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Kinder-Spiele

Über Kinder-Spiele

"Kinder-Spiele" ist die zynische Bezeichnung für eine archaische Geschichte, die hier in zwei zeitgenössischen Variationen präsentiert wird: Medea, die unangepasste Person schlechthin, erscheint einmal in einer weiblichen, dann in einer männlichen Variante; auch die sie zerstörende Macht der pragmatischen gesellschaftlichen Vernunft taucht in einer totalitären und einer "liberalen" Variante auf. In jedem Fall treibt diese gesellschaftliche Macht mit der Medea-Figur ein "Kinderspiel" - einmal ist es das Versteckspiel, einmal die Reise nach Jerusalem -, das plötzlich zum Taumelspiel, zum gefährlichen Todesspiel wird. Das radikal Neue an diesem Text aber ist seine Form. Wie es zu Beginn heißt: "Die Zeit gereimter Gedichte ist vorbei. Es findet lediglich eine Konfrontation mit Fetzen statt. [...] Einige der Fetzen sind Gedanken. Bewusst gewordene und unbewusst gebliebene. Dazwischen liegt der Gegenstand der Erzählung." Das macht diese Medea-Variationen zu einer völlig neuen Gattung zwischen Roman, Epos und Lyrik und führt zu einem gänzlich anderen Leseerlebnis, das den Leser/die Leserin selbst in den Strudel des Taumelspiels hineinreißt.

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  • Sprache:
  • Deutsch
  • ISBN:
  • 9783854099543
  • Einband:
  • Taschenbuch
  • Seitenzahl:
  • 200
  • Veröffentlicht:
  • 1. Februar 2023
  • Abmessungen:
  • 124x13x199 mm.
  • Gewicht:
  • 218 g.
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Beschreibung von Kinder-Spiele

"Kinder-Spiele" ist die zynische Bezeichnung für eine archaische Geschichte, die hier in zwei zeitgenössischen Variationen präsentiert wird: Medea, die unangepasste Person schlechthin, erscheint einmal in einer weiblichen, dann in einer männlichen Variante; auch die sie zerstörende Macht der pragmatischen gesellschaftlichen Vernunft taucht in einer totalitären und einer "liberalen" Variante auf. In jedem Fall treibt diese gesellschaftliche Macht mit der Medea-Figur ein "Kinderspiel" - einmal ist es das Versteckspiel, einmal die Reise nach Jerusalem -, das plötzlich zum Taumelspiel, zum gefährlichen Todesspiel wird.
Das radikal Neue an diesem Text aber ist seine Form. Wie es zu Beginn heißt: "Die Zeit gereimter Gedichte ist vorbei. Es findet lediglich eine Konfrontation mit Fetzen statt. [...] Einige der Fetzen sind Gedanken. Bewusst gewordene und unbewusst gebliebene. Dazwischen liegt der Gegenstand der Erzählung." Das macht diese Medea-Variationen zu einer völlig neuen Gattung zwischen Roman, Epos und Lyrik und führt zu einem gänzlich anderen Leseerlebnis, das den Leser/die Leserin selbst in den Strudel des Taumelspiels hineinreißt.

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