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  • von Sigrid Hartong
    29,50 €

    Digitale Bildungstechnologien (EdTech) wecken hohe Erwartungen und sind Bestandteil diverser Versprechen in puncto Individualisierung, Entlastung oder selbstgesteuertes Lernen. Doch was steckt wirklich in diesen Technologien und welche Folgen ergeben sich hieraus für die Pädagogik? Ausgehend vom Ziel einer reflektierten Gestaltung schulischer Digitalisierung bringt der Sammelband in dieser Form erstmalig Forschung und Praxisansätze aus Deutschland zusammen, welche typische Versprechen von EdTech kritisch hinterfragen. Statt pauschaler Euphorie oder Ablehnung plädieren die Beiträge des Bandes für ein differenziertes Bild - und liefern damit Inspiration für alle, die konkrete Ansätze für einen bewussten Einsatz von EdTech suchen.

  • 20% sparen
    von Laura S. Scherling
    32,00 €

    What does it take to create innovative tech-savvy designs that are usable, appealing, and good for society? The contributions to this volume introduce contemporary research on the digitization and 'datafication' of products, exploring topics like user experience, artificial intelligence, and virtual environments in design. Coming from varied backgrounds in product design, interaction design, service design, game design, architecture, and graphic design, they emphasize that digital transformation is not just a technical process, but also a social and learning process that fundamentally changes the way we understand information.

  • von Julia Ostwald
    50,00 €

    Die Stimme stellt eine konstitutive, aber vernachlässigte Kategorie im Denken über Tanz dar. Anhand von Fallstudien aus dem modernen und zeitgenössischen euroamerikanischen Bühnentanz untersucht Julia Ostwald diverse Stimm-Körper-Konstellationen, die kanonisierten Setzungen von Tanz als stummer Kunstform entgegenlaufen. Mithilfe der Denkfigur der Choreophonien analysiert sie spezifische Verschränkungen von ästhetischen Verfahren, sinnlichen Wahrnehmungen und ihren mikropolitischen Dimensionen. Somit erschließt sie ein tanzwissenschaftliches Forschungsfeld, das nicht nur Impulse für Theorie und Praxis der performativen Künste, sondern auch für die Gender und Queer Studies gibt.

  • von Claas Henschel
    55,00 €

    Was verraten 'Inflight Magazines' über die Weltwahrnehmung ihrer Zeit? Claas Henschel lässt scheinbar banales Werbematerial, das auf Flugreisen für Information und Unterhaltung sorgt, in neuem Licht erscheinen, indem er Bordmagazine als Dokumente historischer Reiseerfahrungen zum Gegenstand wissenschaftlicher Analysen macht. Anhand von Prospekten aus 90 Jahren zeigt er auf, welche internationale Wahrnehmung Akteur*innen aus Wirtschaft, Politik und Tourismus für ihre eigenen und andere Staaten anstreben. Dabei eröffnet er neue Einblicke in zeitgenössische Weltbilder - und stößt auf Ambitionen der Abgrenzung zwischen Nachbarstaaten, Legitimation von Imperialismus, koloniale Unabhängigkeitsbestrebungen sowie grenzüberschreitende Identitäten.

  • von Vera Klocke
    45,00 €

    Wie beeinflussen die verschiedenen Geräte, die zum Fernsehen genutzt werden, unseren Alltag und unser Gefühl von Zuhause? Ausgehend von teilnehmenden Beobachtungen in Berliner Wohnräumen analysiert Vera Klocke, wie Fernsehen 'heute geht'. Ihre literarischen Portraits konzentrieren sich auf die konkreten Abläufe der jeweiligen Medienhaushalte und zeigen, dass in einer Situation des technologischen Medienumbruchs menschliche und nicht-menschliche Akteure an der fortwährenden Stabilisierung grundlegend instabiler Netzwerke arbeiten.

  • von Stéphanie Majerus
    54,00 €

    Die biodynamische Landwirtschaft hat seit den 2000er Jahren Zulauf verbucht. Doch wie erleben die Wirtschaftenden selbst ihr Feld? Stéphanie Majerus nimmt die Entwicklungen des Demeter-Landbaus in Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz ethnographisch in den Blick. Dabei fokussiert sie sowohl auf soziopolitische Eigenheiten, bewusstseinsphänomenologische Dynamiken und Mensch-Tier-Interaktionen als auch auf das partikulare Wissenschaftsverständnis der Anthroposoph*innen. Mit ihrer Studie schlägt sie darüber hinaus Brücken zur akademischen Bearbeitung der Anthroposophie - und bietet so religionsanthropologische Einblicke in die Spiritualität der Biodynamiker.

  • von Frank Becker
    45,00 €

    Was geschieht, wenn das binäre Geschlechtermodell irritiert wird, also die gesellschaftlich etablierte Unterscheidung zwischen Mann und Frau nicht greift? Wird geschlechtliche Ambiguität toleriert oder werden die Unterscheidung und die Unterscheidbarkeit erzwungen? Die Beiträger*innen besprechen dazu Fallanalysen aus dem Zeitraum vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Aus unterschiedlichen Fachperspektiven zeigen sie auf, wie Ambiguität eine epistemische Offenheit generiert, deren Auflösung sich kulturabhängig und epochenübergreifend verschieden gestaltet - von einer Bereicherung und Etablierung neuer Werte bis zu Zurückweisung und Widerstand.

  • von Tanja Gojny
    44,00 €

    'Wie kommen die Inhalte in den Religionsunterricht?' Diese Frage führt direkt ins Zentrum der Religionspädagogik. Aktuelle Herausforderungen für religiöse Bildung wie Säkularisierung und Pluralisierung sowie neue Anforderungen, z.B. im Zuge von Kompetenzorientierung und Digitalisierung, stellen die Frage nach den Inhalten neu und vehement. Die Beiträger*innen bringen aus historischer, systematischer, normativer und empirischer Perspektive diesen Diskurs voran. Damit liefern sie unverzichtbare Grundlagen für alle, die für die Auswahl und Didaktisierung religionsunterrichtlicher Inhalte in Theorie und Praxis verantwortlich sind.

  • von Vera Kallenberg
    39,00 €

    Wie gestaltet sich der Zusammenhang von (ver-)geschlechtlichter Erfahrung, Differenz, Alterität und Anderssein? Wie sind (ver-)geschlechtliches Erleben und der körperliche Leib miteinander verschränkt? Und welche Bedeutung haben Unausgesprochenes und Unaussprechbares für die Erfahrung geschlechtlicher Existenzweisen? Die Beiträger*innen widmen sich diesen drei bislang wenig systematisch bearbeiteten Fragen und setzen Erfahrung neu auf die Agenda der Geschlechterforschung. Aus den Perspektiven von Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften loten sie Erfahrung als Forschungsgegenstand sowie Analysekategorie aus und legen dessen epistemologisches Potential als Grundlage von Kritik und politischer Praxis offen.

  • von Sarah Maria Ullrich
    45,00 €

    Was passiert, wenn Besucher*innen von Kunstmuseen die Exponate der Ausstellungsräume fotografieren und die bildlichen Aufnahmen auf Social-Media-Plattformen neu kontextualisieren? Sarah Maria Ullrich zeigt anhand dichter ethnografischer Beschreibungen, dass diese vermeintlich banalen Praktiken im Kern eines vielschichtigen Spannungsfelds stehen, in dem sich nichts weniger als die Frage verhandelt, wie digitale Medien die moderne Museumserfahrung verändern. Sie illustriert, wie mediale Visualisierungstechniken als neue Formen des Widerstands im Kontext gesellschaftspolitischer Aushandlungsprozesse fungieren und damit nicht zuletzt auch die Deutungshoheit etablierter musealer Institutionen ins Wanken bringen.

  • von Antje Wulff
    59,00 €

    Die Merzkunst von Kurt Schwitters gründet auf einem Widerspruch: Sie erscheint als geschlossenes, hochgradig strukturiertes Ganzes, offenbart aber zugleich eine Dynamik, welche die Grenzen zwischen den Künsten sowie zwischen Kunst und Nichtkunst übertritt. Diesen zuvor nie systematisch aufgelösten Gegensatz nimmt Antje Wulff auf Basis der transdisziplinären Systemtheorie in den Blick. Ihre Analyse fokussiert auf das komplexe Wechselspiel von Formbildung und Formauflösung in der Merzkunst sowie ihrer Rezeption. Damit leistet sie eine Neuperspektivierung, die das enorme Erkenntnispotenzial von Merz ebenso belegt wie die Fruchtbarkeit der Systemtheorie für die Geisteswissenschaften.

  • von Lukas Kretschmer
    39,00 €

    'Es könnte alles auch ganz anders sein.' Vom Entwurf und Konzept bis zur Realisierung eines Bühnenbildes ergeben sich unterschiedliche Modellierungen von Möglichkeiten. Lukas Kretschmer dokumentiert den bühnenbildnerischen Entwurfsprozess zu Franz Lehárs Operette 'Das Land des Lächelns' am Aalto-Theater Essen (2019), umgesetzt als künstlerische Forschung. Dabei ist der konkrete Bühnenraum des Theaters sowohl als Entscheidungsraum wie auch - zusammen mit dem Bühnenbildentwurf - als Teil eines Möglichkeitsraums zentrales Element der künstlerisch-forschenden Praxis. Am Beispiel des explorativen Einzelfalls wird deutlich, wie ein solcher Möglichkeitsraum als Ausdruck von Konzept und Wahrnehmung entwickelt und erfahren werden kann.

  • 12% sparen
    von David Fopp
    22,00 €

    Species are going extinct, forests are burning, and children are worried about the future and their peers worldwide. But that is not the whole story: One Friday in 2018, a few young people joined Greta Thunberg to protest, and the global climate strike movement was born. Scientist David Fopp spent 250 Fridays with the newly formed grassroots movements. Together with activists Isabelle Axelsson and Loukina Tille, he offers an insider perspective on how scientists and activists can fight for a just and sustainable global society. The volume also offers both an introduction to ecophilosophy and a unified science of democracy in times of interdependent crises. How can research in all disciplines - from (drama) education and economics to psychology - help with this struggle? And how can we all fight the climate crisis by transforming and deepening democracy?

  • von Andreas Bohne
    59,00 €

    Die Hoch-Zeit des studentischen Korporationswesens und das Bestehen des deutschen Kolonialreichs von 1884 bis 1919 fielen zeitlich zusammen. Trotzdem hat sich bis heute weder die Kolonialgeschichtsschreibung noch die Studentenforschung eingehender mit dem Verhältnis von Burschenschaften als bekanntester Korporationsform und Kolonialismus beschäftigt. Andreas Bohne ändert das und definiert burschenschaftliche Verbände als imperiale pressure groups ohne expliziten kolonialen Auftrag. Er stellt fest: Burschenschafter agierten aktiv in kolonialen Arenen - gleichzeitig stehen sie exemplarisch für die bürgerlichen Rezipienten der kolonialen Agitation und Popularisierung, die bis heute nachwirkt.

  • von Robert Hugo Ziegler
    49,00 €

    Wir sind Teil einer Natur, die uns übersteigt - Grund genug, die Natur wieder zum Gegenstand philosophischer Reflexionen zu machen. Durch den Essentialismus-Verdacht schien der Begriff bereits für die Philosophie disqualifiziert. Doch Robert Hugo Ziegler zeigt, gestützt unter anderem auf Lukrez und Spinoza, dass die Natur, sobald man sie ernsthaft ins Auge fasst, alles andere als essentialistisch ist. Er ordnet das philosophische Problem der Natur damit in eine Wiederentdeckung metaphysischer Fragestellungen ein, die er originell vorantreibt - und beweist, dass sich die Philosophie dadurch nicht nur zur bloßen Kommentatorin der Naturwissenschaften machen muss.

  • von Marc Weiland
    49,00 €

    Franz Kafka galt bisher vor allem als moderner Großstadtautor. Allerdings ist doch ein recht großer Teil seiner Werke von ruralen Topografien durchzogen und in genuin dörflichen Milieus verortet. Sei es nun etwa im Schloss, im Landarzt oder vielen weiteren Texten vom Früh- bis zum Spätwerk: Immer wieder wendet sich das Kafka'sche Schreiben der Bewegung über und dem Leben auf dem Land zu. Hier treffen Vormoderne und Moderne, Büro und Kneipe, Bauern und Beamte aufeinander und werden als miteinander verschlungen erzählt und gedacht. Die Beiträger*innen legen dar, wie Kafkas Dörfer einen alternativen Blick auf die Kulturgeschichte der Moderne bieten - und somit zugleich auch eine neue Perspektive auf das Werk des Autors ermöglichen.

  • von Clara Kindler-Mathôt
    45,00 €

    Wie entstehen medienspezifische Interaktionsräume und wie wirken sie sich auf Formen sozialer Ordnung aus? Die Beiträger*innen des Bandes betrachten das Spektrum medienspezifischer Interaktion und unterstreichen dabei die Komplexität der wechselseitig verbundenen Schnittstellen zwischen Menschen und Maschinen. Ansätze aus Medienwissenschaft, -linguistik und -kunst machen sozio-kulturelle Transformationen sichtbar, die durch oder in diesen sich prozessual entfaltenden Interaktionsräumen als Un/Realitäten entstehen. Der Band eröffnet damit einen interdisziplinären Blick auf die Entstehung, Gestaltung und Bedingung von medienspezifischen Interaktionen.

  • von Lotte Warnsholdt
    45,00 €

    Das Geheime ist ein Ort mannigfaltiger Beziehungen. An diesem Ort begegnen sich nicht nur Menschen, sondern zeigen sich auch ihre Verstrickungen in Macht-, Begehrens- und Wissensfelder. Lotte Warnsholdt legt einen Schwerpunkt auf die sozialen und historischen Effekte des Geheimen und adressiert die ambivalenten Wirkungsverhältnisse von Emanzipation und Ausgrenzung. Dazu bedient sie sich bei Theoretiker*innen wie Koselleck, Kittler, Horkheimer oder Hartman. Mit einem Fokus auf die Kulturtechniken des Schweigens und Zum-Schweigen-Bringens eröffnet sich so die Spannweite einer Semantik des Geheimen - und das Verhältnis von moderner Theoriegeschichte zur Verletzlichkeit moderner Subjekte.

  • von Susanne Friedrich
    30,00 €

    Das Sammeln ist als Kulturtechnik zu begreifen, die synchron verschiedene Ausprägungen kennt und diachron einem beständigen Wandel unterliegt. Sammlungen sind Resultate spezifischer Praktiken: Sie spiegeln in ihrer epistemologischen und ästhetischen Anordnung die kulturellen Ordnungen und Topographien ihrer Zeit, wodurch sie Wissensräume ab- und ausbilden. Die Beiträger*innen dieses Readers fokussieren auf sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichten und etablieren damit eine interdisziplinäre kulturwissenschaftliche Sammlungsforschung - ein innovativer Ansatz, der sammlungs- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge multiperspektivisch sichtbar macht.

  • von Tobias Braun
    65,00 €

    Auf welchem Grund ruhen Demokratien und ihre politischen Ordnungen? Was sind die Quellen von Einigkeit, wie die Bedingungen von Einigung? Und liegt der Demokratie ein Konsens als Fundament zugrunde oder bringt sie ihn erst hervor? Tobias Braun nimmt den Begriff des 'politischen Konsens' als Ausgangspunkt und sondiert damit die Grundlagen und Spannungen moderner und postmoderner Demokratietheorien, u.a. von Fraenkel, Barber und Habermas sowie Mouffe und Nancy. Er zeigt auf, was für Rückschlüsse aus dem Fehlen des 'Einen' in Bezug auf die innertheoretische Funktion konsensualer Annahmen gezogen werden können - und beantwortet die Frage, ob der Konsens einer bestimmten Kultur entstammt oder das Ergebnis politischen Streits ist.

  • von Charlotte Axelsson
    52,00 €

    Praxistransfer in der Hochschule ist entscheidend, da er Studierenden und Lehrenden Einblicke in ihre Berufsfelder bietet, kritisches Denken fördert, Engagement steigert und Theorie mit Praxis verbindet. In diesem Kontext widmen sich die Beiträger*innen der Kompetenzentwicklung in kooperativen Netzwerken an verschiedenen Hochschulen und versammeln wissenschaftliche Beiträge, Hypothesen sowie Labor- und Werkstattberichte laufender Projekte. Damit spiegeln sie die Vielfalt von Arbeits-, Forschungs- und Lehrentwicklungsweisen sowie praktischen Herangehensweisen wider - und geben Bildungsforschenden und Didaktiker*innen unterschiedlicher Disziplinen wertvolles Material an die Hand.

  • von Robert Wartmann
    57,00 €

    Wie soll mit dem historischen Ballast der Bildungsphilosophie und ihren Wiederholungszwängen umgegangen werden? Robert Wartmann leistet eine Dekonstruktion kritischen Bildungsdenkens und bringt verschiedene Ansätze im Anschluss an den Poststrukturalismus miteinander in den Dialog. Mit Bezug auf Nationalismuskritik, Subjektdezentrierung und Repräsentationskrise nimmt er drei Irritationsmomente der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Ausgangspunkt, um bestehende bildungstheoretische Einsätze fortzuschreiben - und sorgt so für eine Verschiebung des kritischen Bildungsdenkens.

  • von Jeannette Oholi
    45,00 €

    Schwarze Menschen, ihre Geschichten, Erfahrungen und Künste sind seit Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten, Teil Europas. Doch warum bekommen Schwarze Autor*innen in den Literaturwissenschaften immer noch nur wenig Aufmerksamkeit? Jeannette Oholi rückt in ihrem Buch erstmalig Schwarze europäische Literatur des 21. Jahrhunderts in den Fokus. Sie argumentiert gattungsübergreifend, dass in literarischen Texten aus Deutschland, Frankreich und England das dominante Narrativ eines weißen ¿Europäischseins¿ durch plurale Schwarze Identitätsentwürfe unterwandert wird. Dabei wird deutlich: Die pluralen afropäischen Ästhetiken, die in den literarischen Texten produziert werden, zeichnen sich durch Bewegungen, Verbindungen und Uneindeutigkeiten aus und entziehen sich somit einer verengten Lesart.

  • von Sonja Gasser
    29,00 €

    Wie kann der Öffentlichkeit ein digitaler Zugang zu Sammlungen visuellen Kulturerbes ermöglicht werden? Diese Frage beschäftigt viele Museen, Archive und Bibliotheken, allerdings fehlen entsprechende Erhebungen, die bei der Umsetzung helfen könnten. Im Auftrag der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) in Winterthur widmet sich Sonja Gasser dieser Leerstelle und analysiert in einer Umfrage die Anforderungen zur digitalen Repräsentation von Sammlungen. Die Ergebnisse bieten Museen und anderen Kulturinstitutionen Orientierung und Inspiration - beispielsweise bei der Entwicklung oder Erweiterung eines digitalen Angebots und der Abstimmung digitaler Sammlungen auf die Bedürfnisse der Nutzenden.

  • von Antonella Giannone
    38,00 €

    Kaum eine Straßendemonstration verzichtet auf ein symbolisches Kleidungsstück bzw. textiles Ensemble für die Gestaltung von politischen Allianzen. Politische Sichtbarkeit durch Kleidung ist mittlerweile unverzichtbar für eine effizient kommunizierte Protestkultur geworden: Gelbe Warnwesten oder auch rosa Sturmhauben gehen viral und mobilisieren translokale Bündnisse des Widerstands. Die Autorinnen untersuchen unterschiedliche Protestkonstellationen sowie künstlerische Positionen. Sie beleuchten erstmals die Verflechtung zwischen der visuellen und materiellen Dimension von Protestkleidung aus kunst-, kultur- sowie modetheoretischer Sicht und zeigen die Entstehung neuer bildlicher und symbolischer Bedeutungen und Handlungsmuster auf.

  • von Klaus Wieland
    49,00 €

    Die 'Krise der Männlichkeit' war im frühen 20. Jahrhundert ein vieldiskutiertes Thema - aber handelt es sich wirklich um eine Krise? Klaus Wieland analysiert erstmals systematisch die soziokulturelle Konstruktion und Pluralisierung von Männlichkeit in der deutschen Erzählliteratur der Frühen Moderne. Er zeigt, dass Männlichkeit dort in einem Maße pluralisiert wurde, wie es in der Literatur des 19. Jahrhunderts noch nicht der Fall war: Neue Männerbilder entstanden, alte wurden transformiert und modernisiert. Dabei kann von einer Krise der hegemonialen Männlichkeit keine Rede sein, sehr wohl aber von einer Flexibilisierung, die ein expandiertes Normalitätsspektrum entstehen ließ, das auch alternative Maskulinitäten inkludiert.

  • von Andreas Willisch
    26,00 €

    Transformative Regionen sind Räume, in denen Akteur*innen Praktiken in Gang setzen, lokale Ressourcen aktivieren und Wissen teilen, um Wandel zu gestalten. Denn ob Klima, Energie, Mobilität oder Landwirtschaft: Die derzeitigen Herausforderungen können für Land und Stadt nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Aus sozialwissenschaftlicher und planerischer Perspektive erkunden die Beiträger*innen den Maßstab der Region als Raum- und Handlungsgefüge. Sie bieten für alle, die planen, transformieren oder forschen neue Sichtweisen auf vermeintlich abgehängte oder boomende Regionen und eröffnen so Chancen zur Zukunftsgestaltung.

  • von Christopher Jakob Rudoll
    42,00 €

    Nicht erst seit dem Aufkommen des Begriffs der 'Cancel Culture' scheint es, als könne man schlicht nicht mehr miteinander reden. Die unterschiedlichen Konzeptionen von Ziel und Methode, also von der Strategie gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, variieren so stark, dass sie schlicht nicht mehr kommensurabel sind. Diese Situation lässt sich als das Resultat einer langen Geschichte strategischer Entwürfe und Gegenentwürfe begreifen. Christopher Jakob Rudoll gibt anhand der Beispiele von Marxismus, Katholizismus und Feminismus einen systematischen Überblick über Debattenkulturen in Theorie und Praxis seit den 1920er-Jahren - und hilft somit, die aktuelle Sprachlosigkeit besser zu verstehen.

  • von Sven Bärmig
    44,00 €

    Die Erziehungswirklichkeit ist geprägt durch eine institutions- und professionsbezogene Herauslösung sonderpädagogischer Fragestellungen aus dem schulischen Regelbetrieb. Diese Verbesonderung findet ihre Entsprechung auch im disziplinären Diskursfeld: Der etablierten Arbeitsteilung folgend delegiert die 'Normalpädagogik' die Differenzkategorien 'Behinderung' und 'sonderpädagogischer Förderbedarf' an die Sonderpädagogik. Diese akademische Tradition wird unter inklusiven Vorzeichen fraglich, denn die inklusionspädagogische Agenda impliziert die Aufhebung des 'Spezialpädagogischen' im Pädagogischen. Die Beiträger*innen fragen nach einer disziplinären Rücküberführung und diskutieren Voraussetzungen, Chancen und Risiken.

  • von Franziska Teckentrup
    49,00 €

    Mit der rasch anwachsenden Immigration vollzieht sich in Italien ab Ende des 20. Jahrhunderts ein gesellschaftlicher Wandel, dessen Konflikte auch in literarischen Erzeugnissen Widerhall finden: Phänomene der Herabsetzung, die migrationsinduzierte soziale Prozesse begleiten und gestalten, werden in Narrationen ausgestellt und reflexiv gemacht. Franziska Teckentrup fragt nach den narrativen Gestaltungsverfahren, die Autor*innen aktueller italienischer Immigrationserzählungen einsetzen, um ¿Invektivität¿ beobachtbar werden zu lassen - und nach dem politischen Potenzial der Erzählungen.

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