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  • von Michela Murgia
    10,00 €

    Die Demokratie ist mühsam, fehlerhaft und instabil. Entscheidungsprozesse sind langwierig, kompliziert und teuer, politische Parteien kaum zu unterscheiden. Zu viele Beteiligte müssen gefragt, möglichst alle Minderheiten einbezogen werden. Wäre da eine volksnahe Führung mit mehr Entscheidungsfreiheit nicht wirkungsvoller? Ist der Faschismus nicht effizienter in der Durchsetzung zentraler Ziele für das gesellschaftliche Zusammenleben? Oder warum sonst wurden in jüngster Zeit so viele populistische Regierungen gewählt?»Faschist werden« beschreibt, wie man sich innerhalb der Demokratie in Position bringen kann, wie man über die sozialen Medien das demokratische Chaos vorführt und welche argumentativen Muster zu beachten sind.Michela Murgia hat eine provozierende Polemik über die italienische und europäische Gegenwart verfasst - und auch im deutschsprachigen Raum sollen politische Gegner, wenigstens rhetorisch, »gejagt« oder »entsorgt« werden. Geschichtsrevisionistische Vorstöße häufigen sich, sozial Schwache werden gegen Geflüchtete ausgespielt. Und der Grat zwischen solidarischem und reaktionärem Denken ist oft schmaler als gedacht - auch in uns selbst.Mit Faschistometer zum Selbsttest.

  • von Francesca Melandri
    14,00 €

    Im Jahr 1979 begegnen sich zwei Menschen, die scheinbar nichts miteinander gemein haben, auf einer italienischen Gefängnisinsel: Luisa, eine Bergbäuerin, die ihre fünf Kinder allein großzieht, weil ihr Mann seinen Jähzorn nicht unter Kontrolle hatte, und Paolo, ein ehemaliger Lehrer, der nach wie vor nicht versteht, wie sein einziger Sohn zu einem Terroristen werden konnte.Beide sind gekommen, um ihre Angehörigen zu besuchen. Luisa hat ihrem Mann Ravioli mitgebracht, damit er sie unter den Mithäftlingen verteilen kann. Paolo hofft darauf, überhaupt wieder eine Beziehung zu seinem Sohn herzustellen. Doch das Wiedersehen verläuft für beide enttäuschend und demütigend. Ein aufkommender Sturm zwingt sie, auf der Insel zu bleiben, und so beginnen sie zu sprechen. Die Bedeutung dieser Begegnung wird ihnen allerdings erst viele Jahre später bewusst werden ...

  • von Wolfgang Ullrich
    12,00 €

    Selfies sind die bisher erfolgreichste Bildgattung der Sozialen Medien. Dass man ihren Urhebern oft Narzissmus vorhält, wird ihren vielfältigen Funktionen jedoch nicht gerecht. Mit Selfies setzen sich die Akteure der Sozialen Medien vielmehr in jeweils anderen Rollen in Szene: spielerisch, neckisch, provozierend. Die Grimassen und digitalen Nachbearbeitungen von Selfies stehen in einer langen kulturgeschichtlichen Tradition von Masken und Theaterspiel. Mit Selfies machen Personen sich selbst zum Bild; damit entsteht durch sie nicht weniger als eine neue Form von öffentlichem Leben, das in der Moderne - im Anschluss an Richard Sennett - oft totgesagt worden ist. Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich zeigt, dass Selfies als erster Typus einer demokratisierten wie auch einer globalisierten Bildkultur gelten können - und dass sich in ihnen lang gehegte Utopien erfüllen.

  • von Salvatore Settis
    11,90 €

    Kein europäisches Land hat ein so immenses kulturelles Erbe wie Italien, kein Land solche Schwierigkeiten im Umgang mit diesem Erbe. Salvatore Settis, emeritiert und frei von allen akademischen Zwängen, ist in den letzten Jahren zum Gewissen dieses Landes geworden. Immer wieder stellt er bohrende Fragen: Wie gehen die Italiener mit ihren Schätzen um, und was machen wir Europäer mit unseren kulturellen Gütern?Venedig mit seiner einzigartigen Architektur, Geschichte und geographischen Lage, aber auch Venedig als Ausbund der Kommerzialisierung dieser Einzigartigkeit nimmt Settis als Ausgangspunkt für universelle Überlegungen: Gibt es so etwas wie die Seele einer Stadt? Und was könnte sie sein? Die Eigentümlichkeit, die Geschichte, die Einwohner? Warum gehören Wolkenkratzer zu New York, aber nicht nach Venedig? Muss man »Städteschönheit« als »Weltkulturerbe« konservieren, oder brauchen Städte »kreative Zerstörung«? Wie steht es mit dem »Recht auf Stadt«? Wie mit den Rechten der zukünftigen Generationen?Ein fulminantes Plädoyer für die lebendige Stadt der Zukunft - geschrieben mit umfassenden Kenntnissen, mit ganzem Herzen und voller Elan!

  • von Annekathrin Kohout
    12,00 €

    Rosafarbene Slips, babyblau gefärbtes Achselhaar, Schmollmünder auf Selfies: Was sich nach Männerphantasien anhört, ist bei Netzkünstlerinnen feministisches Statement. Sie betreten damit den Kampfplatz um das »richtige« Bild der Frau, das in den Sozialen Medien nicht nur metaphorisch zur Debatte steht. Handelt eine Frau emanzipatorisch, wenn sie sich beim Stillen zeigt - oder reduziert sie damit sich selbst und andere Frauen auf die Mutterrolle? Bestätigt ein "Girl Power"-T-Shirt die Rolle des naiven kleinen Mädchens - oder stellt es sie infrage? Die Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat eine ebenso kurze wie prägnante Kultur- und Diskursgeschichte der weiblichen Bildpolitik verfasst, die von den Emanzipationsbewegungen im frühen 20. Jahrhundert bis zum netzfeministischen Bilderstreit der Gegenwart alle wesentlichen Phänomene weiblicher Bildpolitik in den Blick nimmt.

  • von María Gainza
    24,00 €

    María - nicht zu verwechseln mit der Autorin, oder doch? - ist um die vierzig. Sie entstammt der Upper Class von Buenos Aires, schlägt sich aber mit prekären Kulturjobs durch. María hat stets ein lebenskluges Bonmot parat, hält sich selbst jedoch für träge, vergesslich, kurzum: lebensunfähig. Ihre leicht verschrobene Familie sieht das genauso - besonders die wirklich schwierige Mutter, die sich als Schwiegersohn mindestens einen Polospieler wünscht.Vor allem aber führt María ein Leben mit Bildern, vertieft sich in das Leben vor und hinter und in der Kunst. Bekommt sie Panik oder schlechte Laune, flieht sie ins Museum. Manchmal verfolgt María eine Frau im roten Kleid, nur weil die Farbe sie an ein bestimmtes Gemälde Mark Rothkos erinnert. Und so fließen die Eskapaden der Erzählerin zusammen mit faszinierenden Bildbeschreibungen, Kunstgeschichten und Anekdoten um bekannte und unbekanntere Künstler wie Gustave Courbet, Henri Toulouse-Lautrec oder Cándido López.Gainza schreibt mit bittersüßer Ironie und großer Eleganz: Unversehens kommt man nicht nur Marías Leben näher, sondern auch der Kunst.

  • von Petra Knapkova
    22,00 €

    Auf jeden Prager kommen rund fünf Besucher pro Jahr, die meisten davon aus Deutschland. In der Altstadt ist vor lauter Junggesellenabschieden kaum ein Durchkommen. Vor dem Goldenen Gässchen, wo einst Kafka schrieb, bilden sich lange Warteschlangen.Doch geht man ein paar Gassen weiter, im Nový Svet, wird es ruhiger. Hier gab es früher Weinstuben, und wer genauer hinsieht, findet unzählige Geschichten, die in den Nischen lauern. Blickwinkel und Ungleichzeitigkeiten sind entscheidend in dieser Stadt der Literatur. Mal ist es ein Obdachloser, der in Smíchov die Veränderungen notiert; mal erinnert sich der beste Balljunge des jüdischen Sportklubs Hagibor an die Erste Republik; ein anderer erzählt, wie er im heutigen Ausgehviertel Zizkov frierend für Kohlen anstand. Und manchmal verschwinden die Postkartenmotive von ganz allein, weil sich die Statuen auf der Karlsbrücke vom vielen Angeglotztwerden in Elche verwandeln und einfach davonlaufen.Mit literarischen Entdeckungen der tschechischen Gegenwartsliteratur und unbekannten Texten von bekannteren Autorinnen und Autoren wie Michal Ajvaz, Daniela Hodrová, Bohumil Hrabal, Eva Kanturková, Pavel Kohout, Jaroslav HaSek, Milan Kundera, Jaroslav RudiS, Lenka Reinerová, Jáchym Topol und Jirí Weil.

  • von Roberto Arlt
    25,00 €

    Remo Erdosain schlafwandelt durch die Tage. Der gescheiterte Erfinder steht, wie so vieles in diesem Roman von 1929, am Rande des Abgrunds: Er hat Geld unterschlagen, das Gefängnis wartet, in Wahnvorstellungen sieht er eine Giftwolke über der Stadt.Erdosain treibt durch Massen und Gassen von Buenos Aires, durch Bordelle und Kaffeehäuser, trifft auf Schäbige und Verrückte - bis er einer Gruppe sendungsbewusster Verschwörer in die Hände fällt: ein melancholischer Zuhälter, ein apokalyptischer Apotheker, eine Prostituierte, ein Goldgräber. Unter der Leitung des »Astrologen« planen die Irren nicht weniger als die Revolution. Doch für den großen Umsturz braucht es zuerst einen kleinen Mord.»Die sieben Irren« ist ein moderner Klassiker der lateinamerikanischen Literatur, der in eine Reihe mit den monumentalen Großstadtromanen von Dos Passos und Döblin gehört. In Arlts armen Teufeln, revolutionären Träumern und größenwahnsinnigen Sozialingenieuren treten die politischen Verwerfungen der zwanziger und dreißiger Jahre prägnant hervor - auch die jenseits von Argentinien: Die Farce kommt vor der Tragödie.

  • von Erich Fried
    10,00 €

    Ich habe versuchtzu versuchenwährend ich arbeiten mußan meine Arbeit zu denkenund nicht an dichUnd ich bin glücklichdaß der Versuchnicht geglückt istWas, wenn die Vertrautheit zerrissen wird, das Glück zerspringt, das Liebespaar getrennt wird? Der große Liebende Erich Fried nimmt dem Bangesein, dem Kummer und der Wehmut die Schwere. Sehnsucht ist immer Hoffnung.

  • von Erich Fried
    10,00 €

    Dich einatmen wollenund ausatmenund wieder einatmen beim Küssendich berühren und sehen wollenund riechen und kosten beim KüssenErich Fried, Meister des Liebesgedichts, kennt und beschreibt die Liebe in all ihren Facetten: in ihren zarten Anfängen, ihrer bangen und schmerzvollen Sehnsucht - und in ihrer körperlichen Anziehung und Vielfältigkeit.

  • von Erich Fried
    10,00 €

    Es ist lächerlichsagt der StolzEs ist leichtsinnigsagt die VorsichtEs ist unmöglichsagt die ErfahrungEs ist was es istsagt die LiebeErich Fried, mit seinen Liebesgedichten einer der meistgelesenen Lyriker des 20. Jahrhunderts, weiß von den Höhen und Tiefen der Liebe, er kennt die Fallstricke, das Herzklopfen, die Vertrautheit, die Lächerlichkeit - und besingt sie so ehrlich wie ironisch.

  • von Erich Fried
    10,00 €

    Wer willdaß die Weltso bleibt wie sie istder will nichtdaß sie bleibtErich Fried, unabhängiger Geist, hat nie ein Blatt vor den Mund genommen: Er hat es in seine Schreibmaschine gespannt und milde wie schonungslos über den Zustand der Welt geschrieben, und über die Auflehnung gegen Angst und Zweifel.

  • von Erich Fried
    10,00 €

    Kein Geringererals Leonardo da Vincilehrt uns"Wer immer nur Autoritäten zitiertmacht zwar von seinem Gedächtnis Gebrauchdoch nichtVon seinem Verstand"Prägt euch das endlich ein:Mit Leonardolos von den Autoritäten!Erich Fried, öffentliche Instanz und politischer Mahner, hat es sich und seinen Gegnern nie leicht gemacht: Er konnte nicht nur ein erstaunliches Maß an Feindesliebe aufbringen, sondern - viel schwerer noch - Tapferkeit vor dem Freund

  • von Erich Fried
    10,00 €

    Was sein muß: FreiheitEmanzipationSchwesterlichkeitSonst gibt es nichtFreiheitGleichheitBrüderlichkeitErich Fried, unermüdlicher Kämpfer für Frieden und Demokratie, weiß aus eigener biographischer Erfahrung vom unschätzbaren Wert der Freiheit - und warnt davor, sie nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

  • von Gerhard Wolf
    28,00 €

    »Automobile Bilderfahrzeuge« nannte Aby Warburg die flandrischen Teppiche an den Wänden italienischer Palazzi. Sie zeugten ihm vom Transport der in Kulturobjekten gespeicherten Bildformeln durch Zeit und Raum. In seinem berühmten »Bildatlas Mnemosyne« stellte er das Phänomen an zahlreichen Beispielen dar. Inzwischen ist Warburgs Ikonologie zum Leitthema weit über die Kunstgeschichte hinaus geworden: Es geht um weltweite Wanderungsprozesse, also die Migration von Bildern, Objekten und Texten, die bis in die Gegenwart an immer neuen Gegenständen beschreibbar ist.Die international renommierten Autoren arbeiten in einem am Warburg Institute in London beheimateten Forschungsverbund zusammen und verfolgen eine Bild- und Ideengeschichte auf der Basis von Warburgs Fahrzeug-Metapher. Mit Beiträgen von Andreas Beyer, Horst Bredekamp, Victor Claass, Uwe Fleckner, Peter Mack, Isabella Woldt, Gerhard Wolf u.a.

  • von Olaf Georg Klein
    22,00 €

    »Zeit als Lebenskunst« - das ist ein erfolgreiches Buch und das große Thema von Olaf Georg Klein. Jetzt widmet sich Klein dem Tagebuchschreiben: Wer tut das, in welchem Lebensalter und in welcher Form, und wie fängt man damit an? Schreibt man besser mit dem Stift oder am Computer, spontan oder bedacht, täglich oder nur gelegentlich, auf Reisen oder auch im Alltag, in kurzen Stichworten oder langen Sätzen? Darf man Tagebuchnotizen korrigieren? Sind sie dann noch authentisch? Und überhaupt: Wer sollte sie lesen? Wie gingen die berühmten Tagebuchschreiber der Geschichte mit ihren Aufzeichnungen um?Olaf Georg Klein weiß, dass Tagebuchschreiben mehr Zeit schenkt als verbraucht - und dass das Schreiben das Leben vervielfacht. Er zeigt die Möglichkeiten, mittels des Tagebuchs die Erinnerung zu schärfen, konkreter zu denken, intensiver zu fühlen und zu leben. Und er erläutert, worin der Unterschied zu einem Blog besteht.Begleitet von berühmten Tagebuchschreibern wie Franz Kafka, Elias Canetti, Max Frisch, Susan Sontag und Wolfgang Herrndorf.

  • von Tanguy Viel
    13,00 €

    Martial Kermeur ist des Mordes angeklagt. An einem einzigen Tag, Auge in Auge mit dem Richter, erzählt er die Geschichte seines Lebens in einer kleinen bretonischen Stadt am Meer, von der gescheiterten Ehe mit France und von seinem Sohn Erwan, den er allein aufgezogen hat. Er ist ein einfacher und bescheidener Mann, der das alte Gutshaus verwaltet, bis es einer Großbaustelle weichen muss. Seinem Sohn will er ein Vorbild sein und ihm nicht das Gefühl vererben, auf der Seite der Verlierer zu stehen. Und doch scheitert Kermeur an den eigenen Hoffnungen. Er wird von dem Immobilienspekulanten Antoine Lazenec schmählich betrogen, dem es über Jahre hinweg gelungen ist, buchstäblich die ganze Stadt mit einer gläsernen Chimäre hinters Licht zu führen und so Gemeinde wie Kleinanleger finanziell zugrunde zu richten.Ein fein ziselierter Roman über einen Mann, der ehrenwert leben will und zum Mörder wird.

  • von Dieter Richter
    15,90 €

    Unter den rund 500 aktiven Vulkanen der Erde hat der Vesuv eine einzigartige Geschichte. Sie beginnt mit dem Ausbruch des Jahres 79 n. Chr., der Pompeji und Herculaneum begraben hat. Seither hat der »majestätische Verbrecher« (Gerhart Hauptmann) die Menschen zum Nachdenken über die dunklen Seiten der Natur gebracht. Der Vesuv ist die Geburtsstätte der modernen Vulkanologie und der am häufigsten besuchte Berg der Welt. Der Massenverkehr kam mit »Funiculì Funiculà«, der vielbesungenen Seilbahn, an deren Stelle heute Bus und Auto getreten sind.Seit 1944 ruht der Vulkan. Rund drei Millionen Menschen leben heute in seinem Schatten. Alles ist unter Kontrolle, versichern die Wissenschaftler. Für den Ernstfall sind Evakuierungspläne ausgearbeitet. Und im Dom von Neapel fließt das Blut von San Gennaro.Eine mitreißend erzählte Kulturgeschichte der Natur.

  • von Boris Vian
    14,90 €

    »Saloppe Ironie und erschütternder Ernst, Sarkasmus und durchtriebene Melancholie machen den großen Reiz dieses Romans aus.«Klaus Völker, Die Zeit

  • von Francesca Melandri
    16,00 €

    Eva ist Anfang vierzig, als sie einen Anruf von dem Mann erhält, der in ihrer Kindheit eine Zeitlang die Rolle des Vaters einnahm, bevor er scheinbar für immer verschwand: Vito Anania. Er liegt im Sterben und möchte Eva noch einmal sehen. Sie reist mit dem Zug von Südtirol quer durch Italien in den äußersten Süden.In ihrer Vorstellung entfaltet sich ihre ganze Kindheit in Südtirol: Sie wuchs im Schatten der politischen Verwerfungen einer Region auf, die drei Jahrzehnte lang der Spielball bedrohlicher Allianzen war und dann endlich den Aufbruch in die Autonomie wagte. Doch noch stärker wurde Evas Kindheit geprägt von der Liebe ihrer Mutter, der im Leben nichts geschenkt wurde.Der Roman einer Provinz ohne Vaterland und eines Mädchens ohne Vater.

  • von Francoise Sagan
    12,00 €

    Eine »offene Beziehung« praktizieren Paule und Roger im Paris der 1950er Jahre. Beide sind berufstätig, leben in getrennten Wohnungen und fragen nicht nach. Gelegentlich diniert man gemeinsam, besucht Nachtclubs, man verbringt den jährlichen Skiurlaub zu zweit, aber die Leidenschaft hat sich verflüchtigt. Simon heißt der Sohn einer Kundin von Paule, der sich Hals über Kopf in sie verliebt und alles daransetzt, sie für sich zu gewinnen.

  • von Dieter Richter
    14,90 €

    Capri - das sind zehn Quadratkilometer im Mittelmeer, die die Welt bedeuten. Unter Kaiser Tiberius Regierungszentrum des Imperium Romanum, dann verarmt und vergessen, mit der Entdeckung der Blauen Grotte zur ersten europäischen Tourismus-Insel aufgestiegen, ist Capri heute Luxus-Destination und Traumziel, Marke und Mythos.Wie keine andere verkörpert Capri den Zauber der Insel schlechthin: Robinson-Eiland und Insel Utopia, Toteninsel, Liebesinsel und Neue Welt. Capri ist die Insel der Inseln.Dieter Richter zeichnet ein Portrait der »schönsten Insel der Welt«, ihrer Landschaft, ihrer Geschichte und vor allem der Menschen, die sie besucht und auf ihr gelebt haben: Abenteurer und Revolutionäre, Künstler, Schriftsteller und Philosophen, Geflüchtete und Emigranten aus den Diktaturen der Welt. Der Autor hat zahlreiche unbekannte und ungewöhnliche Quellen aufgespürt, darunter Grabsteine und Gästebücher, Polizeiakten, Urkunden, Briefe und Tagebücher, und die facettenreichste Biographie der Insel Capri verfasst.

  • von Hans Werner Richter
    14,90 €

    Erzählt wird die Geschichte des deutschen Soldaten Gühler, beginnend mit der Schlacht in Monte Cassino im September 1943. Er und seine Mitsoldaten sind unter Beschuss der Amerikaner, selbst ohne Waffen, apathisch vor Hunger harren sie aus. Das aussichtslose Kämpfen für ein Regime, das er ablehnt, zermürbt Gühler. In der Gefangenschaft in den USA ergeht es ihm zunächst nicht viel besser. Der Zwist unter den Gefangenen, zwischen Nazis und Antifaschisten, wird von den Amerikanern nicht unterbunden. Erst mit Kriegsende beginnt für Gühler eine Zeit der Hoffnung. Als Deutschlehrer und später verantwortlich für die Lagerbibliothek und -zeitschrift findet er seinen Weg.Bei seinem Erscheinen 1948 sorgte dieses Debüt für Aufsehen: Niemand hatte so lebensnah über die Ereignisse geschrieben, die gerade erst vergangen waren. Über hundert Rezensionen befassten sich mit Richters Erstling, auch international fand er breite Beachtung, die Stadt Berlin verlieh ihm den Fontanepreis. Die Innensicht eines Mannes, der nur zu gern den Krieg verliert und danach erst langsam seinen Frieden findet, berührt auch heute noch.

  • von Madeleine Bourdouxhe
    12,90 €

    Marie ist dreißig und gerne verheiratet mit Jean. Ihre Freundinnen beneiden sie um ihr Eheglück, doch während eines Urlaubs am Meer gesteht sie sich erstmals ein, dass der Beziehung zu ihrem Mann etwas fehlt. Aus dem Flirt mit einem Studenten am Strand wird - zurück in Paris - eine leidenschaftliche Affäre.Marie entdeckt ihren Körper und ihre Sinnlichkeit und ist wie berauscht. Ihr Leben ändert sie deswegen aber nicht: Als ihr Mann in die Provinz versetzt wird, geht sie selbstverständlich mit ihm, kehrt dann aber bei der ersten Gelegenheit nach Paris zurück. Marie genießt ihr Geheimnis und spielt ihre Rolle gut. Sie ist eine für die Zeit ungewöhnlich moderne Frau. Stark und intelligent, mutig und selbstbewusst.Mal distanziert beobachtend, mal aus Maries Perspektive erzählt Madeleine Bourdouxhe von einer Liebe jenseits der Konventionen.

  • von Linus Guggenberger
    22,00 €

    Alle wollen nach Berlin - aber »an der Schönheit kann's nicht liegen«, wie Peter Schneider über seine Wahlheimat schreibt. Im Krieg zerstört, durch die Mauer zerrissen, Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Eine ewige Baustelle, bewohnt von Arabern, Schwaben, Russen, Italienern - und sogar von echten Berlinern, die Polatschek heißen und die berühmte Berliner Schnauze spazieren führen.Berliner Autoren fahren S-Bahn, würden ihre Altbauwohnung gern behalten, besuchen Prenzlauer Berg und Prinzenbad, sammeln Stadtmöbel, trotzen den Wildschweinen am Flughafensee und trauen sich sogar nachts nach Neukölln. Nur Bus fahren sie lieber nicht.Mit teils unveröffentlichten Texten von Fatma Aydemir, Jurek Becker, Wolf Biermann, Volker Braun, Jan Peter Bremer, Tanja Dückers, Günter Grass, dem GRIPS-Theater, Annett Gröschner, Durs Grünbein, Katharina Hacker, Christoph Hein, Monika Maron, Thomas Melle, Heiner Müller, Katja Petrowskaja, Tilman Rammstedt, Ingo Schulze, Anke Stelling, Ton Steine Scherben, David Wagner, Christa Wolf und anderen.

  • von Vittorio Magnago Lampugnani
    98,00 €

    Nach seiner überaus erfolgreichen Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert hat Vittorio Magnago Lampugnani nun gewissermaßen den Vorläufer zu seinem Opus Magnum verfasst. Aus der Entwicklung von der Neuzeit zum 19. Jahrhundert greift er die wohl glorreichsten, gewiss aber entscheidenden Momente heraus und entwirft ein funkelndes Kaleidoskop abendländischer Stadtbaukunst: Von den mittelalterlichen Stadtstaaten über die urbanistischen Erfindungen der Renaissance und die perspektivischen Strategien des Barock bis zu den gewaltigen Modernisierungen, durch die sich das Bürgertum die traditionelle Stadt aneignete.Jedes Kapitel ist der architektonischen Form einer europäischen Stadt und ihren besonderen Bedingungen in einer spezifischen Epoche gewidmet: Florenz, Rom, Lissabon, London, Paris, Berlin, Wien und Barcelona; dazu kommen die nordamerikanischen Kolonialsiedlungen, Pionierstädte und Metropolen.Mehr als 350 überwiegend großformatige und farbige Abbildungen - Stadtpläne, Entwürfe, Zeichnungen, Architekturfotografien, Luftaufnahmen - bereiten ein enormes visuelles Vergnügen und eröffnen einen neuen Blick auf die Städte Europas und Nordamerikas.

  • von Niklas Bender
    22,00 €

    Als Urlaubsregion ist die Bretagne bekannt und beliebt, trotz oder gerade wegen des unwägbaren Klimas: Die malerische Landschaft, das gute Essen, die gastfreundlichen und feierfreudigen Bretonen ziehen jedes Jahr mehrere Millionen Besucher an. Anders steht es um die Literatur aus der und über die Bretagne, die nur wenig bekannt ist.Diese literarische Einladung stellt Autoren von früher und heute vor, die spannend, berührend, lustig und bezaubernd von ihrer Region am äußersten Rand Europas erzählen. Mitunter sind sie avantgardistisch auf der Suche nach neuen Themen und Formen; in biografischen Texten wird der ländliche Alltag lebendig; die Lyrik handelt von Natur und Elementargewalten, und in den Texten vieler Musiker aus der Bretagne schlägt sich der ungestüme Freiheitsdrang ihrer Heimat nieder. Auch literarisch ist die Bretagne eine Reise wert!

  • von Michela Murgia
    13,00 €

    Wie Mutter und Tochter leben Bonaria Urrai und die sechsjährige Maria in einem sardischen Dorf zusammen. Die alte Schneiderin hat das Mädchen zu sich genommen und zieht es groß, dafür wird Maria sich später um sie kümmern. Als vierte Tochter einer bitterarmen Witwe war Maria daran gewöhnt, »die Letzte« und eine zu viel zu sein. Nun hat sie ein eigenes Zimmer in dem großen reinlichen Haus Bonarias, wo alle Türen offen stehen und sie jeden Raum betreten darf.Doch ein Geheimnis umweht die stets schwarz gekleidete, wortkarge Frau, die mitunter nachts, wenn Maria schlafen soll, Besuch erhält und dann das Haus verlässt. Es scheint, als würde Bonaria in zwei Welten leben. Das Mädchen spürt, dass sie nicht danach fragen darf. Erst sehr spät entdeckt sie die ganze Wahrheit. Michela Murgia erzählt in einer schnörkellosen, poetischen Sprache aus einer scheinbar fernen, doch kaum vergangenen Welt. Von zwei Generationen, zwei Frauenleben, von einem alten, lange verschwiegenen Beruf.

  • von Mithu M. Sanyal
    15,00 €

    Was nicht existiert, benötigt keinen Namen, und was keinen Namen hat, existiert nicht. Das ist die Ausgangsthese von Mithu M. Sanyals bahnbrechender Studie über die Vulva. Sie sucht nach der Geschichte der Vulva und stößt in vergessenen Quellen auf fast sakrale Wertschätzung genauso wie auf hasserfüllte Diffamierung. Sie erzählt von Baubo, die in der griechischen Mythologie die Menschheit durch die Enthüllung ihres Genitals rettete, findet zahlreiche Darstellungen selbst in der mittelalterlichen Kunst, geht auf gewaltsame Verstümmelungen ebenso wie auf die Mode der Vaginalverjüngung ein, untersucht Schleiertanz und Striptease sowie die subversiven Performancekünstlerinnen Valie Export oder Annie Sprinkle.Eine kulturgeschichtliche Pionierarbeit für Leser jeden Geschlechts. Unterhaltsam, intelligent, provokativ, notwendig.

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