeschichtlichen Deutung der frühen Bundesrepublik.The study paints a comprehensive picture of German-Egyptian relations between 1949 and 1965 and also shows the extent to which the Federal Republic's policy toward the Arab states and toward Israel was determined by actors and interests in which ideological convictions and dispositions from the National Socialist era continued to operate. The high degree of personnel continuity, especially in the Foreign Office, provided the prerequisite for this.

  • von André Kischel
    75,00 €

    >Leben in Literatur< - liefern.The study deals with the research papers written by Uwe Johnson during his German studies (1952-1956): What do these elaborations reveal about the early literary and, in part, life-world socialization of the later author of world renown? The surviving student works are examined in terms of the subjects they deal with and the methods used to develop and present them, while also always taking into account the contemporary conditions and the (literary-political) circumstances of the period under consideration that constituted them. On the one hand, these works have their own significance as analytical-essayistic studies of literature, and on the other hand, they provide the first indications of later authorship, of a 'life in literature'.

  • von Jadwiga Kita-Huber
    75,00 €

    In den Beiträgen des Bandes wird die Vielfalt von Sammlungsgefügen deutlich. Im Zentrum stehen Dokumente aus der Sammlung Varnhagen, die von bisher wenig beachteten Autorinnen stammen. Schriftstellerinen wie Charlotte von Ahlefeldt, Helmina von Chézy, Amalie von Imhoff, Amalie Schoppe, Fanny Tarnow, Karoline von Woltmann, Caroline de la Motte Fouqué, Amalie von Voigt und andere taten sich durch eine breite und vielfältige Wirkung im literarischen Feld hervor; als Schriftstellerinnen, Übersetzerinnen, Journalistinnen, Pädagoginnen etc. sowie als Vermittlerinnen zwischen Kulturen und Literaturen. Zu den archivierten Spuren dieser Tätigkeiten treten im Sammlungszusammenhang archivierende Spuren: Notizen, Dossiers, Vermerke. Diese poetologisch-ästhetischen, historischen und literaturgeschichtlichen Konstellationen werden durch digitale Editionen erschlossen und verknüpft, wobei sie ihrerseits diskursgestaltende Funktionen übernehmen.Female authors from the Varnhagen Collection such as Charlotte von Ahlefeldt, Helmina von Chézy, Amalie von Imhoff, Amalie Schoppe, Fanny Tarnow, Karoline von Woltmann, Caroline de la Motte Fouqué, Amalie von Voigt, and others distinguished themselves in the literary field by their broad and varied impact - being writers, translators, journalists, educators and functioning as mediators between different cultures and literatures. The archived traces of these activities are intertwined and extended in the collection by traces of archiving activities: notes, dossiers, annotations. These constellations can be made accessible and interconnected through digital editions, whereby they in turn take on a discourse-shaping function. This as well as the diversity of collection assemblages is elaborated in the broad range of contributions of the volume.

  • von Antonius Adamske
    75,00 €

    Die Studie stellt die Musikpflege des 18. Jahrhunderts in Göttingen vor, einer mittleren Territorialstadt ohne Hof. Sie wertet umfassende Aktenkonvolute aus und berücksichtigt Elemente der Alltags- und Regionalgeschichte sowie Gedanken zur frühneuzeitlichen Streitkultur. Göttinger Musiker trugen durch ihre Verhaltensweisen zu einem Wandel der Ämter bei - divergierende Kommunikationsstrategien beeinflussten Vokationsprozesse, hierarchische Stellung und öffentliche Reputation. Durch die Universitätsgründung 1734 bedingte Ämterkumulationen und insbesondere die Einsetzung eines neuartigen Collegium musicum beschleunigten den Verfall tradierter Strukturen. Andererseits ermöglichte die Akademie die Genese neuartiger Göttinger Kompositionen, verbunden mit den Namen Schweinitz und Rudorff.The thesis studies the 18th Century musical tradition of Göttingen, a medium-sized town without a court. It analyses voluminous dossiers and takes elements of everyday life and regional belongings as well as thoughts to dispute in early modern period into consideration. Individual behaviour of musicians conducted to manifold transformation of their function. Divergent strategies of communication led to different levels of success on appeals procedures, hierarchical positioning and public reputation. The forfeiture of traditional patterns was accelerated by the foundation of the university and especially by the establishment of a Collegium musicum. On the other hand, the presence of the alma mater faciliated the genesis of a novel type of compositions, connected to names such as Schweinitz and Rudorff.

  • von Caroline Arni
    25,00 €

    Für die kritische Auseinandersetzung mit der modernen Geschlechterordnung ist die Debatte über "Kultur" vs. "Natur" zentral. Hier wurde und wird weiterhin argumentiert, das vermeintlich Natürliche sei eigentlich ganz und gar kultürlich und die "natürliche" Geschlechterordnung (ja, die Geschlechtlichkeit selbst) infolgedessen sozial konstruiert. Jede Referenz auf "Natur" ist damit grundsätzlich dem Essenzialismusverdacht unterworfen worden, was auch zu harscher Kritik am Ökofeminismus oder am so genannten "Differenzfeminismus" führte. Für die historische Arbeit entpuppt sich dieses Denken zunehmend als unproduktives Hindernis bzw. als vorschnelle Begrenzung der Forschung - wenn nämlich nicht gefragt werden kann, wovon AkteurInnen eigentlich handeln, wenn sie von "Natur" reden, aber auch, wenn ein Naturbegriff absolut gesetzt wird, der selbst erheblichem historischem Wandel unterworfen war und ist. Im Heft werden solche Fragen an diversen historischen Szenarien (insbesondere der Vormoderne) diskutiert. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur derzeitigen Debatte über "Natur", Kultur und Geschlechterordnungen geleistet."Nature" and its presumed opposite, "culture" are central categories when examining the modern order of the sexes. A central argument has long been that what is supposedly "natural" might actually be entirely "cultural" and that the "natural" gender order and even gender itself is, indeed, socially constructed. Any reference to "nature" has thus been fundamentally subjected to a suspicion of essentialism, leading to to harsh feminist critiques of intellectual currents such as "ecofeminism" or "feminism of difference". This binary way of thinking, however, seems to bear in it an unproductive limitation of research. It becomes impossible to ask what historical actors are doing when they use the term "nature" and it makes the concept of nature absolute, rather than showing it to be the subject to considerable historical change. This issue discusses questions of the contingency of nature and its relationship with gender along various historical settings, thus making an important contribution to our current debate on "nature", culture and the gendered order of society.

  • von Matthias J. Tögel
    65,00 €

    Matthias J. Tögel unternimmt den Versuch einer Rekonstruktion der Bewusstseinsgestalt des »Historischen Bewusstseins« im Denken Wilhelm Diltheys, die sich in dessen Projekt einer »Philosophie des Lebens« einfügt und sich zugleich seiner scharfen Metaphysikkritik verpflichtet weiß. Der Autor zeigt den Zusammenhang zwischen den methodologischen, materialen und metaphilosophischen Aspekten dieses Projekts und dem »Historischen Bewusstsein« auf. Hierbei wird deutlich, wie dieses seinen ambivalenten Status zwischen Reflexionsfortschritt einerseits und paralysierendem Dekadenzphänomen andererseits in Richtung einer vertieften und konstruktiven Fortsetzung der Aufklärung als Selbstbesinnung überwinden kann.This book tries to show how Wilhelm Dilthey can see in "historical consciousness" a potential to overcome its own sceptical, nihilistic and paralysing consequences. To this end it develops the methodological, systematic and metaphilosophical aspects of Dilthey's "philosophy of life" and gives an account of his scathing critique of metaphysical thought. Embedded in this wider theoretical framework "historical consciousness" can be described as a further step in the pursuit of enlightenment in a self-reflective manner and as a key to more seminal philosophical work.

  • von Matthias Becher
    55,00 €

    Die obersten Herrschergewalten der vormodernen Welt waren gleichsam auf die Unterstützung ihrer Eliten angewiesen und diese Eliten wiederum befanden sich häufig in einer ambivalenten Situation zwischen Konkurrenz und Kooperation sowohl untereinander als auch in der Beziehung zu den Herrschenden. Dieser Band vereint neun Studien, die sich mit der Frage nach Kommunikationsformen zwischen obersten Herrschaftsträgern und Eliten befassen. Die Beitragenden aus verschiedenen Fachrichtungen nähern sich dieser gemeinsamen Fragestellung anhand von Fallbeispielen aus Ostasien, Europa und Südamerika zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 16. nachchristlichen Jahrhundert und eröffnen so eine transkulturelle Perspektive auf ein globales Phänomen. Sie betrachten verschiedene Facetten von Kommunikation wie Verständigung, Beratung, Rituale und Zeremonien, aber auch Kritik.This volume brings together nine studies that deal with forms of communication between supreme rulers and elites. Using case studies from East Asia, Europe and South America between the 2nd century B.C. and the 16th century A.D., the interdisciplinary approach opens up a transcultural perspective on a global phenomenon. By examining various facets of communication such as understanding, consultation, rituals and ceremonies, but also criticism, it can be shown how supreme ruling powers in the pre-modern world were dependent on the support of their elites and how these elites in turn often found themselves in an ambivalent situation between competition and cooperation both among themselves and in their relationship with the rulers.

  • von Artur Dariusz Kubacki
    55,00 €

    Das aktuelle Jahrbuch entstand infolge der wissenschaftlichen Kooperation zwischen der Universität Szczecin und der Pädagogischen Universität Kraków. Er enthält eine Auswahl von 22 Beiträgen, in denen aktuelle Forschungstendenzen im Rahmen der weit verstandenen Translationswissenschaft dargestellt werden. In deutscher und englischer Sprache werden Themen von Dolmetschen und Übersetzen über Sprachmittel und Übersetzungstechnologien bis Fachübersetzungen und literarisches Übersetzen behandelt. Der Band richtet sich an alle Interessent:innen an der Übersetzung aus theoretischer und praktischer Sicht.

  • von Jette Lange
    45,00 €

    The nursing process generally is understood as key element of professional nursing care in Germany. This study follows this argument back to the introduction of the nursing process in the 1970s and 1980s. At that time, the German healthcare system underwent dramatic changes and economic reorganization, which can be understood as the emergence of the neoliberal rationale in Germany. The argument of cost explosion was used to restructure hospitals into enterprises that were to operate based on the logic of the market. Its cybernetic logic made the nursing process an ideal instrument to restructure nursing care. Perspectives of governmentality and critical accounting reveal the nursing process as an accounting tool which has made nursing calculable. And while German nurses valued its potential for professionalization, the findings suggest that a newly constituted accountable nursing vocation can instead be considered as de-professionalizing.

  • von Jasmin Kriesten
    65,00 €

    Grundschulkinder bringen vielfältige und neue Perspektiven auf die Themen Frieden und Unfrieden mit, die dringend in den (religions-)pädagogischen Diskurs einfließen sollten. Dieser Band beschäftigt sich im Kern mit der Werte-Bildung im Sinne der Friedensbildung in der Primarstufe. In einer qualitativ angelegten Studie stellt Jasmin Kriesten Kinderzeichnungen von acht- bis zehnjährigen Schüler:innen dar und ergänzt diese durch Aussagen aus Interviews. Hierfür werden Aspekte von Frieden in Verbindung mit Gerechtigkeit mit unfriedlichen Faktoren wie Krieg und Gewalt verknüpfend betrachtet. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen können neue Impulse für die Friedenspädagogik im Religionsunterricht gefunden werden, welche die Sicht von Kindern auf und deren Bildern von Frieden und Unfrieden gewinnbringend aufgreifen. Current threats to peace illustrate the urgent need for further development of peace education processes in school and religious education. Therefore, it is of enormous importance to take on board the perspective of the primary school children. The study "Friedensbild und Friedensbildung" (Peace Image and Peace Education) takes on this goal by collecting children's ideas of peace and discord by means of a linking survey of children's drawings and interviews. In combination with theory-based approaches to the phenomenon of peace, new and multidimensional perspectives for a peace education of the future can be presented from the results in a subject-oriented way, which is characterized, among other things, by the perception of positive and negative peace in school and religious education.

  • von Jenny Berglund
    50,00 €

    International knowledge transfer in religious education (RE) is still a fairly new topic. Many scholars in the field consider this discussion of prime importance for the future of both the academic discipline of religious education and the related school subject RE. This book continues this discussion and specifies it in the direction of teacher education. Its focus is on the challenges that teacher students and their trainers are facing in the light of RE in a pluralized and detraditionalized society. The impact of these challenges on RE research is obvious. However, international exchange of research results for purposes of comparison and mutual enrichment is still rare. This book provides insights that can encourage and facilitate this exchange.

  • von Svenja Trübenbach
    75,00 €

    Der Herrscherbesuch war ein ehrenvolles Ereignis, das als Anlass und Thema schon in den frühesten profanen Wandmalereien des Mittelalters fassbar ist. Svenja Trübenbachs Studie untersucht dieses Phänomen erstmals für den berühmten Maximilian I. Im Zentrum stehen Bildprogramme der Anwesen, in denen der König bzw. Kaiser (mutmaßlich) empfangen wurde oder werden sollte. Mit welchen Bildern reagierten die Hausherren auf den Besuch, wie setzten sie sie ein, um sich und ihr Haus zu empfehlen? Welche Vorstellungen von königlich-kaiserlicher Macht und Herrschaft spiegeln sich darin wider und wo verorteten sich die Auftraggeber diesbezüglich selbst? Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welche Rolle der Aufenthalt Maximilians I. und die Wandgemälde für die eigene Macht oder gar Herrschaft der Gastgeber spielten.The ruler's visit was a highly honorable event that can be traced both as an occasion and subject already in the earliest secular wall paintings of the Middle Ages. Svenja Trübenbachs study examines this phenomenon for the first time concerning the famous Habsburg Maximilian I. The focus is on the pictorial programs of the castles and houses in which the Holy Roman King and later Emperor was or was to be (presumably) received. With which images did the owners react to the visit, how did they use them to recommend themselves and their house? What ideas of royal and imperial power do the paintings reflect, and where did the clients place themselves in this regard? Last but not least, the question arises as to what role Maximilian's stay and the murals played for the hosts' own power.

  • von Lisa Genthner
    55,00 €

    Urteilsbildung wird in der Geschichtsdidaktik eine große Bedeutung für das historische Denken zugeschrieben. Bisherige Befunde zeigen jedoch gerade für diesen so zentralen Bereich große Defizite bei Schüler:innen auf. Inwiefern diese lernen, eigenständig Sach- und Werturteile zu fällen, wird auch davon beeinflusst, wie Lehrkräfte die Förderung dieser fachspezifischen Kompetenz in ihrem Unterricht umsetzen. Lisa Genthner untersucht daher im Rahmen einer qualitativ-empirischen Studie, welche Überzeugungen und Praktiken zur Urteilsbildung bei Lehrer:innen vorzufinden sind. Wie wichtig ist ihnen, dass Schüler:innen im Geschichtsunterricht Urteile fällen? Was verstehen die Lehrkräfte selbst unter Sach- und Werturteil? Und wie realisieren sie Urteilsbildung in ihren Unterrichtsplanungen?

  • von Kristina Wittkamp
    65,00 €

    >Majak< von den sowjetischen Machthabern und Rundfunkzuständigen geschaffen - als Gegenangebot zu den westlichen Radiosendern BBC, VOA und RFE. Diesen Sachverhalt thematisiert der vorliegende Band und untersucht die Funktion, Konzeption und den Erfolg von >Majak< beim sowjetischen Publikum anhand dreier Akteur:innengruppen - Regime, Medienmacher und Publikum. Kristina Wittkamp leistet damit einen Beitrag zur sowjetischen Kultur- und Mediengeschichte und bietet Aufschlüsse über Handlungsspielräume, Teilöffentlichkeiten und Aneignungspraktiken. Konzeptionell fungiert >Majak< als Dispositiv, das eingebettet ist in eine Anordnungsstruktur der Akteur:innen, beteiligten Institutionen, technischen Gegebenheiten, diskursiven Strukturen, Programmkonzeptionen, Rezeptionspraktiken und Wahrnehmungen.In 1964 Soviet leadership and in charge media authorities created a new radiostation - 'Majak' should compete with Western stations like BBC, VOA and RFE. This circumstance provides the basis for analyzing the concrete function, concept and success of 'Majak' via three different groups of agents - members of the Soviet Party leadership, broadcasters and audience. This book contributes to analyzing Soviet cultural and media history and provides Information about scopes of agency, public spheres and practices of media appropriation. 'Majak' acts as a dispositif, embedded in an arrangement of actors, participating institutions, technical structures, discourses, programme concepts, modes of reception and perception.

  • von Manuel Bolz
    60,00 €

    Das Verhältnis von Rache und sexualisierter Gewalt ("Rape and Revenge") lässt sich im menschlichen Alltag, in verschiedenen kulturellen Kontexten sowie in Rechtsdiskursen in historischer Perspektive bis in die Gegenwart beobachten. Eine kulturwissenschaftliche Analyse ermöglicht es, die Eigenlogiken, die gesellschaftspolitischen Kontexte und die Ästhetisierungen von "Rape and Revenge" in ihrer Komplexität zu verstehen. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen zum einen das Phänomen, die Praxis und das Motiv "Rape and Revenge" auf der individuellen und der gesellschaftlichen Ebene aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven. Zum anderen analysieren die Autor:innen spezifische empirische und fiktionale Fallbeispiele, um zu zeigen, welche künstlerischen Kriterien, alltagsmoralischen Prinzipien, Gewaltfantasien und popkulturellen Vorstellungen sich in "Rape and Revenge" eingeschrieben haben und wie diese Dimensionen mit einem verstehenden Ansatz dekonstruiert, interpretiert und eingeordnet werden können.The relationship between sexualized violence and revenge can be observed in different cultural contexts and legal discourses from the past to the present. Cultural analysis can help to understand the logics, socio-political contexts, and representations of "Rape and Revenge". The anthology addresses this phenomenon by presenting transdisciplinary and transcultural perspectives and tracing interrelations between empirical realities, medial representations, and artistic negotiations.The contributions from the fields of philosophy, literary, cultural, gender, legal, social, and media studies present specific empirical, fictional case studies and their theoretical reflexion in order to reveal artistic criteria, moral principles and ideas of violence and vigilante justice inscribed in "Rape and Revenge".

  • von Sylwia Adamczak-Krysztofowicz
    50,00 €

    Der vorliegende erste Teilband zu empirischer Unterrichtsforschung im Forschungsbereich DaFZ fokussiert auf Gegenstände und methodologische Zugänge. Die Beiträge konzentrieren sich zum einen auf linguistische Interaktionsanalysen im unterrichtlichen Handlungskontext, insbesondere auf den Fremdsprachenunterricht als Diskurstyp sui generis sowie phasen-, lernziel- und rollenspezifische Sprachhandlungen und Interaktionsmuster. Zum anderen steht die Professionalisierung im Fokus. Empirischer Forschungsbefunde werden in die Unterrichtspraxis und in lehrer:innenbildende Studiengänge übertragen. Darüber hinaus werden methodologische Zugänge in den Blick genommen und in Hinblick auf qualitative und quantitative Ansätze empirischer Unterrichtsforschung, Datenerhebungs- und -auswertungsmethoden und Umgang mit Datenrepositorien untersucht.

  • von Anna Szczepaniak-Kozak
    55,00 €

    European society in the 21st century is characterised by increasing linguistic and cultural diversity and this offers valuable resources both on the economic and ideational level. At the same time, this growing diversity raises challenges to societies in terms of ensuring greater equity and social cohesion. In this book, the authors discuss the role of languages and multilingualism in the education system and at the interface of formal education and the home environment in this time of transition. They offer perspectives of four European countries, namely Germany, Greece, Ireland and Poland. By this, the authors aim to provide teacher educators, interested teachers and also other stakeholders in the education system with essential contextual information and related pedagogical considerations in the areas of language acquisition, multilingualism, multilingual upbringing, whole-school development and language-sensitive teaching.

  • von Christian George
    45,00 €

    Wie ergeht es Frauen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz? Wie sind ihre Karrierewege und -chancen? Wie war es in der Vergangenheit, als Frau an der JGU zu studieren oder zu arbeiten, und welchen aktuellen Herausforderungen stellen sich Frauen in den einzelnen Gruppen - als Studierende, Lehrende oder auch als nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterin - heute? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des vorliegenden Bandes, der sich diesen aus unterschiedlichen Perspektiven nähert. Neben der Darstellung historischer Entwicklungen inner- und außerhalb der Universität richten sich die Untersuchungen auf Portraits individueller biographischer Erlebnisse sowie auf die hochschulpolitische Geschlechter- und Diversitätspolitik an der JGU.

  • von Anna Pastuszka
    40,00 €

    Der vorliegende Band enthält Beiträge zur Problematik der Grenzen und ihrer Erscheinungsformen im Modus literarischer Texte. Die Narrative der Grenze betreffen sowohl ihre historische und territoriale Form als auch den Aspekt ihrer Relativität und ihres Konstruktionscharakters. Im Fokus stehen Schriftsteller:innen als Reisende, Grenzgänger:innen, Migrant:innen, Exilant:innen sowie entsprechende literarische Figuren. Grenzen erscheinen in ihrer ambivalenten Struktur als unüberwindbar und schutzbietend, aber auch durchlässig und offen. Dabei wird der Abschottungswille gegen das Andere und Fremde als Energieverlust kritisiert und gleichzeitig die Notwendigkeit der Grenzen im ethischen Sinne unterstrichen. Die Autor:innen heben die Aspekte der räumlichen, sprachlichen oder zeitlichen Grenzüberschreitungen sowie die Überschreitung der Text- und Gattungsgrenzen hervor. This volume features contributions addressing the issues of borders and their manifestations in literary texts. Border narratives refer to different aspects of the border - its historical and territorial form, its relativity and the very nature of this construct. At the centre there are authors - as travellers, borders crossers, migrants, exiles- and corresponding literary figures. In their ambivalent structure, borders appear as insurmountable and protective, but also permeable and open entities. The collected texts criticise the will to isolate oneself against the other and foreign elements as a loss of energy, but also stress the ethical necessity of borders. Furthermore, the authors emphasise the aspects of crossing spatial, linguistic or temporal borders as well as going beyond textual and genre boundaries.

  • von Rachel Huber
    75,00 €

  • von Stephan Wolting
    45,00 €

  • von Rainer Mühlhoff
    15,00 €

  • von David Hamacher
    60,00 €

  • von Katarzyna Gajda-Roszczynialska
    65,00 €

    How have the arrangements in European countries regarding the functioning of justice changed in the period of the COVID-19 pandemic? Will the solutions implemented in various countries in the context of the COVID-19 pandemic last and find their place in the legal systems of these countries for a longer period of time? The contributors analyse this in four thematic blocks: The first refers to the impact of COVID-19 on the administration and technical functioning of the judiciary, including international courts. The second part focuses on the impact of COVID-19 on the model of civil procedure, including the effects on general and structural principles such as the principle of openness, writing and oral proceedings, the principle of consistency of panels of judges as well as digitalization. The third refers to the impact of COVID-19 on criminal proceedings. And the last one deals with the impact of COVID-19 on the administrative proceedings.

  • von Magdalena Lisiecka-Czop
    50,00 €

    Die Welt der Zahlen, Figuren und Relationen hat die Menschen schon immer fasziniert, deshalb drückte Mathematik einerseits der Allgemeinsprache ihren Stempel auf, andererseits braucht Mathematik die Sprache, um Inhalte ihres Fachgebiets zu verbalisieren und zu vermitteln. Der Band umfasst 14 Beiträge zu Themen, die sich aus der gegenseitigen Beeinflussung der Mathematik und Sprachen ergeben. Behandelt werden lexikologische, semantische, pragmatische, semiotische und kognitive Probleme, aber auch praktische - translatorische, didaktische und lexikografische Aspekte, nicht zuletzt in kontrastiver Perspektive. Der Großteil der Beiträge konzentriert sich auf den phraseologischen Bereich, da phraseologische Bestände verschiedener Sprachen reich an Wendungen mit mathematischen Komponenten sind.The world of numbers, shapes and relations has always fascinated people, influencing the language in which they communicate. Likewise, mathematics needs language to verbalise its research area and transfer knowledge. The volume contains 14 papers concerning phenomena resulting from the mutual influence of mathematics and languages. The thematic scope includes lexicological, semantic, pragmatic, semiotic and cognitive issues as well as practical aspects such as translation, teaching or lexicography and contrastive studies. Large parts of the volume focuses in particular on phrasemes as the phraseological resources of many languages contain mathematical components.

  • von Kai Georg Hindahl
    40,00 €

    Die Blockchain-Technologie wurde lange Zeit nur als Synonym für Bitcoin genutzt. Zeitgleich wurde die Sharing Economy durch Vertreter wie Airbnb und Uber zu einem Massengeschäft. Blockchainbasierte Geschäftsmodelle in Form von dezentralen Anwendungen unterliegen den gleichen rechtlichen Beschränkungen wie bisherige Modelle der Sharing Economy. Es entwickeln sich immer mehr Geschäftsmodelle auf der Grundlage der Blockchain-Technologie und im Bereich der Sharing Economy. Dies wirft die Frage nach regulatorischen Anforderungen auf. Kai Georg Hindahl untersucht dies in seiner Arbeit anhand von Beispielen dezentraler Anwendungen.For a long time, blockchain technology was only used as a synonym for Bitcoin. At the same time, the sharing economy became a mass business and the subject of regulatory attention through representatives such as Airbnb und Uber. In the meantime, more and more business models based on blockchain technology are also developing in the sharing economy. It raises the question of regulatory requirements for these businesses. Kai Hindahl examines this question on the basis of examples of decentralized applications.

  • von Tabea Widmann
    55,00 €

    Tabea Widmann widmet sich digitalen Spielen als Erinnerungsmedien um den Holocaust und untersucht sie als potenziell besonders wirkungsmächtige Medien der digitalisierten Erinnerungskulturen. Im Zentrum steht dabei das Konzept des »Prosthetic Witnessing«; ein Ansatz, der spielerische Handlungen als vermittelte Positionen einer medialisiert-distanzierten, aber dennoch emotional involvierenden Zeugenschaft begreift. Anhand vier ausgewählter Fallbeispiele findet »Prosthetic Witnessing« im vorliegenden Band mit Fokus auf die Figuren von Zeugenschaft, der Inszenierung von Erinnerungsorten sowie auf den Umgang mit dargestellten Erinnerungsmedien bereits erste Anwendungen.Tabea Widmann dedicates this work to digital games as media of remembrance around the Holocaust and examines them as particularly potentially powerful media of digitalised memory cultures. Within the book, the concept of "Prosthetic Witnessing" is developed; an approach that understands playful actions as mediated positions of a medialised-distanced, yet emotionally involving, form of witnessing. Based on four selected case studies, "Prosthetic Witnessing" already finds its first applications in the work with a focus on figures of testimony, the staging of places of remembrance as well as the handling of depicted media of memory.

  • von Daniel Meyer
    35,00 €

    In einer inter- und transmedialen Perspektive versucht dieser Band den verschiedenen semantischen Ordnungsprozessen, die in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Dreißigjährigen Krieg während des 20. und 21. Jahrhunderts stattfinden, nachzugehen, indem ihr jeweiliger Deutungsrahmen rekonstruiert wird. Die Beiträge versuchen dabei als Ganzes einen Bogen zu spannen zwischen der Vielzahl an Vereinnahmungen und ihren spezifischen künstlerischen Modalitäten. Der Schwerpunkt liegt zwar bei deutschsprachigen Werken, es wird jedoch auch der europäische Rahmen berücksichtigt.In an inter- and transmedial perspective, this volume attempts to trace the various semantic ordering processes that take place in the artistic treatment of the Thirty Years' War during the 20th and 21st centuries by reconstructing their respective interpretive frameworks. The contributions as a whole attempt to draw a bow between the multitude of appropriations and their specific artistic modalities. Although the focus is on German-language works, the European context is also taken into account.

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