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Die Darstellung des Agricola bei Tacitus

Die Darstellung des Agricola bei Tacitusvon Daniel Sosna
Über Die Darstellung des Agricola bei Tacitus

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Clarorum virorum facta moresque posteris tradere ¿ das Überliefern der Taten und Charakterzüge von berühmten Männern ¿ sind die ersten Worte des Proömiums des taciteischen ¿Agricolä. Der Autor stellt seinen Schwiegervater also in eine Reihe von berühmten Männern, deren Taten so ruhmesvoll waren, dass sie als überlieferungswürdig erscheinen. Doch was genau waren dies für Leistungen und Charakterzüge Agricolas, von dem wir ansonsten nur marginale literarische Erwähnungen bei anderen Autoren und bestenfalls spärliche archäologische Zeugnisse und Quellen überliefert bekommen haben? Welche Motive hatte Tacitus, sein (wohl) erstes literarisches Werk seinem bereits verstorbenen Schwiegervater zu widmen? Welches Bild übermittelt uns der berühmte Historiker von dem Manne, der laut Tacitus¿ eigener Aussage Britannien völlig für Rom bezwungen hatte? Und, wie sind seine Leistungen aus heutiger Sicht zu beurteilen? Die aufgeworfenen Fragen stehen unter der Gesamtfragestellung, welche Rolle der Feldherr Agricola in Tacitus¿ gleichnamigem Werk einnimmt oder welche Rolle ihm Tacitus zuschreibt. Denn bei der Lektüre des antiken Historikers sollte immer im Hinterkopf bleiben, dass Tacitus¿ Geschichtsschreibung diktiert ist ¿von dem Willen, zu zeigen, wie es zur Unterdrückung der alten römischen Freiheit und zur Zerrüttung des alten römischen Bürgersinns gekommen ist.¿ Des Weiteren interessierte er sich nicht ¿für die Verhältnisse in den Provinzen um ihrer selbst willen, sondern nur im Gedanken an Rom¿. Dabei wird interessant sein zu schauen, wie der Autor das sprachlich und stilistisch realisiert. Um dies herauszufinden, sollen zwei ausgewählte Kapitel des ¿Agricolä (24 und 25) stellvertretend zur tiefgründigen und umfangreichen Analyse dienen, wobei jedoch der Blick auf das Gesamtwerk ¿ dabei vor allem auf die wichtige Schlacht am Berge Graupius ¿ nicht verloren gehen wird. Diese Analyse bildet danach die Grundlage, die Darstellungsweise in beiden Kapiteln eingehend zu beurteilen, um abschließend in einem beurteilenden Fazit Aussagen über die Rolle des Agricola in Tacitus gleichnamigem Werk zu treffen.

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  • Sprache:
  • Deutsch
  • ISBN:
  • 9783640631766
  • Einband:
  • Taschenbuch
  • Seitenzahl:
  • 28
  • Veröffentlicht:
  • 28. Mai 2010
  • Ausgabe:
  • 10003
  • Abmessungen:
  • 148x3x210 mm.
  • Gewicht:
  • 56 g.
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Beschreibung von Die Darstellung des Agricola bei Tacitus

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Clarorum virorum facta moresque posteris tradere ¿ das Überliefern der Taten und
Charakterzüge von berühmten Männern ¿ sind die ersten Worte des Proömiums des
taciteischen ¿Agricolä. Der Autor stellt seinen Schwiegervater also in eine Reihe von
berühmten Männern, deren Taten so ruhmesvoll waren, dass sie als
überlieferungswürdig erscheinen. Doch was genau waren dies für Leistungen und
Charakterzüge Agricolas, von dem wir ansonsten nur marginale literarische
Erwähnungen bei anderen Autoren und bestenfalls spärliche archäologische Zeugnisse
und Quellen überliefert bekommen haben? Welche Motive hatte Tacitus, sein (wohl)
erstes literarisches Werk seinem bereits verstorbenen Schwiegervater zu widmen?
Welches Bild übermittelt uns der berühmte Historiker von dem Manne, der laut
Tacitus¿ eigener Aussage Britannien völlig für Rom bezwungen hatte? Und, wie sind
seine Leistungen aus heutiger Sicht zu beurteilen?
Die aufgeworfenen Fragen stehen unter der Gesamtfragestellung, welche Rolle der
Feldherr Agricola in Tacitus¿ gleichnamigem Werk einnimmt oder welche Rolle ihm
Tacitus zuschreibt. Denn bei der Lektüre des antiken Historikers sollte immer im
Hinterkopf bleiben, dass Tacitus¿ Geschichtsschreibung diktiert ist ¿von dem Willen,
zu zeigen, wie es zur Unterdrückung der alten römischen Freiheit und zur Zerrüttung
des alten römischen Bürgersinns gekommen ist.¿ Des Weiteren interessierte er sich
nicht ¿für die Verhältnisse in den Provinzen um ihrer selbst willen, sondern nur im
Gedanken an Rom¿.
Dabei wird interessant sein zu schauen, wie der Autor das sprachlich und stilistisch
realisiert. Um dies herauszufinden, sollen zwei ausgewählte Kapitel des ¿Agricolä (24
und 25) stellvertretend zur tiefgründigen und umfangreichen Analyse dienen, wobei
jedoch der Blick auf das Gesamtwerk ¿ dabei vor allem auf die wichtige Schlacht am
Berge Graupius ¿ nicht verloren gehen wird. Diese Analyse bildet danach die
Grundlage, die Darstellungsweise in beiden Kapiteln eingehend zu beurteilen, um abschließend in einem beurteilenden Fazit Aussagen über die Rolle des Agricola in
Tacitus gleichnamigem Werk zu treffen.

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