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  • von Ferdinand Gregorovius
    48,00 €

    Seine »Römischen Tagebücher« schildern aus unmittelbarer Nähe die turbulenten Geschehnisse der italienischen Wiedervereinigung, Erfolge und Niederlagen Garibaldis, sowie in späteren Jahren die deutsche Reichsgründung mit den vorangegangenen Kriegen Preußens mit Dänemark, Österreich und Frankreich. Sie sind deshalb ein wichtiges Zeitdokument der europäischen und insbesondere der italienischen Geschichte.Die Ausgabe von 1892 wurde auf der Grundlage der alten deutschen Rechtschreibung modernisiert, um Verständnis und Lesbarkeit des Textes für den heutigen Leser zu verbessern. Auch wurden geographische Namen teilweise der heutigen Schreibweise abgepasst .

  • von Max Herrmann-Neisse
    28,00 €

    Über die Erzählung "Die Klinkerts" schrieb der Schriftsteller Kurt Kersten in der "Literarischen Welt": "Es läßt sich nicht denken, daß man einen gewissen Teil des deutschen Proletariats verächtlicher, grimmiger darstellen kann. Diese Darstellung aber geschieht nicht deshalb, weil der deutsche Arbeiter hoffnungslos ist, sondern weil dieser Typ der Klinkerts verschwinden muß. Das ist die Moral dieser Geschichte - einer Geschichte, unter andern in einem Novellenband im Elena Gottschalk Verlag erschienen. Ich habe sie schon dreimal gelesen, und werde sie wieder und wieder lesen, denn sie ist die Naturgeschichte des wilhelminischen und noskeschen Arbeiters. Fabelhaft, wie wirklich Herrmann einen solchen Menschen gesehen hat, der ein Kulidasein führt, auf der Schattenseite des Lebens die Gewohnheiten der Reichen, seiner Herren, auf der Sonnenseite kopiert, sich lächerlich macht, es nicht merkt, immer bremst und gerade dann stramm steht, wenn man am meisten Angst vor ihm hat." Und Franz Pfemfert schrieb in einem Vorspann zum Abdruck der Erzählung in seiner Zeitschrift "Die Aktion": "Ich habe die nachfolgende Erzählung des Genossen Max Herrmann-Neiße natürlich absichtlich an die Stelle des politischen Leitartikels gerückt: es ist ein Versuch, einmal plastisch, darstellerisch gegen die sozialdemokratische Dummheit und Verräterei und gegen den Sklavensinn der Parteischafe vorzugehen. Vielleicht werden auf diese sinnfällige Weise auch die letzten, stumpfsten Gemüter, denen die politischen, logischen Abhandlungen keinen Eindruck machen, zum Zweifeln gebracht. Vielleicht werden die Klinkerts (die nicht nur in der Provinz, die in jedem Betrieb vorhanden sind) das Würdelose, das Hundemäßige ihres Vegetierens erkennen, wenn sie es im Spiegel der Erzählung beschauen! Genossen: sorget dafür, daß dieses Heft von vielen Klinkerts gelesen werde!"Der Text folgt der Erstausgabe 1925, erschienen im Elena Gottschalk Verlag, Berlin. Wir danken Klaus Völker, dem Herausgeber der »Gesammelten Werke« von Herrmann-Neisse in zehn Bänden, erschienen 1986-1988, für die Überprüfung des Textes unserer Ausgabe.

  • von Max Herrmann-Neisse
    24,00 €

    Clemens, die Hauptperson der Erzählung, lebens- und arbeitsüberdrüssig, lässt alles laufen, um sich schließlich im Glauben an eine obskure Krankheit in die Fänge eines Arztes und seiner abstrusen Familie zu begeben. Sein Wunsch nach Aufklärung wird jedoch arg enttäuscht. Der Arzt ist nicht Quelle der Wahrheit und Information, sondern ein Verhörspezialist, der nur Fragen stellt, aber keine Antworten gibt. Clemens Versuche, erst alleine, dann mithilfe eines zweiten Patienten zu einer Gewissheit über seinen Zustand zu kommen, scheitern letztlich kläglich an der Ignoranz und dem Eigeninteresse des Arztes und seiner Familie. Dass er zwischendurch auch noch zum Haussklaven der Arztfamilie degradiert wird, steigert die kafkaeske Gesamtsituation. Der Tod am Ende wirkt wie eine Erlösung aus dem Kreislauf des Misserfolges.Der Text folgt der Erstausgabe 1927, erschienen im Martin Wasservogel Verlag, Berlin. Wir danken Klaus Völker, dem Herausgeber der Herrmann-Neiße-Gesamtausgabe von 1984, für die Überprüfung des Textes unserer Ausgabe.

  • von Carl Sternheim
    24,00 €

    Zwei sehr gegensätzliche Charaktere im imaginären Kampf um die wahre Sicht und konkrete Ausführung des Kunstwerks - im wahrsten Sinne des Wortes »phantastisch«!Der Text folgt der Erstausgabe von 1924, erschienen im Verlag Die Schmiede, Berlin.Textprobe:Dagegen hörte schon bei anderer Maler entgegengesetzter Einschätzung das Einverständnis auf. Ließ Gauguin kaum einen der großen Toten, keinen Lebendigen neben sich gelten, verwarf er die Meister, die Vincent liebte, so grob und ohne Widerspruch zu dulden, daß der verzweifelt war.Und als der ein neues Bild brennender drehender Sonnenblumen in triefenden Gelben brachte, hielt Gauguin sich nicht mehr, »Zurückhaltung Bester!« zu rufen, und da Vincent ihn jäh am Handgelenk nahm, brachen Dämme des Widerspruchs in Paul, und er fuhr den Vertatterten an:»Ja, Zurückhaltung vor Wirklichkeit, Respekt! Maß in der Enträtselung und nicht nur deinen Bauernfuror fanatischer Entlarvung. Diskretion Lieber! Traumkraft der Schöpfung gegenüber.«Damit riß er sich los, warf sich in einen Stuhl, sah Vincent herausfordernd wütend an.Der mäßigte sich, hielt mit Gewalt die flackernden Feuer, denn er wollte den Erregten zu voller Entladung zwingen; fragte harmlos: »Wirklichkeit, die mit sich selbst übereinstimmt, enttäuscht deine Lüsternheit?«

  • von Fritz Groß
    36,00 €

    Ein ungewöhnliches Werk, das fiktiv wie auch historisch verbürgt die letzten Stunden berühmter Persönlichkeiten erzählt. Persönlichkeiten (von 160 insgesamt) aus allen Kultur- und Gesellschaftsbereichen, die in diesem Buch ihr Ende finden:Aischylos | Alexander | Amundsen | Andersen | Attila | Augustin | Bach | Bakunin | Balzac | Baudelaire | Beethoven | Bismarck | Börne | Bruckner | Büchner | Buddha | Byron | Casanova | Cäsar | Cellini | Cervantes | Claudius | Clemenceau | Comenius | Cromwell | Dante | Danton | Diderot | Dostojewsky | Eisner | Empedokles | Engels | Ferrer | Feuerbach | Flaubert | Friedrich | Galilei | Gauguin | Goethe | Gogh | Goya | Hannibal | Hebbel | Heine | Herzen | Hoffmann | Hölderlin | Holz | Huß | Ibsen | Jesus | Kant | Katharina | Kierkegaard | Klabund | Kleist | Kolumbus | Kropotkin | Kungfutse | Landauer | Laotse | Lassalle | Lenin | Lessing | Liebknecht | Liliencron | Lincoln | Loyola | Luther | Luxemburg | Machiavelli | Mahler | Marat | Marc | Marx | Michelangelo | Mohammed | Molière | Mozart | Münzer | Napoleon | Nestroy | Nietzsche | Novalis | Odoaker | Plato | Poe | Proudhon | Rembrandt | Rilke | Robespierre | Rousseau | Savonarola | Schiller | Schopenhauer | Schubert | Schumann | Shakespeare | Sokrates | Spartacus | Stendhal | Stifter | Stirner | Strindberg | Swift | Tolstoi | Trakl | Turgenjew | Verdi | Voltaire | Wagner | Washington | Wedekind | Zola | Zwingli.Der Text folgt der Erstausgabe 1929, erschienen unter dem Titel »Die letzte Stunde - Legenden vom Tode« als zweiter Band der Asy-Bücherei im Asy-Verlag, Berlin.

  • von Erik Gloßmann
    39,80 €

    Bruno Wille gehörte zu den zentralen Figuren jener Vorstadtboheme, die sich zu Beginn der 1890er Jahre in Friedrichshagen zusammenfand. Als er in den noch sehr ländlich geprägten Ort übersiedelte, war der 30-jährige Doktor der Philosophie bereits eine Persönlichkeit des Berliner Kulturlebens. Er hatte sich als Redner in Versammlungen gewerkschaftlicher Vereine einen Namen gemacht, war Sprecher der Freireligiösen Gemeinde und engagierte sich für die Bildung und den sozialen Kampf der Arbeiter. Wegen seiner soziologischen Vorträge war Bruno Wille 1888 ins Visier der Politischen Polizei Preußens geraten; er blieb bis ins Jahr 1909 unter Beobachtung des Königlichen Polizei-Präsidiums zu Berlin.Bruno Wille war Mitgründer der Freien Volksbühne und stand mit vielen freien Geistern seiner Zeit in regem intellektuellen Austausch, mit Naturalisten, unabhängigen Sozialisten und Anarchisten - alle fanden gerade in Bruno Wille einen freundlichen und verständnisvollen Gesprächspartner. Dass Bruno Wille ein streitbares Zoon politicon war und auch austeilen konnte, zeigte sich in den Auseinandersetzungen mit der SPD und staatlichen Behörden. Davon wird in seiner Polizeiakte ausführlich berichtet, auch von seinen Prozessen und Gefängnisaufenthalten. So reflektiert Willes Akte bei der Politischen Polizei den wohl den wichtigsten Abschnitt seines Lebens.Der vorliegende Band beleuchtet zuerst den Werdegang Willes bis 1888, dann wird ausführlich auf die Zeit eingegangen, in denen er unter Beobachtung des Königlichen Polizei-Präsidiums stand. Nach einer Zusammenfassung der Jahre von 1909 bis zu seinem Tode folgen Transkriptionen und Faksimiles von Aktenblättern, die es dem Leser ermöglichen, nahezu das gesamte von den Behörden zusammengetragende Material über Bruno Wille zu studieren.

  • von Max Herrmann-Neisse
    28,00 €

    Stefan Zweig über den Autor:Denn selten habe ich bei einem Menschen soviel seelische Tapferkeit der Gesinnung gesehen wie bei diesem kleinen schwachen Mann, der zerbrechlich schien vor einem Hauch des Winds und doch moralisch diesem furchtbarsten Orkan der Geschichte unerschütterlich durch seinen Glauben an die dichterische Mission standgehalten hat.Schon vorher hatten Max Herrmann-Neisses Gedichte den Wissenden mit zu den wertvollsten der Generation nach Rilke gegolten. Aber niemals hat er schönere geschrieben als jene im Exil. Jene der ersten Emigrationsjahre sind mit einer rühmenden Einleitung Thomas Manns noch unter dem Titel »Um uns die Fremde« im Verlag Oprecht in Zürich erschienen. In ihnen ist alle Trauer, aller Schmerz, alle Sehnsucht, alle Ungewißheit und Selbstentfremdung der Emigration unvergeßbar ausgesagt. Aber noch großartiger gestalteten sich jene der Kriegszeit. In ihnen hat Erbitterung, Wehrlosigkeit und Verzweiflung erschütternde Akzente erreicht, die er nie gefunden hätte ohne jene äußerste Prüfung. Zur Stunde bewahren diese seine letzten Verse nur seine Witwe und einige seiner Freunde als kostbares Vermächtnis. Erst wenn sie öffentlich erscheinen, wird in vollem Ausmaß erkennbar sein, wer Max Herrmann-Neiße gewesen und wieviel wir an ihm verloren.Der Text folgt der Ausgabe von 1946, erschienen im Verlag Oprecht, Zürich.

  • von Karl Brandi
    28,00 €

    Ein Standardwerk für interessierte Laien und Wissenschaftler.Jeder, der sich mit der Renaissance beschäftigt, sollte dieses Buch gelesen haben.Das vorliegende Buch gehört zu den Hauptwerken des Autors und erschien in vielen Auflagen, die Karl Brandi jedoch in ihrer Konzeption unverändert ließ. Lediglich in der dritten Auflage paßte er das Werk den neueren Forschungsergebnissen an und erweiterte die Hinweise und Anmerkungen. Die letzte und siebente Auflage ist somit eine unveränderte dieser dritten Auflage. Auf dieser Ausgabe basiert auch der vorliegende Neudruck.

  • von Mélanie Oppenhejm
    14,79 €

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  • von Friedrich Nietzsche
    24,00 €

  • von George Berkeley
    36,00 €

    Berkeley wird überwiegend als Hauptvertreter des subjektiven Idealismus gesehen. Diese Ansicht gründet auf Berkeleys Widerstand gegen den herrschenden Materiebegriff, den realistische Skeptiker wie John Locke ihrem Denken zugrundelegen. Desweiteren versteht er die Ideen als individuelle und nicht als objektive Gegebenheiten. Nicht die Erfahrung, sondern der Glaube allein garantiert die Zuverlässigkeit der Ideen. Neben seinen philosophischen Schriften, lieferte er wichtige Beiträge zur Mathematik und Ökonomie.Der Text des vorliegenden Neusatzes folgt der 4. Auflage, Verlag von Felix Meiner, Leipzig 1917. Der Text wurde leicht der alten Rechtschreibung angepasst.

  • von Leonardo Bruni
    24,00 €

  • von Giovanni Pico della Mirandola
    48,00 €

    Picos Menschenbild ist in seiner Schrift »Über die Würde des Menschen« dargelegt und Teil der vorliegenden Ausgabe. Diese gehört zu den berühmtesten Texten der Renaissance, da sie als Programmschrift gilt, in der die Prinzipien einer neuzeitlichen humanistischen Anthropologie verkündet werden. In diesem Sinne wurde die Rede von Jacob Burckhardt gedeutet, der sie als »eines der edelsten Vermächtnisse der Kulturepoche« der Renaissance bezeichnete.Der Text folgt der Ausgabe Jena und Leipzig 1905. Die alte deutsche Rechtschreibung wurde beibehalten. Der Text wurde geprüft und leicht modernisiert.

  • von Stefan Zweig
    34,00 €

    Inhalt:Vorwort | Aufstieg 1759-1793 | Der »Mitrailleur de Lyon« 1793 | Der Kampf mit Robespierre 1794 | Minister des Direktoriums und des Konsulats 1799-1802 | Minister des Kaisers 1804-1811 | Der Kampf gegen den Kaiser 1810 | Unfreiwilliges Intermezzo 1810-1815 | Der Endkampf mit Napoleon 1815, Die hundert Tage | Sturz und Vergängnis 1815-1820Fouché hat es, wie zeitlebens, auch in der Geschichte gut verstanden, eine Hintergrundfigur zu bleiben: er läßt sich nicht gerne ins Gesicht und in die Karten sehen. Fast immer steckt er innerhalb der Ereignisse, innerhalb der Parteien hinter der anonymen Hülle seines Amtes so unsichtbar tätig verborgen wie das Uhrwerk in der Uhr, und nur ganz selten gelingt es im Tumult der Geschehnisse, an den schärfsten Kurven seiner Bahn, sein wegflüchtendes Profil zu erhaschen. Und noch sonderbarer! Keins dieser fliehend gefaßten Profile Fouchés stimmt auf den ersten Blick zum andern. Es kostet einige Anstrengung, sich vorzustellen, daß der gleiche Mensch, mit gleicher Haut und gleichen Haaren 1790 Priesterlehrer und 1792 schon Kirchenplünderer, 1793 Kommunist und fünf Jahre später schon mehrfacher Millionär und abermals zehn Jahre später Herzog von Otranto war. Aber je verwegener in seinen Verwandlungen, um so interessanter trat mir der Charakter oder vielmehr Nichtcharakter dieses vollkommensten Machiavellisten der Neuzeit entgegen, immer anreizender wurde mir sein ganz in Hintergründe und Heimlichkeit gehülltes politisches Leben, immer eigenartiger, ja dämonischer seine Figur. So kam ich ganz unvermutet, aus rein seelenwissenschaftlicher Freude dazu, die Geschichte Joseph Fouchés zu schreiben als einen Beitrag zu einer noch ausständigen und sehr notwendigen Biologie des Diplomaten, dieser noch nicht ganz erforschten, allergefährlichsten geistigen Rasse unserer Lebenswelt.Der Text folgt der Erstausgabe von 1929.

  • von Hans Matthäus Bachmayer
    48,00 €

    Eine Essaysammlung bedeutender Autoren zum Thema »Kunstproduktion« und »Kunstrezeption«InhaltVorwort von Otto van de LooEinleitung der HerausgeberCircular zur Positionsbestimmung der Kunst zwischen Bildwelten und Denkbildern.Dietmar Kamper: Der Graphismus des Schmerzens. Je tiefer im Imaginären, desto näher am Realen.Helmut Rieger: Idole - Wurzeln der Imagination.Rita Bischof: Der Raum, die Malerei und der Tod. Skizze zu einer Geschichtsphilosophie der Moderne in der bildenden Kunst.Eberhard Simons: Cabinet logologique oder: Das dramatische Verhältnis zwischen Kunst und Rationalität in der europäischen Geschichte.Hans Matthäus Bachmayer: Reduktionismus und abstrakte Logik in der Kunst, oder: die Metamorphose zur Erblindung der reinen Form.Antonio Saura: Fin de Siècle.Asger Jorn: Plädoyer für die Form.Gerburg Treusch-Dieter: Ich suche nicht, ich erfinde. Ein Gespräch mit Asger Jorn.Norbert Bolz: Angriff auf den schönen Schein.A.R. Penck: Gegen-Bewegungen?Florian Rötzer: Die Überschreitung des Realen. Bemerkungen zur Ästhetik der art brut.Arnulf Rainer: Kunst zwischen Nostalgie, Wahn und neuen Medien. Ein Gespräch mit H.M. Bachmayer und F. Rötzer.Jean Baudrillard: Jenseits von Wahr und Falsch, oder: die Hinterlist des Bildes.Paul Virilio: Über mentale und instrumentale Bilder.Hans Platschek: Der Wald und die Bäume.Dieter Hoffmann-Axthelm: Für die Kunst des Grenzübergangs.

  • von Stefan Zweig
    24,00 €

    Amerigo Vespucci - Ist sein Ruhm ein Missverständnis?Stefan Zweig als Detektiv im Dschungel der ÜberlieferungVespucci war nicht der Entdecker Amerikas, aber auch nicht der Lügner und Betrüger, als den man ihn gescholten. Immer war er nur in der zweiten Reihe, immer im Schatten von anderen. Wenn trotzdem das strahlende Licht des Ruhms gerade auf ihn gefallen ist, so geschah es nicht durch besonderes Verdienst, nicht durch besondere Schuld, sondern durch Fügung, durch Irrtum, durch Zufall, durch Mißverständnis. Aber die Geschichte erlaubt nicht zu rechten, sie hat gerade ihn gewählt, und ihre Entscheidungen, selbst die irrigen und ungerechten, sind unwiderruflich. Durch zwei Worte - Mundus Novus -, die er oder jener unbekannte Herausgeber über seinen Brief gesetzt, und durch die »Vier Reisen« - ob er sie nun alle gemacht hat oder nicht - ist er eingefahren in den Hafen der Unsterblichkeit. Sein Name ist nicht mehr zu löschen aus dem glorreichsten Buch der Menschheit, und vielleicht am besten ist seine Leistung umschrieben mit dem Paradox, daß Columbus Amerika entdeckt, aber nicht erkannt hat, Vespucci es nicht entdeckt, aber als erster als Amerika, als einen neuen Kontinent erkannte. Dies eine Verdienst bleibt an sein Leben, seinen Namen gebunden. Denn nie entscheidet die Tat allein, sondern erst ihre Erkenntnis und ihre Wirkung.InhaltAmerigoDie historische SituationFür zweiunddreißig Seiten UnsterblichkeitEine Welt erhält ihren NamenDer große Streit beginntDie Dokumente mengen sich einWer war Vespucci?Der Text folgt der Erstausgabe von 1944.

  • von Theodor Daubler
    24,00 €

    In diesem Text entfaltet Däubler seine umfangreichen Kenntnisse der europäischen Kunst und Kunstgeschichte. Dabei stehen seine Begegnungen mit den zeitgenössischen Künstlern der modernen Kunstrichtungen im Vordergrund der Analyse, die wegen seiner vielen Reisen reich an persönlichen Erlebnissen ist. Faszinierend ist der Schluss seines Berichts, in dem er die Futuris­tenszene in Italien hautnah schildert. Im Zentrum stehen dabei die oft chaotischen Veranstaltungen der neuen Bewegung um Marinetti und seine Freunde. Die inhaltliche Schilderung einer Politsatire Marinettis treibt die Komik, mit der Däubler diese Bewegung mitunter ansieht, auf die Spitze.Der Text folgt er Ausgabe in der Schriftenreihe »Tribüne der Kunst und Zeit« III, Zweite Auflage, Berlin, Erich Reiß Verlag 1919. Die Eigentümlichkeiten der Däublerschen Schreibweise wurden beibehalten.

  • von Carlo Mierendorff
    18,00 €

    Kasimir Edschmid, der Herausgeber der »Tribüne der Kunst und Zeit« berichtet im Vorwort zu den 1947 erschienenen Schriften Mierendorffs, wie er diesem im Jahre 1919 nahelegte, in seiner Schriftenreihe über das Kino zu schreiben. Mierendorff soll darauf geantwortet haben: » Ich habe daran gedacht, lassen Sie mich darüber schreiben.« Edschmid schätzte dieses Werk hoch ein und stellte Mierendorff damit neben die bedeutendsten Autoren seiner Zeit.Der Text folgt er Ausgabe in der Schriftenreihe »Tribüne der Kunst und Zeit« XV, Berlin, Erich Reiß Verlag 1920. Die Schreibweise des Autors wurde beibehalten.

  • von Hugo Ball
    38,00 €

    InhaltEinleitung: Von den Prinzipien einer intellektuellen Partei: Freiheit und HeiligungErstes Kapitel: Thomas Münzer gegen Martin LutherZweites Kapitel: Die protestantische Philosophie und die Freiheitsbegriffe der französischen RevolutionDrittes Kapitel: Franz von Baader und die christliche Renaissance in Frankreich und RusslandViertes Kapitel: Die deutsch-jüdische Konspiration zur Zerstörung der MoralNachwort | Anmerkungen | Register»Wenn man will, ist der Sinn dieses Buches, dass es die während des vierjährigen Krieges [Erster Weltkrieg] gegen die Regierungen der Mittelmächte erhobene Schuldfrage systematisch ausdehnt auf die Ideologie der Klassen und Kasten, die diese Regierungen möglich machten und stützten. Die deutsche Staatsidee hat den deutschen Gedanken vernichtet. Die deutsche Staatsidee ist es, die ich mit diesem Buch treffen will. Um sie in all ihrer Macht und volkswidrigen Tradition darzutun, musste ich sie historisch entwickeln und Gesichtspunkte aufstellen für die Kritik ihrer hervorragendsten Repräsentanten. ¿ Um die deutsche Denkart in ihrem ganzen Relief hervortreten zu lassen, suchte ich das Gegenbild aufzustellen, das kein anderes sein konnte, als ein konsequent christliches, wie es im Bewusstsein führender europäischer Geister seit hundert Jahren zu einer universalen Renaissance strebt. Und da Ich den religiösen Despotismus für das Grab des deutschen Gedankens hielt, versuchte ich, das neue Ideal ausserhalb des Staates und der historischen Kirche in einer neuen Internationale der religiösen Intelligenz zu begründen. Es kennzeichnet die Freiheit, dass sie so wenig verwirklicht werden kann, wie Gott zu verwirklichen ist. Es gibt keinen Gott ausser in der Freiheit, wie es keine Freiheit gibt ausser in Gott.« (Hugo Ball im Vorwort)

  • von Graham Birtwistle
    58,00 €

    Eine grundlegende Untersuchung zur Entwicklung Asger Jorns KunsttheorieAuf den ersten Blick scheint eine Beschäftigung mit Jorns Theorie für einen Zeitraum von 1946 bis 1949 ungewöhnlich eng. Er ist vor allem als Maler bekannt, dessen Bilder Anfang der 60er Jahre internationale Beachtung fanden und dessen Ansehen bis heute unvermindert hoch ist. Kunsthistoriker haben in den letzten zwei Jahrzehnten Jorns Rolle als Initiator, Begründer und Theoretiker von Künstlergruppen und kooperativen Projekten hervorgehoben, die zu den bedeutendsten künstlerischen Strömungen nach dem Zweiten Weltkrieg gehören: Dazu zählen beispielsweise die dänische Kunstzeitschrift Helhesten (Das Höllenpferd), die während des Krieges von 1941-1944 herausgegeben wurde, die internationale Künstlergruppe Cobra, zu der hauptsächlich dänische, niederländische und belgische Künstler und Autoren gehörten und die von 1948 bis 1951 bestand. Und natürlich ist Jorn für sein Engagement in der Künstlerbewegung der Situationistischen Internationale bekannt, die im Jahr 1957 gegründet wurde, an der auch ein anderer namhafter Künstler teilnahm, Constant, der ebenfalls zum Kreis der Gruppe Cobra gehörte. Jorns Arbeiten der Jahre 1946-1949 haben mit denen der genannten Künstlergruppen nichts gemein; der fragliche Zeitraum ist sicherlich hinsichtlich der Deutung seiner bekanntesten und reiferen Arbeiten als Maler wenig bekannt. Tatsache ist, daß der Zeitraum 1946-1949 in Publikationen über das Leben und Werk des Malers Asger Jorn ¿ wenn überhaupt ¿ nur am Rande erwähnt wird. Die vorliegenden Studie versucht, diese Lücken in Jorns Biografie zu schließen, und zeigt, daß er in dieser Zeit eine Theorie entwickelte, die sich als wegweisend für den Rest seiner Künstlerkarriere herausstellen sollte.

  • von Dieter Hombach
    28,00 €

  • von Stefan Zweig
    32,00 €

  • von Reinhard Steiner
    58,00 €

  • von Simon Kronberg & Armin A. Wallas
    48,00 €

  • von Stefan Zweig
    34,00 €

    Ferdinand Magellan (1480¿1521), portugiesisch Fernão de Magalhães, war Seefahrer und Soldat der portugiesischen Kolonialflotte. Sein Plan einer Expedition zur Suche nach einem westlichen Seeweg nach Indien wird von der portugiesischen Krone abgelehnt. Doch der spanische König lässt sich von dem riskanten Vorhaben überzeugen. Mit fünf Schiffen geht Magellan 1519 in See. Doch seine spanischen Kapitäne lehnen sich gegen den ungeliebten Portugiesen auf, als sich am extrem breiten Flussdelta des Rio de la Plata herausstellt, dass die von Magellan vermutete Durchfahrt nach Westen eine Illusion ist. Seine Flotte muss überwintern, es kommt zur Meuterei. Nach Überwindung dieser und anderer Schwierigkeiten findet er schließlich die Durchfahrt durch die nach ihm benannte Magellan-Straße. Der lange Weg über den Pazifik gelingt ihm nur unter den größten Entbehrungen, bis seine Flotte schließlich glücklich bei den Phillipinen landet. Als alles schon gewonnen scheint, stirbt Magellan tragisch bei einem Scharmützel mit feindlichen Eingeborenen. Nur ein Schiff und wenige Männern schaffen den Weg zurück in die Heimat.

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