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Bücher veröffentlicht von Königshausen & Neumann

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  • von Hans-Peter Fischer
    30,00 €

    »Gedichte sind gemalte Fensterscheiben«, lesen wir bei Goethe. Siemutieren zu »aparten kleinen Inseln«: Insel-Gedichte; Kindheit; Ferneund Nähe; Überblendungen: Literaten, das eigene lyrische Ich; Zeitgedichte.Prosastücke gehen der Frage nach, was wir wissen - von derHimmelsscheibe in Nebra bis hin zu Brechts Textanleihen. ObskureQuellen werden nicht angezapft, vielmehr gilt, mittels Phantasie »Realität« auszutricksen. Beiträge zudem, in denen Liebe zur Darstellunggelangt. Woran kann man sich halten, reiben? Muss man gar in eigeneErfahrungen, Tiefenschichten eintauchen? Fragen, auf die der LeserAntworten erwarten darf, vielleicht auch erhält.

  • von Helmut Pfotenhauer
    34,00 €

    Es gibt Autoren, die sich als Biographen verstehen und ihr Leben beschreiben. Das ist die Regel. Hier geht es um die Ausnahme: Autoren, welche ihr Leben erschreiben, Biographen also im buchstäblichen Sinne, Lebenserschreiber eben. Betroffen vom unerbittlichen Verlauf der Zeit bis hin zum Tode, wie wir alle, versuchen sie, wie nur wenige, die Schrift aufzubieten - das Medium, welches das flüchtige Wort auf Dauer stellt. Sie schreiben, besessen von dieser, ihr Leben bestimmenden Aufgabe des Aufschubs und angesichts des letztlich nie erreichbaren Ziels, das Verstummen am Ende zu vermeiden.Ausgehend von Jean Paul liegt das Augenmerk auf Autoren der europäischen Moderne, die sehr verschieden sind und scheinbar nicht vergleichbar - und doch in diesem, dem entscheidenden Punkt erstaunliche Verwandtschaften aufweisen: in den Erzählweisen und narrativen Inhalten, den Motiven und Bildern, bis hin zu einzelnen Formulierungen. Der Rundblick wandert von der Literatur des ausgehenden 18. Jahrhunderts bis in die der Gegenwart - und zurück, hin und her, dem Versprechen nicht linearer Zeit nachspürend.Mit Texten zu Jean Paul und Proust, K. Ph. Moritz, Novalis, Stifter, Flaubert, G. Keller, Robert Walser, Italo Svevo, Canetti über Kafka, Arno Schmidt, Handke und Virginia Woolf.

  • von Yi Peng
    39,80 €

    Der narrative Charakter - der Essayismus zu einem wirklichen Willensakt macht - ist der bedeutsamste Aspekt von Musils Essayismus. Das Buch verfolgt das Anliegen, Musils Konzept des Essayismus als eine Erlösung der Welt vor dem Hintergrund der modernen Krise zu interpretieren. So widmet es sich, indem es im Akt des literarischen Erzählens die vorgegebenen Begriffe wie >Welt< und >Wirklichkeit< dekonstruiert, der Etablierung einer neue Ordnung durch eine synthetische Denkweise und eine narrative Geste des Mitmachens. Mit dieser These sind die Argumente verknüpft, dass erstens das Konzept des Essayismus über eine Denkfigur verfügt, die sich vom dualistischen Denkparadigma unterscheidet, und dass zweitens Begriffe wie >Welt< oder >Wirklichkeit< in der Moderne nicht mehr als homogene Begriffe zu verstehen sind. Musil hat ausgehend von seinem Konzept des Essayismus mit seinem narrativen Akt ein neues existentielles Modell hervorgebracht, nach dem allein der Roman bzw. das ästhetische Erzählen als aktive, partizipatorische Wort- und Weltkonstruktion betrachtet werden kann. In diesem Sinne wäre literarisches Erzählen eine grundlegende Aktivität der Menschheit.

  • von Frank-Peter Hansen
    14,00 €

    Ein Jahrhundertsturm liegt vor der Küste Nordstrandsund nähert sich unaufhaltsam. KriminalautorinElfriede Hartmann, fasziniert von dem sagenumwobenenRungholt, beobachtet einen Fremdenzwischen Pellworm und Südfall. Ihre Neugier wirdihr fast zum Verhängnis. Was sie nicht weiß: In dieserNacht wird ihr ein von Hauptkommissar HorstBlaschke, der den Husumer Kollegen Amtshilfe leistet,gejagter flüchtiger Serienkiller auf den Fersensein. Und dann stellt sich noch die entscheidendeFrage: Was führt die schöne Unbekannte im Schilde,deren treuloser Liebhaber von einer Monsterwelleverschluckt worden ist? Die Jagd über das grüneHerz des Wattenmeers wird zu einem Wettlaufgegen die Zeit. Denn der Deich droht zu brechen.

  • von H. Friedhold Hempfling
    34,00 €

    Beiträge von H. Friedhold Hempfling und Alfred Seitz.Rebellion >für< die Endlichkeit - Endlichkeit. Versuch einer dialektischenAnnäherung - Das Ende des Heroismus oder: Die angebliche»Wunde der postheroischen Gesellschaft« - Nietzsche und dieEndlichkeit - Endlich unendlich / unendlich endlich. Zum Telosmenschlicher Sehnsucht - Kritische Theorie - oder: die Endlichkeiteines Handlungsimperativs - Unendliche Geschichte. Psychoanalysezwischen Historismus und Historizismus - Randgänge der Dialektik.Leben und Tod - Mensch und Gott - Der Zwischenraum. Sehnsuchtnach Grenzüberschreitung

  • von Raymond Heitz
    50,00 €

    Die rasche Verbreitung der Freimaurerei im deutschen Sprachraumim 18. Jahrhundert blieb nicht ohne Auswirkungen auf das künstlerische,geistige und kulturelle Leben. Obwohl sich das Theater dabei alswirksames Medium erwies, hat die theatrale Behandlung der Freimaurereiin der Forschung nur mäßiges Interesse geweckt.Der vorliegende Band - an dem Germanisten aus fünf europäischenLändern (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz)mitgearbeitet haben - richtet den Fokus auf die Wechselwirkungenzwischen Dramenproduktion, Theaterleben und Freimaurerei in dendeutschsprachigen Ländern im 18. und frühen 19. Jahrhundert.Berücksichtigt werden Symbolik, Rituale, historische und exotischeEinkleidungen der Anliegen der Freimaurerei, deren Zielsetzungenund Wirken wie auch Kontroversen um ihre Rolle.

  • von Klaus Leciejewski
    22,80 €

    Das ist die Geschichte von Klaus Leciejewski: Ein junger Mensch begeistertsich für Literatur, dabei gewinnt er die Gewissheit, die sozialistischeDDR sei die beste aller Gesellschaften. Als er für den Geheimdienstangeworben wird, um als Spion ausgebildet zu werden,ist er stolz. Als er Betrug, Lüge und Irreführung erlebt, bricht er mitdem Geheimdienst, aber nach wie vor ist der Sozialismus für ihn einerstrebenswertes Gesellschaftssystem. Seinen Zweifeln spürt er durchwissenschaftliche Arbeit nach. Dabei erkennt er, dass der Marxismuskeine Wissenschaft, sondern ein Glaube ist. Eine ihm angebotene Professurlehnt er öffentlich mit seiner Überzeugung ab, die sozialistischeDDR sei eine friedensgefährdende Gesellschaft. Zusammen mit seinerFrau und drei kleinen Kindern weist ihn die DDR aus. Nach mühevollemberuflichem Neubeginn wird er in der Wendezeit Direktor derDeutschen Bank. Später arbeitet er in verschiedenen Unternehmensberatungen,bis er eine eigene Beratungsgesellschaft aufbaut. Er publiziertBücher zur Unternehmensberatung und Artikel in zahlreichenZeitungen sowie Zeitschriften. Mit 61 Jahren beendet er seine Tätigkeitin der Wirtschaft, um nur noch publizistisch zu arbeiten.

  • von Sebastian Meisel
    49,80 €

    Untergänge sind reale Erscheinungen innerhalb der menschlichen und natürlichen Welt, der Kultur, in der Geschichte und in der Religion. Vielleicht kein anderes Phänomen hat eine so große Anziehungskraft und bleibt dennoch so unsichtbar und verborgen. Dabei sind alle Menschen stets von Untergängen umgeben. Nicht nur der tägliche Lauf der Gestirne zeigt dies, sondern auch der Wechsel der Jahreszeiten, das Aufwachsen, Erblühen und schließlich das Sterben des Menschen. Es könnte also mit Recht gesagt werden, dass dieses Phänomen so all-täglich, so unmittelbar ist, dass es darüber doch keine genaue Auseinandersetzung bräuchte. Dennoch hat es eine eigenartige Bewandtnis mit dem Untergang: Auch wenn er stets vom Ende kündet und damit vor allem an Leid, Schmerz und Tod erinnert, hat er seinen eigentümlichen Platz in der menschlichen Welt und vor allem in der Kunst. So scheint der Untergang ein unhintergehbares Motiv zu sein, das aber in der Forschung bisher weder ausreichend gewürdigt, noch überhaupt als Einzelphänomen zu Kenntnis genommen wurde.Die vorliegende Forschungsarbeit widmet sich daher dem Auftrag, der spezifischen Ästhetik des Phänomens nachzugehen. Mithilfe phänomenologischer Fragestellungen wurde dabei nachgewiesen, dass Narrationen des Untergangs ihren festen Platz in der Kulturgeschichte der Moderne haben, sogar mit dieser Zeitströmung eng verbunden sind. Weitgehender muss man sagen: Die Moderne ist die beständige Erzählung ihres eigenen Untergangs.

  • von Roland Kuhn
    98,00 €

    Die in diesem Band versammelten Arbeiten Roland Kuhns bezeugeneine lebenslange und vielschichtige Auseinandersetzung mit Rorschachund dessen Formdeutversuch. Die von Kuhn inaugurierte KritischeRorschachforschung und -praxis arbeitet mit statistischen undpsychologischen Aspekten. Die Fruchtbarkeit der letzteren, nämlichdie phänomenologisch-daseinsanalytische Auswertung (Antwort aufdie fehlende mathematische Validität), war und ist bahnbrechend. Mitphänomenologischer Methode bearbeitet, gewährt der FormdeutversuchEinsichten in die räumliche und zeitliche Daseinsverfassung derIndividualität mit ihren Beziehungen zu sich selbst, zu den Andernund zur Welt.Die vorliegende Publikation gewinnt an lebendiger Anschaulichkeitund Praxisrelevanz durch die Rorschachbeispiele Roland Kuhns - undmit der Wiedergabe von Formdeutversuchen, die Hermann Rorschachselbst in seinem einzigartigen Stil interpretiert. Zudem enthält das BuchS. Wittmers Beitrag »Rorschachs Affe«. Nicht zuletzt publiziert es daserstmals ins Deutsche übersetzte »Préface« Gaston Bachelards zu KuhnsMonographie Maskendeutungen im Rorschachschen Versuch.

  • von Horst F. Rupp & Susanne Schwarz
    88,00 €

  • von Eberhard Stromberg
    32,00 €

    Doktor Faustus ist ein außerordentlich komplexer und vielschichtiger Roman, der an das Lese- und Bildungsinteresse nicht geringe Anforderungen stellt. Er vereinigt drei große Bereiche und Gedankenzüge: Er ist ein Künstler- und Musikerroman, der die Künstlerproblematik wie in keinem der früheren Werke Thomas Manns thematisiert und in viele Epochen der Musikgeschichte und Tonkunst hineinleuchtet, und er ist ein Deutschland-Roman, der sich mit der Unheilszeit der Jahre 1933 bis 1945 tiefschürfend auseinandersetzt, nach den Ursachen des moralischen Niedergangs fragt und dabei weit in die deutsche Vergangenheit zurückblickt. Insofern kann man das Buch auch einen religiösen Roman nennen, als darin tiefernste Menschheitsprobleme von Gnade, Schuld und Erlösung zur Sprache kommen. Der fiktionale Lebensweg Adrian Leverkühns ist an das alte Volksbuch vom Doktor Faust und an den Schicksalsweg Friedrich Nietzsches angelehnt und mit dem realen Schicksal Deutschlands durch die Symbolik einer >teuflischen Infektion< verbunden. Die Schauplätze und Erzählzeiten wechseln ständig und immer wieder sind zeitgeschichtliche und historische Aspekte eingefügt. Das Buch ist angefüllt mit offenen oder verborgenen Anspielungen auf Personen und Sachverhalte und enthält eine Vielzahl feinfühliger Seelenanalysen und Selbstbekenntnisse. Thomas Mann hat dem Roman einen hohen Stellenwert in seinem Gesamtwerk zuerkannt und ihn als >Lebens- und Geheimwerk< bezeichnet.

  • von Karina Becker
    58,00 €

    Ein rassismussensibler Literaturunterricht setzt eine rassismuskritische Bildung der Lehrkräfte voraus. Doch findet sie in den fachdidaktischen und erziehungswissenschaftlichen Seminaren an den Universitäten und in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften nur selten statt. Der vorliegende Band präsentiert aktuelle Perspektiven auf eine rassismuskritische Bildung aus Sicht verschiedener Fachdisziplinen und Ergebnisse von Untersuchungen zu Einstellungen und Werthaltungen von Lehrkräften, die grundsätzliche Überlegungen zu Dimensionen, Herausforderungen und Möglichkeiten eines rassismussensiblen Literaturunterrichts liefern. Darauf aufbauend folgen aus literaturdidaktischer Perspektive theoretische Überlegungen und praxisnahe Reflexionen zu den Themen Kinder- und Jugendliteratur, Diversität und Interkulturalität, Critical Whiteness und Erinnerungsarbeit im rassismussensiblen Literaturunterricht.

  • von Gerhard Oberlin
    28,00 €

    Sobald man sie mit ihrem vollen Namen Annette von Droste-Hülshoff nennt, gerät man in Widerspruch zu (frühen) Leseerfahrungen, die sich auf die (Schul-)Lektüre der Judenbuche beziehen. Das dort geschilderte raue Wilderer- und Dorfmilieu, die einfühlsame Psychologie des hochstaplerischen Friedrich Mergel, der das Zeug zum Verbrecher hat, überrascht doch zumindest aus der Feder eines »Freifräuleins«, das im biedermeierlichen Luxus von Burgen, Landhäusern und Schlössern lebte. Kaum naheliegend, dass die Zeitgenossin Heinrich Heines, als unverheiratete Frau, (Ton-)Dichterin und Mäzenatin ohnehin der Schrulligkeit verdächtigt, soziale Schichten jenseits der feudalen Obrigkeit erforschte und menschliche Dramen in der verarmten Landbevölkerung aufspürte. Gesellschaftliche Grenzen waren Sache der »Stockwestfälin« aus dem Münsterland nicht, ebenso wenig wie konfessionelle, landessprachliche oder nationale. Als eine der ersten Frauen erhob sie berufsliterarischen Anspruch, auch wenn die schreibende Männerwelt ihre Arbeiten ignorierte. Mit ihrer Prosa wechselt der literarische Ton zum dokumentarischen Realismus, wie ihn damals nur Büchner, Hebbel oder der gleichaltrige Gotthelf anschlugen. Moderne Töne auch in der Lyrik, wo sie fotografisch »ganz Auge« ist. Stark genug, »unsre blasierte Zeit mit dem Rücken anzusehn«, war sie sich ihres Nachruhms sicher: »Ich mag und will jetzt nicht berühmt werden, aber nach hundert Jahren möcht ich gelesen werden.«

  • von Karin Hoff
    48,00 €

    Von Beginn an zeichnen sich Strindbergs Bühnenstücke durch ihrenexperimentellen Charakter aus: Etablierten Dramenformen werdenzunehmend neue Verfahren entgegengestellt, die weniger die Handlungals vielmehr ein situatives Geschehen oder sogar den Stillstandauf der Bühne markieren. Die diversen Varianten von Strindbergsmoderner Dramatik und Theaterästhetik stehen im Zentrum der vorliegendenStudien. Untersucht werden unter anderem die kritischeAuseinandersetzung mit der Geschichte und mythischen Mustern, dieBedeutung des Text- und Zeichenmaterials und die Vermittlung dermodernen Theatertexte durch den deutschen Übersetzer Emil Schering.

  • von Laura Untner
    49,90 €

    Sappho ist bekannt als die erste schreibende Frau. Seit Jahrhunderten wirkt sie auf literarische Texte und auch aus der deutschsprachigen Literaturgeschichte ist sie nicht wegzudenken. Im deutschsprachigen Raum entstanden bislang mehr als 500 literarische Texte, die sich mit dem Werk und der Person der Griechin beschäftigen. In ihnen kehrt Sappho als Figur wieder, es werden Gedichte zitiert und weitergedacht und Motive wiederholt. Thematisch bedienen sie sich zumeist biographischen Theorien und Legenden um Sappho, die sie reproduzieren, erweitern und negieren. Insofern kaum gesicherte Informationen zum Leben und Umfeld der Dichterin vorliegen und ihr Werk nur fragmentarisch überliefert ist, ist das literarische Spielfeld groß. Sappho erscheint als herausragende Dichterin und unglücklich leidenschaftlich Liebende, sie ist umgeben von Frauen, mit denen sie homoerotische Beziehungen führt oder die sie unterrichtet und erzieht. Intertextuelle Bezüge lassen sich ebenso wie Auseinandersetzungen mit der Materialität der Fragmente und vermuteten Personen in Sapphos Umfeld finden. Die rund 100 exemplarischen Texte vom 15. bis zum 21. Jahrhundert spiegeln die Vielfalt der deutschsprachigen literarischen Sappho-Rezeption wider und machen darin zu beobachtende Tendenzen und Muster erkennbar.

  • von Gerhard Penzkofer
    38,00 €

    Die 1514 in Salamanca erschienen Farsas y églogas von Lucas Fernández(1474-1542) enthalten drei profane Hirtenspiele, einen »Diálogopara cantar«, zwei Weihnachtsstücke und das Passionsspiel »Auto de laPasión«. Das ist das ganze erhaltene OEuvre des Autors, das lange vergessenoder vernachlässigt wurde. Heute beeindruckt es durch sprachlicheKraft und theatralischen Erfindungsreichtum, durch seinentheologischen und philosophischen Weltentwurf und seine kritischenBerührungen mit der politischen, sozialen und religiösen Realität Kastiliens.Der Autor nähert sich dem Werk über folgende Thesen an: (1)Die Farsas y églogas sind mehr als eine Sammlung von Theaterstücken.Profane und sakrale Texte fügen sich zu einer ästhetisch und semantischgeschlossenen Komposition zusammen, die die Kontinuität eines>Buches< bildet. (2) Der Zusammenhang der Farsas y églogas beruhtauf den christlich-dogmatischen Fundamenten der pastoralen Welt,die in den sakralen Stücken expliziert und in den profanen Stückenvorausgesetzt werden. Die Farsas y églogas sind als Ganzheit theologischesTheater, auch wenn das bisher nicht so gesehen wurde. (3) Thematischzeichnen sich die Stücke durch den Konflikt zwischen Karnevalund ständischen Hierarchien, vor allem aber durch den Gegensatzvon Rechtgläubigkeit und Häresie ab, der sich als Plädoyer für Statusund Kultur der Conversos deuten lässt. (4) Die Ästhetik der Stückeschließlich gründet auf dem Zusammenwirken von ausufernder Theatralitätund religiösem Ritual, das alle zeitgenössischen Möglichkeitendes Theaterspiels erprobt. Diese Züge garantieren den Farsas y églogaseinen herausragenden Platz in der spanischen Theatergeschichte.

  • von Klaus Metzger
    18,00 €

    Zwei Geschichten werden hier erzählt: Die eine handelt von unseremmehr oder weniger sorglosen Leben in den Jahrzehnten vor dem 24.Februar 2022. Leben als nicht enden wollendes sonntägliches Frühstückin einer immer größer werdenden Alters-WG.Die zweite berichtet vom Theater, vom Dasein auf und hinter der Bühnein jenen Goldenen Zeiten, von den vielen Rollen, in die Schauspieler(generisches Maskulinum) hinein und wieder heraus schlüpfen, imLaufe eines langen Berufslebens, das manchmal eine Karriere genanntwird. Künstler (generisches Maskulinum), denen die Gabe und derFluch besonderer Empfindsamkeit gegeben ist. Hilflos, zumeist, unerhörteRufer in der Wüste.

  • von Michael Schmidt
    18,00 €

    Wer konnte ahnen, wie heutzutage eine Virus-Pandemie in unser Leben eingreifen kann? Die historischen Texte zu Epidemien ließen Schlimmes befürchten. Weil die Öffentlichkeit Antworten z.B. zur Gerechtigkeit im Gesundheitswesen suchte, reichten die moralischen Wogen bis zum Deutschen Bundestag. Dabei war das politische Krisen-Management nicht einfach: Umstellung auf erneuerbare Energien bei fortschreitendem Klimawandel, Pandemie-Folgen im Bildungswesen, verschärfter Pflegenotstand, Russische Aggression auf die Ukraine, Auswirkungen der europäischen Sanktionen auf unsere Wirtschaft, um einige Themenfelder zu nennen. Rückblickend hat nicht nur die Wissenschaft sondern auch unsere Gesellschaft gelernt, was hilfreich sein kann und was uns wohl eher schaden würde. Nach drei Jahren Pandemie-Erfahrung fragen wir uns: Was würden wir bei der nächsten Pandemie besser machen? Dieser kleine Band kann keine erschöpfenden Analysen bieten, aber durchaus Hinweise für das eigene Denken liefern.

  • von Bernhard Nienaber
    48,00 €

    Die Studie stellt ein sozialgeschichtliches Untersuchungsverfahren zur Diskussion, das für die Periodisierung der Literaturgeschichte nicht mehr politische Ordnungsdaten heranzieht, sondern sich an den Entwicklungsstadien innerhalb des Kapitalismus orientiert. In der fordistischen Massendemokratie verbinden sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine neue kapitalistische Produktions- und Lebensweise zu einem geschichtlichen Block, bis die Krise dieser Formation in den siebziger Jahren offensichtlich wird. Entlang thematischer Schwerpunkte wird die Wechselwirkung zwischen der fordistischen Massendemokratie und ausgewählten Werken dieser Zeitstufe untersucht. Ausgehend von Antonio Gramscis Konzept der Zivilgesellschaft, fragt die Untersuchung nach den in den Werken ausgebildeten Subjektformen und prüft, inwieweit diese im Meinungskampf zur Herstellung von Hegemonie die Möglichkeit selbstbestimmter Handlungsfähigkeit eröffnen oder verhindern.

  • von Frank-Peter Hansen
    14,00 €

    Winter 1994: Zwei Schülerinnen kommen untermysteriösen Umständen ums Leben. Sie brechenkurz nacheinander auf dem Eis eines am StadtrandFlensburgs gelegenen Tümpels ein und ertrinken.Da nichts auf ein Gewaltverbrechen hindeutet,wird der Fall zu den Akten gelegt. Obwohl Mathilde,die Tochter des Hauptkommissars Ole Iwersenund inzwischen als Kriminalpsychologin bei derFlensburger Kripo tätig, fest davon überzeugt ist,dass ein Doppelmord verübt worden ist.Winter 2021: Ein Würger geht um in Flensburg. Erhat bereits zwei Frauen auf seinem Gewissen. Zurselben Zeit macht die Freundin des HauptkommissarsHorst Blaschke, die von Beruf Kriminalschriftstellerinist, zusammen mit ihrer vierjährigenTochter in Goslar Ferien. Ihr Kind wird auf offenerStraße entführt. Der Kidnapper stellt eine einzigeBedingung für die Freilassung: Blaschke soll sichschleunigst auf den Weg machen. Eine atemloseSchnitzeljagd durch den Harz beginnt. Als Blaschkeendlich versteht, passiert das Unfassbare.

  • von Robin Exner
    44,00 €

    Georg Lukács - Literaturanalytiker, Erneuerer marxistischer Theorie, akademische Streitfigur. Wie kaum ein zweiter hat der ungarische Philosoph die ästhetischen wie auch politischen Diskurse des 20. Jahrhunderts durchlebt und mitgeprägt. Am Anfang seines enzyklopädischen Gesamtwerks stehen kurze Essays, Rezensionen und Textminiaturen, die nichts Geringeres versuchen, als das Verhältnis von Kunst und Leben im Zeitalter der Moderne - mit Lukács gesprochen: der Epoche der »transzendentalen Obdachlosigkeit« - auszuloten. Entlang der Frühschriften vor 1918 und dem bislang weniger rezipierten Band Ästhetische Kultur zeichnet der Band das Bild eines einzigartigen Denkers, der die verschiedenen künstlerischen Schulen und Formen der Jahrhundertwende durchexerziert und bis zu deren äußersten Aporien treibt. Dabei gelangt Lukács immer wieder selbst in die zeitsymptomatischen Spannungsfelder des Ästhetizismus und des Impressionismus, denen er mit einer eigenwilligen Mischung aus Faszination und Ablehnung begegnet. In eben diesen Zwischenräumen der Bewertung wie auch der Positionierung gegenüber der literarischen Moderne liegt ein wegweisender Schlüssel zum Verständnis Lukács' früher Werk­periode.

  • von Paul Bishop
    36,00 €

    Im November 1925 veröffentlichte Ludwig Klages in der Zeitschrift Die Tat. Monatsschrift für die Zukunft deutscher Kultur einen Beitrag mit dem Titel »Über Sexus und Eros«, den er im folgenden Jahr in die zweite, erweiterte Auflage des schmalen Buches Vom kosmogonischen Eros aufnahm. Wie zukunftsweisend war dieser Aufsatz von Klages - und ist er überhaupt noch zeitgemäß? In diesem Band, der aus einer internationalen Tagung zum Thema »Eros und Sexus in der Philosophie von Ludwig Klages« hervorging, wird die Problematik der Eros- Sexus-Beziehung aus verschiedenen Perspektiven untersucht und beleuchtet. Unter anderem werden folgende Aspekte erörtert: Theorien der Erotik bei Klages, Bataille, Fromm und Maffesoli; Ausdruckskunde und Ausdruckstanz in der Künstlerkolonie am Monte Verità; Ausdruck und Bewegung als Grundimpulse des Eros; die Rolle des Eros in Platons Symposion; die Klages-Rezeption bei Per Leo und Gerd-Klaus Kaltenbrunner; Klages' Auffassung des Eros und dessen Konzeption im George-Kreis sowie seine Beziehung zu diversen Personen wie etwa Friedrich Huch oder Franziska zu Reventlow; Bezüge zu Nietzsche, Freud und Plotin. Angesichts der eifrig verfochtenen Gender-Debatten der heutigen Zeit versuchen die Autorinnen und Autoren, die »Kosmogonität« des Eros kritisch zu prüfen und für zukünftige Diskussionen zu erschließen.

  • von Achim Viereck
    19,80 €

    Der Wunsch, einen Verstorbenen wiederzusehen ist unerfüllbar - nurim Traum und in der Literatur kann dies gelingen. Für die »literarischeOption« haben sich dreißig Freunde und Weggefährten des Herausgebersentschieden. Zu Wort kommen in diesem Band Musiker(Beethoven, Mozart, Humperdinck, John Lennon, Jim Morrison undBrian Jones), Schriftsteller (Simone de Beauvoir, Agatha Christie, ErnestHemingway, E.T.A. Hoffmann, Franz Kafka, Stanislav Lem, GarcíaMárquez, Robert Schopflocher und Mary Shelley), Wissenschaftler(Aimé Bonpland, Charles Darwin, Steven Hawking, Alexander vonHumboldt, José Manuel Moneta), Künstler (Jackson Pollock, Charlottevon Mahlsdorf) und Politiker (Horst Herold, Thomas Jefferson undKarl Marx), aber auch Verwandte, die ein letztes Mal Zeugnis ablegen.Totengespräche haben in der Literaturgeschichte eine lange Tradition,es gab sie bereits vor Christi Geburt. Bekannte Autoren der Neuzeit,die diese >Nekrikoi dialogoi< nutzten, sind Arno Schmidt, Jean-PaulSartre und Hans Magnus Enzensberger.

  • von Martin Danneck
    38,00 €

    Dass gedruckte Literatur nicht in stummer Lektüre zu rezipieren sei, sondern erst im performativen Modus der lebendigen Rede ihr ästhetisches Potential voll entfalte, ist eine Überzeugung, die um 1800 vielfach geäußert wird. In der vorliegenden Studie wird die deutschsprachige Deklamationsbewegung erstmals umfassend untersucht und, eine praxeologische Perspektive einnehmend, in ihre sozialhistorischen und ästhetischen Kontexte eingebettet. >Deklamation um 1800< bezeichnet eine im deutschsprachigen Raum florierende literarische Bewegung, die sich von etwa 1770 bis in die 1830er Jahre hinein großer Beliebtheit erfreut. Deklamation wird dabei zum Namen für eine besondere Form der Literaturperformance, bei der gedruckte Literatur nach bestimmten ästhetischen Prinzipien mündlich vor Publikum dargeboten wird. In stadtbürgerlichen Salons, in Lesegesellschaften oder aber als >deklamatorisches Konzert< wird die ganze Bandbreite literarischer Gattungen deklamiert, vom Gedicht bis hin zu Prosatexten. Nicht zuletzt wird die Deklamationsbewegung ausgiebig publizistisch begleitet und es werden Versuche unternommen, die Deklamation als eine eigenständige Kunstform kunstästhetisch zu begründen. Die vorliegende Studie untersucht die Deklamationsbewegung insbesondere vor dem Hintergrund eines sich bildenden Bürgertums um 1800 und zeigt auf, dass das deklamierende Sprechen zu einem Vehikel bürgerlicher Identitätsbildung und zu einem Experimentierfeld zur Einübung von Sprechnormen wird.

  • von Hermann Ackermann
    46,00 €

    Die Verfasstheit des Menschen als eines natürlichen, d.h. tierischen Organismus ist jüngst in das Blickfeld ökologischer Ethik gerückt worden, z.B. von Corine Pelluchon. Unter besonderer Berücksichtigung der Erfahrungen am kranken Menschen, so der Untertitel seines philosophischen Hauptwerkes Der Aufbau des Organismus, hat Kurt Goldstein (1878-1965), einer der >Gründerväter< der neurologischen Rehabilitation und der klinischen Neuropsychologie in Deutschland, schon 1934 eine biologische Anthropologie vorgelegt, die eben die Aufgabe der Kohärenz von Organismus und Umwelt zur Grundlage einer ökologischen Verhaltenslehre macht. Bemerkenswerterweise wird keinerlei Bezug genommen auf die wenige Jahre zuvor (1928) erschienene naturphilosophische Schrift Helmuth Plessners (1892-1985) mit dem Titel Die Stufen des Organischen und der Mensch, ein Meilenstein der Tradition der Philosophischen Anthropologie. Die vorliegende Monographie will nun die beiden >Ideen< eines Organismus zueinander in Beziehung setzen, d.h. dem überfälligen >Gespräch< zwischen Plessner und Goldstein Raum geben. Es zeigt sich, dass der Aufbau des Organismus eine Lücke auszufüllen vermag, die sich bei Plessner zwischen Naturgeschichte und Kultur auftut: der Dynamik alltäglichen Verhaltens wird kaum Beachtung geschenkt. Unter Rückgriff auf Goldsteins ökologische Verhaltenslehre lässt sich Plessners Bestimmung des Menschen als >exzentrischer Positionalität< sozusagen konkretisieren als immer wiederkehrende Herausforderung einer >Re-Positionierung< der Lebensgestaltung.

  • von Chunjie Zhang
    36,00 €

    Literatures, Communities, Worlds explores the consciousness of global connections in various literary milieus across the world. While world literature is a well-established theoretical perspective, previous research has often concentrated on literary works available in English translation, predominantly published and marketed by US publishing houses. This reflects a US-American vision of the world. The present volume, by contrast, looks at different, or competing, intellectual and cultural communities in Asia, Europe, and the Americas from the thirteenth century to the present. Literatures, Communities, Worlds reveals a diversity of world-making efforts and cosmological conceptions in literary media throughout centuries of entangled practice. The chapters provide fresh insights into worlds of literature in multiple linguistic traditions, enriching the current debate on global literary and intellectual connections beyond English.

  • von Vasile Pan
    28,00 €

    Dieses Buch verfolgt zwei Ziele: Erstens, durch die Exegese des Dialoges ,Symposion' den philosophischen Eros darzustellen und zweitens, Eros' Weg, als Einleitung in Platons Philosophie darzulegen.Durch die Erfahrungen mit vielen schönen Dingen und Menschen, die jede Person von Geburt an natürlicherweise hat, offenbart sich das Thema des ,Symposions' - die Liebe zum Schönen - als die einfachste und wunderbarste Einleitung in Platons Philosophie. Die Ansicht, dass Platon nicht nur brillante Lehren oder tief begründete Erkenntnisse vermittelt, sondern seine Dialoge beabsichtigen, den Leser philosophieren zu lehren und zum lebendigen Philosophen zu formen, unterscheidet die Vorgehensweise von Vasile Pan von anderen Auslegungen. Dementsprechend werden hier eine Reihe von philosophischen und dialektischen Exerzitien entwickelt, die sowohl zum selbstständigen Denken, als auch zur Selbst-Gestaltung anregen. Die Transformation der Seele durch Philosophieren ist ein Schlüssel, mit dem alte Wege neu eröffnet werden.Was heute unter spiritueller Liebe verstanden wird, hat seine Quelle in Europa, bei Platon, in der Liebe zum Schönen, welche bis heute einen der enthusiastischsten und wahrhaftigsten Wege zum kosmischen Bewusstsein eröffnet.

  • von Qingtao Zhang
    35,00 €

    Kants Einbildungskraft in der Erkenntnistheorie wird von Heidegger näher als ein »Vergleichungsvermögen überhaupt« interpretiert. Dieser These geht der Qingtao Zhang in der vorliegenden Abhandlung nach.Die Synthesis der Einbildungskraft dient zur Bildung eines Urteils, das Element der menschlichen Erkenntnis ist. Ein logisches Urteil behauptet entweder eine Identität oder eine Unterscheidung zwischen dem Subjekt und dem Prädikat: Ein bejahender Satz, S ist P, besagt eine vergleichende Identität des Subjektes mit dem Prädikat, während ein verneinender Satz, S ist nicht Q, einen Unterschied zwischen den beiden darstellt. Wenn ein logisches Urteil in dem Fall notwendig die Identität und die Differenz zeigt, muss die Einbildungskraft in der (transzendentalen) Logik dementsprechend eine Differenzierung und eine Vereinigung darstellen, die zusammen die Vergleichshandlung der Einbildungskraft ausmachen. Diese These der Einbildungskraft als einer Vergleichshandlung (Kapitel 1) stützt sich auf zwei Säulen: Diese Differenzierung der Einbildungskraft stellt der Autor mit mathematischen Grundsätzen ausführlich dar (Kapitel 2), die Vereinigung der Einbildungskraft lässt sich mithilfe der ersten Analogie der Erfahrung beweisen (Kapitel 3).

  • von Theo Mechado Fellows
    49,80 €

    Die philosophische Kritik einer Instrumentalisierung der Vernunft hat in den letzten Jahrzehnten eine immer größere Bedeutung gewonnen. Weltweit sind Autoren der Kritischen Theorie, wie Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, oder der französischen zeitgenössischen Philosophie, wie Michel Foucault und Jacques Derrida, Themen neuer Lektüren, die nach einer Infragestellung der zunehmenden Rationalisierung der kapitalistischen Gesellschaft suchen. Als Bösewicht dieser Geschichte tritt die Aufklärung ein, deren progressive Entzauberung der Welt als Gegenstand von Adornos und Horkheimers Meisterwerk Dialektik der Aufklärung gilt. Das Buch konzentriert sich jedoch auf zwei vergessenen Helden der Kritik der Aufklärung und ihren Verwandtschaften. Der Dichter und Philosoph Friedrich Hölderlin (1770-1843) und der Kritiker und Philosoph Walter Benjamin (1892-1940) haben sich in ihren jeweiligen Epochen dem akritischen Rationalismus ihrer Zeitgenossen entgegengestellt. Gegen die Tyrannei der Vernunft haben sie in der Kunst, der Theologie und sogar in einer renovierten Sprachauffassung neue Wege für die Philosophie ausgeforscht. Durch die Hervorhebung der Begriffe von Ursprung und Sprache will Theo Machado Fellows ein neues Licht auf die Werke dieser Autoren, deren Affinitäten oft ignoriert sind, werfen und einen Beitrag zu der aktuellen Debatte über die aufklärerische Erbschaft leisten.

  • von Gottlieb Twerdy
    44,00 €

    Das Buch ,Die Welt verstehen' vereint Geist und Materie. Die Arbeit der Natur teilt sich in ihr ,Werk', die Materie, und in ihre ,Meisterschaft', den Geist. In jedem Werk ist die Meisterschaft verwirklicht, somit wohnt der Geist der Materie inne. Fehlt die Meisterschaft der Arbeit, so entsteht kein Werk. Keine Materie ist geistlos. Fehlt das Werk, so ist der Geist gescheitert und fehlt. Kein Geist besteht ohne Materie, ohne sein Werk.Die Arbeit besteht aus Geben und Nehmen, aus Emission und Absorption. Diese beiden Arbeitsweisen genügen geistig und materiell zur Herstellung aller Werke. Die ganze Arbeit ist die Allmacht, sie stellt alle Materie und allen Geist her.Jede Arbeit erfolgt zweckmäßig, sie setzt ihre Ziele, verwirklicht sie und geht über ihre eigenen Ergebnisse hinaus. Jede Arbeit lernt und macht Sinn. Alle Werke arbeiten sinnvoll zusammen, ihre Arbeitsteilung bestimmt die ganze Arbeit, die Allmacht. Umgekehrt bringt die Allmacht nur solche Werke hervor, die sich sinnvoll einfügen.Der menschliche Geist beansprucht allen Sinn für sich und leugnet die Arbeit der Materie, um das Kommando der Arbeit zu übernehmen. Deshalb widerspricht der menschliche Geist jenem der Natur, dem Geist der Allmacht. Kann der Mensch seine Arbeit nicht in jene der Natur einfügen, so geht er daran zugrunde, dass er die Arbeit der Natur nicht ändern kann.Der Ursprung des Lebens und Denkens wird geklärt. Das Weltbild der Physik wird grundlegend korrigiert.

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