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Theorie der Kulturindustrie

Über Theorie der Kulturindustrie

Dieses Buch analysiert die Warensprache der Kulturindustrie mittels kritischer Theorie. Das Interesse gilt der theoretischen Erneuerung der Kulturindustrie-Thesen der Frankfurter Schule. Dieter Prokop wirft der kritischen Theorie der Kulturindustrie vor, dass sie ihr eigenes Programm nicht einlöste. Er behauptet, dass die wichtigsten Dimensionen einer neuen Kritik der Kulturindustrie nicht in den Stücken Horkheimers und Adornos zu finden sind, die sich explizit mit Kulturindustrie befassen. Seine Theorie der Kulturindustrie baut auf anderen, entscheidenden Theoriefeldern der kritischen Theorie auf: Identisches und Nichtidentisches, Abstraktion und Produktivkräfte in der Warenstruktur, Positivismuskritik und Theorie kritischer Erfahrung. Prokops Kritik will an der Kulturindustrie nicht nur das Identische kritisieren, sondern sensibel für das Nichtidentische sein. Sie will über der Kritik am »Denken in abstrakter Allgemeinheit« die kreativen Kräfte nicht vergessen, die es in der Kulturindustrie gibt, und sie will nicht nur den »Kult des Faktischen« kritisieren. Das Buch arbeitet die auch in der Kulturindustrie präsenten Potenziale für ein kritisches Bewusstsein heraus. Das Buch kritisiert auch die übliche Verdammung der Waren und des »Warencharakters«. Es untersucht im Nichtidentischem der Waren materielle Freiheitschancen, kreative Waren-Strategien.

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  • Sprache:
  • Deutsch
  • ISBN:
  • 9783734598920
  • Einband:
  • Gebundene Ausgabe
  • Seitenzahl:
  • 340
  • Veröffentlicht:
  • 14. Februar 2017
  • Abmessungen:
  • 229x152x22 mm.
  • Gewicht:
  • 667 g.
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Beschreibung von Theorie der Kulturindustrie

Dieses Buch analysiert die Warensprache der Kulturindustrie mittels kritischer Theorie. Das Interesse gilt der theoretischen Erneuerung der Kulturindustrie-Thesen der Frankfurter Schule.
Dieter Prokop wirft der kritischen Theorie der Kulturindustrie vor, dass sie ihr eigenes Programm nicht einlöste. Er behauptet, dass die wichtigsten Dimensionen einer neuen Kritik der Kulturindustrie nicht in den Stücken Horkheimers und Adornos zu finden sind, die sich explizit mit Kulturindustrie befassen. Seine Theorie der Kulturindustrie baut auf anderen, entscheidenden Theoriefeldern der kritischen Theorie auf: Identisches und Nichtidentisches, Abstraktion und Produktivkräfte in der Warenstruktur, Positivismuskritik und Theorie kritischer Erfahrung. Prokops Kritik will an der Kulturindustrie nicht nur das Identische kritisieren, sondern sensibel für das Nichtidentische sein. Sie will über der Kritik am »Denken in abstrakter Allgemeinheit« die kreativen Kräfte nicht vergessen, die es in der Kulturindustrie gibt, und sie will nicht nur den »Kult des Faktischen« kritisieren. Das Buch arbeitet die auch in der Kulturindustrie präsenten Potenziale für ein kritisches Bewusstsein heraus.
Das Buch kritisiert auch die übliche Verdammung der Waren und des »Warencharakters«. Es untersucht im Nichtidentischem der Waren materielle Freiheitschancen, kreative Waren-Strategien.

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