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  • von Sharon Dodua Otoo
    24,00 €

    Schwarze deutschsprachige Belletristik hat eine lange, beachtliche Tradition, die in vielen Strömungen lebendig wurde. So zum Beispiel in Dualla Misipos Roman "Der Junge aus Dualla", (geschrieben Ende der 1920er), und in aktuellen Titeln Schwarzer Autor·innen, die eine immer größere Wirkung erzielen. Um die Traditionen, Einflüsse und Bezüge von Autor·innen der afrikanischen Diaspora in der deutschsprachigen Literatur zu veranschaulichen, wurde "Resonanzen - Schwarzes Literaturfestival" ins Leben gerufen. Im Rahmen des dreitägigen Festivals haben sechs Schwarze Nachwuchs-Schriftsteller·innen Texte vorgetragen, die eigens für die Veranstaltung rund um das Impulswort "Erbe" geschrieben wurden. Neben den Kurzgeschichten versammelt der Band die Jurydiskussionen, die einführenden und abschließenden Vorträge, als auch die Eröffnungsrede von Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga. Jeannette Oholi ist Doktorandin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin und politische Aktivistin. 2016 gewann sie den Ingeborg Bachmann-Wettbewerb.

  • von Anna Bartels
    10,00 €

    Sprache von morgen entsteht in den Schulen von heute. Dieser Band blickt auf (koloniale) Alphabete im Mikrokosmos Schule. Angelpunkt ist die Projektarbeit eines Spanischkurses der Berliner Johanna-Eck-Schule mit den Künstler·innen Santiago Calderón und Aliza Yanes. Den kolonialverhafteten, eurozentrischen Narrativen des Lehrbuches setzen sie eigene Bilder in Form von Animationsfilmen entgegen. Auch der informelle Sprachgebrauch bestimmt den Alltag der Schüler·innen; in dem Band wird auf Buchseiten geschaut und in Pausengespräche hineingehört. Wie verhält sich ein meist mehrsprachiger Austausch unter Schüler·innen zur monolingualen Wissensvermittlung? Wie beeinflussen Hassreden im Netz das Denken, wie lässt sich eine Syntax der Körpersprache finden und das kreative Potenzial von Memes und Chat-Stenografie auf die pädagogische Praxis übertragen?--The language of tomorrow originates in the schools of today. This book looks at (colonial) alphabets in the school microcosm, centring on a Spanish course at Johanna-Eck-Schule in Berlin and the project work carried out with Santiago Calderón and Aliza Yanes. The two artists present their own animated film images as a counter to the Eurocentric narratives offered by the class textbook which are rooted in colonialism. The students' everyday lives are also determined by the informal use of language; here we are able to look into the pages of books and get to listen in on break-time conversations. How do the exchanges between the students, which are typically multilingual, tally with the monolingual transfer of knowledge? How does online hate speech affect people's thinking? How can a syntax of body language be found? And how can the creative potential of memes and chat shorthand be transferred to educational practice?

  • von Bernd Scherer
    10,00 €

    Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen sind seit längerer Zeit in der Krise. Sie beziehen sich oft noch auf einen Kanon, der durch die globalen Entwicklungen - vor allem neue Stimmen aus dem Globalen Süden - obsolet geworden ist. Ihre Formen der Wissensproduktion erfolgen in disziplinären Abgrenzungen, die den tiefgreifenden anthropozänen Veränderungsprozessen nicht mehr gerecht werden. Ihre selbstreferenziellen Bezugssysteme reflektieren nicht mehr den sozialen Wandel und die gesellschaftlichen Bedürfnisse. Der Band diskutiert vor diesem Hintergrund an Hand konkreter Beispiele neue counter-institutionelle Praxen und Konzepte, in denen sowohl eine Resituierung von Denken und Handeln in konkrete gesellschaftliche Konfliktlagen erfolgt, wie eine neue Verbindung von sozialen, ästhetischen und wissenschaftlichen Arbeitsformen vorgeführt wird, die bestehende Trennlinien im Sinne integrativer, mehrperspektivischer Ansätze überschreitet.--Cultural and academic institutions have been in crisis for quite some time now. In many cases, they still refer to a canon that has been made obsolete by global developments-in particular, by new voices from the Global South. Their modes of knowledge production operate within disciplinary bounds that can no longer cope with the Anthropocene's radical processes of change, and their self-referential paradigms have ceased to reflect social change and the needs of society. Against this backdrop, the book discusses new counter-institutional practices and concepts, examining specific examples that reframe intellectual and pragmatic responses to concrete situations of societal conflict and demonstrate a new connection between social, aesthetic, and academic forms of work based on integrative, multi-perspectival approaches that transcend existing divides.

  • von Bernd Scherer
    10,00 €

    Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen sind seit längerer Zeit in der Krise. Sie beziehen sich oft noch auf einen Kanon, der durch die globalen Entwicklungen - vor allem neue Stimmen aus dem Globalen Süden - obsolet geworden ist. Ihre Formen der Wissensproduktion erfolgen in disziplinären Abgrenzungen, die den tiefgreifenden anthropozänen Veränderungsprozessen nicht mehr gerecht werden. Ihre selbstreferenziellen Bezugssysteme reflektieren nicht mehr den sozialen Wandel und die gesellschaftlichen Bedürfnisse. Der Band diskutiert vor diesem Hintergrund an Hand konkreter Beispiele neue counter-institutionelle Praxen und Konzepte, in denen sowohl eine Resituierung von Denken und Handeln in konkrete gesellschaftliche Konfliktlagen erfolgt, wie eine neue Verbindung von sozialen, ästhetischen und wissenschaftlichen Arbeitsformen vorgeführt wird, die bestehende Trennlinien im Sinne integrativer, mehrperspektivischer Ansätze überschreitet.--Cultural and academic institutions have been in crisis for quite some time now. In many cases, they still refer to a canon that has been made obsolete by global developments-in particular, by new voices from the Global South. Their modes of knowledge production operate within disciplinary bounds that can no longer cope with the Anthropocene's radical processes of change, and their self-referential paradigms have ceased to reflect social change and the needs of society. Against this backdrop, the book discusses new counter-institutional practices and concepts, examining specific examples that reframe intellectual and pragmatic responses to concrete situations of societal conflict and demonstrate a new connection between social, aesthetic, and academic forms of work based on integrative, multi-perspectival approaches that transcend existing divides.

  • von Niklas Hoffmann-Walbeck
    10,00 €

    In den stratigrafischen Schichtungen der Erde zeichnet sich die tiefenzeitliche Geschichte des Planeten ab. Die Identifikation, Analyse und Datierung dieser erdsystemischen Transformationsprozesse ist Aufgabe der geologischen Wissenschaften. Doch mit dem Übergang vom Holozän zum Anthropozän wird die Geologie zur Gesellschaftswissenschaft. Mikroskopische physikalische, chemische und biologische Spuren in den Sedimenten verweisen auf die eklatante Beschleunigung und Globalisierung ökonomischen Wachstums und ökologischer Verheerung der letzten Jahrzehnte. Der Band fragt danach, wie die Erdarchive des Anthropozäns lesbar gemacht werden können. In Auseinandersetzung mit konkreten stratigrafischen Materialien fragen Wissenschaftler·innen, Forscher·innen und Künstler·innen nach Möglichkeiten und Aufgaben planetarischer Wissensproduktion.--The history of deep time on our planet is delineated by Earth's stratigraphic layers. The task of identifying, analysing, and dating the transformation processes at work within the Earth's systems falls within the remit of the geological sciences. However, the transition from the Holocene to the Anthropocene is turning geology into a social science. Microscopic physical, chemical, and biological traces in the sediments are glaring indicators pointing to the acceleration and globalization of economic growth and ecological devastation that has taken place in the last decades. This book examines ways in which the archives of the Anthropocene can be made legible. Scientists, researchers, and artists grapple with concrete stratigraphic materials in an exploration of the opportunities and challenges involved in planetary knowledge production.

  • von Anna Bartels
    10,00 €

    Sprache von morgen entsteht in den Schulen von heute. Dieser Band blickt auf (koloniale) Alphabete im Mikrokosmos Schule. Angelpunkt ist die Projektarbeit eines Spanischkurses der Berliner Johanna-Eck-Schule mit den Künstler·innen Santiago Calderón und Aliza Yanes. Den kolonialverhafteten, eurozentrischen Narrativen des Lehrbuches setzen sie eigene Bilder in Form von Animationsfilmen entgegen. Auch der informelle Sprachgebrauch bestimmt den Alltag der Schüler·innen; in dem Band wird auf Buchseiten geschaut und in Pausengespräche hineingehört. Wie verhält sich ein meist mehrsprachiger Austausch unter Schüler·innen zur monolingualen Wissensvermittlung? Wie beeinflussen Hassreden im Netz das Denken, wie lässt sich eine Syntax der Körpersprache finden und das kreative Potenzial von Memes und Chat-Stenografie auf die pädagogische Praxis übertragen?--The language of tomorrow originates in the schools of today. This book looks at (colonial) alphabets in the school microcosm, centring on a Spanish course at Johanna-Eck-Schule in Berlin and the project work carried out with Santiago Calderón and Aliza Yanes. The two artists present their own animated film images as a counter to the Eurocentric narratives offered by the class textbook which are rooted in colonialism. The students' everyday lives are also determined by the informal use of language; here we are able to look into the pages of books and get to listen in on break-time conversations. How do the exchanges between the students, which are typically multilingual, tally with the monolingual transfer of knowledge? How does online hate speech affect people's thinking? How can a syntax of body language be found? And how can the creative potential of memes and chat shorthand be transferred to educational practice?

  • von Mahmoud Al-Shaer
    10,00 €

    Wie kann Wissen sowohl lokal situiert als auch global relevant sein? Lässt sich Wissen über die Handlungsweisen, die es hervorbringen, als kollektive Praxis verstehen, anstatt zur hegemonialen Matrix oder zum kleinsten gemeinsamen Nenner zu werden? Die New Alphabet School ist eine reisende Schule für Solidarität zwischen unterschiedlichen Wissensweisen mit Stationen in Neu-Delhi, Athen, Porto, Rafah, Dakar, Warschau und Berlin. Jede Zusammenkunft ist einer Wissenspraxis gewidmet wie Unlearning, Translating, Caring, Instituting, Survivance oder Commoning. Der Band stellt Beiträge vor, die aus diesen Zusammenkünften heraus entstanden sind und bietet dabei zugleich einen Überblick aktueller Methoden praxisbasierter Forschung in den Künsten, im Aktivismus und in kollektiver Forschung.

  • von Amely Deiss
    34,00 €

    Die Kunst von LuYang entsteht aus einem einzigartigen Crossover von Neurowissenschaft und buddhistischer Philosophie, Medizintechnologie und Bodyenhancement, Manga-Ästhetik und Sci-Fi-Fantasie. LuYang schuf 2020 den Avatar DOKU, der seine Gesichtszüge trägt und zugleich eine Figur darstellt, die sich von fixen Identitätszuschreibungen löst. Mit seinen technisch ausgefeilten wie ästhetisch überwältigenden 3D-Animationsfilmen, Videoinstallationen und Computerspielen erobert der Medienkünstler aktuell die internationale Kunstszene. LuYang hinterfragt gewohnte Denkkategorien, insbesondere im Hinblick auf geschlechtliche Identität. Digital Descending ist die erste Monografie des Künstlers, die in Deutschland erscheint. LuYang, geboren in Shanghai, VR China, lebt und arbeitet in Shanghai. Amely Deiss, Leiterin Kunstpalais & Städtische Sammlung Erlangen. Nora Gantert, Kuratorin und Sinologin in Nürnberg. Malte Lin-Kröger, Kurator Kunstpalais & Städtische Sammlung. Hili Perlson, Schriftstellerin, Kunstkritikerin und Dozentin in Berlin.--LuYang's art has its origins in a unique crossover between neuroscience and Buddhist philosophy, medical technology and body enhancement, and manga aesthetics and sci-fi fantasy. The media artist created the avatar DOKU in 2020. It has his facial features, while at the same time representing a figure that breaks free from fixed ascriptions of identity. LuYang is now taking the international art scene by storm with his technically sophisticated and aesthetically dazzling 3D animated films, video installations, and computer games. His work challenges familiar categories of thought-in particular, those relating to gender identity. Digital Descending is the first monograph by the artist to be published in Germany. LuYang (b. Shanghai, PRC) lives and works in Shanghai. Amely Deiss is director of the Kunstpalais and the Municipal Art Collection in Erlangen. Nora Gantert is a curator and sinologist in Nuremberg. Malte Lin-Kröger is curator of the Municipal Art Collection in Erlangen and acting director of the Kunstpalais. Hili Perlson is a writer, art critic, and lecturer in Berlin.

  • von Wolfgang Thöner
    28,00 €

    Zu den Bemühungen der KPD, auch an den Hochschulen an Einfluss zu gewinnen, gehörte die Gründung der Zeitschrift der Kommunistischen Studentenfraktion (Kostufra) 1922 in Leipzig. Am Bauhaus Dessau entstand 1927 eine solche Kostufra-Zelle, in der über 20 Studierende aktiv waren. Unter dem Titel bauhaus. sprachrohr der studierenden. organ der kostufra veröffentlichten sie eine Zeitschrift, die von 1930 bis 1932 in 15 hektografierten Ausgaben erschien. Die Studierenden be- zogen darin, die Sichtweise der KPD wiedergebend, fast polemisch Stellung zu Ereignissen und Entwicklungen am Bauhaus sowie in Politik und Gesellschaft. Zusammen mit den involvierten studentischen Netzwerken und ihrem brieflichen Austausch handelt es sich bei der Zeitschrift um ein wichtiges Forschungsdesiderat. Auf Grundlage der digitalen kritischen Edition der Studierendenzeitschrift erscheint parallel eine gedruckte Leseausgabe, in der die 15 Ausgaben kommentiert und kontextualisert werden. Wolfgang Thöner ist Sammlungsleiter der Stiftung Bauhaus Dessau. Er forscht zur Bauhausgeschichte undrezeption. Karoline Lemke betreibt Editionsphilologie in den Digital Humanities an der medialen Schnittstelle von Literatur und Kunst.

  • von Christina Brinkmann
    22,00 €

    Am 9. Oktober 2019, dem jüdischen Feiertag Jom Kippur, greift ein rechtsextremer Terrorist erst die Synagoge in Halle (Saale) an, dann einen nahegelegenen Dönerimbiss. Im Laufe seines Anschlags ermordet er zwei Menschen und reißt viele weitere in Halle und Wiedersdorf (Sachsen-Anhalt) für immer aus ihrem vertrauten Leben. Ab Juli 2020 steht er wegen seiner Taten vor dem Oberlandesgericht Naumburg. Der Gerichtsprozess wurde durch den 2021 bei Spector Books erschienenen Band Der Halle-Prozess: Mitschriften umfänglich dokumentiert. Der zweite Band beleuchtet Aspekte und Hintergründe der Tat, der Betroffenheit und des juristischen Verfahrens. Interviews, Essays und wissenschaftliche Beiträge verschiedener Autor·innen bieten Zugänge und eröffnen Perspektiven: Welche Berücksichtigung müssen der Antifeminismus und die Frauenfeindlichkeit des Anschlags finden? Welche Bedeutung hat die Praxis, den Namen des Täters nicht zu nennen? Welche Rolle spielen kritisches Erinnern und Gedenken? Wie finden wir Formen praktischer Solidarität gegen Antisemitismus und Rassismus? Christina Brinkmann, ist Kunstwissenschaftlerin und als Redakteurin des Podcasts »Halle nach dem Anschlag« tätig. Jakob Schreiter arbeitet als Künstler und hat den Prozess aktivistisch begleitet. Nils Krüger hat in Halle Kommunikationsdesign studiert und setzt sich seit 2019 gestalterisch mit der Tat auseinander. Matthias Görlich ist Professor für Informationsdesign an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle. Gemeinsam mit den Studierenden der Studiengruppe Informationsdesign hat er intensiv zum Anschlag in Halle gearbeitet.

  • von Stefan Wellgraf
    26,00 €

    Rechte Popularität ist irritierend. Dieser irritierenden Gegenwart ist der vielstimmige und detailreiche Band auf der Spur. Wie lassen sich die gegenwärtigen Konjunkturen rechter Mobilisierungskraft in ihren populärkulturellen, affektiven, medialen und alltagsweltlichen Formationen verstehen? Und wie zeigt sich darin das Politische - auch jenseits von Parteienzugehörigkeit und Wähler*innenanalysen? Aus unterschiedlichen kulturwissenschaftlichen Perspektiven erkunden die Beiträge die Ambivalenzen und Widersprüche rechter Bewegungen: durch ethnografische Beobachtungen, narrative Interviews und kulturanalytische Perspektiven auf Musik und Malerei, auf Social Media und Videoclips, sowie auf Inszenierungen von Körper und Geschlecht. In den überraschenden empirischen Facetten und konzeptionellen Vorschlägen werden bisherige Gewissheiten über »die Rechte« grundlegend in Frage gestellt. Stefan Wellgraf arbeitet im Rahmen einer Heisenbergförderung am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität Berlin. Christine Hentschel ist Professorin für Kriminologie am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg.

  • von Sebastian Riemer
    38,00 €

    Sebastian Riemer beschäftigt sich in seiner Serie Press Paintings mit dem Altpapier der Pressebildwirtschaft des letzten Jahrhunderts. In zahlreichen Bildern analysiert er ihre aus heutiger Sicht primitive händische Bearbeitung. Es werden Fragen über die Körperlichkeiten der Jahrzehnte alten Bildträger sowie der abgebildeten Personen aufgeworfen. Es wirkt grotesk, drastisch oder gar gewaltsam, wenn sich zeigt, wie sie im Motiv beschnitten, geformt, >verschönert

  • von Kathrin Becker
    22,00 €

    Michaela Meliáns Arbeiten sind komplexe, trans-mediale Aufschichtungen von Bildern, Tönen und Texten, die durch künstlerische Forschung, Montage und Verfahren der Vervielfältigung entstehen. Red Threads begleitet die gleichnamige Überblicksausstellung zu Melián im KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin. Dreh- und Angelpunkt ist die Person Tamara Bunke, deren Biografie zwischen der DDR und Südamerika oszilliert. Von der Guerillera mit dem Kampfnamen Tania ausgehend entfaltet sich ein Netz roter Fäden zu verschiedensten Themen wie Kanonisierung, Neues Wohnen, politisches Theater, Geschlechternormen und Heimat. Wenn Melián zeichnet, stempelt, überlagert, näht, komponiert und webt, bringt sie politisch und gesellschaftlich brisante Themen in ungeahnte Zusammenhänge. Michaela Melián, geb. 1956, Künstlerin und Musikerin, lebt in Oberbayern und Hamburg. Sie ist Mit- begründerin der Band F.S.K. und lehrt seit 2010 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.--The product of artistic research, montage, and reproduction processes, Michaela Melián's works involve a complex, transmedia layering of image, sound, and text. Red Threads, which is published in conjunction with the identically titled survey exhibition on Melián at the KINDL - Centre for Contemporary Art in Berlin, focuses on Tamara Bunke and follows the trajectory of her life as it switches between the GDR and South America. Starting from the guerrillera who went under the nom de guerre Tania, a network of "red threads" unfolds, leitmotifs that cover a wide range of themes that include canonization, the Neues Wohnen movement, political theatre, gender norms, and a sense of home. Melián's drawings, stamps, overlays, sewn pieces, weavings, and musical compositions provide unexpected contextualization for themes that are politically and socially volatile. Michaela Melián, b. 1956, is an artist and musician living in Upper Bavaria and Hamburg. She co-founded the band F.S.K. and has taught at the University of Fine Arts Hamburg (HfbK) since 2010.

  • von Jan Engelke
    28,00 €

    Offenbach Kaleidoskop - Geschichten eines Hauses nimmt ausgehend von einem rätselhaften Gebäude der 1970er-Jahre große und kleine Fragen gegenwärtiger Stadtentwicklung in den Blick: Das Gothaer-Haus in Offenbach am Main wird zum Ausgangspunkt von Gesprächen mit Menschen, deren persönliche und fachliche Beziehungen zum Haus hinter die Oberfläche des Objekts führen und so das Gebäude als Teil eines komplexen Beziehungsnetzes dekonstruieren. Erzählungen von Bewohner·innen verweben sich mit Stimmen aus Architektur, Denkmalpflege, Kulturgeschichte, Verwaltung, Stadtpolitik und dem Quartier. Gerade so, wie das Haus ein kaleidoskopisches Bild seiner unmittelbaren Umgebung reflektiert, eröffnen die Gespräche neue Perspektiven auf die Mechanismen, Ideologien und Zufälle, die die zeitgenössische Stadt und ihre Häuser formen. Jan Engelke, Lukas Fink und Tobias Fink arbeiten mit ANA (Architektur, Narration, Aktion) in und zwischen Architektur-Diskurs und Praxis.

  • von Johannes Odenthal
    32,00 €

    1955 in einem Armenviertel in São Paulo geboren, wurde Ismael Ivo zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Tänzer weltweit. Als Initiator und Direktor von Festivals wie dem ImPulsTanz Festival in Wien hat er Tanzgeschichte geschrieben. Künstlerisch ging er enge Verbindungen mit Johann Kresnik, Marcia Haydée, Ushio Amagatsu, George Tabori, Koffi Kôkô und vielen anderen ein. Heute ist er eine Symbolfigur der afrobrasilianischen Emanzipation. Der Band Ismael Ivo. Ich glaube an den Körper versammelt Interviews aus verschiedenen Epochen seines Schaffens, Erinnerungen von Wegbegleiter·innen in Brasilien und Europa, Bildessays von Anno Wilms und Dieter Blum sowie ein umfassendes Werkverzeichnis. So zeichnet die Publikation erstmals das Leben und Wirken eines Ausnahmekünstlers und -menschen nach. Johannes Odenthal, Kunsthistoriker und Autor für Tanz, Performance und zeitgenössische Kunst, war von 2006 bis 2022 Programmbeauftragter der Akademie der Künste, Berlin. Anno Wilms (1935 - 2016) arbeitete als freiberufliche Fotografin. Dieter Blum, geb. 1936, arbeitete u. a. für Stern, Der Spiegel, Time, National Geographic, FAZ-Magazin und SZ-Magazin.--Born in 1955 in a poor district of São Paulo, Ismael Ivo became one of the world's most famous and successful dancers. As instigator and director of festivals like the ImPulsTanz Festival in Vienna, he shaped dance history. Artistically, he forged close connections with Johann Kresnik, Marcia Haydée, Ushio Amagatsu, George Tabori, Koffi Kôkô, and many others. He has now become a figure symbolizing Afro-Brazilian emancipation. I Believe in the Body brings together interviews from different periods of his creative career, the recollections of those who were with him in Brazil and Europe, visual essays by Anno Wilms and Dieter Blum, and a comprehensive catalogue raisonné. The book is the first publication of its kind to delineate the life and work of an exceptional artist and person. Johannes Odenthal, art historian and writer on dance, performance, and contemporary art, was director of programming at the Akademie der Künste, Berlin, from 2006 to 2022. Anno Wilms (1935-2016) worked as a freelance photographer taking pictures for exhibitions, advertising, book illustrations, and magazines. Dieter Blum, b. 1936, has worked for magazines like Stern, Der Spiegel, Time, National Geographic, FAZ-Magazin, and SZ-Magazin.

  • von Paul Preciado
    42,00 €

    Lorenza Böttner. Requiem für die Norm ist die erste umfassende Publikation zum Werk der Künstlerin Lorenza Böttner (1959 - 1994), die auf der gleichnamigen, vom Württembergischen Kunstverein Stuttgart und La Virreina Centre de la Imatge in Barcelona koproduzierten Ausstellung (2018-2019) basiert. Böttner, die mit Füßen und Mund malte und Fotografie, Zeichnung, Tanz, Installation und Performance als künstlerische Mittel verwendete, feiert in ihrem Werk das Leben und widersetzt sich den Prozessen der Entsubjektivierung und Entsexualisierung, dem Wegsperren und Unsichtbarmachen von funktional andersartigen und Transgenderkörpern. Der Kurator der Ausstellung und Herausgeber des Kataloges, Paul B. Preciado, geht in zwei Beiträgen ausführlich dem Leben und Werk Lorenza Böttners sowie seiner persönlichen Begegnungen mit dieser nach. Darüber hinaus versammelt er verschiedene Stimmen zur ästhetischen und politischen Kraft ihrer Kunst. Lorenza Böttner wurde 1959 als Ernst Lorenz Böttner in Punta Arena, Chile geboren. Im Alter von acht Jahren erhielt si_er einen elektrischen Schlag, als si_er einen Strommasten hinaufkletterte, woraufhin beide Arme unter der Schulter amputiert werden mussten. Si_er studierte Malerei an der Kunsthochschule Kassel. 1988 zog Lorenza nach Barcelona. Si_er starb 1994 an HIV-bedingten Komplikationen.--Lorenza Böttner: Requiem for the Norm is the first comprehensive publication on the work of artist Lorenza Böttner (1959-1994). It is based on the exhibition of the same name, which was co-produced by the Württembergischer Kunstverein Stuttgart and La Virreina Centre de la Imatge in Barcelona (2018-2019). Böttner painted with her feet and mouth and used photography, drawing, dance, installation, and performance as artistic tools. Her work is a celebration of life and sets itself against the processes that seek to desubjectify, desexualize, lock up, and "disappear" bodies that are transgender or function differently. The curator of the exhibition and editor of the catalogue, Paul B. Preciado, ponders Böttner's life and work at length in two essays, in which he also reflects on his personal encounters with her. In addition to this, the book brings together different voices discussing the aesthetic and political power of her art. Lorenza Böttner was born Ernst Lorenz Böttner in 1959 in Punta Arena, Chile. At the age of eight, s / he was electrocuted while climbing up an electricity pylon, as a result of which s / he had to have both arms amputated below the shoulder. S / he studied painting at the Kunsthochschule Kassel. Lorenza moved to Barcelona in 1988 and died of HIV-related complications in 1994.

  • von Kathrin Becker
    22,00 €

    Michaela Meliáns Arbeiten sind komplexe, trans-mediale Aufschichtungen von Bildern, Tönen und Texten, die durch künstlerische Forschung, Montage und Verfahren der Vervielfältigung entstehen. Red Threads begleitet die gleichnamige Überblicksausstellung zu Melián im KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin. Dreh- und Angelpunkt ist die Person Tamara Bunke, deren Biografie zwischen der DDR und Südamerika oszilliert. Von der Guerillera mit dem Kampfnamen Tania ausgehend entfaltet sich ein Netz roter Fäden zu verschiedensten Themen wie Kanonisierung, Neues Wohnen, politisches Theater, Geschlechternormen und Heimat. Wenn Melián zeichnet, stempelt, überlagert, näht, komponiert und webt, bringt sie politisch und gesellschaftlich brisante Themen in ungeahnte Zusammenhänge. Michaela Melián, geb. 1956, Künstlerin und Musikerin, lebt in Oberbayern und Hamburg. Sie ist Mit- begründerin der Band F.S.K. und lehrt seit 2010 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.--The product of artistic research, montage, and reproduction processes, Michaela Melián's works involve a complex, transmedia layering of image, sound, and text. Red Threads, which is published in conjunction with the identically titled survey exhibition on Melián at the KINDL - Centre for Contemporary Art in Berlin, focuses on Tamara Bunke and follows the trajectory of her life as it switches between the GDR and South America. Starting from the guerrillera who went under the nom de guerre Tania, a network of "red threads" unfolds, leitmotifs that cover a wide range of themes that include canonization, the Neues Wohnen movement, political theatre, gender norms, and a sense of home. Melián's drawings, stamps, overlays, sewn pieces, weavings, and musical compositions provide unexpected contextualization for themes that are politically and socially volatile. Michaela Melián, b. 1956, is an artist and musician living in Upper Bavaria and Hamburg. She co-founded the band F.S.K. and has taught at the University of Fine Arts Hamburg (HfbK) since 2010.

  • von estudioHerreros
    34,00 €

    Edvard Munch hat sein Werk der Stadt Oslo vermacht, die die Möglichkeit ergriffen hat, es in einem neuen Museum zu präsentieren. Hier beginnt die Geschichte des Lambda. Das Buch erkundet den Entwurf und Bau des Gebäudes, das vom estudioHerreros aus Madrid entwickelt und im Oktober 2021 eröffnet wurde. Der Titel Lambda Files greift das Pseudonym auf, das verwendet wurde, um die Anonymität der Architekt·innen im internationalen Wettbewerb zu wahren: Der Name wurde überraschenderweise in der Öffentlichkeit und von den Medien aufgenommen und auch weiterhin verwendet, um das Projekt zu benennen. Das Buch taucht tief in die Archive des estudioHerreros und bringt den "Papierkram" ans Licht, der üblicherweise in Publikationen keine Rolle spielt, aber eine sehr genaue Dokumentation der professionellen, politischen, sozialen und technischen Zusammenhänge ermöglicht, in denen dieses Projekt stand und steht. Für die Autor·innen führt das Munch-Projekt zur Auseinandersetzung mit einer Reihe heutiger Fragen, etwa nach der Bedeutung von Museen, wenn es darum geht, Geschichte neu zu schreiben und eine bessere Zukunft zu imaginieren, nach der Bedeutung von Austausch als gestalterisches Mittel, nach ökologischem Engagement und der experimentellen Verantwortung solcher Großprojekte.--Edvard Munch bequeathed his work to the city of Oslo so that it could be housed in a new museum. This is how Lambda's story begins. This book explores the design and construction process of the building conceived by estudioHerreros that was opened to the public in October 2021. The title, Lambda Files, echoes the pseudonym that preserved the anonymity of the architects in the international competition: unusually, the name was adopted by the public and the media to designate the project thereafter. The book takes a deep dive into the archives of estudioHerreros, bringing to light the "paperwork" materials that are usually disregarded by publications but which accurately document the professional, political, social, and technical context of the project. In the hands of its authors, the Munch project becomes an exploration of a number of present-day concerns, such as the importance of museums in rewriting history and imagining a desirable future, the need for dialogue as an instrument of design, environmental commitment, and the experimental responsibility of major projects.

  • von Dominique Bluher
    32,00 €

    Das silent green präsentiert die in Deutschland bislang umfangreichste Einzelausstellung zur letzten Schaffensperiode der 2019 verstorbenen französischen Filmemacherin, Fotografin und bildenden Künstlerin Agnès Varda. Varda gilt als eine der einflussreichsten kreativen Persönlichkeiten unserer Zeit, die sich im Laufe ihres mehr als sechs Jahrzehnte umspannenden Lebenswerks immer wieder neu erfand. Die dritte Schaffensperiode der Wegbereiterin des modernen Films ist in Deutschland jedoch bisher weniger bekannt. Sie begann 2003 auf der Biennale in Venedig und umfasst installative Arbeiten, die Vardas Experimentierfreude zwischen Dokumentarischem und Fiktionalem, ihren poetisch-abstrakten Realismus und ihre empathischen Beobachtungen gesellschaftspolitischer Fragen in vielfältigen Bildmedien widerspiegelt. Agnès Varda (1928-2019) arbeitete in den 1950er Jahren als Fotografin, u. a. für das Festival von Avignon, fotografierte Reportagen in China, Kuba, Portugal und Deutschland. 1954 produzierte sie ihren ersten Spielfilm La Pointe Courte, der die Nouvelle Vague einläutete. Seit 2003 zahlreiche Ausstellungen als bildende Künstlerin mit Installationen, Videos und Fotografien. Julia Fabry, unabhängige Kuratorin, bildende und Video-Künstlerin, arbeitete seit 2007 mit Varda zusammen. Dominique Bluher ist Autorin und Dozentin am Fachbereich Film- und Medienwissenschaften und Lehrbeauftragte am Fachbereich Bildende Kunst der Universität Chicago.--Silent green present the most comprehensive solo exhibition in Germany to date on the last creative period of the French filmmaker, photographer and visual artist Agnès Varda, who died in 2019. Varda is regarded as one of the most influential creative personalities of our time, who reinvented herself constantly in the course of her life's work, which spanned more than six decades. However, the third creative period of the modern film's pioneer is less known in Germany. It began in 2003 at the Venice Biennale and comprises installation works that reflect Varda's joy in experimenting between documentary and the fiction formats, her poetic, abstract realism and her sensitive observations of socio-political issues in various visual media. Agnès Varda (1928-2019) worked as a photographer in the 1950s, taking pictures for the Avignon Festival, for example, and producing photo reportages in China, Cuba, Portugal, and Germany. In 1954 she produced her first feature film, La Pointe Courte, which helped usher in the Nouvelle Vague. Since 2003, she has worked as a visual artist, mounting numerous exhibitions with installations, videos, and photographs. Julia Fabry, an independent curator, visual artist, and video artist, has worked together with Varda since 2007. Dominique Bluher is a writer and lecturer in the Department of Cinema and Media Studies at the University of Chicago. She is also associate faculty in the university's Department of Visual Arts.

  • von Isabelle Graw
    22,00 €

    Isabelle Graws Vom Nutzen der Freundschaft ist Erlebnisbericht und Gesellschaftskritik in einem. Im Stil eines fiktiven Tagebuchs geschrieben, enthält diese Publikation persönliche Aufzeichnungen über den Nutzen der Freundschaft in einer Wettbewerbsgesell- schaft. Mit Blick auf ihr eigenes Milieu - dem Kunstbetrieb - zeigt sie, dass Freundschaften weder gänzlich uneigennützig sind noch in ihrem Nutzen aufgehen. Graw reflektiert auch die eigenen Freundschaftspraktiken kritisch, in Form autofiktionalisierter Prosa. Der erste Teil des Buches kann als Lamento über die Fallstricke der "Nutzenfreundschaft" gelesen werden, während im zweiten Teil eine Hymne auf "wahre Freundschaften" angestimmt wird. Die Autorin erklärt diese zu einer existenziellen Notwendigkeit - die Freundschaft und die damit verbundenen innigen Bezüge zu Anderen braucht sie wie die Luft zum Atmen.Isabelle Graw, Autorin und Kunsthistorikerin, lehrt Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Hochschule für Bildende Künste Frankfurt am Main (Städelschule). Mitbegründerin und Herausgeberin von Texte zur Kunst. Lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt am Main. Jüngste Publikationen (Auswahl): Der große Preis. Kunst zwischen Markt und Celebrity Kultur (2008), Die Liebe zur Malerei. Genealogie einer Sonderstellung (2017), In Einer An­ deren Welt. Notizen 2014 - 2017 (2020).

  • von Kurt Drawert
    22,00 €

  • von Werner Michael Schwarz
    54,00 €

  • von Arwed Messmer
    68,00 €

    Nach zahlreichen Projekten, die aus Archiven unterschiedlicher Gebrauchsfotografie schöpften (Polizei-, Militär- und stadtbaugeschichtlichen Archiven), wendet sich Arwed Messmer seinem eigenen fotografischen Archiv zu. Er blickt auf die tiefgreifenden Umbrüche Ostdeutschlands und Berlins im Anschluss an die Wiedervereinigung 1990 zurück. Dafür nutzt er bisher unveröffentlichte Bilder, editiert bestehende Werkgruppen neu und setzt die Serien zueinander in Beziehung. Problematische Aspekte der jüngeren deutschen Geschichte treten zutage, verweisen auf die Wiederkehr nationalen Denkens im wiedervereinigten Deutschland. Daneben stehen Ansichten des Stadtumbaus von Berlin, beginnend mit Abrissen von Gebäuden der ostdeutschen Nachkriegsmoderne.In den 1990er Jahren widmete sich Arwed Messmer, geb. 1964, als dokumentarischer Stadtfotograf den Veränderungen Berlins und Ostdeutschlands. Entstanden sind umfangreiche Ausstellungen und Publikationen zum Ost-Berlin der 1950er Jahre, zur Berliner Mauer, zu den Archiven der Staatssicherheit und zum westdeutschen Linksterrorismus. Falk Haberkorn, geb. 1974 in Berlin, arbeitet als freischaffender Künstler in Leipzig. Maren Lübbke-Tidow, geb. 1968, ist Kunsthistorikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet als freie Fotokritikerin, Autorin, und Kuratorin in Berlin.--Following on from a number of projects that have drawn on various archive collections of functional photography (police, military, and urban planning archives), Arwed Messmer here turns to his own personal photographic archive. He looks back at the massive upheavals in East Germany and Berlin after the reunification of Germany in 1990. For this project, Messmer uses hitherto unpublished pictures and re-edits existing groups of works, creating new arrangements and new relationships between the different series. Problematic aspects of recent German history are exposed, highlighting the return of nationalist thinking in a reunited Germany. There are also views of the reconstruction of Berlin, with the first images showing the demolition of East Germany's post-war modernist heritage.In the early 1990s, Arwed Messmer, b. 1964, turned his attention to the changes taking place in Berlin and East Germany, making this a focus of his work as a documentary urban photographer. He has mounted large-scale exhibitions and authored publications on East Berlin in the 1950s, the Berlin Wall, the Stasi archives, and left-wing terrorism in West Germany. Falk Haberkorn, b. 1974 in Berlin, works as an independent artist in Leipzig. Maren Lübbke-Tidow, b. 1968, is an art historian and political scientist. She works as a freelance photography critic, writer, and curator in Berlin.

  • von Benjamin Schlodder
    34,00 €

    Bis heute fasziniert der vielgestaltige Kosmos der Werke E.T.A. Hoffmanns weltweit immer neue Generationen von Lesenden und Kunstschaffenden. Als Autor des Unheimlichen und Fantastischen zu Weltruhm gelangt, zeichnet er sich durch seine alle Kunstformen und -gattungen sprengende Kreativität aus: Der Katalog zur Wanderausstellung Unheimlich Fantastisch - E.T.A. Hoffmann 2022 präsentiert ihn - neben seinem literarischen Schaffen - als Komponisten, schonungslosen Karikaturisten und Zeichner sowie als unangepassten Juristen und Richter. Insbesondere im Kontext der vielfältigen Bezüge auf die Wissenswelten seiner Zeit wird ein Blick darauf möglich, auf welche drängenden Fragen der Gegenwart Hoffmanns Werk Antworten liefern kann. Ausstellung und Katalog sollen so die Lebensleistung Hoffmanns in ihrer ganzen Vielfalt und ihrer ungebrochenen Aktualität einem breiten Publikum vorstellen.Benjamin Schlodder ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am E.T.A. Hoffmann-Portal der Staatsbibliothek zu Berlin. Christina Schmitz ist kommissarische Leiterin der Wissenschaftlichen Dienste der Staatsbibliothek zu Berlin. Wolfgang Bunzel ist Leiter der Abteilung Romantik-Forschung des Freien Deutschen Hochstifts in Frankfurt am Main. Bettina Wagner ist Direktorin der Staatsbibliothek Bamberg und Präsidentin der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft.

  • von Joel Sanders
    28,00 €

    Die Analyse von Sanitärräumen und Orten, die der Körperpflege dienen - eine Beobachtung der Privatsphäre - trägt dazu bei, soziale Veränderungen genauer zu verstehen, zu erkennen, wie sich der Alltag heutiger Nutzer verbessern lässt, wie Konflikte zwischen verschiedenen Geschlechts- und Altersgruppen über die Nutzung öffentlicher Räume beigelegt werden können, um damit die Qualität der allgemeinen und persönlichen Gesundheit zu verbessern sind. Wer sich mit diesen Themen auseinandersetzt, stößt auch auf die Frage, wie sich Form und Bedeutung von Badezimmern und Toiletten zu deren unterschiedlichen Funktionen verhalten, einschließlich jener als transgressive und informelle Treffpunkte und als Orte unausweichlicher, unfreiwilliger sozialer Koexistenz. Dieses Buch macht einen neuen Schritt in diesem Forschungsfeld. Es dokumentiert eine Reihe wissenschaftlicher und künstlerischer Interventionen, die die soziale Umnutzung von "Feucht-" oder "Nassräumen", die Entwicklung des Mobiliars und neue Deutungen von Einzelheiten und Gegenständen in häuslichen Badezimmern und öffentlichen Toiletten zeigen. Roberto Zancan und Javier Fernandez Contreras, Abteilung Innenarchitektur, HEAD Genève.--The analysis of sanitary spaces and places dedicated to personal care, as in a privacy observatory, helps with the in-depth assessment of social changes, allowing us to determine how the lives of users can be improved, how conflicts of use in public places can be resolved between populations of different sexes and ages, and how the quality of public and private health can be enhanced. Observing these issues pushes us to explore the forms and meanings of bathrooms and private spaces in relation to their different functions, including those of transgressive and informal meeting places and spaces of inevitable and forced social coexistence. This book constitutes a new step in this field of research, presenting a series of scientific and artistic interventions that proves the diverse range of uses to which "wet rooms" can be put in social life, the evolution of the use of furniture, and the new meanings of details and objects in domestic bathrooms and public toilets. Roberto Zancan, Javier Fernández Contreras, Department of Interior Architecture, HEAD - Genève.

  • von Stefan Helmreich
    10,00 €

    Die Frage "What Is Life?" verfolgt die Lebenswissenschaften, seit Gottfried Treviranus und Jean-Baptiste Lamarck 1802 zeitgleich den Begriff der "Biologie" prägten. Zahllose Artikel und Bücher sind dazu seither erschienen, genannt seien stellvertretend nur Erwin Schrödinger (1944) oder Lynn Margulis & Dorion Sagan (1995). Der Band präsentiert eine bewusst spekulative Auswahl an Aufmacherseiten von Texten der letzten 200 Jahre, die diese Frage im Titel tragen. Die Antworten zielen auf nicht weniger ab als den Wesenskern der Biologie: von "Summe der Funktionen, die sich gegen den Tod zur Wehr setzen" über "Fähigkeit, gegen den Strom der Zeit zu schwimmen" und "Bioinformationssystem" bis zu "essbar, liebenswert, tödlich". Mit unkonventionellen Einwürfen fördert die biogroop die Feinheiten der Frage und ihrer Antworten zutage - und hebt sie damit aus den Angeln.--"What Is Life?" is a question that has haunted the life sciences since Gottfried Treviranus and Jean-Baptiste Lamarck independently coined the word "biology" in 1802. The query has titled scores of articles and books, with Erwin Schrödinger's in 1944 and Lynn Margulis & Dorion Sagan's in 1995 being only the most prominent ones. In this book, biogroop curate and speculate upon a collection of first pages of publications from 1829-2020 containing "What Is Life?" in their titles. Replies to the question-and, by extension, the object of biology-have transformed since its first enunciation, from "the sum of the functions that resist death" to "a bioinformation system" to "edible, lovable, lethal." Interleaved are frame-shifting interruptions reflecting on how the question has been posed, answered, and may yet be unasked.

  • von Making Futures
    32,00 €

    Welche Rolle können Architektur und Architekten im 21. Jahrhundert spielen? Welche Möglichkeiten ergeben sich, wenn wir Architektur nicht als Ansammlung von Gegenständen, sondern als Handlungskompetenz begreifen? Welche Raumdynamiken entstehen, wenn wir uns in unseren Praktiken von den wachstumsbesessenen und abschöpfungsgetriebenen Impulsen des Neoliberalismus abwenden? Seit 2018 versucht Making Futures, diese Fragen mithilfe einer praxisbasierten Forschung zu beantworten, die verschiedene Disziplinen, Institutionen und Territorien umfasst. An Schulen, in Workshops und anderen Bildungsformaten hat Making Futures Modi der Gestaltung von Städten erkundet, die auf verschiedenen Arten des Wissensaustauschs beruhen: Montieren, Bauen, Backen, Recyceln, Tanzen usw. Die Publikation von Making Futures erläutert die Erfahrungen und Forderungen, die sich aus dieser Actionresearch ergeben. Sie bietet ein neues Verständnis von Architektur als kollektivem Prozess und Ressource. Making Futures ist ein praxisbasiertes Forschungsprojekt, das 2018 in Zusammenarbeit zwischen dem raumlabor und der Universität der Künste (UdK) Berlin entstanden ist.Making Futures sind: Markus Bader, Juan Chacón, George Kafka, Anna Kokalanova, Christof Mayer, Tatjana Schneider, Rosario TaleviWhat role might architecture-and the architect-play in the twenty-first century? What possibilities arise when we view architecture as a form of agency rather than as a collection of objects? What spatial dynamics emerge when we turn our practices away from the dictates of the neoliberal era with its obsession with growth and skimming off profit? Since 2018, Making Futures has sought ways to answer these questions through practice-based research across disciplines, institutions, and territories. In schools, workshops, and other educational formats, Making Futures has explored modes of city-making based around diverse forms of knowledge exchange: assembling, constructing, baking, recycling, dancing and more. The Making Futures publication lays outlines the experiences of this action research and the ideas it urges. It proposes a refreshed understanding of architectural practice as a collective process and as a resource. Making Futures is a practice-based research project initiated in 2018 as a collaboration between raumlabor and the Berlin University of the Arts (UdK).Making Futures is: Markus Bader, Juan Chacón, George Kafka, Anna Kokalanova, Christof Mayer, Tatjana Schneider, Rosario Talevi

  • von Zehra Dogan
    20,00 €

    Wir werden schöne Tage sehen. Briefe aus dem Gefängnis (Nous aurons aussi de beaux jours. Écrits de prison), ist 2019 im französischen Verlag des femmes - Antoinette Fouque erschienen. Der Band versammelt die Briefe, die die kurdische Künstlerin und Journalistin Zehra Dogan während ihrer 600 Tage dauernden Inhaftierung (Juni 2017 bis Februar 2019) an ihre türkische Freundin Naz Öke schrieb. Die Briefe - in türkischer Sprache verfasst und von Naz Öke und Daniel Fleury ins Französische übertragen - sind Zeugnis politischer Willkür, deren Opfer Zehra Dogan und ihre Mitgefangenen geworden sind. Sie erzählen von den Haftbedingungen in den Gefängnissen von Diyarbakir und Tarsus; von der Enge der Gefängniszellen, durch deren winzige Fenster jede Nacht zwei Sterne leuchten, aber auch von den Frauen, deren Solidarität Zehra Dogan Kraft gibt und deren Geschichten sie festhalten will, um die Welt aufmerksam zu machen auf das Schicksal vieler zu Unrecht inhaftierten, kurdischen Gefangenen in der Türkei. Zehra Dogan, geboren 1989 in Diyarbakir (Türkei), ist eine kurdische Künstlerin, Journalistin und Aktivistin, die zu knapp drei Jahren Haft verurteilt wurde, weil sie ein Bild nach Vorlage einer vom türkischen Militär aufgenommenen Fotografie von Nusaybin während des Ausnahmezustands gemalt hatte. Sie wurde der Propaganda für eine Terrororganisation und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Sie erhielt den Courage in Journalism Award der International Womens Media Foundation 2018.

  • von Wolfgang Tillmans
    10,00 €

  • von Holger Schurk
    36,00 €

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