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  • von Ricarda Huch
    29,80 €

  • von Ricarda Huch
    28,00 €

    Ricarda Huchs Parteinahme für eine politische Minderheit mit großen utopischen IdeenRicarda Huchs Bakunin-Biographie basiert auf den Quellen, die ihr Max Nettlau und Fritz Brupbacher zur Verfügung gestellt haben. In ihrer unverwechselbaren kraftvollen Art beschreibt diesen Charakter im Kontext der historischen Gegebenheiten und Zwänge. Deutlich wird auch in diesem Werk ihre Begabung, Historisches lebensnah, aber doch fundiert und nach historisch-wissenschaftlichen Grundätzen zu gestalten.Der Text des Neusatzes folgt der Erstausgabe von 1923, erschienen im Insel-Verlag, Leipzig. Inhalt1 Rußlands Beziehungen zur europäischen Geschichte2 Michael Bakunins Vaterhaus und Jugend3 Der Einfluß deutscher Romantik auf Bakunin4 Russische Einflüsse auf Bakunin5 Deutschland um 18406 Freundschaftliche Beziehungen und erste Berührung mit dem Kommunismus7 Paris und Bekanntschaft mit Proudhon und Marx8 Bakunins Anteil an der deutschen Revolution9 Die Gefangenschaft10 1850-186011 Wiedereintritt ins Leben12 Bakunins Ideen13 Bakunin in Italien14 Bakunin und Marx15 Netschajew16 Bakunin und Herzen17 Der Deutsch-Französische Krieg und die Kommune18 Auseinandersetzung mit Mazzini19 Die Tragödie der Baronata20 Das Ende des Kampfes21 Der Tod

  • von Sigmund Freud
    34,00 €

    »Wer einmal Anlaß gehabt hat, sich in der Literatur bei Ästhetikern und Psychologen zu erkundigen, welche Aufklärung über Wesen und Beziehungen des Witzes gegeben werden kann, der wird wohl zugestehen müssen, daß die philosophische Bemühung dem Witz lange nicht in dem Maße zuteil geworden ist, welches er durch seine Rolle in unserem Geistesleben verdient. Man kann nur eine geringe Anzahl von Denkern nennen, die sich eingehender mit den Problemen des Witzes beschäftigt haben. Allerdings finden sich unter den Bearbeitern des Witzes die glänzenden Namen des Dichters Jean Paul (Fr. Richter) und der Philosophen Th. Vischer, Kuno Fischer und Th. Lipps; aber auch bei diesen Autoren steht das Thema des Witzes im Hintergrunde, während das Hauptinteresse der Untersuchung dem umfassenderen und anziehenderen Probleme des Komischen zugewendet ist. ... Die Lust des Witzes schien uns aus erspartem Hemmungsaufwand hervorzugehen, die der Komik aus erspartem Vorstellungs(Besetzungs)aufwand und die des Humors aus erspartem Gefühlsaufwand. In allen drei Arbeitsweisen unseres seelischen Apparats stammt die Lust von einer Ersparung; alle drei kommen darin überein, daß sie Methoden darstellen, um aus der seelischen Tätigkeit eine Lust wiederzugewinnen, welche eigentlich erst durch die Entwicklung dieser Tätigkeit verlorengegangen ist. Denn die Euphorie, welche wir auf diesen Wegen zu erreichen streben, ist nichts anderes als die Stimmung einer Lebenszeit, in welcher wir unsere psychische Arbeit überhaupt mit geringem Aufwand zu bestreiten pflegten, die Stimmung unserer Kindheit, in der wir das Komische nicht kannten, des Witzes nicht fähig waren und den Humor nicht brauchten, um uns im Leben glücklich zu fühlen.« [Sigmund Freud]Inhalt:A. Analytischer Teil: I. Einleitung | II. Die Technik des Witzes | III. Die Tendenzen des Witzes | B. Synthetischer Teil: IV. Der Lustmechanismus und die Psychogenese des Witzes | V. Die Motive des Witzes. Der Witz als sozialer Vorgang | C. Theoretischer Teil: VI. Die Beziehung des Witzes zum Traum und zum Unbewußten | VII. Der Witz und die Arten des Komischen.

  • von Sigmund Freud
    32,00 €

    »Die nachstehenden vier Aufsätze, die unter dem Untertitel dieses Buches in den beiden ersten Jahrgängen der von mir herausgegebenen Zeitschrift Imago erschienen sind, entsprechen einem ersten Versuch von meiner Seite, Gesichtspunkte und Ergebnisse der Psychoanalyse auf ungeklärte Probleme der Völkerpsychologie anzuwenden. Sie enthalten also einen methodischen Gegensatz einerseits zu dem groß angelegten Werke von W. Wundt, welches die Annahmen und Arbeitsweisen der nicht analytischen Psychologie derselben Absicht dienstbar macht, und anderseits zu den Arbeiten der Züricher psychoanalytischen Schule, die umgekehrt Probleme der Individualpsychologie durch Heranziehung von völkerpsychologischem Material zu erledigen streben.« [Sigmund Freud im Vorwort]Inhalt:VorwortI. Die InzestscheuII. Das Tabu und die Ambivalenz der GefühlsregungenIII. Animismus, Magie und Allmacht der GedankenIV. Die infantile Wiederkehr des Totemismus

  • von Friedrich Nietzsche
    32,00 €

    »Bei einer mir eignen Bedenklichkeit, ... welche in meinem Leben so früh, so unaufgefordert, so unaufhaltsam, so in Widerspruch gegen Umgebung, Alter, Beispiel, Herkunft auftrat, daß ich beinahe das Recht hätte, sie mein »A priori« zu nennen, - mußte meine Neugierde ebenso wie mein Verdacht bei Zeiten an der Frage Halt machen, welchen Ursprung eigentlich unser Gut und Böse habe. In der Tat ging mir bereits als dreizehnjährigem Knaben das Problem vom Ursprung des Bösen nach: ihm widmete ich, in einem Alter, wo man »halb Kinderspiele, halb Gott im Herzen« hat, mein erstes literarisches Kinderspiel, meine erste philosophische Schreibübung - und was meine damalige »Lösung« des Problems anbetrifft, nun, so gab ich, wie es billig ist, Gott die Ehre und machte ihn zum Vater des Bösen.« [Nietzsche in der Vorrede]Inhalt:VorredeErste Abhandlung: »Gut und Böse«, »Gut und Schlecht«Zweite Abhandlung: »Schuld«, »Schlechtes Gewissen« und VerwandtesDritte Abhandlung: Was bedeuten asketische Ideale?

  • von Sigmund Freud
    78,00 €

    Inhalt:I. Die wissenschaftliche Literatur der Traumprobleme - A) Beziehung des Traumes zum Wachleben - B) Das Traummaterial - Das Gedächtnis im Traum - C) Traumreize und Traumquellen - D) Warum man den Traum nach dem Erwachen vergißt? - E) Die psychologischen Besonderheiten des Traumes - F) Die ethischen Gefühle im Traume - G) Traumtheorien und Funktion des Traumes - H) Beziehungen zwischen Traum und Geisteskrankheiten - II. Die Methode der Traumdeutung. Die Analyse eines Traummusters - III. Der Traum ist eine Wunscherfüllung - IV. Die Traumentstellung - V. Das Traummaterial und die Traumquellen - A) Das Rezente und das Indifferente im Traum - B) Das Infantile als Traumquelle - C) Die somatischen Traumquellen - D) Typische Träume - a) Der Verlegenheitstraum der Nacktheit - b) Die Träume vom Tod teurer Personen - c) Der Prüfungstraum - VI. Die Traumarbeit - A) Die Verdichtungsarbeit - B) Die Verschiebungsarbeit - C) Die Darstellungsmittel des Traums - D) Die Rücksicht auf Darstellbarkeit - E) Die Darstellung durch Symbole im Traume - Weitere typische Träume - F) Beispiele-Rechnen und Reden im Traum - G) Absurde Träume. Die intellektuellen Leistungen im Traum 428 - H) Die Affekte im Traume - I) Die sekundäre Bearbeitung - VII. Zur Psychologie der Traumvorgänge - A) Das Vergessen der Träume - B) Die Regression - C) Zur Wunscherfüllung - D) Das Wecken durch den Traum. Die Funktion des Traumes. Der Angsttraum - E) Der Primär- und der Sekundärvorgang. Die Verdrängung - F) Das Unbewußte und das Bewußtsein. Die Realität - VIII. Literaturverzeichnis - A) Bis zum Erscheinen der 1. Auflage (1900) - B) Aus der Literatur seit 1900.Über den Traum

  • von Sigmund Freud
    38,00 €

    »Für mich wurde zum Anlaß einer eingehenderen Beschäftigung mit dem Phänomen des zeitweiligen Namenvergessens die Beobachtung gewisser Einzelheiten, die sich zwar nicht in allen Fällen, aber in einzelnen deutlich genug erkennen lassen. In solchen Fällen wird nämlich nicht nur vergessen, sondern auch falsch erinnert. Dem sich um den entfallenen Namen Bemühenden kommen andere - Ersatznamen - zum Bewußtsein, die zwar sofort als unrichtig erkannt werden, sich aber doch mit großer Zähigkeit immer wieder aufdrängen. Der Vorgang, der zur Reproduktion des gesuchten Namens führen soll, hat sich gleichsam verschoben und so zu einem unrichtigen Ersatz geführt. Meine Voraussetzung ist nun, daß diese Verschiebung nicht psychischer Willkür überlassen ist, sondern gesetzmäßige und berechenbare Bahnen einhält. Mit anderen Worten, ich vermute, daß der oder die Ersatznamen in einem aufspürbaren Zusammenhang mit dem gesuchten Namen stehen, und hoffe, wenn es mir gelingt, diesen Zusammenhang nachzuweisen, dann auch Licht über den Hergang des Namenvergessens zu verbreiten.« [Sigmund Freud]Inhalt:I. Vergessen von Eigennamen | II. Vergessen von fremdsprachigen Worten | III. Vergessen von Namen und Wortfolgen | IV. Über Kindheits-und Deckerinnerungen | V. Das Versprechen | VI. Verlesen und Verschreiben: A. Verlesen. B. Verschreiben | VII. Vergessen von Eindrücken und Vorsätzen: A. Vergessen von Eindrücken und Kenntnissen. B. Das Vergessen von Vorsätzen | VIII. Das Vergreifen | IX. Symptom-und Zufallshandlungen | X. Irrtümer | XI. Kombininerte Fehlleistungen | XII. Determinismus. Zufalls-und Aberglauben - Gesichtspunkte

  • von Friedrich Nietzsche
    34,00 €

    Nietzsche in der Vorrede: »Es scheint, daß alle großen Dinge, um der Menschheit sich mit ewigen Forderungen in das Herz einzuschreiben, erst als ungeheure und furchteinflößende Fratzen über die Erde hinwandeln müssen: eine solche Fratze war die dogmatische Philosophie, zum Beispiel die Vedanta-Lehre in Asien, der Platonismus in Europa. Seien wir nicht undankbar gegen sie, so gewiß es auch zugestanden werden muß, daß der schlimmste, langwierigste und gefährlichste aller Irrtümer bisher ein Dogmatiker-Irrtum gewesen ist, nämlich Platos Erfindung vom reinen Geiste und vom Guten an sich. Aber nunmehr, wo er überwunden ist, wo Europa von diesem Alpdrucke aufatmet und zum mindesten eines gesunderen - Schlafes genießen darf, sind wir, deren Aufgabe das Wachsein selbst ist, die Erben von all der Kraft, welche der Kampf gegen diesen Irrtum großgezüchtet hat.«Inhalt:VorredeErstes Hauptstück: Von den Vorurteilen der PhilosophenZweites Hauptstück: Der freie GeistDrittes Hauptstück: Das religiöse WesenViertes Hauptstück: Sprüche und ZwischenspieleFünftes Hauptstück: Zur Naturgeschichte der MoralSechstes Hauptstück: Wir GelehrtenSiebentes Hauptstück: Unsere TugendenAchtes Hauptstück: Völker und VaterländerNeuntes Hauptstück: Was ist vornehm?Aus hohen Bergen. Nachgesang

  • von Sigmund Freud
    58,00 €

    Was ich hier als »Einführung in die Psychoanalyse« der Öffentlichkeit übergebe, ... ist die getreue Wiedergabe von Vorlesungen, die ich in den zwei Wintersemestern 1915/6 und 1916/7 vor einer aus Ärzten und Laien und aus beiden Geschlechtern gemischten Zuhörerschaft gehalten habe. Alle Eigentümlichkeiten, durch welche diese Arbeit den Lesern des Buches auffallen wird, erklären sich aus den Bedingungen ihrer Entstehung. Es war nicht möglich, in der Darstellung die kühle Ruhe einer wissenschaftlichen Abhandlung zu wahren; vielmehr mußte sich der Redner zur Aufgabe machen, die Aufmerksamkeit der Zuhörer während eines fast zweistündigen Vortrags nicht erlahmen zu lassen. Die Rücksicht auf die momentane Wirkung machte es unvermeidlich, daß derselbe Gegenstand eine wiederholte Behandlung fand, z. B. das eine Mal im Zusammenhang der Traumdeutung und dann später in dem der Neurosenprobleme. Die Anordnung des Stoffes brachte es auch mit sich, daß manche wichtige Themen, wie z. B. das des Unbewußten, nicht an einer einzigen Stelle erschöpfend gewürdigt werden konnten, sondern zu wiederholten Malen aufgenommen und wieder fallen gelassen wurden, bis sich eine neue Gelegenheit ergab, etwas zu ihrer Kenntnis hinzuzufügen. [Sigmund Freud im »Vorwort«]Inhalt:Vorwort | Erster Teil: Die Fehlleistungen | 1. Einleitung | 2. Die Fehlleistungen | 3. Die Fehlleistungen (Fortsetzung) | 4. Die Fehlleistungen (Schluß) | Zweiter Teil: Der Traum | 5. Schwierigkeiten und erste Annäherungen | 6. Voraussetzungen und Technik der Deutung | 7. Manifester Trauminhalt und latente Traumgedanken | 8. Kinderträume | 9. Die Traumzensur | 10. Die Symbolik im Traum | 11. Die Traumarbeit | 12. Analysen von Traumbeispielen | 13. Archaische Züge und Infantilismus des Traumes | 14. Die Wunscherfüllung | 15. Unsicherheiten und Kritiken | Dritter Teil: Allgemeine Neurosenlehre16. Psychoanalyse und Psychiatrie | 17. Der Sinn der Symptome | 18. Die Fixierung an das Trauma. Das Unbewußte | 19. Widerstand und Verdrängung | 20. Das menschliche Sexualleben | 21. Libidoentwicklung und Sexualorganisationen | 22. Gesichtspunkte der Entwicklung und Regression. Ätiologie | 23. Die Wege der Symptombildung | 24. Die gemeine Nervosität | 25. Die Angst | 26. Die Libidotheorie und der Narzißmus | 27. Die Übertragung | 28. Die analytische Therapie

  • von Franz Kafka
    36,00 €

    Zu Beginn des Romanfragments trifft der Protagonist K. in einem winterlichen Dorf ein, das zur Herrschaft eines Schlosses gehört. Gefragt, ob er eine Erlaubnis zum Aufenthalt habe, erklärt er, der bestellte Landvermesser zu sein. Wie aus einem Gespräch mit dem Dorfvorsteher im weiteren Verlauf hervorgeht, wurde die Bestellung eines Landvermessers zwar diskutiert, es bleibt aber ungeklärt, ob eine Berufung K.s tatsächlich erfolgte. So darf er zwar bleiben, aber nur zeitweise als Schuldiener arbeiten.Das Schloss mit seiner Verwaltung scheint durch einen gewaltigen, undurchschaubaren bürokratischen Apparat jeden Einzelnen der Einwohner zu kontrollieren und dabei unnahbar und unerreichbar zu bleiben. Einer nicht greifbaren bedrohlichen Hierarchie ausgesetzt, an deren Spitze sich die Beamten des Schlosses befinden, gestaltet sich das Leben der Dorfbewohner bedrückend. Bei Überschreitung der Vorschriften droht vermeintlich Schlimmes. Vom Schloss werden aber niemals erkennbare Sanktionen erhoben. K.s ganzes Streben ist darauf gerichtet, sich dem Schloss zu nähern. Doch sämtliche Anstrengungen scheitern. Die Vorgänge zwischen Dorf und Schloss und das untertänige Verhalten der Dorfbewohner bleiben ihm unverständlich.Anfangs voll Ehrgeiz und Zuversicht, fühlt sich K. zunehmend ohnmächtig angesichts der Undurchschaubarkeit des Systems, in dem er sich befindet. Es zeigt sich am Ende eine gewisse Annäherung an die Dorfbewohner. Nach mehreren Gesprächen mit verschiedenen Frauen aus dem Dorf bricht der Roman ab.

  • von Franz Kafka
    19,80 €

    Nachdem Franz Kafka im Januar 1919 bei einem Kuraufenthalt in Schelesen (Böhmen) Julie Wohryzeck kennengelernt hatte und sich einige Monate später mit ihr verlobte, reagierte sein Vater ungehalten auf seine neuen und unstandesgemäßen Heiratspläne. Es wird angenommen, dass dies Kafka veranlasste, zwischen dem 10. und 13. November 1919 den Brief zu verfassen. Die Hochzeit war ursprünglich für November geplant, fand jedoch nicht statt. Der vordergründige Anlass war eine vergebliche Wohnungssuche.Der ausladende Brief besteht im Original aus 103 handschriftlichen Seiten (45 Seiten in der Maschinenfassung), auf denen Kafka versucht, seinen Vaterkonflikt schreibend zu bewältigen. Viele seiner Lebensschwierigkeiten schreibt er der totalen Wesensverschiedenheit zwischen sich und dem Vater zu. Der Brief endet mit der Hoffnung, dass sich durch ihn beide ein wenig beruhigen würden und Leben und Sterben leichter gemacht werden könnten. [Wikipedia]

  • von Stefan Zweig
    24,00 €

    Das Buch ist Ellen Key, einer 1926 verstorbenenen schwedischen Reformpädagogin gewidmet. Vor allem die Erzählung »Brennendes Geheimnis« fand eine breite Leserschaft und ist bis heute eines der bekanntesten Novellen Stefan Zweigs. Bereits im ersten Jahr der Veröffentlichung erreichte die Einzelausgabe eine Auflage von 10000 Exemplaren. Die zeitgenössische Kritik lobte die Novelle. Auch Dichterkollegen wie Hermann Hesse zollten ihm Anerkennung. Stefan Zweigs Blickwinkel auf die psychologischen Veränderungen und die feinfühligen Schilderungen von Edgars Schritten in die Welt der Erwachsenen zwischen Traum und Realität waren damals neu. Er traf die Zeitströmung, wie sie damals im Wien seiner Zeitgenossen Sigmund Freud und Arthur Schnitzler herrschte. Die Situation des Jungen im Generationenkonflikt mit den Spielregeln der Erwachsenen, die bis zur körperlichen Auseinandersetzung geht, kann als Metapher für den Übergang der etablierten Gesellschaftsordnung des Fin de siècle in ein neues Jahrhundert am Vorabend des Ersten Weltkriegs gedeutet werden. Auch in den folgenden Jahren gewann die Novelle zunehmend an Verbreitung, bis seine Werke 1933 auf die Listen für die Bücherverbrennungen der Nazis gesetzt wurden. »Brennendes Geheimnis« musste danach in Wien verlegt werden. Ab 1938 war auch dies nicht mehr möglich. [Wikipedia]InhaltGeschichte in der DämmerungDie GouvernanteBrennendes GeheimnisSommernovelette

  • von Stefan Zweig
    36,00 €

    Der junge Leutnant Anton Hofmiller wird in das Schloss des ungarischen Magnaten Lajos von Kekesfalva eingeladen. Dort lernt er dessen gelähmte Tochter Edith kennen und entwickelt Zuneigung, vor allem aber tiefes subtiles Mitleid für sie. Hofmiller macht der unheilbar Kranken, die sich in ihn verliebt, Hoffnungen auf baldige Genesung und verlobt sich schließlich sogar mit ihr. Doch da er nur aus Mitleid, nicht aus Liebe handelt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Aus Angst vor Spott und Verachtung steht er in der Öffentlichkeit nicht zu ihrer Verbindung. Als Edith erfährt, dass er die Verlobung vor anderen verleugnet, stürzt sie sich von einem Turm. Von Schuldgefühlen überwältigt, stürzt er sich in einer sinnlosen Flucht in die Kämpfe des beginnenden Ersten Weltkriegs.

  • von Ernst Toller
    29,80 €

    »Biographien erreichen selten die Kompliziertheit individuellen Daseins, viele Konturen des «vollständigen Menschen» bleiben unbelichtet, alle Momente müssen, nach einem Wort Karoline von Günderodes, immer den einen bestimmen und begreiflich machen, insbesondere in einem Buch, das wie dieses den öffentlich wirkenden Menschen zeichnet. Nicht nur meine Jugend ist hier aufgezeichnet, sondern die Jugend einer Generation und ein Stück Zeitgeschichte dazu. Viele Wege ging diese Jugend, falschen Göttern folgte sie und falschen Führern, aber stets bemühte sie sich um Klärung und um die Gebote des Geistes. Wer den Zusammenbruch von 1933 begreifen will, muß die Ereignisse der Jahre 1918 und 1919 in Deutschland kennen, von denen ich hier erzähle.« (Der Autor im Vorwort)InhaltBlick 1933 | 1. Kindheit | 2. Student in Frankreich | 3. Kriegsfreiwilliger | 4. Die Front | 5. Ich will den Krieg vergessen | 6. Auflehnung | 7. Streik | 8. Militärgefängnis | 9. Irrenhaus | 10. Revolution | 11. Bayerische Räterepublik | 12. Flucht und Verhaftung | 13. Eine Zelle, ein Hof, eine Mauer | 14. Standgericht | 15. Antlitz der Zeit | 16. Fünf Jahre

  • von Stefan Zweig
    24,00 €

    Antwerpen im Frühjahr 1566: Ein alternder Maler bekommt den Auftrag, ein Marienporträt zu schaffen. Was für ihn zum Kampf mit seiner Kunst und mit Gott wird, wird für sein Modell, eine junge Waise jüdischen Glaubens, der Eintritt ins Leben und das Erwachsensein. Doch der reformatorische Bildersturm stürzt sich mit Gewalt auf das, was den beiden Schicksalsgenossen aus so unterschiedlichem Grunde heilig ist.Den Glauben seiner Figuren, gleich welcher Religion oder Konfession er ist, versteht Stefan Zweig als eine Dimension von Menschlichkeit. Das Suchen und Ringen um Gottesnähe ist der existentielle Versuch, sich mit dem Leben ins Verhältnis zu setzen. Und die Verfolgungen, denen sich Gläubige - Juden, Katholiken, Reformatoren - zu verschiedenen Zeiten ausgesetzt sehen, beschreibt Stefan Zweig ausnahmslos als Versagen der Menschlichkeit. (Metzlers Lexikon)

  • von Stefan Zweig
    29,80 €

    In der Rahmenhandlung der Amok-Erzählung reist der namenlose Ich-Erzähler im Jahre 1912 mit dem Überseedampfer Oceania von Indonesien nach Europa. Bei einem nächtlichen Spaziergang auf dem Deck begegnet er einem Mann, der sichtlich verwirrt und ängstlich wirkt und jede Gesellschaft auf dem Schiff meidet. Eine Nacht darauf trifft der Ich-Erzähler diesen Mann erneut auf dem Deck an. Anfangs verlegen, vertraut dieser sich ihm an und erzählt seine Geschichte - die eigentliche Handlung der Novelle. Da Stefan Zweig auf die Liste der zu verbrennenden Bücher gesetzt wurde, wurden viele Exemplare der Novelle bei Bücherverbrennungen vernichtet.InhaltDer AmokläuferDie Frau und die LandschaftPhantastische NachtBrief einer UnbekanntenDie Mondscheingasse

  • von Carl Sternheim
    34,00 €

    Der Titel verheißt Großes und entsprechend anspruchsvoll ist das Projekt: Sternheim versucht ein Resümee der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung vom Ende des 19. Jahrhunderts bis auf seine Zeit zu ziehen. Dabei bedient er sich seiner bekannten oft satirischen Polemik, um mit den verstaubten bürgerlichen Vorurteilen und Strukturen abzurechnen, die letztlich im Feuer der Revolution unterzugehen drohen und einen gesellschaftlichen Neuanfang erzwingen.»Europa« erschien ursprünglich in 2 Bänden: Der erste Band 1919 im Musarion Verlag, der zweite 1920 im Kurt Wolff Verlag. Diese beiden Ausgaben dienten als Vorlage für den vorliegenden Neudruck.

  • von Carl Sternheim
    24,00 €

    Eine bissige Satire auf das etablierte Bildungsbürgertum in der Reichshauptstadt.Zeitgenössische Pressestimmen:»Sternheim ist einer der Stärksten deutschen Dichter, sicherlich derjenige, der die Gesellschaft mit der Stichflamme einer mitunter grellen Erkenntnis beleuchtet.« Neue Züricher Zeitung»Das heutige Theater verdankt ihm die repräsentative Komödie und die Prosa der Erzählungen von großer Stilreinheit und Kraft der Zeichnung.« Blätter für Kunst und Literatur»Wovon sich Sternheim befreite, das überwindet Sternheim gültig für alle Zeit: das Bürgerlich-Moderne.« Franz Blei»Carl Sternheim ist Prophet. Seine zyklische Satire auf die deutsche Bourgeoisie hat die Revolution vorbereiten helfen.« Die Weltbühne

  • von Franz Mehring
    58,00 €

  • von Johann Gustav Droysen
    58,00 €

  • von Paul Zech
    26,00 €

    Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs bringt der Verlag Neudrucke von Paul Zech, der in seinen Prosa- und Lyriktexten in expressionistischer Manier seine Fronterlebnisse schildert.Der Autor im Vorwort: Das Erscheinen dieses, Mittsommer 1918 abgeschlossenen, Buches war für den Oktober desselben Jahres vorgesehen. Der Zensor des »Oberkommandos in den Marken« war aber andrer Ansicht und verbot die Veröffentlichung. Vielleicht, durch die morbide Brille seines Gehirns gesehen, mit Recht. Denn immer noch war Krieg auf Erden. Und heute? In Paris donnern Haubitzen den Frieden ein. Wirklich Frieden auf Erden, solange diese Erde steht? Wir haben Grund genug, zu zweifeln. Was uns darum nicht behindern kann, gegen den Krieg auf Erden zu sein. Auch dort, wo man irrwähnt: Kain habe seinen Bruder Abel zu Recht erschlagen. Ich widme diese Passion jenen Menschen, die Verantwortungsgefühl genug haben, Mörder nicht zu ehren.

  • von Paul Zech
    26,00 €

    Mit großer Ausdruckskraft schildert Zech in diesen frühen Erzählungen den Alltag und die Grenzerfahrung der sozial Schwachen.InhaltDas Reiterliedchen 7 | Henriette 33 | Das Ereignis 73 | Der unendliche Flug 95 | Das verschleierte Bild 113 | Kamäa 131 | Eliane 143 | Jadwiga 175 | Suzanne 209»Geht man östlich vom Niederrhein die breite Heerstraße hinauf, schrumpfen die braunen Äcker krumm zusammen. Heide und Schlehdorn flankieren Gräben. Waldfetzen krümmen sich wie arme Mysterien. Steinadern laufen quer über den Weg, springen ins Feld und heben die Acker höher und höher empor. ... Unten der Fluß, gewaltsam in enge zerklüftete Rillen gezwängt, ist ganz schwarz, blau und grün von dem ausgestoßenen Unrat der Färbereien. Giftiger Brodem entsteigt dem Gewässer und beklemmt den Atem aller Kreatur. Geistert eine irre Angst uferentlang. Und die Menschen, tagsüber in dumpfe Löcher der Werkhäuser gepfercht, leben ein greises Fronleben wie eine strenge mönchische Religion. Sie kleiden sich in stumpfes Schwarz, geben ihren Kindern biblische Namen und sind kalt und verschlossen in Gesprächen mit fremd hier her Gereisten.«

  • von Paul Zech
    24,00 €

    In seiner neuen Heimat in Südamerika erweiterte Paul Zech die Themen seiner Erzählungen.InhaltDer Vogel Tschudi und die Heuschrecken | Mordinsekten im Urwald | Toncueta-Indianer beim Fischfang | Paradies und Hölle der Seelöwen | Gemüsegärtner Pfuhl und die Ameisen | Die Giftschlangen von Butantan | »Noco nua« - Das rote Messer | Der Baum Choa-Chuañu | Der Mann ohne Gesicht | Besuch bei einer hundertjährigen Cuzé

  • von Leopold von Ranke
    32,00 €

    InhaltEinleitung: Ausgangspunkt und Hauptbegriffe | 1. Wie der Begriff »Fortschritt« in der Geschichte aufzufassen sei | 2. Was von den sogenannten leitenden Ideen in der Geschichte zu halten sei | § 1. Grundlagen des römischen Reiches; Überblick über die ersten vier Jahrhunderte unserer Ära | 1. Gründung einer allgemeinen Weltliteratur | 2. Juristische Entwickelung | 3. Gründung der monarchischen Verfassung und einer durchgreifenden Verwaltung | 4. Gründung der Weltreligion | § 2. Umwandlung des römischen Reiches durch die Einwanderungen der Germanen und die Eroberungen der Araber| § 3. Die karolingische Zeit nebst der Periode des deutschen Kaisertums | § 4. Das hierarchische Zeitalter. Vom 11.-13. Jahrhundert | 1. Emanzipation des Papsttums vom Kaisertum | 2. Die Kreuzzüge | 3. Überwältigung der weltlichen Gewalt durch das Papsttum | § 5. Fünfte Periode: 14. und 15. Jahrhundert | § 6. Epoche der Reformation und der Religionskriege. Vom Ende des 15. bis gegen die Mitte des 17. Jahrhunderts | § 7. Zeitalter der Entstehung und Entwickelung der Großmächte. 17. und 18. Jahrhundert | § 8. Das Zeitalter der Revolution | 1. Die Ausbildung der monarchischen Tendenz | 2. Die nordamerikanische Revolution | 3. Die französische Revolution | 4. Die Napoleonische Zeit | 5. Die konstitutionelle Zeit

  • von Georg Simmel
    58,00 €

  • von Robert Musil
    24,00 €

    Diese beiden Erzählungen, die über Liebe, Verrat, Sex und Untreue handeln, und um deren Form und Gestalt sich auch der Autor selbst in verbissener Arbeit bemüht hatte, wurde nicht nur den Zeitgenossen äußerst skeptisch aufgenommen, sondern ist auch heute noch Gegenstand kontroverser Kritiken und Analysen. Nicht selten steht der Leser ratlos vor den psychischen Winkelzügen seiner Akteure, und man ist froh, wenn man den eigentlichen Handlungsstrang für sich verortet hat. Für Musil-Fans ein Hochgenuss, für Leser der sanften Erzählkunst eine Tortur.InhaltDie Vollendung der LiebeDie Versuchung der stillen Veronika

  • von Georg Heym
    24,00 €

    Am 29. bzw. 30. November 1911 schloß Heym mit seinem Verleger Ernst Rowohlt einen Vertrag über die Veröffentlichung eines Novellenbandes ab, der nach einer der Erzählungen den Titel Der Dieb tragen sollte. Insgesamt sieben hierfür vorgesehene Texte sind vollendet erhalten. Der Band erschien 1912 im Ernst Rowohlt Verlag. Der vorliegende Neusatz folgt der Ausgabe Leipzig 1913.Inhalt: Der fünfte Oktober | Der Irre | Die Sektion | Jonathan | Das Schiff | Ein Nachmittag | Der Dieb

  • von Robert Musil
    28,00 €

  • von Robert Musil
    24,00 €

    In drei Novellen porträtiert Musil drei unterschiedliche Frauentypen, deren Gemeinsamkeit darin besteht, ihr Verhältnis zum anderen Geschlecht auf tragische Weise zu gestalten. Musils Eigenart, die psychischen Hintergründe in allen Facetten zu durchleuchten, wird in diesen Meistererzählungen für den Leser besonders deutlich. Vor allem mit der Novelle »Grigia« hatte sich der Autor einen literarischen Namen gemacht.InhaltGrigiaDie PortugiesinTonka

  • von Robert Musil
    26,00 €

    Warum Nachlaß? Warum zu Lebzeiten?Es gibt dichterische Hinterlassenschaften, die große Geschenke sind; aber in der Regel haben die Nachlässe eine verdächtige Ähnlichkeit mit Ausverkäufen wegen Auflösung des Geschäfts und mit Billigergeben. Die Beliebtheit, deren sie sich trotzdem erfreuen, mag dann davon kommen, daß die Lesewelt eine verzeihliche Schwäche für einen Dichter hat, der sie zum letztenmal in Anspruch nimmt. Wie immer das aber auch sei und was immer sich von der Frage vermuten ließe, wann ein Nachlaß von Wert sei, und wann bloß einer vom Werte: ich habe jedenfalls beschlossen, die Herausgabe des meinen zu verhindern, ehe es soweit kommt, daß ich das nicht mehr tun kann. Und das verläßlichste Mittel dazu ist, daß man ihn selbst bei Lebzeiten herausgibt; mag das nun jedem einleuchten oder nicht.

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