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Bücher der Reihe Bibliothek Der Psychoanalyse

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  • von H. Sebastian Krutzenbichler
    22,90 €

    »Das mit achtungsvoller Eindringlichkeit und permanentem Schmunzeln zwischen den Zeilen geschriebene Buch müßte Mut machen, endlich über das >Begehren des Analytikers< und seine erotische Gegenübertragung zu sprechen. Die Vertiefung des Themas käme allen therapeutischen Schulen zugute.«Dr. Tilmann Moser, »Psychologie Heute«, Juni 1992Dieses Buch beschreibt die Geschichte der Liebe, wie sie sich nur im Rahmen dessen entwickeln kann, was wir als Psychoanalyse bezeichnen - Sigmund Freud hat ihr den Namen »Übertragungsliebe« gegeben. Das Schicksal der Übertragungsliebe ist zugleich eine Geschichte der Psychoanalyse; denn erst Verwirrung stiftende Liebe hat die Psychoanalyse generiert, sie immer wieder erschüttert und treibt sie voran.Also legen die beiden Autoren die Psychoanalyse selbst auf die Couch, um zu hören, was sie dem Leser zur Übertragungsliebe von ihrer Entdeckung bis zum gegenwärtigen Diskussionsstand zu sagen hat. Sie fragen, wohin sich eine Psychoanalyse bewegt, die der Liebe, diesem (un-)erwünschten Gast im Zimmer des Analytikers, keinen Platz mehr einräumt oder eine Verflüchtigung des Sexuellen betreibt, beschäftigen sich mit dem seelischen Zustand des Analytikers während seiner Arbeit, stoßen dabei auf die dunklen Probleme der erotischen Quelle, sehen sich mit einem schafsgesichtigen Blechaffen konfrontiert, der die Liebe um einen Leichnam kreisen lässt und sie als »erotic horror« desavouiert, und plädieren dagegen »in dubio pro libido«.

  • von Gunter Godde
    39,90 €

    Die HerausgeberInnen und AutorInnen vermitteln Grundsätzliches für die Entfaltung einer psychodynamischen Therapiehaltung und heben den Stellenwert der Selbsterfahrung hervor. Um die Dynamik von psychischen Prozessen zu konzeptualisieren, greifen sie auf die Kategorien von Konflikt, Struktur, Trauma, Entwicklung und Mentalisierung zurück. Über das Verstehen und Interpretieren von unbewussten Prozessen nähern sie sich Dialogformen und dem intersubjektiven Zusammenspiel in der therapeutischen Beziehung, um sich am Ende dem psychodynamischen Denken in Kunst, Kultur und Gesellschaft zu widmen. Der praktischen Umsetzung des psychodynamischen Denkens in der Therapie ist der Band Psychodynamisch handeln lernen gewidmet.Mit Beiträgen von Martin Altmeyer, Annekathrin Bergner, Felix Brauner, Heinrich Deserno, Gabriele Dorrer-Karliova, Rüdiger Eschmann, Günter Gödde, Ruth Großmaß, Günter Heisterkamp, Annika Huhn, Michael Klöpper, Hilde Kronberg-Gödde, Gerald Kurz, Anne Mauritz, Michael Over, Werner Pohlmann, Edith Püschel, Dieter Rau-Luberichs, Hans-Werner Rückert, Nina Scherg, Markus Schirpke, Jann E. Schlimme, Silvia Schneider, Ulrich Schultz-Venrath, Petra Schulze Wilmert, Inge Seiffge-Krenke, Peter Theiss-Abendroth, Ralf T. Vogel, Amely Wahnschaffe, Tilman Watzel und Hans-Jürgen Wirth

  • von Ulrike May
    49,90 €

    Nach dem Ersten Weltkrieg vollzog sich in der psychoanalytischen Theorie und Praxis eine einschneidende Veränderung. Nichts weniger wurde infrage gestellt als das Freud'sche Primat des Sexuellen und des Ödipuskomplexes. An die Stelle des Sexuellen trat in der Theorie die Aggression, in der Praxis die Betonung aggressiver Aspekte in der Übertragung. Für die »neue« Psychoanalyse plädierte vor allem der Berliner Psychoanalytiker Karl Abraham, der unter anderem eine oral- und analsadistische Stufe der psychischen Entwicklung einführte. Seine Analysandin Melanie Klein betonte darüber hinaus die Bedeutung der Arbeit an der negativen Übertragung. Andere Analysandinnen und Analysanden Abrahams, unter ihnen Edward und James Glover sowie Alix Strachey, schlossen sich ihm an und brachten die »neue« Psychoanalyse nach London, wo sie zu einem integralen Bestandteil der britischen Psychoanalyse wurde.Ulrike May gelingt ein neuer Einblick in die Geschichte der Psychoanalyse. Sie zeichnet nach, worin der Wandel der Psychoanalyse zwischen 1920 und 1925 im Einzelnen bestand, wer ihn vorantrieb, welche theorieexternen Umstände ihn unterstützten - und nicht zuletzt: wie Sigmund Freud sich dazu verhielt.

  • von Gianna Polacco Williams
    29,90 €

    Viele Patient*innen, vor allem solche mit Essstörungen, vermeiden enge Beziehungen, die in ihrer Fantasie bedrohlich sind: Sie befürchten das Eindringen von etwas Schädlichem, das sie als Fremdkörper erleben. In der Illusion ihr Leben allein und ohne Unterstützung bewältigen zu können, weisen sie auch Ratschläge und eine therapeutische Beziehung zurück. Dieses Ablehnen von Abhängigkeitsbeziehungen und die Verleugnung bestehender Abhängigkeiten ist das Grundproblem bei der Therapie vieler Patient*innen.Gianna Williams zeigt die therapeutischen Möglichkeiten auf: Der erste Schritt muss darin bestehen, den Patient*innen zu ermöglichen Abhängigkeiten zu akzeptieren und als nicht per se bedrohlich zu erkennen. Erst dann kann eine Weiterentwicklung einsetzen, die die Beziehung der Patient*innen zu sich selbst und zu anderen Menschen verbessert. Die Autorin erörtert die theoretischen Grundlagen zum Verständnis dieser Psychopathologie und illustriert die Schwierigkeiten bei deren Behandlung in einer Vielzahl von Fallgeschichten.

  • von Ronald Britton
    29,90 €

    Welche Bedeutung kommt dem Ödipuskomplex in der Theorie und Praxis der kleinianischen Psychoanalyse zu? Mit dieser Frage setzen sich Britton, Feldman und O'Shaughnessy - prominente Psychoanalytiker*innen aus der Schule Melanie Kleins - auseinander.Neben Melanie Kleins klassischer Arbeit »Der Ödipuskomplex im Lichte früher Ängste« aus dem Jahr 1945 versammelt der vorliegende Band Texte, die die gravierenden Veränderungen in der Behandlungstechnik in den Blick nehmen: Die Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die frühen, primitiven und psychotischen Formen des ödipalen Konfliktes und die Versuche der Patient*innen, Psychoanaytiker*innen zum Mitagieren im eigenen ödipalen Drama zu verführen.

  • von Donald W. Winnicott
    22,90 €

    »So etwas wie ein Baby gibt es nicht.« In diesem berühmten Satz Winnicotts spiegelt sich die grundlegende Einsicht des britischen Kinderarztes und Psychoanalytikers wider, dass das Baby anfänglich eng mit seiner Mutter verbunden ist. Damit es sich entwickeln kann, ist die Fürsorge der »ausreichend guten Mutter« notwendig.In Babys und ihre Mütter spricht Winnicott auf anschauliche Weise über die zentralen Themen der Kindheit: die Grundbedürfnisse jedes Babys, das Stillen als erster Dialog und »Stoff zum Träumen«, die frühesten Zeichen der Persönlichkeit und das Wesen der nonverbalen Kommunikation in der Mutter-Kind-Dyade.

  • von Hanna Segal
    29,90 €

    Hanna Segals Arbeit, insbesondere zu Symbolik, Ästhetik, Träumen und der Erforschung des psychotischen Denkens, hat sie zu einer herausragenden Figur in der Psychoanalyse gemacht, vor allem in der kleinianischen Tradition. Im vorliegenden Band unterzieht sie ihre Ideen zu diesen Themen einer Überarbeitung: In einer neuen Integration, die sie mit dem Werk von Freud, Klein und Bion verknüpft, erweckt sie ihre Konzepte zum Leben.Basierend auf einem Abriss der Grundideen von Freud und Klein bietet Segal tiefer gehenden Einblick in den psychotischen Prozess bei Symbolisierung und Denken und behandelt die Themen Kunst, Tagträumen, Imagination und Spiel. In einer Kombination von theoretischen Ausführungen und klinischen Fallbeispielen veranschaulicht sie ihre originellen Theorien zu Kunst und Ästhetik.

  • von Klaus Grabska
    39,90 €

    Die virtuellen Welten, in denen wir uns seit der Pandemie verstärkt bewegen, berühren uns auf unterschiedlichste Weise. Sie sind Teil einer medialen Revolution mit tiefgreifenden Folgen für das Subjekt und erfordern einen kritischen Blick im Spannungsfeld von psychotherapeutischer Klinik, Kulturtheorie und reflexiver Sozialpsychologie.Die Autor*innen des Bandes vertiefen aus einer psychoanalytischen Perspektive unser Verständnis der Digitalisierung in all ihren Facetten und Auswirkungen: Sie fragen, wie sich unser sinnliches Erleben verändert, wie sich virtuelle Berührungen ohne Körper verstehen lassen, welche unbewussten Fantasien wir im virtuellen Raum haben oder ob die mediale Revolution die Versprechen nach mehr gesellschaftlicher Teilhabe diverser Akteur*innen einlösen kann oder die gesellschaftlichen Spaltungen verstärkt.Mit Beiträgen von Clara-Sophie Adamidis, Gudrun Brockhaus, Giuseppe Civitarese, Julia Katharina Degenhardt, Lutz Garrels, Andreas Hamburger, Bernd Heimerl, Andreas P. Herrmann, Alessandra Lemma, Elfriede Löchel, Franz Oberlehner, Carolin Schnackenberg, Sebastian Thrul und Nils F. Töpfer

  • von Jean Laplanche
    19,90 €

    Welchen Status hat die Phantasie innerhalb der Psychoanalyse? Wie lässt sich ihr Verhältnis zur Sexualität begründen? Was haben Phantasieproduktionen mit Ursprungsfragen zu tun? Auf welche Rätsel sucht die Phantasie eine Antwort zu geben? Das sind einige Fragen, die Laplanche und Pontalis in diesem 1964 erstveröffentlichten Essay entfalten.Der neu ins Deutsche übersetzte Text markiert den Moment, an dem sich die Autoren des Vokabular der Psychoanalyse von ihrem Lehrer Lacan abwenden, um ihre eigene Rückkehr zu Freud zu vollziehen. Zum ersten Mal gräbt Laplanche, hier noch mit Pontalis, auf unnachahmliche Weise einen vergessenen Begriff Freuds - die Urphantasie - aus, um ihn für das psychoanalytische Denken fruchtbar zu machen. Die Autoren heben diesen versunkenen Schatz und ziehen Verbindungen zu weiteren Freud'schen Begriffen, die nach einer langen Periode des Schweigens wieder zur Sprache kommen: Autoerotismus, Verführung, Nachträglichkeit, Anlehnung.

  • von Thea Bauriedl
    49,90 €

    Thea Bauriedls Konzept der »Beziehungsanalyse« stellt eines der führenden psychoanalytischen Ansätze der Paar- und Familientherapie dar. Bauriedl hat es in diesem Buch zu einer umfassenden Konzeption der Psychoanalyse als Beziehungstheorie weiterentwickelt. Ausgangspunkt ist das dialektisch-emanzipatorische Prinzip der Psychoanalyse, das die Autorin nicht nur in der klassischen psychoanalytischen Situation verwirklicht sieht. Vielmehr lotet sie für verschiedene andere Settings aus, wie das kritische Potenzial der Psychoanalyse Auch ohne Couch realisiert werden kann. So analysiert sie die Veränderungsprozesse in der Psychotherapie, der Paar- und Familientherapie, in der Therapie von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern und in der Supervision. Schließlich beleuchtet sie noch die Chancen einer politischen Psychoanalyse, die sich der Friedens- und Konfliktforschung und dem Verständnis von Feindbildern widmet.

  • von Ulrich Streeck
    34,90 €

    Zwischenmenschliche Beziehungen lassen sich nicht als Summe des Verhaltens Einzelner begreifen: Sie gehen aus der Interaktion von Akteur*innen hervor, aus dem intersubjektiven Geschehen im Zwischen. Ulrich Streeck fokussiert diesen Aspekt, der in einer nur psychologischen bzw. psychotherapeutischen, auf die beteiligten Einzelnen abzielenden Perspektive oft vernachlässigt wird.Mit Blick auf wissenschaftliche Fachgebiete wie Soziologie, phänomenologische Philosophie, Säuglingsforschung, aber auch Psychoanalyse und Psychotherapie fragt Streeck, wie das feingranulierte interpersonelle, oftmals nicht bewusst abgewickelte Geschehen funktioniert, mit dem Akteur*innen ihre soziale Realität produzieren. Besonderes Augenmerk richtet der Autor dabei auf das körperliche Handeln und leibliche Erleben sowie die Bedeutung des Antwortens in einem weiten Sinne: Was tun Akteur*innen mit Worten und mit ihrer Körperlichkeit, wenn sie im Zuge ihrer Interaktion ihre soziale Realität produzieren?

  • von Julia Kristeva
    22,90 €

    Für Julia Kristeva ist Religion nicht nur Illusion und Quelle für Neurosen. Vielmehr geht »das unglaubliche Bedürfnis zu glauben« jeglicher religiöser Konstruktion voraus: Menschen werden durch dieses Glaubensverlangen geprägt, das mit der Erwartung eines liebenden Dritten beginnt, sich im ersten Sprechen äußert und sich in der Identitätssuche der Jugendlichen fortsetzt, die für Kristeva gläubige Zweifler sind.In Gesprächen und Essays analysiert Kristeva dieses Bedürfnis und veranschaulicht ihre Gedanken anhand von Texten des Heiligen Paulus, Aristoteles, Immanuel Kant, Friedrich Nietzsche, Hannah Arendt, Karol Wojtyla, Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger. Dabei behandelt sie Themen wie die Vater- und Mutterfunktion, Autorität, Idealsucht der Jugend und Feminismus. Ihre Einsichten erhellen gegenwärtige religiöse Konflikte. Auch wenn wir nicht länger an Gott glauben, argumentiert Kristeva, müssen wir an einer kreativen Bestimmung der Menschheit festhalten, die wesentliche Quellen in der christlichen Anthropologie hat.

  • von Anita Eckstaedt
    34,90 €

    Die nationalsozialistische Ideologie blieb nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für etliche Deutsche mental führend. Wegschauen, Schweigen, Verneinen, Verleugnen und Vergessen-Machen dienten gegenüber der Demokratisierung als Abwehrformen. Ebenso sollte damit eine Schuldaufdeckung verhindert werden. Während im öffentlichen Raum mittels Mahn- und Gedenkmalen sowie in politischen Reden zunehmend an die Gräueltaten der Vergangenheit erinnert wurde, sollte Erinnerung im privaten Raum dagegen gelöscht werden. Doch das Wissen um die während des Dritten Reichs geschehenen Verbrechen setzte sich transgenerationell in den nächsten Generationen fort. Trotz ihrer eigenständigen Aufklärung litten die Kriegskinder und Folgegenerationen unter dieser Weitergabe des so gefühls- und schuldbelasteten Erbes, sodass sie dadurch auch eine Prägung erfuhren.Das Anliegen von Anita Eckstaedt ist ganz allgemein die Wahrnehmung für verbliebene Phänomene der NS-Ideologie zu sensibilisieren, um letztlich ähnlichen Entwicklungen von Destruktivität entgegentreten zu können. Dementsprechende Anzeichen oder Einstellungen werden in ihren Zusammenhängen durch die in Analysen gewonnenen Erkenntnisse aufgezeigt. Diese Orientierung ermöglicht auch jenseits des psychoanalytischen Behandlungsraumes ein leichteres sowie frühes Erkennen solcher Gefahr.

  • von Sylvia Zwettler-Otte
    39,90 €

    Fehlleistung, Traum und Symptom sind kreative Versuche des Unbewussten, einem Mangel oder einem Trauma Gestalt zu geben, um sie zu reparieren. Von der Entdeckung dieser konstruktiven Dimension in der klinischen Praxis hängt im Wesentlichen oft auch der Heilungserfolg ab.Diese besondere Betonung von Kreativität jenseits einer einseitigen Konzentration auf das Pathologische verbindet die Perspektiven der Autor*innen: Ausgerichtet an krisenhaften Behandlungssituationen steht dabei eine offene Haltung im Fokus, die es beiden am analytischen Prozess Beteiligten erlaubt, unbewusste Kompromissbildungen als konstruktive Lösungsversuche anzuerkennen. Zentral ist dabei die Auseinandersetzung mit dem Nicht-Verbalisierbaren, mit schmerzhaften Formen der (Selbst-)Erkenntnis, mit inneren und äußeren Räumen, der Präsenz von Kindheit und kindlichen Verhaltensmustern oder dem künstlerischen Ausdruck im engeren Sinne.Mit Beiträgen von Rainer Gross, Wolfgang Lassmann, Andreas Mittermayr, Sabine Schlüter und Sylvia Zwettler-Otte

  • von Andre Green
    29,90 €

  • von Mathias Hirsch
    32,90 €

    Aus der Perspektive der Psychoanalyse liegt die Funktion menschlicher Kultur zum einen in der Kontrolle der antisozialen Tendenzen des Menschen. Auf der anderen Seite sieht sie die Kultur in einem engen Verhältnis zum Spiel und zur Kreativität, mit denen der Mensch versucht, Ängste und Ohnmachtsgefühle zu beherrschen. Mathias Hirsch spürt vor diesem Hintergrund dem Verhältnis von Kultur und Psychoanalyse nach: Mit Blick auf Mythologie und Literatur beleuchtet er etwa die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit bei Thomas Mann, das Ringen um Schuld und Schuldgefühle in Fjodor Dostojewskijs Romanen oder Formen des Vampirismus. Ein weiterer Fokus liegt auf filmtheoretischen Überlegungen, die die Fragen aufwerfen, welche Wirkung und Funktion der Musik in Filmen zukommt, wie pathologische Trauer inszeniert wird bzw. welche Dimensionen der Deutung im Motiv des Hauses zum Tragen kommen.

  • von Gerhard Wittenberger
    36,90 €

    1912 hatten Sigmund Freuds treueste Schüler und Anhänger ein »Geheimes Komitee« gegründet, das die »Sache der Psychoanalyse« verteidigen sollte. Diese Gruppe von anfänglich sieben Männern - später kam Anna Freud als einzige Frau hinzu - korrespondierte intensiv miteinander, bis 1927 einige der Mitglieder offizielle Funktionen im Vorstand der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung erhielten und das »Geheime Komitee« aufgelöst wurde.Mit diesem Zeitpunkt hörte die Korrespondenz jedoch keineswegs auf; auch danach wurden Rundbriefe verschickt, die vordergründig Themen rund um die Psychoanalyse behandeln, bei genauer Betrachtung jedoch Rückschlüsse auf die Dynamik, Konflikte und Spannungen zwischen einigen der bedeutendsten Figuren der Psychoanalyse aufzeigen. Die Briefe nach 1927 sind in diesem Nachtragsband versammelt.

  • von Gisela Hajek
    42,90 €

    Durch eine Schwangerschaft der Psychoanalytikerin verändern sich das Setting und die Dynamiken innerhalb der Therapie. Die spezifischen, häufig intensiven Auswirkungen dieser Veränderungen für Psychoanalytikerin und Patient*in können konstruktiv nutzbar werden, wenn der Psychoanalytikerin die Möglichkeiten und Bedeutungen dieser Veränderungen bewusst sind. Dennoch haben Schwangerschaft und eine eigenständige weibliche Entwicklungstheorie bislang wenig Eingang in psychoanalytische Theorien gefunden.Gisela Hajek veranschaulicht, was es bedeutet, als Psychoanalytikerin schwanger zu sein. Der Tradition psychoanalytischer Theoriebildung folgend zeigt sie anhand des Zustandes von Schwangerschaft auf, wie die Bedeutung weiblicher Potenz auf theoretischer Ebene denkbar und auf praktisch-therapeutischer Ebene nutzbar werden kann. Mit Die schwangere Psychoanalytikerin leistet sie einen enttabuisierenden und aufklärerischen Beitrag zur feministischen Psychoanalyse.

  • von David Reincke
    24,90 €

    Psychoanalyse und Psychedelika stehen historisch und gegenwärtig auf vielfache Weise zueinander in Beziehung. Im letzten Jahrhundert besaßen psychedelische Erfahrungen einen Platz im therapeutischen Kontext und galten zeitweise sogar als Schlüssel zum Unbewussten. Seitdem aber sind sie in der Psychoanalyse aus dem Blick geraten. David Reincke führt die deutliche Skepsis der Psychoanalyse im Umgang mit Psychedelika auf das Erbe von Freuds Religionskritik zurück: Der Rationalitätsanspruch der Psychoanalyse geht mit einer Ablehnung mystischer, unverfügbarer Erfahrungsdimensionen einher und verhindert eine unvoreingenommene Arbeit zu und mit Psychedelika.In A Freudian Trip erörtert Reincke das grenzüberschreitende Potential des Rausches sowie sein Verhältnis zum Traum und widmet sich der Frage, ob Rauscherfahrungen Unbewusstes zutage fördern. Dabei verfolgt er einen aufklärerischen Anspruch und schafft neue Denkanstöße. Angesichts gesundheitspolitischer Debatten um eine erneute klinische Anwendung, einhergehend mit Bestrebungen um juristische Lockerungen sowie eine anhaltende Debatte um eine liberalere Drogenpolitik, bietet dieses Buch einiges an Diskussionsstoff.

  • von Herbert Csef
    32,90 €

    Pioniere der Traumaforschung wie Hans Keilson oder Boris Cyrulnik haben selbst traumatische Extrembelastungen durch das Naziregime erlitten, aber auch eine beeindruckende Resilienz gezeigt. Ihre Leistungen und Biografien werden einleitend dargestellt. Basierend auf ihren Erkenntnissen widmeten sich verschiedene Wissenschaftsbereiche der Resilienz und präzisierten Phänomene wie das posttraumatische Wachstum und die transgenerationale Traumatransmission. Herbert Csef beschreibt die Errungenschaften verschiedener Forschungszweige, die sich mit Trauma und Resilienz auseinandergesetzt haben - wie Epigenetik, Hirnforschung und Neuropsychoanalyse -, macht diese für die klinisch-psychotherapeutische Praxis fruchtbar und gibt damit wichtige Impulse für Verbindungen von Psychoanalyse und positiver Traumatherapie.

  • von Thomas Auchter
    32,90 €

    Donald W. Winnicotts Erkenntnisse zum Menschen, zu seinen seelischen Erkrankungen und seiner psychoanalytischen Behandlung sind hochaktuell. Er war ein dialektischer Denker, der den Menschen in seiner Komplexität, in seinen Widersprüchen und Paradoxien zu begreifen suchte. Er verstand Psychotherapie als Entwicklungsgeschehen, in dem Psychotherapeut*innen vor allem als Entwicklungshelfer*innen fungieren.Thomas Auchter geleitet durch wesentliche Aspekte der Lebens- und Werkgeschichte des berühmten britischen Psychoanalytikers, erläutert bedeutsame Konzepte wie »Halten«, »Übergangsraum«, »Übergangsobjekt«, »wahres und falsches Selbst«, taucht ein in anthropologische Grundthemen wie »Lebenstrieb statt Todestrieb« oder »Gewalt als Zeichen von Hoffnung?« und erschließt elementare Überlegungen zur Behandlungstechnik, die er mit Therapievignetten veranschaulicht. Damit gelingt dem Autor eine fundierte, für den deutschsprachigen Raum seltene Annäherung an Winnicott, die neu Interessierten wie auch Fachkundigen eine informative und anregende Lektüre verspricht.

  • von Beate Blank-Knaut
    39,90 €

    Seit Freuds Konzept der psychischen Bisexualität ist für die Psychoanalyse klar, dass jeder Mensch sowohl auf der psychischen als auch auf der körperlichen Ebene gegengeschlechtliche Anteile besitzt. Dennoch fordert die aktuelle Debatte um Transidentität das psychoanalytische Denken in besonderer Weise heraus. Wie kann die tief empfundene geschlechtliche Inkongruenz ohne Pathologisierung oder vorauseilende Affirmation verstanden werden? Wie können die poststrukturalistischen Ideen und Perspektiven aus den Queer Studies in der psychoanalytischen Theorie und Praxis berücksichtigt werden? Oder sind sie in Freuds Konzept der (verdrängten oder verworfenen) Bisexualität immer schon inbegriffen? Was macht es der Psychoanalyse so schwer, vom Genderdiskurs zu profitieren? Auf diese und weitere Fragen möchten die Autor*innen Antworten finden.Mit Beiträgen von Klaus Grabska, Monika Gsell, Bernd Heimerl, Dagmar Herzog, Esther Hutfless, Ulrike Kadi, Jonas Lauterbach, Tamara Logemann, Anne-Sophie Metz, Eckehard Pioch, Almut Rudolf-Petersen, Udo Rauchfleisch, Ilka Schröder, Avgi Saketopoulou, Mitja Seibold, Falk Stakelbeck und Monika Treut

  • von Otto Rank
    32,90 €

    Otto Rank entwirft in Grundzüge einer Genetischen Psychologie ein dynamisches Modell kindlicher Entwicklung von der Zeit vor der Geburt bis zur Erwachsenenreife. Dabei betont er in Abgrenzung zu seinem Lehrer Sigmund Freud die Bedeutung der frühen Mutter-Kind-Beziehung für den Aufbau von Ich-Struktur und nimmt so auch spätere theoretische Entwicklungen in den psychoanalytischen Objektbeziehungen vorweg.Einen besonderen Stellenwert für die Persönlichkeitsentwicklung misst Rank im zweiten Teil dieses Buchs der menschlichen Kreativität bei: Nimmt in der Kindheit die Identifizierung mit den Eltern eine dominierende Stellung ein, kann es in der Pubertät zu schöpferischen Entwürfen der eigenen Lebensentwicklung kommen. Diese Betonung des Kreativen und Schöpferischen macht Rank zu einem wichtigen Impulsgeber für die Humanistische Psychotherapie.

  • von Ulrich Streeck
    19,90 €

    Förderliche Beziehungserfahrungen ermöglichen - so lautet der zentrale Grundsatz der psychoanalytisch-interaktionellen Gruppentherapie. Mit dieser Therapieform können basale Störungen des Selbst und Regulierungen im Zusammensein mit anderen behandelt werden. Zentral ist dabei eine therapeutische Haltung, die die sprachlichen, leiblichen und impliziten Mitteilungen von Gruppenteilnehmer*innen im Hier und Jetzt antwortend aufgreift.Ulrich Streeck gibt einen sowohl theoretischen als auch praxisnahen Einblick in Vorgehensweisen der analytisch-interaktionellen Gruppentherapie, die vor allem für Patient*innen mit strukturellen Störungen ausgewiesen ist. Er veranschaulicht die Konzepte der Intersubjektivität, des impliziten Beziehungswissens und der Zwischenleiblichkeit in diesem Zusammenhang und lässt Unterschiede und Anknüpfungspunkte zur analytischen Gruppentherapie erkennbar werden.

  • von Donald W. Winnicott
    22,90 €

    Die Verunsicherung von Eltern im Umgang mit ihren Kindern steht im Mittelpunkt dieser Sammlung von Aufsätzen des angesehenen Kinderpsychologen Donald W. Winnicott (1896-1971). Er hilft Eltern dabei, ihre alltäglichen Herausforderungen und Entscheidungen besser verständlich zu machen, und vermittelt eine beruhigende Anleitung zur Unterstützung von Kindern auf ihrem Weg.Die Themen, die in diesem Buch behandelt werden, sind vielfältig und umfassen Überlegungen dazu, wann es angemessen ist, nein zu sagen, wie mit Eifersucht unter Geschwistern umgegangen werden kann, wie sich das moralische Empfinden des Kindes entwickelt, außerdem zur Situation von Stiefeltern und zur Ergründung dessen, was Mütter im Umgang mit Kindern »nervt«.

  • von Donald W. Winnicott
    32,90 €

    Den besten Aufschluss über die Natur des Menschen findet Donald W. Winnicott im Studium der frühen Kindheit. Hier wirken Psyche und Soma am eindeutigsten zusammen, hier entstehen die Muster der späteren Sozialbeziehungen, hier schließt sich aus anfangs unintegrierten psychisch-somatischen Zuständen die Person zu einer Einheit und einem Kontinuum zusammen. Nur einmal - mit dem Buch Die menschliche Natur - unternahm Winnicott den Versuch, einen Überblick über seine Konzepte und Erfahrungen als Kinderarzt und -psychologe zu schreiben und sie zu einem Ganzen zusammenzufügen. Die Kapitel sind seinen Perspektiven zu einigen der wichtigsten Themen in der psychoanalytischen Theorie gewidmet, unter anderem der Psychosomatik, der infantilen Sexualität, dem Unbewussten, der depressiven Position, der manischen Abwehr, den Übergangsobjekten und der Aggression.

  • von Donald W. Winnicott
    32,90 €

    Donald W. Winnicotts Talent, seine Ideen Fachleuten wie Laienpublikum zugänglich zu machen, offenbart sich nicht nur in seinen psychoanalytischen Schriften - er pflegte auch eine äußerst produktive Korrespondenz. Die vorliegende Auswahl umfasst Briefe an bekannte Persönlichkeiten wie Wilfred R. Bion, John Bowlby, Paul Federn, Anna Freud, Ernest Jones, Melanie Klein, Jacques Lacan und Ronald D. Laing, aber auch an die Presse und Menschen, die ihm über ihre Probleme berichteten. Sie zeigt seinen persönlichen und lebendigen Stil sowie seine charakteristische Offenheit und Spontaneität.Begleitet von einer aufschlussreichen Einleitung von F. Robert Rodman, der Winnicotts Leben skizziert und die Entwicklung seiner Ideen nachzeichnet, bietet dieser Band vertiefte Einblicke in die Gedankenwelt und Persönlichkeit einer herausragenden Figur der britischen Psychoanalyse.

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